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Wenn Sie an den Hilfsprojekten interessiert sind, informieren Sie sich ggf. bei den Organisationen, ob die Hilfe vor Ort bereits abgeschlossen ist oder ob ihre Spende noch gebraucht wird. [ zurück zu den aktuellen Projekten ]

Verteilung von Zeltplanen, Lebensmitteln und Entkeimungstabletten - Caritas international stellt eine Million Euro bereit
Samstag, 16. November 2013



Freiburg, 15. November 2013. Caritas / spenden.net

Eine Woche nach Auftreffen des Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen kommt immer mehr Hilfe bei den Opfern der Katastrophe an. Dabei spielen die philippinischen Partner eine herausragende Rolle. Darauf weist Oliver Müller, Leiter von Caritas international, hin: „Die Taifun-Hilfe ist aufgrund der Transport- und Kommunikationsprobleme außergewöhnlich schwierig. Deshalb sind die philippinischen Partner und Helfer von besonderer Bedeutung, um schnell und effizient helfen zu können. Sie waren sofort vor Ort, kennen die geographischen Gegebenheiten und haben den kurzen Draht zu den Behörden.“ Viele Hilfsaktivitäten seien ohne lokale Partner nicht möglich, so Müller. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes hat für die Katastrophenhilfe auf den Philippinen bislang eine Million Euro bereitgestellt.

Caritas international stützt ihre Taifun-Hilfe zudem auf Freiwillige in den katholischen Kirchengemeinden. In verschiedenen Bistümern sind Verteilungspunkte eingerichtet worden; u.a. in Tacloban, Ormoc und Palo sowie in Basey und Gulan. Drei deutsche Helfer sind für die logistische Beratung eingeflogen worden. In vielen Kirchengemeinden werden Hilfspakete mit Lebensmitteln und Haushaltsgegenständen gepackt. Höchste Priorität hat die Versorgung der Betroffenen mit Notbehausungen, Trinkwasser, Lebensmitteln und Sanitäreinrichtungen wie Latrinen. Viele Freiwillige aus den Kirchengemeinden packen aber auch bei der Beseitigung von Trümmern und der Bergung der Leichen mit an. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, um die Seuchengefahr in dem schwül-tropischen Klima zu vermindern.

Das Caritas-Netzwerk hat bislang Hilfe für 68.000 Familien auf den Weg gebracht. Aus Lagerbeständen konnten schnell 18.000 Zeltplanen und eine Million Wasserentkeimungstabletten verteilt werden. Weitere 22.000 Zeltplanen stehen zur Verteilung bereit. Derzeitigen Schätzungen zufolge sind auf den Philippinen elf Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns „Haiyan“ betroffen. Mindestens 2,5 Millionen Menschen brauchen dringend Lebensmittel und Trinkwasser. 500.000 Menschen sind obdachlos.

- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

- Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.




DHL stellt Disaster Response Team für die Philippinen bereit
Samstag, 16. November 2013



DHL /spenden.net Deutsche Post DHL stellt Disaster Response Team zur
Unterstützung der Hilfsmaßnahmen auf den Philippinen bereit
 DRT Team bietet Notfall-Logistik für Hilfsgüter
 Einsatz am Mactan Cebu Airport
Bonn - 14. November 2013: Deutsche Post DHL, der weltweit führende Post- und
Logistikkonzern, entsendet heute die ersten Mitglieder des Disaster Response Teams
(DRT) in das vom Super-Taifun „Haiyan“ verwüstete Gebiet in der mittleren Region der
Philippinen. Ihre Aufgabe ist es, die Bodenlogistik am Flughafen durch Einrichtung eines
Lagers für Hilfsgüter zu unterstützen, die anschließend zu den notleidenden Menschen
weitertransportiert werden. Die Mitglieder des Katastrophenschutzteams kommen am
Mactan Cebu Airport auf der Insel Cebu zum Einsatz, die sich unmittelbar neben der am
schwersten betroffenen Insel Leyte befindet. Das Team steuert die Logistik der Hilfsgüter,
die die internationale Gemeinschaft auf dem Luft- oder Seeweg bereitstellt, und sorgt für
einen schnellen und konstanten Nachschub von Gütern zu den notleidenden Menschen.
Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer
Angelegenheiten (UNOCHA) sind über 10 Millionen Menschen unmittelbar von der
Katastrophe betroffen und über 660.000 Menschen auf der Flucht. Offiziellen
Schätzungen zufolge sind allein in der am stärksten betroffenen Stadt Tacloban hunderte
Menschen ums Leben gekommen. In dieser Region werden dringend Wasser,
Lebensmittel, Medikamente, Unterkünfte sowie Hygiene- und Sanitäreinrichtungen
benötigt.
„Die Situation auf den Philippinen und insbesondere in der Provinz Leyte ist verheerend.
Es ist daher wichtig, dass Lebensmittel und Wasser so schnell als möglich zu den
Menschen in Not gelangen. Mit unseren Disaster Response Teams unterstützen wir
lokale Flughäfen nach Naturkatastrophen und wir sind froh, dass wir diese Unterstützung
jetzt auch auf den Philippinen leisten können. Uns ist klar, dass die Flughafenlogistik bei
einem solchen Ausmaß an Verwüstung schnell zu einem Engpass und die Auslieferung
lebenserhaltender Hilfsgüter dadurch verzögert werden kann. Hier können wir mit
unserem Logistik-Knowhow einen entscheidenden Beitrag an einem zentralen
Deutsche Post DHL
The Mail & Logistics Group 2/3
Knotenpunkt leisten und für den schnellen und organisierten Weitertransport der Güter
sorgen“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL Frank Appel.
Für den nunmehr wachsenden Zustrom an Hilfsgütern hat das Team von DHL zusammen
mit anderen humanitären Partnern ein professionelles Lager am Mactan Cebu Airport
eingerichtet. Das DRT Team nimmt die ankommende Fracht entgegen, sorgt für eine
vollständige Bestandsaufnahme und stellt sicher, dass die wichtigsten Güter
schnellstmöglich per Lkw oder Hubschrauber weitertransportiert werden. Viele Straßen
sind versperrt oder vollständig zerstört, die kleineren Inseln sind schwer zu erreichen. Das
DRT Team hat deshalb so genannte DHL Speedballs bereitgestellt –
spezielle Taschen mit Basis-Hilfsgütern, die aus Hubschraubern abgeworfen werden
können. Flughafenmitarbeiter auf den Philippininnen stellen derzeit Tag für Tag 300
Speedballs zur Verteilung in der betroffenen Region zusammen.
„Die Mitglieder unserer DRT Teams sind gut geschult, um die Flughafenlogistik vor Ort
effektiv zu unterstützen. Was die Situation auf den Philippinen besonders erschwert, sind
zum Einen die unzähligen Inseln und zum Anderen die vollständige Zerstörung der
Infrastruktur”, sagte Chris Weeks, Director Humanitarian Affairs bei DHL.
In enger Zusammenarbeit mit UNOCHA richtete der Konzern Deutsche Post DHL im Jahr
2005 ein weltweites Netz an Disaster Response Teams (DRT) zur Unterstützung von
Flughäfen bei Naturkatastrophen ein. Das DRT Netz besteht aus über 400 geschulten
Mitarbeitern, die sich freiwillig für Hilfseinsätze gemeldet haben. Sie decken die drei
Regionen Americas, Naher Osten/Afrika und Asien/Pazifik ab, um möglichst dicht an den
betroffenen Regionen zu sein. Die DRT Teams unterstützen die Flughafenlogistik vor Ort
kostenlos durch professionelles Lager- und Bestandsmanagement, und sie helfen beim
Umladen der Hilfsgüter für den Weitertransport. Seit ihrer Einrichtung haben die DRT
Teams logistische Unterstützung bei über 20 Hilfseinsätzen weltweit geleistet, darunter
drei auf den Philippinen.

Spenden.net veröffentlicht diese Pressemitteilung, wie auch alle anderen Pressemitteilungen, unentgeltlich.




Samstag, 16. November 2013


Wirbelsturm Haiyan: Gemeinsam durch das Chaos

13.11.13 | Von CARE International
Millionen Menschen warten dringend auf Hilfe. CARE-Mitarbeiterin Sandra Bulling berichtet aus dem Katastrophengebiet.

Zerstörte Häuser und Felder entlang der Küsten im Katastrophengebiet. (Foto: CARE International)
Zerstörte Häuser und Felder entlang der Küsten im Katastrophengebiet. (Foto: CARE International)
Auch fünf Tage nach Taifun Haiyan, der weite Teile der Inseln Leyte und Samar komplett zerstörte, sind die Schäden in den betroffenen Regionen unfassbar groß. Der Wirbelsturm ließ Gemeinden wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen. CARE-Helferin Sandra Bulling ist auf der Insel Süd-Leyte und berichtet: "Wir sind an der Küste entlang gefahren und in Tacloban angekommen. Dort liegen überall Leichen. Ein schrecklicher Verwesungsgeruch hängt in der Luft. Auch entlang der Straßen liegen Leichen. Es ist wirklich schrecklich. Das ganze Team ist geschockt von diesem Anblick. So etwas habe ich noch nie gesehen. Das wird mich für eine lange Zeit verfolgen.“

Noch immer sind Straßen durch herumliegenden Schutt, umgestürzte Strommasten und riesige Äste nur sehr schwer passierbar. Noch immer sind Menschen in entlegenen Inselregionen von der Außenwelt und von dringend benötigter Hilfe abgeschnitten. Seit gestern regnet es sehr stark. Familien, die alles verloren haben, finden nirgendwo Unterschlupf und müssen Tag und Nacht im Regen verbringen. „Es ist nicht kalt, aber die Menschen stehen knöcheltief im Wasser, das immer noch in einigen Straßen steht. Stundenlang warten sie dort auf Lebensmittel. Der Bürgermeister einer Stadt sagte, dass viele bereits krank werden“, berichtet Bulling.

„Trotz des Chaos‘ sind die Menschen sehr ruhig“

Es sind vor allem Frauen, die für sauberes Trinkwasser, Nahrung und andere Hilfsgüter anstehen. Männer sind damit beschäftigt, zwischen Schutt und Asche brauchbare Gegenstände zu finden, mit denen sie ihre Häuser wieder reparieren können. "Trotz des Chaos‘ sind die Menschen hier sehr ruhig und geduldig. Wenn wir anhalten, um nach dem Weg zu fragen, sind Männer, Frauen und Kinder sehr offen und freundlich. Wir sehen eine Menge Familien, die sich gegenseitig helfen“, so Bulling.

Gemeinsam mit Mitarbeitern von CARE-Partnerorganisationen fährt die Helferin in Süd-Leyte mit einem Auto von Ort zu Ort, um sich einen Überblick über die Notsituation der Menschen zu verschaffen und Hilfsmaßnahmen zu planen: "Meine einheimischen Kollegen sagen, dass dies die schlimmste Katastrophe sei, die sie gesehen haben. Und einige von ihnen verfügen über jahrelange Erfahrung in der Katastrophenhilfe."

CARE plant, mit Hilfe von lokalen Partnerorganisationen 150.000 Männer, Frauen und Kinder mit der Verteilung von Lebensmitteln wie Reis, Öl und Fisch zu versorgen. Notunterkünfte sollen gebaut werden, damit Familien wieder ein Dach über dem Kopf haben. Die philippinische Regierung arbeitet vor allem daran, die Telekommunikation wieder herzustellen und Straßen zu räumen, damit Hilfslieferungen schnellstmöglich durchkommen.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von CARE, für die Opfer des Wirbelsturms Haiyan, mit Ihrer Spende!

CARE ruft gemeinsam mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zu Spenden für die Nothilfe nach Wirbelsturm Haiyan auf:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198
Stichwort: Nothilfe nach Wirbelsturm Haiyan
www.care.de/spenden

Aktion Deutschland Hilft e.V.
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, Köln BLZ 370 205 00
Stichwort: Taifun



9,8 Millionen Menschen warten auf Hilfe - Misereor ruft zu Spenden und Gebet auf
Freitag, 15. November 2013


Misereor / spenden.net

Die Bilder erinnern an den Tsunami: Bis zu fünf Meter hohe Wellen trieb der Super-Taifun vor sich her. Mit bis zu 350 Stundenkilometern tobte er über den Philippinen und brachte Leid über Millionen von Menschen. Ganze Ortschaften sucht man vergeblich, von ihnen ist nichts geblieben. Entwurzelte Bäume und die Trümmer der Hütten und Häuser haben eine apokalyptische Landschaft zurückgelassen.

In Gedanken sind wir bei den vielen Betroffenen, schreibt Misereor: 9,8 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe, denn Hunger und Wassermangel bedrohen auch nach dem Sturm ihr Leben. Fassungslos berichtet Yoly Esguerra, Netzwerk-Koordinatorin des Philippine MISEREOR Partnership am 10. November: „Mein Herz klopft wild, während ich diese Zeilen schreibe. Gerade habe ich mit meiner Kollegin Len Manriquez in Cebu City gesprochen. In ihrem Projektgebiet wurden 382 Dörfer weitgehend zerstört. 97.000 Menschen sind betroffen, mehr als 14.500 Hütten und Häuser stark geschädigt bzw. komplett zerstört. Die Situation scheint unüberwindbar, aber wir müssen stark sein und alle gemeinsam unsere Kräfte mobilisieren.“

Misereor ruft auf: "Unterstützen Sie die Menschen auf den Philippinen mit Ihrer Spende und Ihrem Gebet. Wir haben Bausteine für einen Gottesdienst vorbereitet, die Sie gerne in den kommenden Tagen nutzen können. Vielleicht organisieren Sie auch kurzfristig eine Solidaritätsaktion für die Betroffenen? Entsprechendes Material halten wir für Sie zum Download und zur Bestellung bereit! Auf einer Sonderseite finden Sie zudem Informationen rund um die Nothilfe, die wir laufend für Sie aktualisieren.

Schließen Sie die Menschen auf den Philippinen in diesen Tagen in Ihr Gebet ein. Haben Sie vielen Dank!"




Verheerende Zerstörungen auf den Philippinen - Gemeinsamer Hilfsflug von THW und Deutschem Roten Kreuz gestartet
Freitag, 15. November 2013


Berlin, 13.11.2013 / THW / Deutsches Rotes Kreuz / spenden.net

Ein gemeinsamer Hilfsflug von THW und Deutschem Rotem Kreuz ist heute vom Flughafen Schönefeld in das von Taifun „Haiyan“ betroffene Gebiet auf den Philippinen gestartet. An Bord sind rund 70 Tonnen Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung, darunter Zelte, Kochsets, Hygieneartikel und Plastikplanen des DRK sowie eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung, ein Labor zur Wasseranalyse und Werkzeug.

„Die Bilder von den Philippinen zeigen verheerende Zerstörungen und menschliche Tragödien in einem dramatischen Ausmaß. Den Menschen fehlt es am Nötigsten. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen“, sagt DRK-Präsident Rudolf Seiters.

Der Hilfsflug ist aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert. Die zugeladenen Hilfsgüter des DRK im Wert von 283.000 Euro konnten mit Spendengeldern der deutschen Bevölkerung beschafft werden. Die Boeing 747 fliegt direkt in die am schwersten betroffene Region nach Cebu und wird Donnerstag 10:30 Uhr lokaler Zeit dort erwartet.

In den kommenden Tagen wird das DRK mit einem weiteren Hilfsflug alle benötigten Gegenstände, die für den Aufbau eines Koordinationszentrums in dem Katastrophengebiet erforderlich sind, entsenden. So können die vor Ort tätigen Freiwilligen des Roten Kreuzes bestmöglich unterstützt werden. Zudem werden weitere Hilfsgüter wie Küchensets, Moskitonetze und Materialien für Notunterkünfte aus einem Logistiklager in Kuala Lumpur in die Katastrophenregion geschafft.

In einem weiteren Schritt wird das DRK die medizinische Notversorgung der Opfer von „Haiyan“ sowohl mit Material als auch mit medizinischem Personal unterstützen. Die Gesamtsumme dieser vom DRK auf den Weg gebrachten Hilfsleistungen beläuft sich auf rund drei Millionen Euro, davon eine halbe Million Euro aus dem Auswärtigen Amt.

Das DRK ist dringend auf Spenden für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen angewiesen.

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Wirbelsturm



Rettungseinsatz für die Philippinen läuft an: Frisches Trinkwasser Dank THW-Hilfe
Freitag, 15. November 2013


THW/spenden.net
Der Taifun „Haiyan“ hat auf den Philippinen große Verwüstungen und großes menschliches Leid hinterlassen. Die Menschen benötigen dringend internationale Hilfe. Die Lage wird noch dadurch erschwert, dass es aus den Schadensgebieten kaum verlässliche Informationen über das Ausmaß der Katastrophe gibt.

Der Bundesminister des Innern Dr. Hans-Peter Friedrich hat daher bereits am Wochenende ein Vorab-Team des THW von Deutschland aus entsandt, das seit Sonntag vor Ort aktiv ist. Die Experten haben erste Erkundungen für den Einsatz des THW durchgeführt und die Hilfsmöglichkeiten der Bundesregierung geprüft. Nach Abstimmung mit nationalen und internationalen Organisationen bereitet das THW derzeit den Einsatz von zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor, mit denen 6000 Menschen pro Tag mit frischem Trinkwasser versorgt werden können. Hinzu kommt ein Labor zur Überprüfung der Wasserqualität sowie Werkzeuge für Notreparaturen an den zerstören Wassersystemen und der Infrastruktur.

Hierzu Dr. Hans-Peter Friedrich: „Wichtig ist, dass die technische Unterstützung so nah wie möglich an die Krisengebiete herankommt, um die dringend erforderliche Hilfe für die notliedenden Menschen rasch zur Verfügung zu stellen. Deshalb werden bereits in wenigen Stunden entsprechende Einsatzmodule mit weiteren THW-Einsatzkräften auf die Insel Cebu aufbrechen. Das THW wird damit in einer der Zielregionen der von dem Taifun schwer getroffenen Inseln auf den Philippinen mit insgesamt 24 Helferinnen und Helfern im Einsatz sein.“



Taifun - Johanniter schicken 12-köpfiges medizinisches Einsatzteam
Freitag, 15. November 2013


Berlin ■ Johanniter / spenden.net

Die Johanniter schicken ein 12-köpfiges medizinisches Einsatzteam, darunter zwei Ärzte und vier Rettungsassistenten, auf die Philippinen. Das Team wird am Mittwoch, den 13. November, nach Cebu aufbrechen und von dort weiter auf die vom Taifun besonders betroffenen Inseln Leyte und Panay reisen. Aufgabe der Helfer ist es, die philippinischen Partner bei der medizinischen Versorgung vor Ort zu unterstützen.

Dem sogenannten Medical Emergency Response Team ( MERT ) der Johanniter gehören Notärzte und Rettungsassistenten sowie Logistik- und Support-Personal an. Aufgabe solcher Teams ist es, bei humanitären Soforthilfeeinsätzen die medizinische Versorgung der betroffenen Bevölkerung dort sicherzustellen, wo es nach Natur- oder anderen Katastrophen nur noch eine begrenzte medizinische Infrastruktur gibt. Die ehrenamtlichen Helfer kommen aus ganz Deutschland (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) sowie aus Österreich.

Teams der lokalen Hilfsorganisation „Balay Mindanaw Foundation“, mit denen die Johanniter vor Ort zusammenarbeiten, sind seit mehreren Tagen im Katastrophengebiet unterwegs, um sich ein Bild von der Lage zu machen und medizinische Hilfe zu leisten. „Unsere Partner haben uns von entsetzlichen Verwüstungen auf Leyte und Panay berichtet. Die Stadt Tacloban ist in weiten Teilen zerstört“, beschreibt Jutta Meissner, Fachbereichsleiterin für Südostasien bei der Johanniter-Auslandshilfe, die Lage. „Insbesondere bei der medizinischen Versorgung der Überlebenden fehlt es am Nötigsten. Die Verwundeten können nur ungenügend versorgt werden, weil die meisten Krankenhäuser und Gesundheitsstationen ebenfalls zerstört sind“, so Meissner weiter.

Am dringendsten werden laut Meissner im Moment Nahrungsmittel, Wasser, Kleidung, Medizin, medizinisches Verbrauchsmaterial sowie Zeltplanen benötigt. Die Johanniter schicken daher auch mehrere sogenannte “Emergency Health Kits” in die Region. Die 900 kg schweren Notfallpakete enthalten u.a. Basismedikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandsmaterialien, Infusionslösungen und Wasserentkeimungstabletten. Damit lässt sich die medizinische Versorgung von rund 20.000 Menschen für die kommenden drei Monate sicherstellen. Darüber hinaus bereiten sich die Johanniter vor auf die Verteilung von Nahrungsmitteln und weiteren lebensnotwendigen Hilfsgütern (Zeltplanen, Decken, Kleidung Kochutensilien) sowie die Versorgung mit Rollstühlen von Verwundeten, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung. Mit diesen Maßnahmen sollen rund 5.000 Haushalte (ca. 26.600 Personen) erreicht werden.

Die Johanniter sind Mitglied im Spendenbündnis Aktion Deutschland Hilft und rufen gemeinsam zu Spenden auf:

Aktion Deutschland Hilft:
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto: 8888, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
IBAN: DE74 3702 0500 0000 0088 88
oder Online: www.johanniter-helfen.de



Nach dem Taifun: Bündnis Entwicklung Hilft leistet breitgefächerte Hilfe in den Krisengebieten auf den Philippinen
Mittwoch, 13. November 2013


Zur Notversorgung beitragen und die Selbsthilfekräfte stärken

Berlin, 13. November 2013 – Bündnis Entwicklung Hilft / spenden.net

Es fehlt an allem: Nahrung, Trinkwasser, Medikamente, Zelte, Sanitärversorgung. Nach den verheerenden Verwüstungen, die Taifun Haiyan hinterlassen hat, sind Millionen Menschen auf den Philippinen dringend auf Unterstützung angewiesen. Insgesamt stellt das Bündnis Entwicklung Hilft bislang über 1,2 Millionen Euro für die Nothilfe auf den Philippinen zur Verfügung.

Bündnis Entwicklung Hilft hat auf den besonders betroffenen Inseln Leyte und Samar sowie auf Panay und Negros breitgefächerte Hilfsmaßnahmen eingeleitet. „Neben der akuten Notversorgung kommt es nun vor allem darauf an, die Selbsthilfekräfte der Menschen vor Ort zu stärken und lokale Strukturen zu unterstützen“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke. Die Mitgliedsorganisationen Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe arbeiten auf den Philippinen mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die gut vernetzt und im Umgang mit Katastrophen geschult sind.

medico international leistet über die Partnerorganisation Samahang Operasyong Sagip (SOS) medizinische und psychosoziale Nothilfe. In Tacloban auf Leyte bereitet ein SOS-Team derzeit einen umfassenden Katastropheneinsatz vor. SOS verteilt Nothilfepakete mit Trinkwasser, Reis, Konserven, Öl, Zucker, Gemüse und getrocknetem Fisch. Außerdem werden Antibiotika, Schmerz- und fiebersenkende Mittel und Mittel zur Trinkwasserdesinfektion für die medizinischen Teams benötigt. Diese rechnen neben der Wundversorgung vor allem mit Behandlungen von Magen-Darm- und Atemwegserkrankungen. Neben materieller und medizinischer Nothilfe wird SOS die betroffen Menschen auch mit psychosozialer Betreuung unterstützen.

Ein dreiköpfiges Expertenteam der Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützt die Projektpartner in Iloilo, auf der Insel Panay. Die CBM setzt sich für inklusive Nothilfe ein, denn Menschen mit Behinderungen sind von den Auswirkungen einer Katastrophe besonders betroffen. Medikamente, Ersatz für verlorene Brillen oder Gehhilfen sind für das Überleben von behinderten Menschen fast so wichtig wie Trinkwasser und Nahrung.

Misereor-Partner verteilen auf Panay, Samar und Leyte Arzneimittel, Trinkwasser, Hygieneartikel, Zelte und Kochausrüstung. Außerdem werden Opfer des Taifuns psychosozial betreut und insbesondere Schwangere, Kinder und ältere Menschen erhalten Nahrungsmittel. terre des hommes plant gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen auf Leyte und Samar Projekte zum Kinderschutz und zur psychosozialen Unterstützung traumatisierter und verängstigter Kinder. Die Kindernothilfe baut gemeinsam mit lokalen Partnern Kinderschutzzentren auf. Hier finden die zum Teil schwer traumatisierten Mädchen und Jungen Schutz und Raum, aber auch eine erste medizinische Versorgung.
Zwei erfahrene Mitarbeiter aus dem Nothilfeteam der Welthungerhilfe unterstützen lokale Partnerorganisationen bei den notwendigen Vorbereitungen der Hilfsmaßnahmen. Gemeinsam mit den einheimischen Mitarbeitern werden sie versuchen, auch die ländlichen Gebiete auf den Inseln Negros und Panay im Westen der Philippinen zu erreichen, die noch immer schwer zugänglich sind und wahrscheinlich bisher keine Hilfe bekommen haben. Im Laufe der Woche werden weitere Fachkräfte u.a. für Logistik entsandt.

Da die vom Bündnis bisher bereitgestellten Hilfsgelder bei weitem nicht ausreichen werden, um die Not zu lindern, bittet das Bündnis Entwicklung Hilft weiterhin dringend um

Spenden für die Opfer des Taifuns:
Spendenkonto:
Konto 51 51
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft

Stichwort: Taifun
Online spenden: www.entwicklung-hilft.de

presse@entwicklung-hilft.de
www.entwicklung-hilft.de

Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.



Presseeinladung Philippinen: Abreise des medizinischen Einsatzteams der Johanniter ins Katastrophengebiet
Mittwoch, 13. November 2013


Berlin ■ - Johanniter/spenden.net
Die Johanniter schicken ein 12-köpfiges medizinisches Einsatzteam, darunter zwei Ärzte und vier Rettungsassistenten, auf die Philippinen. Das Team wird am Mittwoch, den 13. November, nach Cebu aufbrechen und von dort weiter auf die vom Taifun besonders betroffenen Inseln Leyte und Panay reisen. Aufgabe der Helfer ist es, die philippinischen Partner bei der medizinischen Versorgung vor Ort zu unterstützen.

Dem sogenannten Medical Emergency Response Team ( MERT ) der Johanniter gehören Notärzte und Rettungsassistenten sowie Logistik- und Support-Personal an. Aufgabe solcher Teams ist es, bei humanitären Soforthilfeeinsätzen die medizinische Versorgung der betroffenen Bevölkerung dort sicherzustellen, wo es nach Natur- oder anderen Katastrophen nur noch eine begrenzte medizinische Infrastruktur gibt. Die ehrenamtlichen Helfer kommen aus ganz Deutschland (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) sowie aus Österreich.

Teams der lokalen Hilfsorganisation „Balay Mindanaw Foundation“, mit denen die Johanniter vor Ort zusammenarbeiten, sind seit mehreren Tagen im Katastrophengebiet unterwegs, um sich ein Bild von der Lage zu machen und medizinische Hilfe zu leisten. „Unsere Partner haben uns von entsetzlichen Verwüstungen auf Leyte und Panay berichtet. Die Stadt Tacloban ist in weiten Teilen zerstört“, beschreibt Jutta Meissner, Fachbereichsleiterin für Südostasien bei der Johanniter-Auslandshilfe, die Lage. „Insbesondere bei der medizinischen Versorgung der Überlebenden fehlt es am Nötigsten. Die Verwundeten können nur ungenügend versorgt werden, weil die meisten Krankenhäuser und Gesundheitsstationen ebenfalls zerstört sind“, so Meissner weiter.

Am dringendsten werden laut Meissner im Moment Nahrungsmittel, Wasser, Kleidung, Medizin, medizinisches Verbrauchsmaterial sowie Zeltplanen benötigt. Die Johanniter schicken daher auch mehrere sogenannte “Emergency Health Kits” in die Region. Die 900 kg schweren Notfallpakete enthalten u.a. Basismedikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandsmaterialien, Infusionslösungen und Wasserentkeimungstabletten. Damit lässt sich die medizinische Versorgung von rund 20.000 Menschen für die kommenden drei Monate sicherstellen. Darüber hinaus bereiten sich die Johanniter vor auf die Verteilung von Nahrungsmitteln und weiteren lebensnotwendigen Hilfsgütern (Zeltplanen, Decken, Kleidung Kochutensilien) sowie die Versorgung mit Rollstühlen von Verwundeten, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung. Mit diesen Maßnahmen sollen rund 5.000 Haushalte (ca. 26.600 Personen) erreicht werden.

Die Johanniter sind Mitglied im Spendenbündnis Aktion Deutschland Hilft und rufen gemeinsam zu Spenden auf:

Aktion Deutschland Hilft:
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto: 8888, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
IBAN: DE74 3702 0500 0000 0088 88
oder Online: www.johanniter-helfen.de



Wirbelsturm „Haiyan“: Deutsches Rotes Kreuz verstärkt Hilfseinsatz auf Philippinen
Dienstag, 12. November 2013


Taifun Haiyan
Berlin, 12. November 2013, 73/13 DRK/spenden.net

Das Deutsche Rote Kreuz stellt dringend benötigte Hilfsgüter für die vom Taifun Haiyan betroffenen Menschen auf den Philippinen bereit. Bei den Gütern handelt es sich etwa um Küchensets, Schlafmatten, Hygieneartikel und Decken, die rund 50.000 Betroffenen zugute kommen werden. „Es fehlt den Menschen am Nötigsten. Die größte Herausforderung ist derzeit, die Hilfsgüter zu den Menschen zu transportieren, da große Teile der Infrastruktur wie Straßen, See- und Flughäfen stark beschädigt sind“, sagt Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK.

Die Hilfsgüter haben einen Wert von rund 500.000 Euro, die das Auswärtige Amt bereitgestellt hat. Zuvor hatte das Deutsche Rote Kreuz bereits 50.000 Euro an Eigenmitteln zur Verfügung gestellt, um die Erkundungsteams des Philippinischen Roten Kreuzes vor Ort zu unterstützen, unter anderem mit Ausrüstung und Kommunikationstechnik.

Zugleich versorgen Rotkreuzhelfer vor Ort Taifun-Opfer mit Nahrungsmitteln, Wasser und Hygieneartikeln, leisten Este Hilfe und unterstützen die Suche nach Vermissten. Ein erster Hilfskonvoi mit drei Tanklastwagen wurde auf den Weg gebracht. „Wer drei Tage lang kein Trinkwasser bekommt, ist in akuter Lebensgefahr. Deshalb ist die Versorgung mit sauberem Wasser ein Schwerpunkt des Roten Kreuzes“, sagt Johnen.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind in 39 Provinzen, die 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila liegen, etwa 9,5 Millionen Menschen von Taifun „Haiyan“ betroffen, das entspricht zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.

Weitere Hilfen sind geplant, hierfür ruft das DRK dringend zu Spenden auf:
Das DRK ist dringend auf Spenden für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen angewiesen:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Wirbelsturm.




Philippinen: Caritas hilft in Notstandsgebieten
Montag, 11. November 2013


Caritas verteilt Lebensmittel, Zelte und andere Hilfsgüter. Expertenteams sind auf dem Weg in entlegene Regionen, um weitere Maßnahmen abzustimmen.

Freiburg, 11. November 2013. Caritas/spenden.net

Mehrere Caritas-Teams sind in den Katastrophenregionen der Philippinen aktiv, um nach dem schweren Taifun „Haiyan“ erste Hilfslieferungen zu organisieren und in besonders entlegenen Regionen weitere Hilfen zu leisten. Die Katastrophenhelfer verteilen Lebensmittel, Wasser, Wasserentkeimungstabletten und Zeltplanen an Bedürftige.

Im Süden der besonders schwer betroffenen Provinz Leyte, die von internationalen Hilfskräften kaum zu erreichen ist, helfen lokale Partner der Caritas den Betroffenen mit Reis und anderen Lebensmitteln. Auch im Norden der Provinz läuft die Hilfe an. Laut Informationen der Erzdiözese von Jaro sind in der Provinz Iloilo durch den Taifun ganze Ortschaften verwüstet worden, bis zu 90 Prozent der Gebäude in Concepcion, Ajuy, Estancia und Balasan sind zerstört. Die Mitarbeitenden der Diözese bitten dringend um Hilfe. Benötigt werden Notunterkünfte und Lebensmittel.

„Über die Caritas-Partner und kirchliche Einrichtungen in den betroffenen Regionen erhalten wir Informationen aus erster Hand“, sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international. „Daher können wir sehr schnell helfen. Unsere Partner vor Ort können, sofern sie nicht selbst betroffen sind, die Hilfen effektiv weiterleiten.“

Die Informationen aus den Katastrophengebieten machen aber auch deutlich, dass manche betroffenen Inseln und Regionen nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Die Partner berichten, dass Häuser, Brücken und Straßen zerstört seien, die Kommunikation mancherorts komplett zusammengebrochen sei, weil nicht nur Telefonleitungen, sondern auch die Mobilfunknetze ausgefallen seien.

Nach aktuellen Schätzungen sind auf den Philippinen zehn Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns „Haiyan“ betroffen. Der Sturm, der einer der gewaltigsten Taifune seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, hat nach vorläufigen Angaben philippinischer Regierungsstellen 10.000 Menschenleben gefordert. „Dies ist eine gewaltige Katastrophe, die zudem sehr arme Regionen getroffen hat“, sagt Müller. „Wir bitten daher dringend um Spenden, damit wir unsere Hilfen fortführen und weiter ausbauen können.“

Spenden mit Stichwort „Nothilfe Taifun“ werden erbeten auf:

- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

- Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.



Hilfe für Philippinen: Aktion Deutschland Hilft stellt 500. 000 Euro bereit
Montag, 11. November 2013


Nothilfe der Bündnispartner in mehreren Provinzen ist angelaufen

Bonn, 11. November 2013 Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

9,5 Millionen Menschen auf den Philippinen sind nach jüngsten Angaben der Vereinten Nationen von den Auswirkungen des Taifuns Haiyan betroffen. Die
Anzahl der Toten steigt in dem Maße, wie die Schäden des Taifuns bekannt werden.
„Den Menschen mangelt es an Essen, Trinkwasser, medizinischer Hilfe – die Stromversorgung
ist zusammengebrochen. Am Wichtigsten ist es, Zugang zu den betroffenen Gebieten zu
schaffen, das heißt: Schutt muss beseitigt werden, damit Hilfsgüter zu den Menschen
transportiert werden können“, fasst Manuela Roßbach, Geschäftsführerin des Bündnisses, die
momentane Situation zusammen. Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft haben
Erkundungsteams entsandt, damit ermittelt wird, welche Hilfsmaßnahmen am Nötigsten sind
und Hilfe bedarfsgerecht geleistet werden kann. Die Hilfe konzentriert sich auf die Provinzen
Bohol, Cebu und Leyte und Samar. Eine starke Säule der Hilfe ist die Zusammenarbeit mit
lokalen Partnern, aber auch von Deutschland aus werden im Laufe der Woche weitere Helfer in
das Katastrophengebiet reisen.
Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden:
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz,. Mobilfunk abweichend)
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 von zehn renommierten Hilfsorganisationen gegründete Bündnis
von 22 Mitgliedern, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe
zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe
zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen
Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für
soziale Fragen (DZI) geprüfte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf.
www.aktion-deutschland-hilft.de



Taifun Haiyan: THW-Team nimmt Arbeit auf
Montag, 11. November 2013


Bonn, 11. November 2013. THW/spenden.net

Das THW-Vorausteam ist in der gestrigen Nacht in der philippinischen Hauptstadt Manila eingetroffen. Das fünfköpfige Team unterstützt nun im Auftrag des Auswärtigen Amtes die deutsche Botschaft bei der Bewertung der Lage und der Hilfsmöglichkeiten für die Bundesregierung. Außerdem erkunden die THW-Kräfte die Einsatzoptionen für das THW.

In der Katastrophenregion angekommen, haben die THW-Kräfte die ersten Gespräche unter anderem mit der deutschen Botschaft, nationalen Behörden, UN OCHA, dem Kinderhilfswerk UNICEF und dem World Food Programm (WFP) aufgenommen. Hierbei steht insbesondere der Bedarf an Hilfeleistungen im Vordergrund. Eine von mehreren Einsatzoptionen für das THW ist der Bereich der Trinkwasseraufbereitung und -analyse.
Mit seiner Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) verfügt das THW über eine spezielle operativ-taktische Einsatzgruppe, die nach Katastrophen schnell Wasser aufbereitet. Je nach eingesetzter Technik kann eine SEEWA täglich bis zu 40.000 Menschen mit Trinkwasser versorgen. Zu ihren Aufgaben gehören neben der mobilen Wasseraufbereitung auch die Wasseranalyse und die technische Beratung. Darüber hinaus ist die Instandsetzung zerstörter Wasserversorgungssysteme Teil des Aufgabenspektrums.
Bereits am vergangenen Wochenende unterstützte das THW die Hilfsorganisation World Vision beim Transport von rund 20 Tonnen Hilfsgütern an den Flughafen nach Frankfurt. Eine Maschine mit Hilfsgütern startete am gestrigen Sonntag von dort nach Manila.

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens sowie im Auftrag von UN-Organisationen.



Philippinen: Welthungerhilfe schickt Nothilfeteam
Montag, 11. November 2013


Bonn, 11.11.2013. Welthungerhilfe/spenden.net

Die Welthungerhilfe schickt zwei erfahrene Mitglieder des Nothilfeteams auf die Philippinen, um lokale Partnerorganisationen bei den notwenigen Vorbereitungen der Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Gemeinsam mit einheimischen Mitarbeitern werden sie versuchen ländliche Gebiete auf den Inseln Negros und Panay im Westen der Philippinen zu erreichen, die noch immer schwer zugänglich sind und wahrscheinlich bisher keine Hilfe bekommen haben. „Wir wollen uns so schnell wie möglich einen Überblick darüber verschaffen, welche Hilfe am Dringendsten gebraucht wird. So können wir vermeiden, dass die Hilfe sich auf einzelne Orte konzentriert. Gemeinsam mit einheimischen Partnern können wir am besten sicherstellen, dass unsere Hilfe wirksam ankommt“, betont Birgit Zeitler, Nothilfeexpertin vor ihrer Ausreise.
Im Laufe der Woche werden weitere Fachkräfte u.a. für Logistik entsandt, um die Koordinierung der Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Die Welthungerhilfe hat langjährige Erfahrungen bei der akuten Hilfe nach großen Katastrophen wie in Haiti oder nach dem Tsunami.

Im Rahmen des Bündnis Entwicklung Hilft ruft die Welthungerhilfe zu Spenden für die Opfer des verheerenden Taifuns auf den Philippinen auf.

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: „Nothilfe Taifun“

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit 2,52 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.



100.000 Euro für Taifun-Opfer in den Philippinen: Diözese Rottenburg-Stuttgart bittet um Spenden an Hilfswerk Caritas international
Montag, 11. November 2013


Rottenburg. 11. November 2013. DRS/spenden.net

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat 100.000 Euro für Taifun-Opfer in den Philippinen bereitgestellt. Die Diözesanleitung fasste am Montag den Beschluss, diese Summe aus dem Etat der Hauptabteilung Weltkirche an das katholische Hilfswerk Caritas international mit Sitz in Freiburg weiterzuleiten. Bischof Gebhard Fürst rief die Gläubigen zu Spenden für die von der Katastrophe getroffenen Menschen in den Philippinen, einem überwiegend katholisch geprägten Land, auf.

Die württembergische Diözese hat in den vergangenen 10 Jahren 200 Entwicklungsprojekte in den Philippinen mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Dazu gehören Projekte zu Bau oder Sanierung von Kirchen, Gemeindehäusern und Klöstern, Bildungsprojekte und Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge sowie Stipendien für Studenten. Im zentralen Katastrophengebiet um die Stadt Tacloban betreibt die Diözese bisher keine Projektförderung.

Hinweis: Für Spenden an Caritas international, Konto 202 Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 660 205 00, Stichwort „Nothilfe Taifun“



Wirbelsturm Haiyan: CARE plant Hilfe für 30.000 Familien
Montag, 11. November 2013


Spendenaufruf für Nothilfe und Wiederaufbau / Deutschsprachige Interviewpartner auf den Philippinen und in Vietnam

Bonn, 10. November 2013. Care/spenden.net
Während langsam das Ausmaß der Zerstörung deutlich wird, das der Wirbelsturm Haiyan auf den Philippinen angerichtet hat, arbeitet CARE mit lokalen Partnern vor Ort, um Nothilfe zu leisten. Von dem Tropensturm sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 9,5 Millionen Menschen betroffen, über 618.000 mussten fliehen, die Zahl der Todesopfer könnte nach Schätzungen bis zu 10.000 betragen.

CARE-Mitarbeiterin Sandra Bulling ist seit heute in Cebu und mit einem Team unterwegs nach Süd-Leyte. „Der Flughafen von Tacloban wird wohl noch mindestens eine Woche geschlossen sein. Die Kommunikation ist extrem schwierig.“ Unzählige Menschen in großen Teilen des südlichen Leyte und in Samar seien von der Außenwelt abgeschlossen, ohne Nahrung, Wasser und ein Dach über dem Kopf, berichtet Sandra Bulling. „Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist enorm.“

Die CARE-Helferin weiter: „Aber wir können diese Katastrophe nicht nur an den Opferzahlen messen: Häuser, Felder, ganze Gemeinden sind zerstört worden. Damit stehen unzählige Familien vor dem Nichts. Die Regierung hat vorher 800.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Sonst hätte es sicher noch mehr Opfer zu beklagen gegeben.“

Aktuell plant CARE, über die nächsten Monate gemeinsam mit philippinischen Partnerorganisationen 30.000 Familien mit lebenswichtiger Soforthilfe und beim Wiederaufbau zu unterstützen. Der internationale Verbund von CARE hat einen Spendenaufruf von 3,7 Millionen Euro gestartet. „Wir werden zunächst die Menschen mit einer Unterkunft, Nahrung und Trinkwasser versorgen. Danach müssen ihre Lebensgrundlagen wieder hergestellt werden“, so Sandra Bulling.

Währenddessen nimmt der Wirbelsturm Haiyan weiter Kurs auf Vietnam, wo er am Montagmorgen Ortszeit auf Land treffen wird. Claudia Futterknecht, CARE-Länderdirektorin in Vietnam, berichtet, dass die Vorbereitungen für die Ankunft des Sturms außerordentlich seien. „Die bisherige Reaktion und die Vorbereitungen sind hervorragend. Über 500.000 Menschen sind bereits in den zentralen Provinzen Vietnams evakuiert worden. Wir setzen unsere Zusammenarbeit mit der vietnamesischen Regierung und unseren Partnern fort, um die Schäden, die der Tropensturm hier anrichten wird, zügig zu erfassen und schnell Hilfe leisten zu können.“

CARE ruft gemeinsam mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zu Spenden für die Nothilfe nach Wirbelsturm Haiyan auf:

CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Spendenkonto 4 40 40

Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198
Stichwort: Nothilfe nach Wirbelsturm Haiyan
www.care.de/spenden

Aktion Deutschland Hilft e.V. 

Spendenkonto: 10 20 30 

Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00 

Stichwort: Taifun



Taifun Haiyan: Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe auf den
Montag, 11. November 2013


Philippinen – Bündnis bereitet zudem Maßnahmen in Vietnam vor
Bonn, 9. November 2013. Aktion Deutschland Hilft/spenden.net – Aktion Deutschland Hilft wird auf den Philippinen
unmittelbare Nothilfe leisten. Einige Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind seit
vielen Jahren im Land und können daher schnell tätig werden. Der Taifun Haiyan hat in
dem Inselstaat gewaltige Zerstörungen hinterlassen; ein UN-Vertreter verglich das
Ausmaß mit der Tsunami-Katastrophe von 2004. Alleine auf den Inselgruppen Visayas
und Luzon sind 25 Millionen Menschen betroffen. Der Taifun wird am Sonntag auf
Vietnam treffen – auch dort bereiten sich die Hilfsorganisationen auf einen Einsatz vor.
„In der Region Capiz sind 90 Prozent aller Häuser zerstört“, berichtet Minnie Portales vom
Bündnismitglied World Vision. Strom, Wasserversorgung, Transportwesen – alles sei
zusammengebrochen. Das Ziel von World Vision ist es, rund 1,2 Millionen Menschen mit
Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen.
Neben World Vision leisten auch die Bündnispartner CARE, Malteser International und
HelpAge bereits konkrete Nothilfe. Die Johanniter planen, über eine lokale
Partnerorganisation tätig zu werden; ADRA wird ein Team aus Deutschland entsenden.
In Vietnam sind aktuell viele Provinzen von starken Regenfällen betroffen. Der Taifun
Haiyan wird hier am Sonntag auf Land treffen – voraussichtlich auf ein stark besiedeltes
Gebiet nahe der Hauptstadt Hanoi. Das Bündnismitglied CARE steht hier für einen
Nothilfeeinsatz bereit.

Spenden nimmt Aktion Deutschland Hilft entgegen unter:
Stichwort: Taifun Haiyan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz,. Mobilfunk abweichend)
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von 22 starken deutschen
Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und
effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in



Philippinen/Vietnam: Caritas-Hilfe für Taifun-Opfer angelaufen
Montag, 11. November 2013


Katastrophenhelfer vor Ort - Zelte, Lebensmittel und Trinkwasser besonders dringend benötigt - Caritas ruft zu Spenden auf - Evakuierungen in Vietnam abgeschlossen

Freiburg, 10. November 2013. Caritas/spenden.net
Die Caritas-Hilfe für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ ist angelaufen. Katastrophenhelfer der Caritas Philippinen und der Caritas USA haben aus Lagerbeständen 18.000 Zeltplanen und eine Million Wasserentkeimungstabletten auf den Weg in die besonders schwer betroffene Stadt Cebu gebracht. Weitere 18.000 Hilfsgüterpakete stehen zur Verteilung bereit. Caritas international stellt für die erste Nothilfe 100.000 Euro bereit. Damit die Hilfe ausgeweitet werden kann, ruft das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes dringend zu Spenden auf.
„Es muss jetzt vieles schnell auf einmal angepackt werden. Besonders dringend werden Trinkwasser, Lebensmittel und Zelte benötigt. Wir bitten deshalb die deutsche Bevölkerung, unsere Hilfe für die Opfer des Taifuns zu unterstützen“, appelliert Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Viele Transportwege sind noch immer unpassierbar. Aus vielen Regionen gibt es noch keine Informationen über das Ausmaß der Schäden und den Hilfebedarf. „Unsere große Sorge gilt den vielen Menschen der entlegenen Gebiete entlang der Pazifik-Küste“, so Müller. Die Bewohner dieser Region seien erfahrungsgemäß besonders schlecht gegen Tropenstürme gewappnet. „Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor.“
Vorläufigen Schätzungen zufolge sind auf den Philippinen 4,3 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Taifuns „Haiyan“ betroffen. Gerechnet wird mit Tausenden von Toten. In Vietnam hat die Caritas unterdessen in den Bistümern der voraussichtlich betroffenen Gebiete ihre Einrichtungen als Evakuierungszentren zur Verfügung gestellt und bereitet sich auf die Nothilfe vor. Landesweit wurden von staatlichen Stellen und Militär 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht. 6,5 Millionen Menschen gelten als potenziell gefährdet.

Spenden mit Stichwort „Nothilfe Taifun“ werden erbeten auf:

- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

- Diakonie Katastrophenhilfe , Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)
Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen Mitgliedsverbänden.




Taifun „Haiyan“ auf Philippinen: Rotes Kreuz hilft nach schwerstem Wirbelsturm
Montag, 11. November 2013


Berlin, 08. November 2013. Rotes Kreuz/spenden.net

Der verheerende Wirbelsturm „Haiyan“ ist mit Windgeschwindigkeiten in Rekordhöhe und gewaltiger Zerstörungskraft über die Philippinen hereingebrochen. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten von «Haiyan» liegen bei 275 Kilometern in der Stunde, weit über der Schwelle zur gefährlichsten Taifun-Kategorie. “Haiyan“ wird von heftigen Regenfällen begleitet und gilt als der schwerste Wirbelsturm auf den Philippinen innerhalb der vergangenen 30 Jahre. Mehr als 680 000 Menschen in 22 Provinzen mussten ihre Häuser in Küstengebieten oder anderen gefährdeten Regionen verlassen.

Das philippinische Rote Kreuz (PRC) hat in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden die umfangreichen Evakuierungen in den betroffenen Gebieten etwa 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila unterstützt. Weitere Helfer des Roten Kreuzes auf den Philippinen sind mobilisiert und werden in die Region entsendet, sobald es die Sicherheitssituation zulässt. Bereits im Vorfeld des Sturms hatten Rotkreuz-Helfer über ein Frühwarnsystem die Menschen alarmiert und Sicherheitshinweise ausgegeben. Nach aktuellem Kenntnisstand der Behörden wurden drei Menschen getötet.

„Wir rechnen damit, dass wir auch künftig weiteren Stürmen dieses Ausmaßes in der Region begegnen müssen“, sagt Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK in Berlin. „Umso wichtiger ist es, weiter in sichere Schutzunterkünfte und Frühwarnsysteme zu investieren und die Vorsorgemaßnahmen weiter auszubauen. Dadurch werden viele Menschenleben gerettet. In der aktuellen Katastrophensituation steht das DRK bereit, die philippinische Schwestergesellschaft zu unterstützen. Zunächst gilt es, Erkenntnisse zu gewinnen. Aber wir müssen mit gravierenden Schäden rechnen.“

Das Rote Kreuz bereitet sich aktuell auf das Eintreffen von „Haiyan“ in Vietnam vor.

Das DRK ist dringend auf Spenden für die notleidende Bevölkerung auf den Philippinen angewiesen: Spendenkonto: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00, Stichwort: Wirbelsturm

Hier geht es zur DRK-Homepage
http://www.drk.de



Nach der Flut: Die Schäden müssen behoben werden
Donnerstag, 13. Juni 2013


In einigen Gegenden beginnen Aufräumarbeiten, anderen steht das Schlimmste noch bevor: Die Ausmaße der Hochwasserschäden sind teilweise höher als 2002.

„Neben den akuten Maßnahmen jetzt brauchen die Menschen dann Unterstützung, wenn es darum geht, ihre Wohnungen wieder herzurichten. Auch soziale Einrichtungen, die eine wichtige Funktion für die Menschen in den Flutregionen haben, sind zerstört. Deren Instandsetzung wird ein Schwerpunkt der künftigen Hilfe unserer Mitgliedsorganisationen sein“, erläutert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, und ergänzt: „Viele Freiwillige zeigen eine unglaubliche Einsatzbereitschaft. Das ist in dieser Situation hilfreich und wichtig. Wir brauchen aber auch Geldspenden, damit wir den Menschen mittelfristig helfen können. Nach den Aufräumarbeiten wird fassbar sein, worin konkret diese Hilfe liegt.“

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, bittet - neben weiteren, teils auch kommunalen Hilfsaktionen - um Spenden für die Hochwasser-Hilfe 2013

Spenden-Stichwort: Hochwasser-Hilfe 2013
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
IBAN DE29370205000008322501
BIC: BFSWDE33XXX

Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an
Aktion Deutschland Hilft 9,83 €)

Sicher online spenden: zum Spendenformular
https://ssl.aktion-deutschland-hilft.de/spenden/spenden
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30

Weitere Spendenkonten: hier beim ZDF

Evakuierung von Menschen, Einrichtung von Notunterkünften, Versorgung der Betroffenen und Helfer mit Essen, Transport von Sandsäcken und sanitätsdienstliche Betreuung von Flutopfern – das sind die Kernaufgaben der Helfer in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten derzeit. Sie wird geleistet von den Bündnispartnern Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt, Johanniter, Malteser, arche noVa und ADRA. Aber es beginnen auch schon Aufräumarbeiten: Hochdruckreiniger, Pumpen und Trockenaggregate kommen zum Einsatz.

„Gerade weil die öffentlichen Mittel nicht reichen werden, sind wir dankbar für private Spenden, um dazu beizutragen, die durch das Hochwasser entstandenen Schäden zu beheben. Dabei ist die aktuelle Arbeit der freiwilligen Helfer nicht hoch genug zu schätzen“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.



Hochwasser 2013: Geld- oder Sachspenden?
Donnerstag, 13. Juni 2013


Viele Bürgerinnen und Bürger möchten den Opfern der Flutkatastrophe mit Sachspenden helfen. Aktion Deutschland Hilft bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote. Die Organisation bittet jedoch um Verständnis, dass sie keine Sachspenden für die Menschen in den Hochwassergebieten annehmen kann. Dies hat folgende Gründe:

Als Sachspenden werden in der Regel Gebrauchtwaren zur Verfügung gestellt, die abgeholt, gelagert und schließlich zu den Bedürftigen transportiert werden müssen. Der Transport der durch Einzelspenden zusammengetragenen Hilfsgüter stellt einen immensen logistischen Aufwand dar, den Aktion Deutschland Hilft aus organisatorischen Gründen nicht leisten kann.

Einige Kommunen sowie andere Organisationen haben jedoch Koordinierungsstellen für Sachspenden eingerichtet. Hier einige Kontaktadressen (Angaben ohne Gewähr):

Die Seite www.hochwasserhilfe2013.de vermittelt Sachspenden direkt an Bedürftige

Der MDR hat eine Seite eingerichtet, auf der Hilfsangebote und –anfragen eingetragen werden können: http://www.mdr.de/nachrichten/scribblelive122.html

Die Organisation „Mamas helfen“ sammelt und verteilt Sachspenden: mamas-helfen.de

Bei der Stadt Grimma können Informationen zum Thema Sachspenden unter 0174 69 08 334 erfragt werden.

In Deggendorf koordiniert der Kreisjugendring die Annahme von Sachspenden. Informationen gibt es unter 0991 29792750.
http://www.br.de/nachrichten/niederbayern

Die Stadt Hohenmölsen organisiert gemeinsam mit der DEKRA Akademie GmbH, Außenstelle Hohenmölsen und dem Jobcenter Burgenlandkreis eine Sammelstelle für Möbel.
DEKRA Akademie GmbH, Außenstelle Hohenmölsen, Wählitzer Weg, 06679 Hohenmölsen. Tel.: 034441 / 990441. Ansprechpartner: Herr Hochmuth.



Ärzte ohne Grenzen: Zivilisten und humanitäre Helfer werden zu Opfern von neuen Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo
Donnerstag, 12. April 2012


Ärzte ohne Grenzen / Spenden.net. Berlin/Kinshasa, 12. April 2012 - Wegen neuer Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den Provinzen Nord- und Südkivu eingeschränkt. Bewaffnete Konflikte in der Region haben sich verschärft, große Truppenbewegungen sind im Gange. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter der Gewalt, aber auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wurden angegriffen. "Die Situation in den Kivu-Provinzen stabilisiert sich nicht - im Gegenteil. Die Lage verschlechtert sich seit einigen Monaten", erklärt Marcela Allheimen, Programmleiterin von Ärzte ohne Grenzen.

In den vergangenen Tagen sind Soldaten der kongolesischen Armee zu anderen Gruppierungen übergelaufen und haben dadurch Kämpfe und eine zunehmende Unsicherheit ausgelöst. "Wir beobachten ein Wiederaufflammen der Gewalt. Aber noch schlimmer ist, dass jetzt auch Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zu Opfern von Gewalt werden", sagt Allheimen.

Seit November 2011 sind Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen mehr als 15 Mal zum Opfer von gewaltsamen Übergriffen geworden, zuletzt beim Überfall auf ein Haus der Organisation in der Stadt Baraka in Süd-Kivu durch uniformierte bewaffnete Männer in der vergangenen Woche. Am 4. April wurden ein Krankenpfleger und ein Logistiker auf einer Straße bei Nyanzale in Nord-Kivu entführt und erst nach mehreren Stunden wieder freigelassen. Bewaffnete haben darüber hinaus die Herausgabe von Geld, Lebensmitteln und Mobiltelefonen erzwungen, die für die militärische Logistik verwendet werden.

Aus diesem Grund hat Ärzte ohne Grenzen - eine von wenigen medizinischen Hilfsorganisationen in den Kivu-Provinzen - die Arbeit in Nyanzale eingestellt. Auch in anderen Regionen wurden die Aktivitäten verringert oder Teams abgezogen. Als Konsequenz wird der Zugang zu medizinischer Hilfe für die durch den jahrelangen Konflikt ohnehin geschwächten Menschen in der Region noch schwieriger. Die Bevölkerung hat Angst, sich auf den Weg zu Gesundheitseinrichtungen zu machen, und Ärzte ohne Grenzen kann nicht in angemessener Form Hilfe leisten. Eine weitere existentielle Folge für die Menschen ist, dass wegen der problematischen Sicherheitslage nur wenige zur Arbeit auf die Felder gehen. Die Bevölkerung wird bestohlen und erpresst. Zivilisten werden dazu gezwungen, Hab und Gut von Bewaffneten zu transportieren, und es kommt vor, dass Frauen wie Sklavinnen gehalten werden.

Die nationalen und internationalen Stabilisierungsbemühungen für die Kivu-Provinzen waren nie so wichtig wie heute. Ärzte ohne Grenzen stellt angesichts der Verschlimmerung der Situation deren Effektivität allerdings in Frage und ist in besorgt, dass die Möglichkeit, medizinische Hilfe zu leisten, weiter schwindet.

Trotz der schwierigen Sicherheitslage hat Ärzte ohne Grenzen weiterhin Teams vor Ort in den Kivu-Provinzen, die an mehreren Orten medizinische Hilfe leisten.

Ärzte ohne Grenzen / Am Köllnischen Park 1 / D-10179 Berlin office@berlin.msf.org / http://www.aerzte-ohne-grenzen.de
Spendenkonto: 97097 / Bank für Sozialwirtschaft / BLZ 370 205 00



Andheri-Hilfe : Hilfe zur Selbsthilfe in Indien und Bangladesch
Mittwoch, 7. Dezember 2011


Andheri-Hilfe Bonn / spenden.net. 07.12.2011

Neu in der spenden.net-Liste der Hilfsorganisationen:
Die Andheri-Hilfe Bonn ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit . Sie ist aus einer Privatinitiative für notleidende Kinder in Andheri bei Bombay entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein.

Durch zurzeit über 150 Projekt- und Programmförderungen in Indien und Bangladesch tragen wir dort zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der ärmsten Bevölkerungsgruppen bei. Die Schwerpunkte unserer Förderung liegen in den Bereichen Sozialarbeit, Bildung und Gesundheitswesen sowie landwirtschaftliche und dörfliche Entwicklung (mehr dazu finden Sie unter Projekte). Dabei leisten wir 'Hilfe zur Selbsthilfe', um keine neuen Abhängigkeiten aufzubauen oder alte aufrechtzuerhalten.

Unsere Arbeit wird durch Spenden von ca. 20.000 privaten Spendern, Gruppen und Firmen und öffentlichen Mitteln aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ ») und der Kommission der Europäischen Union getragen.

Der Andheri-Hilfe Bonn wurde vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen das Spendensiegel als Zeichen geprüfter Seriosität und Spenden-Würdigkeit zuerkannt. Für die geleisteten Spenden wird eine steuerbegünstigte Spendenbescheinigung ausgestellt.

Weiteres auf der Homepage: http://www.andheri-hilfe.de



Ärzte ohne Grenzen startet Online-Kampagne zum 40-jährigen Jubiläum - "40 Jahre - 40.000 Fans"
Mittwoch, 7. Dezember 2011




Ärzte ohne Grenzen/spenden.net. Berlin, 6. Dezember 2011. Anlässlich des 40. Gründungstages am 21. Dezember 1971 startet Ärzte ohne Grenzen heute die Online-Kampagne "Mein Profil für MSF". Unter dem Motto "40 Jahre - 40.000 Fans" sollen mehr Menschen gewonnen werden, denen der Auftritt von Ärzte ohne Grenzen bei der Social Media-Plattform Facebook "gefällt".

Über die Website www.mein-profil-fuer-msf.net können sich Facebook-Nutzer eintragen und 24 Stunden lang mit drei Einträgen auf der eigenen Pinnwand auf die Arbeit der Organisation hinweisen. Damit machen sie ihre Freunde auf den Facebook-Auftritt von Ärzte ohne Grenzen aufmerksam und tragen aktuelle Informationen über die Hilfe für Menschen in Not weiter. Das Ziel der Aktion ist es, mit dem 40. Jahrestag der MSF-Gründung 40.000 Fans des deutschsprachigen Facebook-Auftritts der Organisation zu erreichen.

Zwölf Ärzte und Journalisten gründeten im Dezember 1971 Médecins Sans Frontières/ Ärzte ohne Grenzen. Sie wollten unabhängig von politischen Zwängen, neutral und unparteiisch das Recht aller Menschen auf medizinische Hilfe umsetzen. Seitdem wuchs die Organisation kontinuierlich, gründete 19 Sektionen und ist heute in rund 60 Ländern aktiv.

Welche geschichtlichen Meilensteine Ärzte ohne Grenzen bei der Hilfe für Menschen während Naturkatastrophen, Epidemien und gewalttätigen Auseinandersetzungen zurückgelegt hat, zeigt auch die Miniwebsite www.aerzte-ohne-grenzen.de/40jahre. Umfangreiche Informationen zu den Herausforderungen der humanitären Hilfe in den vergangenen 40 Jahren, historische Videos, anstehende 40-Jahre-Events sowie die Publikation "1971-2011: 40 Jahre MSF" stehen dort zur Verfügung.



30 internationale Fußballgrößen spielen für die UNDP-Hungerhilfe zugunsten des Horns von Afrika
Mittwoch, 7. Dezember 2011


UNDP/spenden.net

30 internationale Fußballgrößen sind mit von der Partie bei der UNDP-Hungerhilfe zugunsten des Horns von Afrika

Didier Drogba sagt Teilnahme an Ronaldos & Zinedine Zidanes neuntem Spiel gegen die Armut zu, das am Dienstag, 13. Dezember in Hamburg ab 19.05 Uhr beginnt

Genf / Hamburg, 7. Dezember 2011— Fußball-Superstar Didier Drogba schließt sich einer starbesetzten Auswahl von 30 internationalen aktiven bzw. ehemaligen Spielern an, die kommenden Dienstag in Hamburg beim deutschen Fußballklub und Gastgeber des Spiels gegen die Armut, dem Hamburger Sport-Verein (HSV), auf die Hungerhilfe am Horn von Afrika aufmerksam machen und zu Spenden aufrufen.

In ihrer Funktion als Goodwill-Botschafter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) haben Ronaldo, Zinédine Zidane und Drogba die Spieler – darunter u. a. Luís Figo, Pavel Nedvěd, Serginho und Christian Karembeu - zusammengebracht.

Anpfiff des Spiels ist um 19.05 Uhr Ortszeit in der Imtech-Arena des HSV.

„Es ist mir eine Ehre, die Menschen am Horn von Afrika zu unterstützen, die unter Dürre und Hunger leiden, und ich möchte alle dazu ermuntern, an einem Strang zu ziehen, damit die Krise überwunden wird“, so Drogba, der zum ersten Mal an dem Freundschaftsspiel teilnimmt. „Und es begeistert mich, gemeinsam mit Ronaldo, Zidane und allen anderen Spielern im Kampf gegen die Armut etwas bewegen zu können.“

In diesem Jahr gerieten über 13 Millionen Menschen durch Hunger, Dürre, Konflikte und hohe Nahrungsmittelpreise in Not. Gemeinsam mit Partnern in Dschibuti, Äthiopien, Kenia und Somalia arbeiten die Vereinten Nationen dafür, den Menschen einen besseren Zugang zu Wasser, Nahrungsmitteln, Märkten und Gesundheitsfürsorge zu ermöglichen.

Zwar konnte das Leben von Tausenden Menschen durch Hilfsmaßnahmen gerettet werden – trotzdem ist die Situation, insbesondere in ganz Somalia, weiterhin kritisch. Noch immer sind vier Millionen Menschen von der Krise betroffen, und 250.000 leiden Hunger.

Das jährlich stattfindende Spiel gegen Armut, das mittlerweile zum neunten Mal ausgetragen wird, unterstützt Maßnahmen im Rahmen der Millennium-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, kurz: MDGs) – acht international verabschiedete Zielvorgaben zur Ausrottung extremer Armut bis zum Jahr 2015. Das Match wird von über 20 nationalen und internationalen Fernsehsendern live übertragen.

Zwei Drittel der Spieleinnahmen kommen UN-Maßnahmen zur Bekämpfung der fortdauernden Nahrungsmittelkrise zugute. Den verbleibenden Erlös wird der HSV verschiedenen kommunalen Entwicklungsprojekten spenden, deren Schwerpunkte auf Sport, Jugend, Bildung, Umweltschutz und der sozialen Verantwortung von Unternehmen liegen.

Das Spiel wird vom internationalen Fußballverband FIFA und dem europäischen Fußballverband UEFA gefördert.

Informationen zum Ticketverkauf finden Sie hier: www.hsv.de/ticket.

Spenden für das Horn von Afrika können Sie unter www.undp.org

Die vollständige Teilnehmerliste ist nachstehend aufgeführt:

Schiedsrichter: der legendäre, sechsfach als Weltschiedsrichter ausgezeichnete Pierluigi Collina.

Das Team von Ronaldo, Zidane, Drogba & Friends:
Didier Drogba (Elfenbeinküste) Ronaldo Nazário, Dida, Paulo André und Serginho (Brasilien) Jens Lehmann (Deutschland), Lucas Radebe (Südafrika), Fernando Hierro, Joan Capdevilla und Michel Salgado (Spanien), Gheorghe Popescu und Georghe Hagi (Rumänien), Luís Figo, Maniche und Fernando Couto (Portugal), Zinédine Zidane, Christian Karembeu, Claude Makélélé und Robert Pirès (Frankreich), Steve McManaman (England), Pavel Nedvěd (Tschechische Republik), Fabio Cannavaro (Italien) Rabah Madjer (Algerien), Sami Al-Jaber (Saudi-Arabien) und Dwight Yorke (Trinidad und Tobago).

Als Coach stehen Marcelo Lippi (Italien) und Bora Milutinović (Serbien) bereit.

Der frühere Tennischampion Boris Becker wird Teamcoach.

Das HSV-Allstars-Team (bestehend aus derzeitigen und früheren HSV-Spielern):
Zé Roberto (Brasilien), Jörg Albertz, Stefan Beinlich und Stefan Schnoor (Deutschland), Sergej Barbarez (Bosnien und Herzegowina), Collin Benjamin (Namibia), Rodolfo Cardoso (Argentinien), Nico-Jan Hoogma (Niederlande), Mehdi Mahdavikia (Iran) und Anthony Yeboah (Ghana).

Das Team wird von Thorsten Fink gecoacht.

ÜBER UNDP: Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme - UNDP) ist das weltweite Entwicklungsnetzwerk der Vereinten Nationen. Wir setzen uns für Veränderungen ein und bringen Länder mit Wissen, Erfahrungen



Impfkampagne in Somalia erfolgreich
Mittwoch, 7. Dezember 2011


5. Dezember 2011 UNICEF/spenden.net

von Beatrix Hell

In Somalia zu helfen, ist nicht leicht – doch in den letzten Wochen ist es UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO gelungen, über 600.000 Kinder gegen die gefährlichen Masern zu impfen. Die Zahl der Neuinfektionen geht bereits zurück.

Einsatz gegen lebensgefährliche Masern
Am Impftag sind alle auf den Beinen: Gesundheitshelfer schlängeln sich zwischen den provisorischen Hütten in einem Flüchtlingslager in der Hauptstadt Mogadischu durch und klopfen eilig an jede Behausung. „Heute ist Impftag!“, rufen sie. Einige unerschrockene Kinder stellen sich schon an und halten mutig ihren entblößten Arm hin für den kleinen Picks. Ich bin überrascht, dass die meisten beim Impfen genau hinschauen und nicht einmal mit der Wimper zucken. Im Film-Beitrag zur Impfkampagne können Sie sehen, was in den vergangenen Wochen an vielen Orten im Süden Somalias passierte. UNICEF und die WHO haben fast 627.000 Kinder im Alter von sechs Monaten bis 15 Jahren gegen Masern geimpft. Mehr als 273.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren erhielten eine Polio-Impfung und über 210.000 Ein- bis Fünf-Jährige Entwurmungstabletten.

Aufwändige Vorbereitung der Impfkampagne
Schon lange bevor Kühlboxen, Nadeln und Impfstoffe ausgepackt wurden, hatten die Vorbereitungen zur Impfaktion begonnen. Fast 1.700 von UNICEF und der WHO geschulte Impfteams gingen wochenlang von Tür zu Tür und von Zelt zu Zelt. Sie registrierten alle nicht geimpften Kinder in 16 südsomalischen Distrikten und klärten hunderttausende Eltern über den wichtigen Schutz vor Masern auf. Denn in den überfüllten Lagern ist die Ansteckungsgefahr besonders groß; gerade mangelernährte oder kranke Kinder haben nicht genügend Abwehrkräfte gegen das Virus. UNICEF und WHO nutzten auch Radio und Fernsehen, um Eltern und Erzieher über die Impfaktion zu informieren.

Der Einsatz von UNICEF für Impfkampagnen zahlt sich aus: Wurden im September im Süden Somalias noch über 1.900 Masernerkrankungen gemeldet, fiel ihre Zahl im Oktober bereits auf 1.644. Auch in anderen Regionen des Katastrophengebiets sind die Neuinfektionen rückläufig. Diese Hilfe muss weitergehen – denn sie rettet Leben.



Ärzte ohne Grenzen helfen in Sendai - Behörden: 90 medizinische Teams haben Arbeit aufgenommen
Sonntag, 13. März 2011


Ärzte ohne Grenzen/Spenden.net: Das Team von Ärzte ohne Grenzen, welches die vom Erdbeben der Stärke 9.0 und den Tsunamis betroffenen Gebieten im Nordosten Japans erreicht hat, unterstützt weiterhin die umfangreichen Hilfsarbeiten der japanischen Regierung.

Alle Mitarbeiter arbeiten eng mit der Medizinischen Katastophenhilfe Japans (DMAT) zusammen und werden im weiteren den Bedarf an medizinischer Versorgung erkunden
Das Team wurde auf zehn Personen aufgestockt, weitere Mitarbeiter werden am Montag zur Unterstützung geschickt.

"Am Sonntag haben wir mobile Kliniken und Evaluierungen in zwei Evakuierungszentren durchgeführt", berichtet Mikiko Dotsu, Koordinator des Ärzte ohne Grenzen Teams. "Die medizinischen Bedürfnisse steigen in den Evakuierungszentren."
„Die Behörden geben an, dass 90 medizinische Katastrophenhilfsteams in der Provinz Miyagi die Arbeit aufgenommen haben. Es scheint, dass sie genügend Leute haben. Ein Transfersystem zu den Krankenhäusern wurde bereits aufgebaut und scheinbar haben diese die Situation im Griff“, sagt Mikiko„Die Behörden geben an, dass 90 medizinische Katastrophenhilfsteams in der Provinz Miyagi die Arbeit aufgenommen haben. Es scheint, dass sie genügend Leute haben. Ein Transfersystem zu den Krankenhäusern wurde bereits aufgebaut .

Doch auch wenn die medizinische Situation in Sendai unter Kontrolle zu sein scheint, braucht die Bevölkerung Hilfe. „Im Moment gibt es nur sehr wenig Elektrizität und keine Wasserversorgung. Die Menschen brauchen Essen, Decken und Wasser. Diese Dinge brauchen sie im Moment dringender als medizinische Versorgung“, so der Koordinator des Erkundungsteams.

Das Team hatte am Samstag per Helikopter in der Provinz Miyagi ein Evakuierungszentrum in der Stadt Sendai erreicht, wo rund 100 Bewohner Zuflucht gefunden haben. Bisher, so scheint es, sind deren medizinischen Bedürfnisse gedeckt.

Für die Überlebenden der Katastrophe bleibt die Situation schwierig, weite Teile der Provinz sind noch immer von der Wasserversorgung und Elektrizität abgeschnitten.

Am Montag wird sich das zehnköpfige Erkundungsteam in zwei Gruppen aufteilen und die Erkundungen auf den Süden von Sendai in der Provinz Miyagi ausdehnen. Darüber hinaus werden sie sich in die abgelegenen Gebiete begeben, die am schlimmsten von den Erdbeben und Tsunamis getroffen wurden.

Neben weiteren Evaluierungen, werden die Teams sich auf die Behandlung der Bedürftigsten konzentrieren, vor allem der älteren Bevölkerung und kleiner Kinder, sowie auf Patienten, die unter chronischen Kranken wie Diabetis und Herzkrankheiten leiden.

Ärzte ohne Grenzen beobachtet weiterhin die Situation in der Region der Fukushima Atomkraftwerke. Sollte sich die Lage dort weiter verschlechtern, kann momentan ausschließlich die japanische Regierung darauf reagieren.

Spenden:

Wenn Sie an Ärzte ohne Grenzen eine Spende überweisen oder einen Dauerauftrag einrichten möchten, verwenden Sie bitte folgende Angaben:

Empfänger: Ärzte ohne Grenzen
Spendenkonto: 97 0 97
Empfängerbank: Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl: 370 205 00

Online-Spenden: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden/regelmaessig-spenden/online-spenden/index.html






Bündnispartner von "Aktion Deutschland Hilft" helfen in Japan
Sonntag, 13. März 2011



Aktion Deutschland Hilft / Spenden.net: Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft unterstützen Japaner, die von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen sind. So bietet ADRA etwa in Schulen Notunterkünfte für Obdachlose und versorgt die Menschen mit Mahlzeiten, World Vision stellt zunächst 400.000 US-Dollar bereit, die nach Bedarf eingesetzt werden. Malteser International kooperiert mit den Jesuiten in Japan und stellt 25.000 Euro zur Verfügung.

„Japan hat immer wieder Erdbeben zu bewältigen, allerdings nicht in diesem Ausmaß, das auch für ein Industrieland eine kaum leistbare Herausforderung ist. Wir bekunden Solidarität mit der Bevölkerung in Japan. Aber auch mit der japanischen Regierung, indem wir respektieren, dass Hilfe ganz gezielt angefragt wird, und wir zunächst über die Netzwerke unserer Mitgliedsorganisationen in Japan helfen“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Japan.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Menschen in Japan:
Spenden-Stichwort: Erdbeben/Tsunami Japan
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an
Aktion Deutschland Hilft 9,83 €)



Baden-Württemberg bietet Partnerregion in Japan Unterstützung an
Sonntag, 13. März 2011


Staatsministerium Baden-Württemberg/Spenden.net: Baden-Württemberg biete seiner japanischen Partnerregion Kanagawa jede erdenkliche Unterstützung an, sagte Ministerpräsident Mappus am Sonntag. „Wir stimmen uns eng mit der Bundesregierung ab. Ich habe mehrmals mit der Bundeskanzlerin telefoniert und unsere Hilfsbereitschaft vor allem beim Zivil- und Katastrophenschutz deutlich gemacht“, so Mappus.
So stünden im Land beispielsweise Rettungshundestaffeln und der Kerntechnische Hilfsdienst (KHG) für einen sofortigen Einsatz bereit. Die besonderen Fähigkeiten des KHG liegen im Bereich des Einsatzes von ferngesteuerten Fahrzeugen zum Zweck der Erkundung, Bergung und Räumung von Trümmern in stark radioaktiven Bereichen. Das Hilfsangebot habe Mappus auch in einem Schreiben an die Partnerregion Kanagawa in der Nähe Fukushimas unterbreitet. Baden-Württembergs Kommunen, die Partnerstädte in Japan haben, bat der Ministerpräsident, ebenfalls Hilfen zu organisieren.



Japan : SEEBA-Team des THM auf dem Weg ins Einsatzgebiet
Sonntag, 13. März 2011



THW/Spenden.net: Das SEEBA-Team hat am Samstagmittag Tokyo in Richtung Norden verlassen. Gemeinsam mit ABC-Experten und einem Ortungsteam aus der Schweiz sind die Erdbebenspezialisten des THW auf dem Weg zum Einsatzgebiet bei Tome. Ausgestattet mit moderner Technik und Suchhunden werden die THW-Kräfte die Suche nach Überlebenden aufnehmen.



Japan-Erdbeben: Rotes Kreuz im Dauereinsatz
Sonntag, 13. März 2011



DRK/Spenden.net: Das Japanische Rote Kreuz ist im Dauereinsatz um die Opfer des Erdbebens vom Freitag zu versorgen. Die Einsatzkräfte berichten von Verletzten, die beinahe ertrunken sind und viel Wasser schlucken mussten. Dies könnte noch zu Lungenentzündungen führen. Zudem haben viele Menschen Brandverletzungen oder Rauchvergiftungen durch die zahlreichen Brände. Am schlimmsten betroffen sind drei Präfekturen im Nordosten des Landes auf einer Länge von 600 Kilometern.
Japan gehört weltweit zu den best ausgestatteten Ländern im Katastrophenschutz. Bei der dichten Bebauung Japans und den Millionenstädten mit ihren Hochhäusern haben diese Vorsorgemaßnahmen und die funktionierenden Katastrophenpläne vielen Menschen bisher das Leben gerettet.
Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams. Zurzeit sind 86 von ihnen im ständigen Einsatz im Katastrophengebiet zur Bergung von Verschütteten und zur Versorgung von Verletzten. Diese 600 medizinischen Fachkräfte werden regelmäßig durch frische Teams ausgetauscht.
Die Rotkreuzhelfer Japans betreuen Evakuierte in Notlagern und Sammelstellen. Allein in der besonders verwüsteten Hafenstadt Sendai sind es 200 Notunterkünfte, in denen Betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psycho-soziale Betreuung erhalten. Wie der Nuklearunfall am Atomkraftwerk Fukushima die Situation verändern wird, ist noch unklar. Das Japanische Rote Kreuz hat ein medizinisches Team zur Versorgung von Strahlenopfern in Nagasaki in Bereitschaft.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat seine Family Links-Website geschaltet. Angehörige, die Personen in Japan aufgrund des Erdbebens vermissen, können sich unter der IKRK-Website eintragen, ebenso diejenigen, die ihre Familien weltweit über ihren Aufenthaltsort informieren möchten. http://www.familylinks.icrc.org

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden auf, um den Hilfseinsatz des Japanischen Roten Kreuzes zu unterstützen:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami



Tsunami Japan: Caritas und Kirche bereiten Hilfe für Katastrophenopfer vor
Sonntag, 13. März 2011



Kampagne der Solidarität - Hilfseinsätze überschattet von drohender atomarer Verseuchung

Caritas/Spenden.net: Freiburg, 13. März 2011. Nach dem verheerenden Erdbeben bereiten die katholische Kirche und Caritas Japan die Hilfe für die Opfer der Katastrophe vor. Besonders schwer betroffen sind die Bistümer Sapporo, Sendai, Saitama und Tokio im Nordosten des Landes. Alle Hilfseinsätze werden von der Caritas Japan koordiniert. Erschwert wird die Hilfe weiterhin durch zusammengebrochene Telefonnetze, die eine Kommunikation für die Hilfskräfte untereinander stark behindern.

Im Bistum Saitama werden derzeit Freiwillige der katholischen Kirchengemeinden registriert, die ihre Hilfe für die Versorgung der Erdbebenopfer angeboten haben. In Tokio sind Gebäude der Pfarrgemeinde für Pendler, die nach dem Beben die Stadt nicht verlassen konnten, als Notunterkunft umfunktioniert worden. Der Hilfseinsatz wird von der drohenden atomaren Verseuchung des Katastrophengebietes überschattet, die eine Entsendung von Hilfskräften derzeit nicht zulässt.

Für den heutigen Sonntag ruft die katholische Kirche Japans ihre rund 500.000 Mitglieder zu einer Kampagne der Solidarität auf. Wie Caritas-Direktor Daisuke Narui sagte, sollen die Spenden den besonders Hilfsbedürftigen wie Alten, Kranken, Behinderten und Obdachlosen zugute kommen. Die Caritas Japan plant insbesondere im langfristigen Wiederaufbau tätig zu werden. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, hat für die Aktivitäten der Caritas Japan bislang 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 25.000 Euro stellt Malteser International bereit.
Spenden mit Stichwort "Tsunami" werden erbeten:
- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, - online unter: www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)
- Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.





THW : SEEBA-Team in Japan eingetroffen
Sonntag, 13. März 2011



THW/Spenden.net 13.03.2011: Das SEEBA-Team des THW ist in Tokyo gelandet. Insgesamt befinden sich nun 44 THW-Einsatzkräfte in der japanischen Hauptstadt. Ein sechsköpfiges Vorausteam ist bereits seit gestern vor Ort und steht in engem Kontakt mit der deutschen Botschaft sowie den japanischen Behörden, um mögliche Einsatzorte für die Rettungskräfte zu identifizieren und die Botschaft zu unterstützen.



Japan: Caritas international stellt 50.000 Euro bereit
Samstag, 12. März 2011


Hilfswerk der deutschen Caritas ruft zu Spenden auf - Sorge um weitere Pazifikländer

Caritas/Spenden.net. Freiburg, 11. März 2011. Für die Opfer des schweren Erdbebens in Japan stellt Caritas international 50.000 Euro bereit. Das Hilfswerk der deutschen Caritas steht in Kontakt mit den Mitarbeitern der Caritas Japan, die ihren Soforthilfe-Einsatz vorbereiten. Caritas international ruft die deutsche Bevölkerung zu Spenden auf.

Mit großer Sorge betrachtet Caritas die Auswirkungen der außergewöhnlich hohen Tsunami-Welle auf andere Pazifikländer wie Indonesien und die Philippinen. Caritas-Mitarbeiter in Indonesien treffen derzeit Vorkehrungen für das erwartete Auftreffen der Tsunami-Welle im Nordosten des Landes. Zu befürchten ist, dass einige Pazifik-Inseln vollständig überflutet werden könnten.

Die Küste von Japan war am Morgen von einem Erdbeben der Stärke 8,9 erschüttert worden. Die anschließende Welle des Tsunami überflutete große Teile des Landes. Bislang ist von einigen Dutzend Toten die Rede.

Spenden mit Stichwort "Tsunami" werden erbeten:

- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00
- online unter: www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,8 3 EUR)

- Diakonie Katastrophenhilfe , Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.






THW schickt Schnell-Einsatz-Einheit nach Japan
Samstag, 12. März 2011


THW/Spenden.net Berlin, 11.03.2011

THW entsendet SEEBA-Team ins japanische Erdbebengebiet
Im Auftrag der Bundesregierung entsendet das THW am morgigen Samstag ein rund 40-köpfiges Team der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) nach Japan. Die SEEBA-Kräfte sind Spezialisten für Rettung und Bergung in Katastrophengebieten. Zusätzlich sind bereits vier THW-Experten auf dem Weg in das Schadensgebiet, um die Deutsche Botschaft in Tokio bei der Lagedarstellung und zur Erkundung weiterer Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.
Quelle: THW/Georgia Pfleiderer.
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich erklärte dazu: „Die heutigen Nachrichten und Bilder aus Japan haben uns alle tief erschüttert. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen, den Verletzten und Angehörigen der vielen Todesopfer sowie allen Japanern, die so plötzlich ihr Hab und Gut und Ihr Zuhause verloren haben. Jetzt ist rasche Hilfe nötig. Deutschland hat der japanischen Regierung umgehend Unterstützung angeboten, das Technische Hilfswerk ist hierfür bestens gerüstet.“

Das THW hatte bereits heute Vormittag drei Experten in das Krisenreaktionszentrum des AA entsandt. Der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt hat entschieden, ein aus vier Experten bestehendes THW-Team nach Tokyo zu entsenden. Das Team ist bereits auf dem Weg nach Tokyo und soll dort die Arbeit der Botschaft unterstützen sowie Einsatzoptionen in Japan prüfen. Am Samstag folgt dann die Mannschaft der SEEBA.

Die Bergungs- und Rettungsspezialisten der SEEBA stehen innerhalb von sechs Stunden nach ihrer Alarmierung zum Abflug bereit. Ihre Ausrüstung ist in Leichtmetallkisten verpackt und kann so in herkömmlichen Verkehrsflugzeugen transportiert werden. Die SEEBA war unter anderem nach den schweren Erdbeben in Indien 2001, im Iran 2003 und in Pakistan 2005 im Einsatz. Sie wurde 2007 gemäß der internationalen Rahmenvorgaben (INSARAG-Guidelines) der Vereinten Nationen als Spezialeinheit für Erdbeben klassifiziert. Das THW verfügte damit über das erste sogenannte heavy „Urban Search and Rescue“-Team (USAR) in Deutschland.

„Wir stehen bereit, Japan im Bedarfsfall auch mit weiteren Experten und Logistik bei der Bewältigung der Erdbebenfolgen zu unterstützen,“ so der Bundesinnenminister abschließend.

Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern



THW-Team auf dem Weg nach Tokyo
Samstag, 12. März 2011


THW/Spenden.net: Berlin, 11.03.2011
Der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt hat entschieden, ein aus vier Experten bestehendes THW-Team nach Tokyo zu entsenden. Das Team ist bereits auf dem Weg nach Tokyo und soll dort die Arbeit der Botschaft unterstützen sowie Einsatzoptionen in Japan prüfen. THW-Mannschaften wurden für den Einsatz in Japan mobilisiert und stehen im Fall eines entsprechenden Hilfeersuchens der japanischen Regierung für einen sofortigen Einsatz bereit.



Hilfseinsatz des Japanischen Roten Kreuzes - DRK ruft zu Spenden auf
Samstag, 12. März 2011



Deutsches Rotes Kreuz. Um 6.45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ereignete sich am 11.03.2011 vor der japanischen Küste ein massives Erdbeben der Stärke 8,9 auf der Richterskala. Das Erdbeben löste einen gewaltigen Tsunami aus, der die Küste der Hauptinsel Honshu überrollte.

Japan gehört weltweit zu den best ausgestatteten Ländern im Katastrophenschutz:

Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt und arbeitet eng mit den lokalen, staatlichen Behörden zusammen. Das Japanische Rote Kreuz zählt 55000 Mitarbeiter und mehr als zwei Millionen Freiwillige. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams, die mit knapp 7000 medizinischen Fachkräften besetzt sind."

In Kuala Lumpur, der Hauptstadt des südostasiatischen Malaysias, unterhält die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ein Hilfsgüterlager. Auch das Deutsche Rote Kreuz lagert dort Hilfsgüter, die auf Anfrage umgehend nach Japan geschickt werden können.

Bislang hat die japanische Regierung keine internationale Hilfe angefordert. Das Deutsche Rote Kreuz ist aber bereit die japanische Schwestergesellschaft bei Bedarf zu unterstützen und hat bereits Hilfe angeboten.

Auch die nationalen Rotkreuz-Gesellschaften in den Pazifik-Anrainerstaaten bereiten sich auf eine Tsunamiwelle vor, deren Ausmaß noch nicht abschätzbar ist. Auf den Philippinen, in Indonesien und auch auf Hawaii wurden Frühwarnsysteme aktiviert und die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten evakuiert. Auch die Pazifikküsten-Anrainerstaaten in Nord- und Südamerika sind alarmiert.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden auf, um den Hilfseinsatz des Japanischen Roten Kreuzes zu unterstützen.

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami

Quelle: http://www.drk.de
Online-Spenden: http://www.drk.de



Japan-Tsunami - OXFAM hält sich für Einsatz bereit
Samstag, 12. März 2011


Oxfam/spenden.net

Oxfam hält sich bereit, den betroffenen Menschen im Pazifischen Raum zu helfen

Daniel Gorevan, Humanitärer Pressesprecher von Oxfam in der Region:

"Wir sind sehr besorgt über die möglichen Auswirkungen des Tsunamis auf kleine Inseln wie Tuvalu oder Samoa. Wir haben mehrere Teams und Partnerorganisationen in der Region, welche die Situation vor Ort beobachten. Die Inseln liegen nur knapp über dem Meeresspiegel und die Bevölkerung ist weit über die Inseln verteilt. Deshalb können schon relativ kleine Flutwellen eine verheerende Wirkung haben und die Katastrophenhilfe beträchtlich erschweren.

Es scheint, als hätte der Tsunami die Philippinen und Indonesien nicht sehr schwer getroffen, aber es könnte noch eine zweite und dritte Flutwelle geben."

Oxfam ist darauf vorbereitet, in den betroffenen Ländern bei Bedarf jederzeit Hilfe zu leisten.



Seuchengefahr in Pakistan: Oxfam-Nothilfeteam vor Ort - Trinkwasser für Frauen und Kinder hat Priorität - 100.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt
Montag, 9. August 2010


Spenden.net/Oxfam, 08.08.2010/06.08.2010.

Weniger als eine Woche seit Beginn der Überschwemmungen in Pakistan versorgt Oxfam bereits rund 100.000 Menschen mit sauberem Wasser.

Im Moment erreichen Oxfams Trinkwassertransporte täglich knapp 40.000 Menschen. Zudem hat Oxfam zusammen mit Partnerorganisationen vier Wassersysteme in Khyber Paktunkhwa und Punjab repariert - vergleichsweise einfache Maßnahmen konnten so den Zugang zu sauberem Wasser für 56.000 Menschen sichern.

"Mit jedem Tag steigt das Gesundheitsrisiko", warnt Oxfams Landesdirektorin Neva Khan. "Es ist momentan unsere Priorität, insbesondere Frauen und Kinder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen zu verhindern." Um die Trinkwasserqualität zu gewährleisten, behandelt Oxfam das Wasser mit Chlor; im Swat-Tal steht zudem eine Aufbereitungsanlage zur Verfügung.

"Viele Leute holen sich ihr Wasser aus Tümpeln oder anderen stehenden Gewässern. Wir geben ihnen einfache Mittel zur Wasseraufbereitung und zeigen ihnen, wie sie damit das Wasser entkeimen können. Angesichts des allgemeinen Chaos und der Gesundheitsrisiken ist Hygiene extrem wichtig", so Khan.

Im Punjab setzt Oxfam Boote ein, um die Bergung von Überlebenden zu unterstützen. Bislang konnten so 54.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Für die kommenden Tage und Wochen plant Oxfam, Latrinen zu errichten, Hygiene-Pakete und Fertiggerichte zu verteilen, sowie mit "Cash for Work"-Projekten zu beginnen.

Die Situation der Flutopfer sei sehr schwierig, sagt Khan: "Die Menschen sind behelfsmäßig in Schulen und Notunterkünften untergebracht oder haben Unterschlupf bei Familien gefunden, deren Häuser bislang verschont wurden. In den stark von der Überschwemmung betroffenen Gebieten herrscht ein riesiger Bedarf an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. "

Pakistan erlebt derzeit die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren, viele Landesteile sind von der Außenwelt abgeschnitten. UN-Berichten zufolge gibt es bereits mehr als 1.600 Todesopfer. Jüngsten Schätzungen zufolge leiden mehr als 4,2 Millionen Menschen unter den Folgen der Flutkatastrophe.

Pakistan erlebt seit Ende Juli die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren. Oxfams Nothilfe-Team ist seither vor Ort, um gemeinsam mit pakistanischen Partnerorganisationen in den drei am stärksten betroffenen Provinzen Khyber Pakhtunkhwa, Punjab und Balochistan mehrere Hunderttausend Menschen mit Trinkwasser, Hygienepaketen und -einrichtungen zu versorgen und so der Seuchengefahr vorzubeugen.

Iftikhar Kahlid, Oxfams Programm-Manager in Pakistan, ist soeben aus der Provinz Punjab zurückgekehrt: "Die Überschwemmungen sind von überwältigendem Ausmaß. Das Wasser hat alles mit sich gerissen. Die Menschen sind verzweifelt: Sie haben geliebte Angehörige, ihre Häuser und ihr Hab und Gut verloren. Die Wasserquellen sind zerstört und die diesjährige Ernte wurde komplett vernichtet. Die Betroffenen brauchen dringend Nahrung, Trinkwasser, Unterkünfte und Latrinen - es besteht große Gefahr für die Gesundheit der Menschen."

Medienberichten zufolge wurden ganze Dörfer von den Wassermassen weggespült.Anfang August gab es bereits mehr als 1.100 Todesopfer. Insgesamt sind etwa 1,5 Millionen Menschen in Pakistan von der Überschwemmung betroffen. Im Moment wächst die Furcht vor einem Ausbruch von Infektionskrankheiten. Die Behörden melden aus der Provinz Khyber Pakhtunkhwa bereits mehrere Cholera-Fälle.

Oxfam bittet dringend um Spenden für seine Nothilfe-Maßnahmen in Pakistan.

Spendenkonto: 13 13 13
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Fluthilfe Pakistan

Oxfam Deutschland trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).



Fluten in Pakistan - DRK: Die Menschen brauchen Trinken, Essen, Medizin
Montag, 9. August 2010



Spenden.net/DRK
08.08.2010 / 03.08.2010

Die schweren Regenfälle im Nordwesten Pakistans haben eine humanitäre Katastrophe in den armen bergigen Regionen des Landes ausgelöst. Die Wassermassen reißen Menschen, Tiere, Häuser, Straßen und Brücken mit sich. Die internationale Rotkreuz-Hilfe ist angelaufen, die Helfer haben durch die Verwüstung jedoch Probleme gerade abgelegene Regionen zu erreichen. Sauberes Wasser und die Versorgung mit Nahrungsmitteln sind die Prioritäten in der Versorgung der Betroffenen, deren Zahl auf über 1,5 Millionen geschätzt wird.

„Nun kommt es darauf an, die Menschen schnell mit Trinken, Essen und Medizin zu versorgen“, sagt Dirk Kamm, Leiter des DRK-Büros in Islamabad. „In den überschwemmten Regionen können sich Seuchen wie die Cholera schnell ausbreiten, außerdem sind das Brutstätten für die Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen. Wir müssen schnell handeln“.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit 1983 in Pakistan und arbeitet mit der Schwestergesellschaft, dem Pakistanischen Roten Halbmond, eng zusammen. Viele der bestehenden Katastrophenschutzprojekte, die das DRK mitfinanziert, können nun flexibel für die akute Katastrophe genutzt werden. Sechs Rotkreuz-Gesundheitsstationen versorgen auch Flutopfer in den Unglücksgebieten. Die Verteilung von Hilfsgütern, wie Reis, Öl und Zucker ist in drei Bezirken angelaufen. Weitere Maßnahmen sind geplant.
Der Rote Halbmond hat Tausende Helfer im Einsatz und kann sich in der Arbeit auf 89 Regionalverbände und die 40 Katastrophenschutz-Zentren stützen.


Das Deutsche Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen in Pakistan:

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
Online-Spenden unter: www.DRK.de/spenden



Flutopfer in Pakistan: Welthungerhilfe bittet um Spenden
Montag, 9. August 2010



Spenden.net / Welthungerhilfe. 08.08.2010/02.08.2010
Nach den verheerendsten Überschwemmungen der letzten Jahr-zehnte in Pakistan mit über 1.000 Toten bittet die Welthungerhilfe die deutsche Bevölkerung um Spenden. Mathias Mogge, Vorstand Programme und Projekte der Welthungerhilfe: „Wir helfen, wo Menschen in Not sind und wir helfen können. In diesem Fall ist der Bedarf groß – und wir wollen den Flutopfern schnell helfen.“

Zwar ist die Welthungerhilfe selbst nicht mehr in Pakistan aktiv, verfügt aber mit der irischen Hilfsorganisation Concern Worldwide über einen erfahrenen Partner vor Ort. Gemeinsam mit der Welthungerhilfe arbeitet Concern seit über zehn Jahren in der Alliance 2015, einer Plattform sieben europäischer Hilfsorganisationen, die seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammen arbeitet.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem langjährigen Partner Concern schnelle und effiziente Hilfe im Katastrophengebiet gewährleisten können“, sagt Mathias Mogge, „denn somit sind wir vor Ort bestens aufgestellt, obwohl die Welthungerhilfe selbst nicht mehr in Pakistan aktiv ist.“

Die Hilfe wird im besonders schwer getroffenen Distrikt Swat in Kyber Pakhtunkhwa geleistet, mit den Mitteln werden die Opfer der Überschwemmungen mit Trinkwasser und den dringendsten Gütern für eine solche Situation versorgt, also etwa Plastikplanen zum Abdecken kaputter Dächer oder Decken und Hygieneartikel.

Um möglichst zügig helfen zu können, stellt die Welthungerhilfe 50.000 Euro für die erste Nothilfe bereit.


Die Welthungerhilfe bittet um Spenden:
Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98


Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 6.247 Projekte in 70 Ländern mit 2,03 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.



Bundesregierung: Zwei Millionen Euro für Pakistans Flutopfer
Montag, 9. August 2010


Spenden.net / BMZ, Auswärtiges Amt
08.08.2010/05.08.2010
Die Bundesregierung erhöht ihre humanitäre Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan um eine Million Euro
Das Auswärtige Amt und das Bundes­mini­sterium für wirt­schaft­liche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung stocken ihre jeweiligen Hilfs­zusagen von 500.000 Euro auf jeweils 1 Million Euro, insgesamt also 2 Millionen Euro, auf.

In den letzten Tagen hatten sich Berichte bestätigt, nach denen das Ausmaß der Schäden und die Zahl der Betroffenen größer sind als anfangs angenommen. Insgesamt sind landesweit über 4 Millionen Menschen von den verheerenden Auswirkungen der Überschwemmungen unmittelbar betroffen. Der größte Bedarf an Hilfe besteht bei Nahrungsmitteln, Zugang zu Trinkwasser, Zelten sowie allgemein medizinischer Versorgung. Auch die neu bereit­gestellten Gelder fließen in Maßnahmen, die diesen Bedarf bedienen. Die pakistanische Regierung hat der Internationalen Gemeinschaft gestern für das bereits angelaufene Engagement gedankt, aber auch um weitere Hilfe gebeten.

Die Bundesregierung hatte umgehend die ersten Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht.
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan hatte die Bundesrepublik ihre Hilfe bereits Anfang August 2010 kurzfristig von ursprünglich 500.000 auf 1 Mio. Euro erhöht:
Zunächst waren vom Auswärtigen Amt 500.000 EUR für Notunterkünfte, Decken und Trinkwasser zur Verfügung gestellt worden. Weitere 500.000 Euro aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung waren für eine schnelle Versorgung der Notleidenden mit Nahrungsmitteln bestimmt.

Deutschland hat nach Angaben der Bundesregierung damit für Pakistan allein im Jahre 2010 bisher 6,6 Millionen Euro an humanitärer Hilfe geleistet (Auswärtiges Amt: 4,1 Millionen Euro, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: 2,5 Millionen Euro). In der ersten Jahreshälfte ging es dabei – wie schon 2009 – im Wesentlichen um die Versorgung der vor den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Taliban und pakistanischer Armee im Nordwesten geflohenen und in Bedrängnis geratenen Menschen.

Ferner trägt Deutschland nach Angaben der Bundesregierung einen Anteil von 6 Millionen Euro an der bisher in diesem Jahr geleisteten humanitären Hilfe der Euro­päi­schen Kommission für Pakistan.

Die Bundesregierung habe Pakistan für Entwicklungs­zusammen­arbeit und stabilisierende Maßnahmen für den Zeitraum 2009/2010 insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der Entwicklungs­zusammen­arbeit sind dabei die Bereiche Gute Regierungsführung, Bildung, Energie und Gesundheit.

Damit ist Deutschland nach Angaben der Bundesregierung unverändert – ob in akuten Notlagen oder bei der langfristigen Stabilisierung und Entwicklung – einer der stärksten Partner Pakistans.




Flutpofer in Pakistan: Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden auf
Sonntag, 8. August 2010


Aktion Deutschland hilft / Spenden.net

Hilfe für Flutopfer in Pakistan
Nach den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten in Pakistan ruft das Bündnis Aktion Deutschland Hilft zu Spenden für die Opfer auf.
Nach heftigen Monsumregenfällen ist der Nordwesten des Landes fast vollständig von der Außenwelt abgeschlossen. Zehntausende Menschen sind von den Fluten eingeschlossen und warten auf Hilfe. Über 1.500 Menschen haben bereits ihr Leben verloren. Der Regen lässt nicht nach, was die Lage im Katastrophengebiet stündlich verschlimmert uns weitere Menschenleben fordern wird. Die hygienische Situation ist katastrophal und die Gefahr von Seuchen und Infektionskrankheiten steigt.
Mehre Mitgliedorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind seit Jahren in Pakistan aktiv. CARE, Malteser International, World Vision, Handicap International, Kinderhilfswerk Global Care und action medeor haben mit der Entsendung medizinischen Teams sowie der Verteilung von Wasserreinigungstabletten und Hygiene Kits bereits erste Nothilfemaßnahmen für die Opfer gestartet.
Tausende Flutopfer benötigend dringend Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte.
Die hier definierten beispielhaften Bedarfe werden dringend benötigt. Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Spende den Menschen in Pakistan zugute kommt und hilft, Leid zu mindern.

Helfen Sie Leben retten. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Online-Spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 10 20 30



Hunger und Seuchengefahr nach Hochwasser in Pakistan
Samstag, 7. August 2010


Die Flutkatastrophe in Pakistan hinterlässt eine Spur der Verwüstung: Unzählige Dörfer in dem 164 Millionen Einwohner zählenden Land wurden bereits überschwemmt. In den betroffenen Regionen droht eine Hungersnot. Mit den Wassermassen bahnt sich auch die Seuchengefahr ihren Weg in die weiter südlich gelegenen bevölkerungsreichsten Provinzen Punjab und Sindh. Das Rote Kreuz leistet Soforthilfe und versorgt 25 000 Menschen mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Seife, Waschpulver und Hygieneartikeln. Weitere Verteilungen sind geplant.

Die Mitgliedsorganisationen der "Aktion Deutschland hilft" erreichen viele Betroffenen zur Zeit mit kleineren Fahrzeugen oder zu Fuß. Ein wichtiger Schwerpunkt der Hilfe liegt auf der Versorgung mit Nahrungsmitteln, denn die Lebensmittelsituation ist kritisch: Vorräte sind verschlammt oder verderben durch die Hitze.

So verteilt Malteser International Grundnahrungsmittel an rund 2.000 Familien zusätzlich zur medizinischen Versorgung und Hygiene-Maßnahmen. Die Johanniter versorgen die Opfer in von Fluten eingeschlossenen Dörfern mit mobilen medizinischen Teams. action medeor stellt Wasserentkeimungstabletten und Cholera-Kits bereit. CARE hat einen Konvoi aus elf Lastwagen beladen mit Zelten, Tüchern, Moskitonetzen, Plastikmatten, Küchenutensilien, Wasserreinigungstabletten und Hygieneartikeln auf den Weg gebracht. Mit diesen ersten Verteilungen werden rund 1.800 Betroffene versorgt. Im Hinblick auf die Seuchengefahr in den Überschwemmungsgebieten hat World Vision eine erste Klinik eröffnet, weitere sechs Gesundheitsstationen werden unterstützt.

„Wir haben vorsorglich eine mobile Cholera-Station aufgebaut“, berichtet Dirk Kamm, Leiter des DRK-Büros in Islamabad, aus dem Krisengebiet. Viele Menschen leiden bereits an lebensgefährlichen Durchfallerkrankungen und Hautausschlägen. Andere wurden in den reißenden Fluten verletzt. Die Zahl der Schlangenbisse ist dramatisch gestiegen. Anti-Serum wird knapp. Dirk Kamm: „Medizinische Hilfe fehlt überall.“ In zehn bereits vorhandenen Rotkreuz-Gesundheitsstationen werden jetzt auch Flutopfer behandelt.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit langem finanziell und personell in Pakistan engagiert und arbeitet eng mit der Schwestergesellschaft, dem Pakistanischen Roten Halbmond, zusammen. Tausende Rotkreuz-Helfer sind unter schwierigsten Bedingungen im Einsatz. Dirk Kamm: „Viele Zugangswege sind eingeschränkt oder abgeschnitten. Hilfsgüter können oft nur noch mit Mauleseln transportiert werden.“

Weitere Mitgliedsorganisationen wie action medeor, Handicap International, Kinderhilfswerk Global Care und arche noVa werden darüber hinaus mit Hilfsmaßnahmen in den Bereichen Nothilfe, medizinische Hilfe, Trinkwasserversorgung, Hygieneschutz sowie der Bereitstellung von Notunterkünften tätig werden.

Spendenkonten:

Deutsches Rotes Kreuz
Spendenkonto 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
Online-Spenden unter http://www.DRK.de/spenden

Aktion Deutschland Hilft
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Flut Pakistan

Charity SMS: SMS mit Pakistan an die 8 11 90 senden (5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)



Ärzte ohne Grenzen: Kirgisistan: Alle Volksgruppen müssen Zugang zu medizinischer Versorgung haben
Freitag, 23. Juli 2010


Ärzte ohne Grenzen / Spenden.net

Kirgisistan: Alle Volksgruppen müssen Zugang zu medizinischer Versorgung haben

Osch/Berlin, 20. Juli 2010. Fünf Wochen nach den heftigen Ausschreitungen im Süden Kirgisistans behandeln die dortigen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen noch immer täglich Gewaltopfer. Noch beunruhigender als die stetige Aufnahme von Verletzten ist für die Teams jedoch, dass nicht alle Volksgruppen die gleichen Möglichkeiten haben, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

"Jeden Tag behandeln unsere medizinischen Teams in den Krankenhäusern und mobilen Kliniken Patienten, die geschlagen oder sogar gefoltert wurden", beschreibt Andrei Slavuckij, der die Projekte von Ärzte ohne Grenzen in Kirgisistan koordiniert. "Viele Menschen, vor allem Angehörige der usbekischen Bevölkerungsgruppe in Osch, berichten, dass sie aus Angst vor Verhaftungen keine öffentlichen medizinischen Einrichtungen aufsuchen wollen."

Angesicht einer Atmosphäre aus Angst und Misstrauen zwischen usbekischen und kirgisischen Volksgruppen und durch die Präsenz von Bewaffneten in einigen Gesundheitseinrichtungen in Osch und deren Umgebung, ist der Zugang zu medizinischer Versorgung noch immer eines der Hauptprobleme. Die Angst, keine adäquate und unparteiische Behandlung zu erhalten, hält viele, die dringend Hilfe benötigen, davon ab, medizinische Einrichtungen aufzusuchen.

"In solch einem angespannten und unbeständigen Kontext rufen wir alle verantwortlichen Behörden dazu auf, die Neutralität medizinischer Einrichtungen zu bewahren. Es ist unabdingbar, dass jeder, der Behandlung braucht, diese auch bekommt - egal welcher Herkunft er ist", betont Bruno Jochum, Programmverantwortlicher in Genf.

Seit Beginn der aktuellen Krise hat Ärzte ohne Grenzen mit vier mobilen Kliniken in Osch und Jalalabad und der näheren Umgebung mehr als 1400 Konsultationen durchgeführt. Außerdem unterstützt die Organisation 25 Gesundheitseinrichtungen mit Lieferungen von Medikamenten und medizinischer Ausrüstung. Nach den extrem gewalttätigen Ausschreitungen im Juni stehen Tausende Menschen in Kirgisistan auch heute noch unter schwerem Schock. Der Bedarf an psychologischer Betreuung ist immens. Ärzte ohne Grenzen konzentriert sich daher zunehmend auch auf psychologische Hilfe.

Ärzte ohne Grenzen ist seit 2006 in Kirgisistan und behandelt Tuberkulosepatienten in Strafanstalten, darunter auch solche mit resistenten Formen der Krankheit. Gegenwärtig sind 45 Mitarbeiter im Land im Einsatz, 35 davon für die Versorgung der Opfer der jüngsten Gewalt.


Ärzte ohne Grenzen / Am Köllnischen Park 1 / D-10179 Berlin
office@berlin.msf.org / http://www.aerzte-ohne-grenzen.de
Spendenkonto: 97097 / Bank für Sozialwirtschaft / BLZ 370 205 00



Ärzte ohne Grenzen: Jahresbilanz 2009
Donnerstag, 22. Juli 2010


Ärzte ohne Grenzen / Spenden.net

Jahresbilanz 2009: Einnahmen lagen über Erwartungen - Afghanistan: Diskussion um Kooperation mit Militär gefährdet humanitäre Hilfe

Berlin, 16. Juli 2010. Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr 44,6 Millionen Euro eingenommen. "Befürchtete negative Auswirkungen der Finanzkrise sind ausgeblieben", sagte der Vorstandsvorsitzende Tankred Stöbe am Freitag bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. "Unsere Einnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr sogar leicht an." Ausgegeben hat die Organisation 2009 insgesamt 42,9 Millionen Euro. Davon flossen 35,1 Millionen Euro direkt in die Nothilfe in 41 Ländern. Auch in Afghanistan ist das internationale Netzwerk seit Ende 2009 wieder aktiv. In unsicheren Kontexten wie diesen könne Ärzte ohne Grenzen nur völlig unabhängig und neutral arbeiten, betonte Stöbe. Forderungen nach engerer Kooperation zwischen zivilen Organisationen und Militär wies er entschieden zurück. Geschäftsführer Frank Dörner ging auf den Hilfseinsatz nach dem Erdbeben in Haiti Anfang dieses Jahres ein.

Mehr als die Hälfte der Afghanen hat keinen oder kaum Zugang zu einfachster medizinischer Versorgung. Die Mutter-und-Kind-Sterblichkeit ist erschreckend hoch. Das Kinderhilfswerk Unicef schätzt, dass auf 1.000 Lebendgeburten etwa 257 tote Säuglinge kommen. Ärzte ohne Grenzen hat im Oktober bzw. November vergangenen Jahres Projekte in Kabul und der Provinz Helmand eröffnet, nachdem die Organisation das Land nach einem gezielten Anschlag im Jahr 2004 verlassen hatte.

Die Rückkehr sei nur nach langen und intensiven Verhandlungen mit allen Konfliktparteien möglich gewesen, betonte Stöbe. "Um helfen zu können, müssen Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen neutral, unparteiisch und unabhängig sein und auch so wahrgenommen werden. Kooperationen mit dem Militär und die Diskussion darüber gefährden unsere Sicherheit, unsere Arbeit und damit letztlich das Leben unserer Patienten." NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hatten jüngst gefordert, zivile Organisationen sollten in Afghanistan mit militärischen Akteuren zusammenarbeiten.

Ein halbes Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti sei erschütternd, wie wenig sich für die Betroffenen verbessert habe, so Dörner, der das Land in der vergangenen Woche besucht hat. Zwar könnten mittlerweile mehr Menschen medizinisch versorgt werden, noch immer aber litten viele Haitianer große Not. Von mehr als 200 ehemals bei den Vereinten Nationen registrierten medizinischen Nichtregierungsorganisationen seien heute nur noch wenige vor Ort.

"Die Kluft zwischen dem Enthusiasmus und den Hilfsversprechen der ersten Wochen und der Realität, die ich vor Ort sechs Monate später erlebt habe, ist riesig. Diese Herausforderung kann nur mit einem anhaltenden internationalen Engagement bewältigt werden", sagte der Arzt. Daher wird Ärzte ohne Grenzen auch in den kommenden Jahren vor Ort aktiv bleiben, während viele Organisationen ihren Einsatz in Haiti bereits beendet haben. Bis Ende 2010 plant die medizinische Organisation 89 Millionen Euro für die Direkthilfe in Haiti auszugeben.


Ärzte ohne Grenzen
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Welthungerhilfe: Sechs Monate nach dem Erdbeben in Haiti
Dienstag, 20. Juli 2010


Welthungerhilfe / Spenden.net

Welthungerhilfe: Erfolgreiche Hilfe für Neuanfang
Zusagen müssen eingehalten werden

Bonn, 9.7.2010. Die Welthungerhilfe zieht sechs Monate nach dem Erdbeben in Haiti eine positive Bilanz ihrer bisherigen Arbeit. „Wir haben nicht nur die Opfer der Katastrophe erfolgreich beim Überleben unterstützt, sondern vor allem wichtige Grundlagen für einen Neubeginn im Land geschaffen. Tausende Haitianer erhalten bei der Beseitigung der Trümmer ein erstes Einkommen und können damit ihre Familien ernähren. In den ländlichen Gebieten werden wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie der Bau von Bewässerungssystemen, die Reinigung von Kanälen und die Verbesserung von Straßen ins Hinterland durchgeführt. Wir haben den Betroffenen gezeigt, dass wir sie nicht im Stich lassen und auch langfristig unterstützen“, sagt der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Wolfgang Jamann.

Die Welthungerhilfe setzt bei der langfristigen Hilfe für Haiti auf eine enge Zusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen und den lokalen Behörden, um die Selbsthilfekräfte im Land zu stärken. „Wir müssen die haitianischen Stellen beim Neuanfang konsequent einbinden. Nur so können wir Projekte anstoßen, die einen langfristigen Nutzen haben“, betont Jamann. Jedes neue Projekt der Welthungerhilfe wird in den Kommunen vorgestellt und durch lokale Mitstreiter begleitet.

Gleichzeitig fordert die Welthungerhilfe die internationale Gemeinschaft auf, die Zusagen einzuhalten, die auf der internationalen Geberkonferenz im März in New York gemacht worden sind. Die Vorbehalte gegenüber der haitianischen Regierung dürfen nicht dazu führen, dass dringend benötigte Hilfsgelder nicht ausgezahlt werden. „Wir müssen unser Wort, das wir den Opfern der Katastrophe gegeben haben, halten. Die Menschen glauben sonst, dass die Schecks nur für die Fernsehkameras ausgestellt worden sind“, kritisiert Jamann die zögerliche Einhaltung der gemachten Hilfszusagen. Bisher ist nur ein Bruchteil der zugesagten 10 Milliarden Dollar bereitgestellt worden.

Von der haitianischen Regierung verlangt die Welthungerhilfe eine schnelle Klärung der Landbesitzverhältnisse. Bisher steht immer noch nicht fest, an welchen Plätzen die Übergangssiedlungen für Flüchtlinge aufgebaut werden sollen. Auch in den ländlichen Gebieten werden Investitionen dadurch behindert, dass viele Besitzverhältnisse durch die staatlichen Stellen nicht geklärt werden.

Wir bitten um Spenden:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98



Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 5.900 Projekte in 70 Ländern mit 2 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.


Weitere Informationen unter www.welthungerhilfe.de



DRK: Sechs Monate nach Haiti-Erdbeben: Situation für Opfer bessert sich langsamer als erhofft
Dienstag, 20. Juli 2010


Knapp sechs Monate nach dem Erdbeben auf Haiti am 12. Januar 2010 zieht das
DRK eine gemischte Bilanz. Die Arbeit im mobilen Rotkreuz-Hospital mit einem
300köpfigen Team aus internationalen Experten und lokalen Kräften hat die
Versorgung von bisher über 40.000 Patienten erfolgreich gesichert. Zudem
stimmte der haitianische Gesundheitsminister der Übernahme eines halb
zerstörten Krankenhauses in der Nähe zu, damit das Zelt-Hospital seine
Arbeit in festen Gebäuden und Neubauten fortsetzen kann. Der Wiederaufbau
verläuft dagegen schleppend.

Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters: „Wir sind froh, dass wir unser
mobiles Hospital nun auf Sicht in festen Gebäuden unterbringen können – das
ist wichtig zum Schutz vor Hurrikanen. Die Verhandlungen waren mühsam und
liefen seit Februar“. Von den Spenden in Höhe von 30 Mio. Euro investiert
das DRK zwei Drittel in Gesundheitsprojekte. Dazu gehört auch der Neubau
eines Krankenhauses als Ausbildungshospital. Das DRK dankt
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, der sich nach seinem Besuch in Haiti
Ende Mai bei der haitianischen Regierung für eine Lösung der Standortfrage
eingesetzt hatte.

Da auf Haiti behördliche Strukturen insgesamt noch immer nicht
funktionieren, muss das Rote Kreuz weiter Nothilfe leisten und Hilfsgüter
verteilen. Auch der Aufbau eines leistungsfähigen Wasser- und
Abwassersystems zum Schutz vor Seuchen geht nach Angaben des Internationalen
Roten Kreuzes nicht schnell genug. Haiti gehört mit Somalia und der
Demokratischen Republik Kongo zu den Ländern, die ihrer Bevölkerung kein
sauberes Wasser bieten können. Der Bau von Unterkünften durch das DRK für
1.000 Familien läuft nun zügiger, da auch hier die Frage der Grundstücke zum
Bau schlichter Holzhäuser mit Wellblechdach geklärt werden konnte.

Einen traurigen Verlust hat das Deutsche Rote Kreuz jedoch zu beklagen. Am
Donnerstag vergangener Woche verstarb im Hospital der Arzt und
Katastrophenhelfer Richard Munz. Der 57jährige war seit Jahrzehnten in
Krisen- und Katastrophenregionen im Einsatz. Das Rote Kreuz verliert mit ihm
einen engagierten Mitstreiter für die humanitäre Idee.




Ärzte der Welt: Haiti, 6 Monate danach
Montag, 19. Juli 2010


Ärzte der Welt / Spenden.net


HAITI, 6 MONATE DANACH


700 000 Menschen in Port au Prince leben immer noch in Zelten


Haiti 6 Monate danach6 Monate nach dem Erdbeben und zu Beginn der
Wirbelsturmsaison ist ein entscheidender Moment für den Wiederaufbau in
Haiti gekommen.
Zwar ist die sanitäre Lage unter Kontrolle, die Lebensbedingungen für die
Geschädigten von Port-au-Prince und dessen Umgebung (1,3 Millionen Menschen)
sind jedoch nach wie vor extrem schwierig. „Es wird immer schlimmer“:
Für viele bessert sich die tägliche Lage kaum, durch den Abbruch der
Lebensmittelverteilungen wird sie eher schlimmer.
Die haitianischen Behörden müssen daher schnell eine spürbare Verbesserung
herbeiführen – mit Hilfe der versprochenen, aber nur zögerlich ankommenden
Unterstützung durch die Vereinten Nationen und andere Staaten.


Die von der Internationalen Gemeinschaft versprochenen Gelder für ein
wirklich gerechtes Gesundheitssystem aufwenden


Bis zum heutigen Tag sind von den versprochenen 10 Milliarden nur einige
hundert Millionen tatsächlich von den Staaten und den Kreditgebern
überwiesen worden: Es wird höchste Zeit, dass die Versprechen gehalten
werden, es muss schneller gehen.

Die von der Internationalen Gemeinschaft bei der Geberkonferenz in New York
im März versprochenen 10 Milliarden Dollar müssen dazu verwendet werden, ein
gerechteres Gesundheitssystem zu finanzieren und einzurichten, gerechter in
Bezug auf die Kosten und auf Standorte in den ärmsten Vierteln, die am
schwierigsten zu erreichen sind. Einige der Kliniken, die im Rahmen der
Noteinsätze von MdM und anderen NGOs gegründet wurden, könnten daher zu
dauerhaften Bestandteilen eines neuen medizinischen Versorgungsangebots für
die Ärmsten der Haitianer werden.

Nach dem Erdbeben hat die haitianische Regierung die Kostenfreiheit der
medizinischen Versorgung für alle Bürger für 6 Monate erklärt. Im Moment
gewährt die angekündigte Maßnahme jedoch nur die Kostenfreiheit der
Medikamente bis Oktober. Durch die Rückkehr zu einem System der Bezahlung
für die medizinische Versorgung in den Hospitälern wird jedoch die Mehrheit
der Bevölkerung davon ausgeschlossen, insbesondere die Schwächsten, nämlich
Schwangere und Kinder unter 5 Jahren. Für diese Bevölkerungsgruppe muss die
Kostenfreiheit der medizinischen Versorgung auf jeden Fall gewährt und zu
einer dauerhaften Maßnahme des haitianischen Gesundheitssystems werden.


Anfällige Gesundheitssituation


Kein Ausbruch ansteckender Krankheiten, einige Fälle von Malaria und Typhus,
die diagnostiziert und behandelt wurden, die Impfung der Kinder und der
Säuglinge, die Erkennung und die Behandlung von leichter bzw. schwerer
Mangelernährung: Durch die von den NGOs, unter anderen MdM, durchgeführten
Aktivitäten konnten die negativen Einwirkungen der Katastrophe auf die
Gesundheit begrenzt werden.

Dadurch konnten auch Tausende von Haitianern zum ersten Mal wirklich
medizinisch versorgt werden. Vor dem Erdbeben hatten etwa 60 % der
Bevölkerung keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Zurzeit werden von
den MdM-Teams in 10 provisorischen Zeltkliniken in den ärmsten Vierteln 5000
Sprechstunden pro Woche abgehalten. Es ist nach wie vor schwierig, Kranke
zur Behandlung in ein Hospital zu überweisen und die Transfers innerhalb der
verschiedenen Abteilungen in den Hospitälern sind äußerst kompliziert.

MDM-Daten: 10 Kliniken, 123 000 Behandelte, bis zu 112 000 abgehaltene
Sprechstunden seit Anfang Januar, 20 000 davon im Bereich
Reproduktionsmedizin.


Verbesserung der Lebensbedingungen: Zuwenig, zu langsam


Die Lebensbedingungen der 1,3 Millionen Geschädigten sind nach wie vor
Krankheiten fördernd. Die behandelten Patienten kehren in ihre Zeltstädte
zurück, in denen keine Lebensmittel verteilt werden und wo der Zugang zu
Trinkwasser schwierig ist; zudem regnet es immer häufiger.

Die medizinischen Teams sind machtlos und frustriert, in der Bevölkerung
breiten sich Verständnislosigkeit und Wut aus: 6 Monate danach gibt es kein
umfassendes Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen. Das Vorhaben der
Einrichtung neuer, von der Hauptstadt weit entfernter und ungeeigneter
Umsiedlungslager wurde aufgegeben, andere Lösungen wurden jedoch nicht
vorgeschlagen.

Die in 400 Lagern untergebrachte Bevölkerung erhält keine oder nur wenige
Informationen über eine eventuelle Rückkehr in Häuser, die als bewohnbar
angesehen werden. Es sollte möglichst bald eine Mitteilung an Alle ergehen,
damit diejenigen, die dazu in der Lage sind, in ihre Wohnstätten zurück
kehren können. Solidere provisorische Unterkünfte müssten viel schneller
errichtet werden. Ende Juni waren erst 3 000 Unterkünfte dieser Art gebaut
worden.


„Wir können es nicht vergessen“: Der Schock wirkt immer noch nach


In allen 10 MdM-Standorten werden mehrmals pro Woche Gesprächsgruppen für
Erwachsene, Workshops für Kinder und Einzelgespräche organisiert. „Jeden
Morgen kommen Patienten mit imaginären Krankheiten zu mir“, berichtet Doktor
Emanuela, „der Untersuchung nach haben sie offensichtlich nichts, aber wenn
man nachfragt, sagen sie, dass sie nicht schlafen, nicht essen, und dass sie
die 52 Sekunden des Erdbebens immer wieder durchleben. Ich rate ihnen, zu
einem Psychologen zu gehen oder an einer Gesprächsgruppe teilzunehmen.“

Erzählen, wie das Erdbeben war, jede Einzelheit ausführen, wie man es
überlebt hat, die Verstorbenen, in vielen Fällen gibt es keine Leichen:
Vielen der Teilnehmer gibt die Gesprächsgruppe zum ersten Mal Gelegenheit,
Fremden zu schildern, was sie erlebt haben. Der Schock kommt erst nach
einigen Monaten zum Ausdruck. Sie sagen alle: „Wir können es nicht
vergessen. Wir können es nur der Vergangenheit zuordnen.“ Sie schildern ihr
Leid, mit dem täglichen Leben zu recht zu kommen. „Ich bin nicht mehr
normal. Ich kann nicht, überhaupt nicht, wieder so sein wie zuvor.“

Spielen, zeichnen, singen: Seit April haben 6000 Kinder an den
Sozialerziehungsworkshops teilgenommen. Die Bilder sind eindeutig: Ein bunt
gemaltes zerstörtes Haus und eine Hand, die aus den Trümmern ragt; der
kleine Junge hat den Tod seiner Mutter bei dem Erdbeben dargestellt. Der
Kinderworkshop von MdM endet mit einem Lied gegen Gewaltanwendung, alle
singen: „Verletzt die Blume nicht, lasst den Schmetterling frei und
glücklich, verletzt nicht das Kind.“

Nach einigen Monaten des Lebens in Zelten, wo die Lage durch die Beengtheit
und die Unsicherheit sehr schwierig ist, nehmen die Fälle von Gewalt und
besonders von sexueller Gewalt in mehreren der Lager, in denen MdM aktiv
ist, zu. Die Opfer sind meist Frauen, aber auch Kinder. 6 Monate danach
steckt der Schock noch tief, die Menschen sind verängstigt: Die
psychologische Behandlung muss über die erste Notbehandlung hinaus weiter
gehen. Dieser Teilbereich muss in die Wiederaufbaupläne des haitianischen
Gesundheitssystems integriert werden.


Finanzielle Aspekte


MdM France hat 5,8 Millionen Euro gesammelt: Privatspenden 5,2 Millionen,
öffentliche Subventionen 660 000 Euro, davon sind 300 000 von ECHO
(Europäische Kommission). MdM France hat in der ersten Dringlichkeitsphase
in 6 Monaten 3,1 Millionen Euro ausgegeben. MdM ist seit über 20 Jahren im Land aktiv und engagiert sich für mehrere Jahre im Wiederaufbau des Zugangs
zur medizinischen Versorgung in Haiti. Das internationale Netzwerk von MdM hat insgesamt 10,8 Millionen Euro erhalten.



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Aktion Deutschland hilft: Vergessener Notruf
Montag, 28. Juni 2010


Fatima
Aktion Deutschland hilft / Spenden.net

Vergessener Notruf:

Im aktuellen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen nimmt Äthiopien den 169. und Eritrea den 157. Platz ein (bei insgesamt 177 Ländern) – damit gehören die beiden Staaten zu den ärmsten Ländern der Erde. Durch Armut, Hunger und Chancenlosigkeit nehmen Gewalt und Kriminalität zu, ebenso der Drogenkonsum. Die AIDS-Rate in Äthiopien ist die dritthöchste in Afrika und eine der höchsten weltweit; fast die Hälfte der Bevölkerung Äthiopiens ist unterernährt. Zudem lähmt der jahrelange Grenzkonflikt die Entwicklung beider Länder.



Aktion Deutschland Hilft vor Ort:

AWO International engagierte sich in Zusammenarbeit mit dem Eritrea-Hilfswerk für Kinder in Eritrea: An ein Heim, das vor allem ehemalige Straßenkinder aufnimmt, wurden Spielsachen übergeben und das „Orolta National Pediatric Hospital“ wurde mit Medikamenten versorgt.

Die Marburger Hilfsorganisation Terra Tech verteilt gemeinsam mit einer eritreischen Partnerorganisation bis Ende Februar 2009 rund 160 Tonnen Hochenergie-Nahrung an unterernährte Kinder unter fünf Jahren, sowie an schwangere und stillende Frauen. Die Kinder werden vorher gewogen und ihr Gewicht in einer Patientenakte dokumentiert. Dabei wird auch der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder festgestellt und die Mütter erhalten wertvolle Informationen zu Ernährung und Hygiene. Terra Tech engagiert sich seit 1999 in Eritrea.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit weihte das Hammer Forum Mitte April 2008 einen neuen OP-Trakt in Asmara (Eritrea) ein. Damit können Kinder zukünftig noch besser versorgt werden. Bereits seit 2001 betreibt das Hammer Forum die einzige Fachstation für Brandverletzte in Eritrea. Kinder aus dem ganzen Land kommen hierher, um medizinisch versorgt zu werden. Und häusliche Unfälle mit offenem Feuer oder Kerosinkochern kommen häufig vor, da die Landbevölkerung keinerlei Zugang zu Strom hat.


Fatima Abdi Haile ist eine starke Frau. Eine starke Frau aus der Somali-Region in Äthiopien, deren Schicksal es ist, eine der Ärmsten unter den Armen zu sein. Fatimas unbändiger Wille zum Überleben lässt sie kämpfen – auch wenn ihr fast alles genommen wurde, was einmal ihr Leben war.



Doch der Reihe nach: Kurz nach dem Tod ihres Ehemanns Ahmad verließ Fatima ihre Heimat Kayane Kebele, einen Distrikt von Adadle, um sich auf die Suche nach Holz, Wasser und Nahrung zu begeben. Tagelang irrte sie umher. Immer mit dem Ziel, das Überleben ihrer sechs Kinder zu sichern, drei Töchter sowie drei Söhne. Da Fatima keine Verwandten hat, die während ihrer Abwesenheit auf die Kinder aufpassen könnten, musste sie ihren Nachwuchs alleine zurücklassen. In einem „Tukul“, einer notdürftig errichteten Hütte, mit Plastikplanen zusammengehalten, im Innenraum wenig mehr als einige schmutzige Töpfe und alte Asche. Fatimas Suche nach lebensrettenden Gütern blieb oft erfolglos. Es fehlte an Nahrung, es fehlte an Trinkwasser, es fehlte an medizinischer Versorgung. Es fehlte an allem. Eine Tatsache, die für die drei Söhne Mahamad, Omer und Faysal und später auch für die Tochter Kadijo das Schlimmste bedeutete – den Tod.



„Meine wertvollen Kinder starben eins nach dem anderen“, sagt die verzweifelte Mutter. „Ich fühlte, dass ich etwas tun muss, um die überlebenden beiden Mädchen zu retten.“ Vollkommen verzweifelt und durch eine Krankheit geschwächt, klammerte sie die kleine Lul und die achtjährige Nour an sich, um in die nächste Stadt zu laufen, Gode City, und das ohne feste Nahrung, nur mit schmutzigem Wasser.



Als ein Team von ADRA Fatima zum ersten Mal besucht, zeigen sich die Mitarbeiter trotz jahrelanger Erfahrungen erschüttert. Vor ihnen sitzt eine total entkräftete Frau, die verzweifelt versucht, durch Betteln ihre Kinder zu ernähren. Aber Fatima hat kaum mehr Hoffnung – sie will nicht resignieren, aber die trostlose Situation und ihre Kraftlosigkeit überwältigen ihre Gefühle. Fatima, die starke Frau, versinkt in Depressionen. „Als wir wieder gingen, waren wir sprachlos“, sagt ADRA-Mitarbeiterin Marija Siriski. „Wir können Fatima, Lul und Nour mit Nahrungsmittel versorgen – aber endgültige Antworten auf ihre Leiden haben wir nicht.“



LandsAid: Hilfe für 6.000 Menschen
Freitag, 25. Juni 2010


LandsAid e.V.
LandsAid / Spenden.net

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Januar hat die humanitäre Hilfsorganisation LandsAid e.V. in Haiti über 17.617 Patienten versorgt. (Stand: 5. Juni 2010).

Knapp 30 Ärzte und Krankenschwestern aus Deutschland hat sie inzwischen in die Hauptstadt Port au Prince entsendet.

In mobilen Kliniken arbeiteten die medizinischen Teams an bisher fünf Standorten. Die Arbeit der Teams wird zunächst bis Ende September verlängert.

Sollten die dafür benötigten Gelder zusammenkommen, sogar bis Ende Dezember.

Seit 15. Juni versorgt LandsAid nun auch die Kranken einer Zeltstadt. Hier leben 5.749 Menschen unter extremen Bedingungen: Seit Monaten sind sie nahezu ohne medizinische Versorgung, es mangelt an Trinkwasser und Nahrung. Allein am ersten Tag behandelten die Mediziner von LandsAid ca. 90 Kinder unter 5 Jahren.




Ärzte der Welt: Weltflüchtlingstag: Zugang zu medizinischer Versorgung - ein Menschenrecht!
Mittwoch, 23. Juni 2010


Ärzte der Welt / Spenden.net

Die humanitäre Hilfsorganisation Ärzte der Welt wird in ihrer täglichen Arbeit in den sogenannten Entwicklungsländern ebenso wie in Europa Zeuge der schwierigen Lebensumstände in denen sich Flüchtlinge befinden. Ärzte der Welt betont: Egal ob die Menschen legal nach Europa einwandern oder illegal nach Europa fliehen, der Zugang zu medizinischer Versorgung ist eine Menschenrecht und steht jedem in gleichem Maße zu!

Laut dem neuen Jahresbericht des UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) waren 2009 weltweit 43,3 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Damit hat die Zahl der Flüchtlinge den höchsten Stand seit Mitte der 1990er Jahre erreicht. Gründe hierfür sind anhaltende Krisen wie etwa in Afghanistan oder dem Kongo.

Menschen verlassen ihre Heimat aus den verschiedensten Gründen, ein besonders hoher Anteil stammt aus Ländern der Sahelzone. In genau diesen Ländern - in Mali, im Senegal, im Sudan oder auch in Äthiopien - engagiert sich Ärzte der Welt für einen verbesserten Zugang der Menschen zu medizinischer Gesundheitsversorgung.

Mali beispielsweise ist gleichzeitig Herkunftsland und Zwischenstation für viele Migranten und Flüchtlinge auf ihrem Weg in den Norden. Dort ist Ärzte der Welt an der Seite der lokalen Organisation AME (Association malienne des expulsés) im Einsatz und bietet denjenigen, die wieder aus Europa in ihr Heimatland zurückkehren mussten oder es nicht über das Mittelmeer geschafft haben psychosoziale Hilfe. Zahlreiche Flüchtlinge werden während ihres Weges nach Norden Opfer von Gewalt - meistens bleiben sie danach unversorgt. Traumata oder Erkrankungen werden nicht behandelt. Eine wichtige Aufgabe der Teams von Ärzte der Welt ist es auch, die Bevölkerung über die Schwierigkeiten eines Asylantrags sowie über die oft daraus resultierenden Zwangsabschiebungen aufzuklären, damit die Abgeschobenen vor Ort nicht stigmatisiert werden.

Aufgrund der immer restriktiver werdenden Einwanderungspolitik der Europäischen Union werden viele Flüchtlinge in die Illegalität gedrängt. Das Recht auf ihre medizinische Versorgung ist in zahlreichen Abkommen, Internationalen Pakten und Sozialchartas festgehalten. Wie und in welchem Ausmaß dieses Recht jedoch in der Praxis in den einzelnen europäischen Ländern umgesetzt wird, ist sehr unterschiedlich. Oftmals stoßen Migranten ohne Papiere jedoch auf zahlreiche Zugangsbarrieren von Gesundheitssystemen. Dies bestätigen auch die Teams der 194 europäischen Gesundheitsprogrammen von Ärzte der Welt, die in elf europäischen Ländern durchgeführt werden.

2009 veröffentlichte Ärzte der Welt zu diesem Thema den zweiten Bericht European Observatory on Access to Healthcare“. Er beschäftigt sich speziell, basiert auf Untersuchungen aus den europäischen Projekten von Ärzte der Welt, mit dem Zugang zur Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Papiere in Europa. Die Bericht zeigt alarmierende Fakten auf: So wurden zum Beispiel 45% der Gesundheitsprobleme der Befragten überhaupt nicht behandelt sowie 52% der schwangeren Frauen während ihrer Schwangerschaft nicht betreut.

In Deutschland leben nach Schätzungen bis zu eine Million Menschen ohne Papiere. Man schätzt dass sich etwa 30.000 Migranten davon in München aufhalten. Damit auch diese Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung
haben, gründete Ärzte der Welt 2006 das Projekt open.med in Zusammenarbeit mit dem café 104 in München. Menschen ohne Krankenversicherung erhalten dort in einer Anlaufstelle medizinische Hilfe sowie rechtliche Beratung. Ziel der Hilfe ist eine Integration der Betroffenen in das reguläre Gesundheitssystem.

Zum Weltflüchtlingstag fordert Ärzte der Welt, dass alle in Europa lebenden Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten - unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus oder ihren finanziellen Möglichkeiten.

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Ärzte der Welt: Die Vergessenen von Jaipur
Dienstag, 22. Juni 2010


Ärzte der Welt / spenden.net

Eine Fotoausstellung über die Arbeit von Ärzte der Welt für Mütter und Kinder in den Slums der indischen Metropole
Am Donnerstag, 24. Juni 2010 um 19 Uhr eröffnet die Organisation Ärzte der Welt in der Pasinger Fabrik, in München, die Fotoausstellung „Die Vergessenen von Jaipur“ über ihre Arbeit für Mütter und Kinder in den Slums der indischen Metropole. Zur Eröffnung berichten die Hebamme Gabriele Krüger und die Fotografin Marie-Pierre Buttigieg über ihre Erfahrungen und Eindrücke in Jaipur. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Indiens Wirtschaft boomt - Doch Analphabetismus, Armut und Ausgrenzung erschweren den Zugang der Slum-Bewohner zur medizinischen Versorgung. Kinder und schwangere Frauen sind davon besonders betroffen. Zusammen mit seinem indischen Kooperationspartner JKSMS betreut Ärzte der Welt seit 2007 ein Programm für Mutter-Kind-Gesundheit in den Slums von Jaipur. Aus Deutschland war für dieses Projekt die Freiburger Hebamme Gabriele Krüger als medizinische Koordinatorin vor Ort im Einsatz und führte gemeinsam mit dem lokalen Team verschiedene Programme zur Ausbildung und Gesundheitserziehung in Jaipur durch.

Die französische Fotografin und Journalistin Marie-Pierre Buttigieg hat den Alltag der Mitarbeiter von Ärzte der Welt und JKSMS in Jaipur sowie das Leben der Menschen in den Slums dokumentiert. Vor allem die Frauen in den Slums haben sich mit mutiger Offenheit bereit erklärt, dabei mitzumachen, auf Fragen zu antworten und über ihr beschwerliches Leben zu berichten. Aus diesen Momentaufnahmen und Bildern und den Berichten der Frauen ist die beeindruckende Fotoausstellung „Die Vergessenen von Jaipur“ entstanden.

VERNISSAGE:
Do 24.06.2010, 19.00 Uhr
Die Fotografin Marie-Pierre Buttigieg, die Hebamme Gabriele Krüger und der Projektkoordinator Tom Wingefeld berichten über ihre Erfahrungen und Eindrücke in Jaipur/Indien.
Sie sind dazu herzlich eingeladen!

AUSSTELLUNG:
25. Juni - 31. Juli 2010
Täglich außer Mo 16.00 - 20.00 Uhr
Galerie 1 der Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, 81245 München
Direkt am S-Bahnhof Pasing

Ärzte der Welt leistet neben humanitärer Hilfe auch Wiederaufbau- und Entwicklungsarbeit in ca. 68 Ländern und 165 Gesundheitsprogrammen. Die ehrenamtlichen Fachkräfte aus Medizin und Logistik arbeiten meist mit lokalen Partnern zusammen mit dem Ziel, die jeweiligen Gesundheitskapazitäten zu stärken.

Ärzte der Welt ist an Orten aktiv, die nicht mehr im Fokus der Weltöffentlichkeit sind. Die Organisation bleibt auch über akute Krisen hinaus aktiv vor Ort, behandelt dort, baut mit auf und ist somit Augenzeuge für Menschen, die wir nicht vergessen dürfen.

Ärzte der Welt sieht es als wichtigen Teil seiner Arbeit an, Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Zudem setzt sie sich für einen verbesserten Zugang zu medizinischer Grundversorgung als Menschenrecht ein – unabhängig von Herkunft und Status.

Ärzte der Welt ist seit 10 Jahren auch in Deutschland aktiv. In München erhalten Nichtversicherte und Migranten im Projekt open.med anonym kostenfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung. In Stuttgart bietet Ärzte der Welt mit dem Projekt MedMobil ein mobiles medizinisches Angebot für Wohnungslose und Menschen, die in einer unsicheren sozialen Situation leben.

Kontakt

Damien Perrot
Ärzte der Welt e.V.
Baumbachstr. 15
81245 München
Tel: 089 45 23 081 - 11
damien.perrot@aerztederwelt.org


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DKMS: Typisierungsaktion "Jason und Andere"
Freitag, 18. Juni 2010


Liebe Mitbürger/innen,

jeder hat die Möglichkeit, wenn er selbst gesund ist, auf einfache Art Lebensretter zu werden. Es gibt sehr viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene die aufgrund einer Blutkrankheit (Leukämie) auf eine Knochenmarkspende angewiesen sind. Eine Typisierungsaktion der DKMS findet am 4.7.2010 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Carl-Julius-Weber Halle in Kupferzell statt.

Jeder Typisierung kostet 50€ die sich nicht jeder leisten kann (Schüler, Hartz IV usw.)

Kann es sein dass diese Menschen sich nicht typisieren lassen können, da sie nicht das notwendige Geld haben. Um diesen Menschen auch die Typisierung zu ermöglichen sind solche Aktionen auf Gönner angewiesen.

Bitte unterstützen Sie diese Aktionen der DKMS denn es kann jeden selbst treffen.

Vielen Dank und die besten Grüße

Ulf Rüger Opa und Initiator



Hoffnungszeichen e.V.: Sudan - "Es ist ein langer Weg, um gesund zu werden"
Dienstag, 4. Mai 2010


Hoffnungszeichen / spenden.net

Ohne Nahrung ist Genesung für viele Kranke im Fatima-Hospital in Gordhim nicht möglich. Hoffnungszeichen bringt regelmäßig Nahrung für Patienten mit Mangelernährung und Tuberkulose.

Völlig entkräftet wurde der 60-jährige Garang Madout ins Fatima-Hospital gebracht. Er leidet an Tuberkulose und Mangelernährung.

Täglich erhalten die Patienten ihre Medikamente. Die „Spucktassen“ verhindern, dass sich Krankheitserreger ausbreiten.

Schon von Weitem hören wir viele Patienten auffallend husten. Bei einigen ist es mehr ein leises Hüsteln, bei anderen ist es ein dumpfer Husten, der schmerzhaft klingt. Ruhig, ohne zu klagen, sitzen oder liegen die Kranken im Freien zusammen. Die Meisten tragen eine Blechtasse mit sich. „Die Tuberkulose-Patienten haben gelernt, nicht mehr auf den Boden, sondern in ihre Tassen zu spucken“, erklärt die Klinikleiterin Wanda Laszczyk meiner Kollegin Birgit Zauner und mir, während wir über den Krankenhaushof in Gordhim gehen. „Das ist wichtig, damit sich die Krankheitserreger nicht weiter ausbreiten können.“

Wir betreten den Trakt für die neu aufgenommen Patienten. Weil im Laufe des Tages die Luft darin meist heiß und stickig wird, halten sich die Kranken lieber draußen auf. Nur die ganz Kraftlosen hüten auch dann das Bett, so wie Garang Madout. Die Arme und Beine des 60-jährigen Sudanesen wirken extrem lang, denn der Mann ist bis auf die Knochen abgemagert. Er hängt am Tropf. Während wir vor dem Bett des Kranken stehen, erzählt uns Leiterin Wanda: „Der Mann hat Tuberkulose. Die meisten unserer Patienten sind mangelernährt und sehen so aus wie er. Mangelernährung und Tuberkulose sind nach wie vor große Probleme im Sudan.“ Der Blick von Garang Madout schweift apathisch ins Leere. Die Mahlzeit auf seinem Beistelltisch wirkt unangetastet. Wanda fühlt dem völlig kraftlosen Patienten mitfühlend die Stirn und sagt besorgt: „Er hat Fieber. Ich befürchte, dass er auch Malaria hat.“ Sie wartet noch auf das Testergebnis.

„Medikamente ohne Nahrung funktioniert nicht“

Seit drei Jahren führt Wanda, eine gebürtige Polin, die Klinik unserer Partnerorganisation Arkangelo Ali Association (AAA) in Gordhim. Die dynamische Krankenschwester für Anästhesie und Chirurgie aus Wiesbaden wurde von ihrem Arbeitgeber für ihren sozialen Einsatz im Sudan beurlaubt. 300 Patienten werden aktuell in der Krankenstation in Gordhim im Tuberkulose-Programm betreut, außerdem ist das Hospital auf Leprabehandlung spezialisiert. Durch den Kontakt zu ihren Patienten weiß die Leiterin um die schlimmsten Sorgen der Bevölkerung. „Im Moment gibt es viel Hunger hier. Letztes Jahr fiel wenig Regen, so dass der Boden sehr trocken ist. Die Menschen in dieser Gegend sind sehr hungrig, einige essen sogar Blätter. Das Problem ist, dass die Leute immer zu wenig zu essen haben und ihre Abwehrkräfte schwach sind.“ Deshalb ist es auch so wichtig, dass gerade die Kranken regelmäßig und ausreichend zu essen haben, damit sie genesen können. „Denn Medikamente ohne Nahrung funktioniert nicht“, meint Wanda realistisch. „Das muss Hand in Hand gehen. Es ist ein langer Weg für die Tuberkulose- Patienten, um gesund zu werden. Doch hier im Krankenhaus können sie genesen.“


Auch der 6-jährige Mayen Kual Mayuen hat Tuberkulose und ist mangelernährt. Er macht langsam Fortschritte, dank der richtigen Medikamente und ausreichender Kost.


Im Gegensatz zu seinem gesunden Zwillingsbruder Garang (links) ist Deng (rechts) seit seiner Geburt schwach und dünn.Die Therapie für die Tuberkulose-Patienten erstreckt sich über viele Monate. Täglich erhalten sie ihre Medikamente. Besonders stark mangelernährte Patienten werden zusätzlich in ein Ernährungsprogramm aufgenommen und sorgsam beobachtet. Viele davon sind Säuglinge und Kinder. Wir treffen den sechsjährigen Mayen Kual Mayuen mit seiner Mutter. Auch bei ihm wurden Tuberkulose und Mangelernährung festgestellt. Der stille Junge ist immer noch sehr schwach auf den Beinen. Wanda ist hoffnungsvoll: „Es geht ihm schon besser, aber er kann noch nicht viel essen.“ Besonders berührt hat uns daneben auch das Schicksal des drei Monate alten Deng Ayuel. Seine Mutter Abuk Lueth brachte den Säugling gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Garang ins Krankenhaus, weil Deng als der Jüngere von beiden nach der Geburt sehr dünn und schwach blieb. Sein Bruder hingegen ist normal entwickelt. „Deng hat nicht Tuberkulose. Wir testen gerade, ob er Marasmus hat,“ gibt Wanda Auskunft. Mit Marasmus bezeichnet man ein so genanntes Protein-Energie-Mangelsyndrom. „Deng bekommt im Moment Antibiotikum und Milchpulver“, lässt uns Wanda wissen.

Unsere Hilfe erreicht direkt die Patienten

Wir konnten uns durch unseren Besuch erneut davon überzeugen, welch segensreiche Arbeit das Team in Gordhim für die kranken Menschen leistet. Nicht verschweigen wollen wir jedoch, dass die stetige Versorgung der Patienten mit Nahrung und Medikamenten die Verantwortlichen immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Wanda: „Wir sind dankbar, dass Hoffnungszeichen uns seit vielen Jahren treu unterstützt. Die Nahrungsmittel, die ihr schickt, gehen direkt zu den Patienten.“ Mit Hilfe der Hoffnungszeichen-Spender war es uns bislang möglich, regelmäßig Transporte mit Grundnahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern zu den Kranken zu schicken. Auch den laufenden Betrieb der Klinik unterstützen wir seit Jahren mit Medizin, medizinischen Geräten, Schulungen und Löhnen. Wir möchten auch in diesem Jahr den Patienten und Mitarbeitern des Fatima-Hospitals zur Seite stehen und insgesamt 55.000 Euro bereitstellen. Möchten Sie uns dabei helfen?

Online-Spendenkonto Hoffnungszeichen e.V.

Bank für Sozialwirtschaft

Kontonummer: 8 717 300

Bankleitzahl: 660 205 00



HAITI : Der lange Weg des Wassers - Der Wassertanklastzug von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“
Dienstag, 4. Mai 2010


Unsere Kleinen Brüder und Schwestern / spenden.net

Trinkwasser ist in Haiti blaues Gold

Für Menschen in westlichen Kulturkreisen ist der Zugang zu sauberem Wasser selbstver-ständlich. Ganz anders in vielen Staaten der Dritten Welt. In Haiti beispielsweise, einem der ärmsten Länder der Welt, haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Erdbeben vom 12. Januar hat die Situation noch einmal dramatisch verschärft. Bereits vor dem Beben musste die Bevölkerung Wasser kaufen. Heute muss ein Haitianer für knapp 19 Liter Wasser mehr als 4,50 Euro bezahlen. Da mehr als 50 Prozent der Bevölkerung in Armut lebt und mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen muss, ist Wasser für viele ein unerschwinglicher Luxus. Das international tätige Hilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ lieferte bereits vor dem Erdbeben im Rahmen des Sankt Lukas Nachbarschaftsprogramms täglich rund 80.000 Liter sauberes Wasser in die Slums von Port-au-Prince. Seit dem Erdbeben sind es rund 136.000 Liter pro Tag.

Der Weg des Wassers zu den durstigen Menschen
Gegen 8:00 Uhr haitianischer Zeit verlassen ein Fahrer und zwei Mitarbeiter von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ das Krankenhausgelände des Kinderhilfswerks. Dort waren nach dem Erdbeben zeitweise bis zu 500 Verletzte täglich behandelt worden. Mit einem Tanklastzug, der rund 11.000 Liter Wasser fasst, fahren die Mitarbeiter zur Wasserquelle. Meist ist die Schlange sehr lang, dann heißt es geduldig warten, oft mehr als eine Stunde. Das Auftanken dauert nur zehn Minuten. Alle Wasserlieferungen gehen in die Slums von Port-au-Prince. Einige davon nach Wharf Jeremie, einen der gefährlichsten Slums der Welt. Er liegt in Cité Soleil – übersetzt heißt das Sonnenstadt - die doch so wenig Wärme bietet. Vielmehr ist Cité Soleil das Elendsviertel von Port-au-Prince, in dem bis vor dem Beben Hunderttausende in bitterster Armut lebten. Das Weni-ge, das die Menschen besaßen, nahm ihnen das Erdbeben. Trotz hoher Kriminalitätsrate fühlen sich die Mitarbeiter von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in den Slums weitgehend sicher. Die Hilfsorganisation ist in Haiti bekannt für ihr soziales Engagement und ihren Mitarbeitern wird eine hohe Wertschätzung entgegengebracht. In Cité Soleil warten die Menschen bereits auf das kostenlose Wasser. Um schnell zu den Menschen zu gelangen, fährt der Tanklastzug auch durch enge Gassen und unwegsames Gelände.

Geordnete Wasserverteilung erleichtert die Arbeit
„Wasser, Sankt Lukas ist da, Wasser, Wasser“, ruft ein kleiner Junge, der den Lastwagen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ mit dem einprägsamen Logo erspäht. Nach diesem Hinweis des Kindes dauert es keine fünf Minuten bis sich hunderte von Erwachsenen und Kinder beim Wassertanklastwagen einfinden. Jeder von ihnen kennt die Spielregeln. Wer sich nicht in die Schlange stellt, erhält kein Wasser. Während ein Mitarbeiter den Wasserhahn bedient, kontrollieren die beiden anderen die Schlange und sorgen für Ruhe und Ordnung, indem sie mit den Menschen reden. Jeder aus der Schlange darf nur zwei Behälter auffüllen. Mit diesem Wasser müssen die Menschen gut haushalten und das bei Temperaturen von derzeit über 30 Grad Celsius. Auf die Frage, ob das Wasser reicht, bis der nächste Transport kommt, antwortet eine Frau: „Natürlich nicht, aber wir sind jedes Mal dankbar, wenn der Transporter kommt. So bleibt uns und den Kindern ein langer Fußmarsch erspart. Das Wasserholen ist einer von unzähligen Kämpfen hier, die wir jeden Tag zu meistern haben.“ Und ein rund 9-jähriges Mädchen schildert ihre Erfahrungen: „Ich lebe bei meiner Tante. Sie ist gerade auf dem Markt. Ich muss dafür sorgen, dass es zu Hause Wasser gibt, sonst muss ich es später sehr weit entfernt holen.“ Wenn das Kind den Wassertanklastzug von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ versäumt, muss es in einem der Nachbarorte nach Wasser fragen. Diese sind mitunter vier bis fünf Kilometer entfernt. Und falls es Wasser gibt, kann es vorkommen, dass das Kind einen 20-Liter-Behälter den ganzen Weg zurück tragen muss. Wenn es kein Wasser gibt, was auch häufig vorkommt, muss das kleine Mädchen durstig nach Hause.

Damit die Wasserlieferungen auch weiterhin aufrechterhalten und ausgeweitet werden können, bittet „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ um Spenden auf das Konto 12.000 bei der Sozialbank Karlsruhe, Bankleitzahl 660 205 00.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schenkt seit 55 Jahren verwaisten und verlassenen Kindern in Lateinamerika ein Zuhause. Zurzeit leben insgesamt etwa 3.500 Kinder in neun Kinderdörfern. Die Kinder leben dort wie in einer großen christlichen Familie, gehen zur Schule und können einen Beruf erlernen. Seit der Gründung des ersten Kinderdorfes sind schon rund 16.000 Kinder bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen und haben erfahren, was bedingungslose Annahme und Liebe, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung bedeutet. Außerdem nutzen jährlich über 40.000 Kinder und Erwachsene aus der Umgebung die Schulen und Krankenstationen der Kinderdörfer.

Konto 12 000, BLZ 660 205 00, Sozialbank Karlsruhe
Stichwort: Aufbau Haiti

UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Telefon: 07 21 – 3 54 40 - 0
Internet: www.HilfeFuerWaisenkinder.de
E-Mail: info@nphamigos.de

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Und wenn es gefällt: Bitte weitersagen!



DIFÄM: ERfolge im Kampf gegen die Malaria - Aber immer noch 1 Mio. Todesopfer jährlich!
Dienstag, 4. Mai 2010


DIFÄM / spenden.net
"Wir kennen die effektiven Methoden zum Kampf gegen Malaria und dort, wo sie eingesetzt werden, gehen Krankheits- und Todesraten stark zurück", erklärt Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission in Tübingen, anlässlich des Weltmalariatages. "In dem Krankenhaus in Gambia, in dem ich vor Jahren gearbeitet habe, wurden damals pro Jahr mehr als 300 Menschen mit schwerer Gehirnmalaria behandelt. Im Jahr 2009 waren es gerade noch drei. Das sind gute Nachrichten! Allerdings ist das nicht überall so. Das Difäm hat sowohl im Sudan als auch im Tschad untersucht, wo auf Dorfebene die Barrieren für eine effektive Bekämpfung liegen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass die Menschen zu wenig wissen. Sie kennen oft den Zusammenhang zwischen Moskitostichen und Malaria nicht. Wie wichtig der Besitz und die richtige Benutzung eines Moskitonetzes sind, können sie dann auch nicht richtig einschätzen.

Gezeigt hat sich auch, dass in den Behandlungszentren nicht nur Malariamedikamente immer verfügbar sein müssen, sondern vor allem die Diagnostik verbessert werden muss. Deshalb versuchen wir hier durch Training, Qualitätssicherung bei Medikamenten und bessere Ausrüstung mit medizinischen Geräten unseren Partnern zu helfen, mit diesem Problem besser fertig zu werden. Dabei spielt auch die Gesundheitsaufklärung in den Gemeinden eine wichtige Rolle.

Glücklicherweise gibt es heute weitaus bessere Finanzierungsmöglichkeiten als noch vor ein paar Jahren. Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria der Vereinten Nationen unterstützt viele Länder, und auch andere Initiativen sind in diesem Bereich tätig. Allerdings ist vor allem das Zusammenspiel aller Partner gerade auf Bezirks- und Gemeindeebene extrem wichtig, damit die Hilfe auch wirklich bei den Menschen ankommt. Hier kann das Difäm als Beratungsinstitut Wege bahnen und durch Ausbildung und Unterstützung lokaler Partner einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Malaria leisten."

Hintergrund
Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt auch heute noch in Malariagebieten. Fast 300 Millionen Menschen erkranken jährlich an Malaria und rund 1 Million Todesopfer fordert diese Krankheit Jahr für Jahr, die allermeisten davon Kinder in Afrika südlich der Sahara. Diese Bilanz ist immer noch erschreckend, auch wenn in den letzten Jahren große Fortschritte im Kampf gegen Malaria erzielt wurden. Neue Medikamente, sogenannte Artemisinin-Kombinationspräparate, sind effektiv in der Therapie. Imprägnierte Moskitonetze können vor der gefährlichen Infektion schützen, weil die Anophelesmücke vor allem nachts unterwegs ist, um sich ihre Beute zu suchen. Daneben können Schwangere durch einfache Medikamente geschützt werden.




Aktion Deutschland Hilft - Drei Monate nach dem Beben
Dienstag, 4. Mai 2010











Bonn, 09. April 2010.– Aktion Deutschland Hilft / Spenden.net

Drei Monate nach dem Beben in Haiti hat sich die Erkenntnis gefestigt, dass es mit dem Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Straßen längst nicht getan ist. „Wir stehen vor der großen Herausforderung, den Neuanfang in Haiti sensibel zu begleiten. Das liegt in der Verantwortung der haitianischen Regierung, der Internationalen Gemeinschaft sowie der Nichtregierungsorganisationen“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. Dabei komme es vor allem darauf an, die haitianische Bevölkerung in Planungen mit einzubeziehen, ihr zu vermitteln, dass ein stabiler Aufbau des Landes nur gelingen könne, wenn die Haitianer auf ihre eigenen Kräfte vertrauen.

Aktion Deutschland Hilft hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen 31,5 Millionen Euro an Spenden gesammelt, die über mehrere Jahre Hilfsprojekten in Haiti zugute kommen, die neben einer Grundversorgung der Menschen zu einer Stabilisierung der Gesellschaft beitragen sollen. Das Besondere des Bündnisses wird dabei vor allem in Petit Goave, 60 Kilometer westlich von Port-au-Prince deutlich. Hier arbeiten sieben Mitgliedsorganisationen des Bündnisses zusammen, jede Organisation bringt ihre Schwerpunkte und Stärken ein. So werden arche noVa und die Malteser die Wasserversorgung sicherstellen, der Arbeiter-Samariter-Bund und ADRA sorgen für die Bereitstellung stabiler Notunterkünfte, HELP kümmert sich um medizinische Versorgung, AWO International unterstützt den Wiederaufbau und die Ausstattung von Schulen. Außerdem plant Handicap International den Aufbau von 200 semi-temporären, barrierefreien Unterkünften und die Malteser werden Kampagnen zur Gesundheits- und Hygieneerziehung unterstützen.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti

Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





Wir helfen Afrika - Die ersten Kinder werden im Togo operiert
Dienstag, 4. Mai 2010


03.05.2010 Wir helfen Afrika / Spenden.net

Miriam Schattel ist für Wir helfen Afrika in den Togo gereist und berichtet über die Operationen.

Das Team von Wir helfen Afrika ist nach Lome/Togo geflogen. Dort werden heute die ersten Kinder auf der AfricaMercy operiert. Vor Ort ist auch die ehrenamtliche Projektmitarbeiterin Miriam Schattel. Sie wird uns mit kurzen Nachrichten - auch über Facebook - über die Ereignisse im Togo berichten.


Mit Miriam Schattel sind auch die Stadtkoordinatorin aus Ditzingen, Katja Günther und der Stadtkoordinator aus Kaufbeuren Rudolf Schnippe auf die AfricaMercy gereist. Gemeinsam erleben sie auf dem Operationsschiff der Hilfsorganisation MercyShips die ersten Operationen. Wir helfen Afrika-Vorstand Dr. Igor Wetzel und der Mediziner Dr. Klaus Exner sind zeitgleich in der St. Joseph Polyklinik in Lome und operieren auch dort Kinder für das Projekt.



Welthungerhilfe: 100 Tage nach dem Erdbeben in Haiti: Haitianer müssen stärker eingebunden werden
Dienstag, 4. Mai 2010


WElthungerhilfe / spenden.net

"Die Haitianer müssen sich jetzt mit
einmischen." Die Welthungerhilfe fordert die internationale Gemeinschaft auf, die staatlichen Strukturen sowie die Akteure der Zivilgesellschaft stärker als bisher beim Aufbau des Landes mit einzubeziehen. Auch wenn die Regierung in Haiti noch immer nicht voll funktionsfähig ist, müssen die Ministerien und kommunalen Einrichtungen, die ihre Arbeit wieder aufgenommen haben, an den Planungen der kommenden Monate beteiligt werden.

"Wir können nur gemeinsam mit den staatlichen Behörden und Vertretern arbeiten und nicht an ihnen vorbei", sagt Michael Kühn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Port-au-Prince. Deshalb dürfen die internationalen Planungstreffen nicht ausschließlich in englischer Sprache stattfinden, weil dadurch viele kompetente einheimische Partnerorganisationen ausgeschlossen werden.

Bei der Planung und Umsetzung der jetzigen Maßnahmen arbeitet die Welthungerhilfe deshalb eng mit den lokalen Behörden zusammen. Jedes neue Projekt der Welthungerhilfe wird in den Kommunen vorgestellt und durch lokale Mitstreiter begleitet. In einem großen Ernährungsprojekt zur Steigerung der Reisproduktion im Norden Haitis etwa wurde das zuständige Landwirtschaftsministerium bereits von Beginn an in die Planungen eingebunden. Damit sind erste kleine Ansätze für die Beteiligung der staatlichen Strukturen und zivilgesellschaftlichen Gruppen geschaffen.

Gleichzeitig ermuntert die Welthungerhilfe die haitianischen Organisationen und Vertreter der Zivilgesellschaften, sich stärker in die Planungen einzubringen. "Die Haitianer müssen sich jetzt einmischen, sie müssen Verantwortung übernehmen, sonst wird über ihre Köpfe hinweg über ihre Zukunft entschieden.", betont Kühn.

Nach 100 Tagen fällt die Zwischenbilanz der Welthungerhilfe zur Soforthilfe angesichts der enormen logistischen Herausforderungen positiv aus. "Die Nothilfe hat schnell funktioniert, obwohl alle Strukturen zerstört waren und die Logistik ein Alptraum war. Aber dieses Land wird noch viele Jahre unsere Unterstützung benötigen. Es hat auch zwei Jahre gedauert, um New Orleans wieder aufzubauen", betont Kühn.






Ärzte der Welt - Vergessene Krisen im FOKUS: Podiumsdiskussion und Fotoausstellung in Münchenzur Retrospektive Luis Valtueña für humanitäre Fotografie
Dienstag, 4. Mai 2010


ÄRzte der WElt / spenden.net
Am 10. Mai 2010 eröffnet Ärzte der Welt in München eine Retrospektive des internationalen Fotowettbewerbs Luis Valtueña für humanitäre Fotografie. Die 32 ausgewählten Werken prämierter spanischer Künstler sind vom 11. Mai bis zum 04. Juni 2010 im Instituto Cervantes München zu sehen. Anlässlich der Eröffnung findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Vergessene Krisen im FOKUS: Wie effektiv ist die Zusammenarbeit zwischen Medien und Hilfsorganisationen?“ statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Wenn die erste Hilfe geleistet, die akute Arbeit getan und die Kameras der Fernsehstationen abgezogen sind, erlischt das Interesse der Weltöffentlichkeit. Ein Ort der Not wird so zu einem Ort des Vergessens. Das Anliegen des Fotowettbewerbs „Luis Valtueña“, der 1998 von der spanischen Delegation von Ärzte der Welt ins Leben gerufen wurde, ist es, andauernde Krisensituationen und Menschenrechtsverletzungen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Für diese einmalige Retrospektive wurden 32 Werke von Fotografen aus dem spanischen Sprachraum ausgewählt.
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG und PODIUMSDISKUSSION
am Montag, 10. Mai 2010, 19:30 Uhr
im Kultursaal des Instituto Cervantes München
Alfons-Goppel-Str. 7 (ehem. Marstallplatz), 80539 München
Der Eintritt ist frei
Auf dem Podium:
• Dr. Ricardo Angora, ehemaliger Präsident Ärzte der Welt Spanien;
• Michael Bitala, Journalist (Süddeutsche Zeitung);
• Susana Vera, Fotojournalistin (u.a. Reuters);
• Prof. Heinz-Jochen Zenker, Präsident Ärzte der Welt Deutschland.
Zur Eröffnung wird Hep Monatzeder, dritter Bürgermeister von München, das Publikum begrüßen.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG und PODIUMSDISKUSSION
am Montag, 10. Mai 2010, 19:30 Uhr
im Kultursaal des Instituto Cervantes München
Alfons-Goppel-Str. 7 (ehem. Marstallplatz), 80539 München
Der Eintritt ist frei

Kontakt
Damien Perrot * Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland
Tel: 089/45 23 081 -11 * damien.perrot@aerztederwelt.org

Weitere Inforamtionen finden Sie unter: Einladungsbroschüre als PDF.
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Bankleitzahl: 700 500 00
Bank: Bayerische Landesbank
Sitz: München



Erdbeben in Chile: Westerwelle lässt Krisenstab zusammentreten
Sonntag, 28. Februar 2010


Auswärtiges Amt/spenden.net. Berlin, 27.01.2010
Nach dem starken Erdbeben in Chile erklärte Bundesminister Dr. Guido Westerwelle:
"Mit großer Betroffenheit und Sorgen haben wir die Nachricht von dem schweren Erdbeben vor der chilenischen Küste erhalten.
Noch ist das ganze Ausmaß der Naturkatastrophe nicht klar. Leider müssen wir davon ausgehen, dass es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben hat.
Ich habe dem chilenischen Volk im Namen der Bundesrepublik Deutschland unsere aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen der Opfer und Verletzten."
Noch am Samstag werde der Krisenstab im Auswärtigen Amt zusammen treffen, um über die Folgen der Katastrophe zu beraten. Ein Erkundungsteam des Technischen Hilfswerks breche noch am Samstag Abend nach Chile auf."



Erdbeben Chile: Aktion Deutschland Hilft prüft die Lage
Samstag, 27. Februar 2010


Erdbeben in Chile (c) Aktion Deutschland Hilft
Bonn, 27. Februar 2010.
Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

Nachdem ein Seebeben der Stärke 8,8 die chilenische Küste auf Höhe der Stadt Concepcion erschüttert hat, sondiert Aktion Deutschland Hilft die Lage vor Ort. Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind seit Jahren vor Ort und könnten schnelle Nothilfe leisten.
Einige Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind seit Jahren mit langfristigen Projekten in Chile vertreten und wären deshalb auch jetzt in der Lage, schnelle Nothilfe zu leisten.
Nach ersten Informationen war das Beben auch in der rund 350 Kilometer entfernten Hauptstadt Santiago deutlich zu spüren. Dort hätten Häuser gewankt und der Strom sei teilweise ausgefallen.




Erdbeben in Chile: Statement der EU-Kommissarin Kristalina Georgivea: Krisenzentrum aktiviert - EU zu sofortigen Hilfsmassnahmen bereit.
Samstag, 27. Februar 2010


EU/spenden.net Brüssel, 27 Februar 2010.

Nach Bekanntwerden der ersten Nachrichten über das Erdbeben in Chile äußerte sich Kristalina Georgieva, EU-Komissarin für Internationale Kooperation, Humanitäre Hilfe und Krisenreaktion:
"Ich habe die Nachrichten über das schwere Erdbeben in Chile verfolgt. Als erstes möchte ich den Familien derer, die durch diese Naturkatastrophe betroffen sind, mein Beileid aussprechen. Ich habe unverzüglich den Krisenstab im Beobachtungs- und Informationszentrum (MIC) der Kommission aktiviert. Dieser arbeitet mit der EU-Delegation in Santiago zusammen. Ich habe außerdem die humanitären Experten von ECHO mobilisiert, um die dringend notwendigen Schritte zu unternehmen, sobald diese bei uns angefordert werden. ECHO hat ein Regionalbüro in Managua, und auch Büros in Bogota und Quito.
Das Beobachtungs- und Informationszentrum ist weiter dabei, die Situation einzuschätzen. Die Kommission steht bereit, sofortige Unterstützung zu gewähren, und um die Europäische Hilfsmaßnahmen zu koordinieren, sollten diese bei uns angefordert werden."



Erdbeben in Chile: THW entsendet Vorausteam
Samstag, 27. Februar 2010



Santiago - 27. Februar. THW/spenden.net Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Richterskala hat in der vergangenen Nacht den Süden Chiles erschüttert. Das Epizentrum lag an der Küste rund 100 Kilometer nordöstlich der Stadt Concepción. Das THW entsendet zwei Fachberater der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) und einen Koordinierungsexperten an die Deutsche Botschaft der chilenischen Hauptstadt Santiago, um die Lage vor Ort mit der Botschaft abzustimmen.
Das Technische Hilfswerk (THW) verfügt mit der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) über eine Spezialeinheit, die innerhalb weniger Stunden mit Ortungs- und Bergungsexperten in ein Erdbebengebiet starten kann. Die Einsatzzentrale des THW verfolgt die Entwicklung der Lage, um bei Bedarf weitere Hilfe leisten zu können. Dabei steht sie auch in Kontakt mit dem Lagezentrum des Bundesinnenministeriums und des Auswärtigen Amtes. Zur Zeit liegt noch kein Hilfeersuchen der chilenischen Regierung vor.



Haiti: Einen Monat nach dem Beben - Blick zurück und nach vorn
Freitag, 12. Februar 2010








Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft helfen gemeinsam
Bonn, 11. Februar 2010 – Aktion Deutschland Hilft/spenden.net.
Einen Monat, nachdem Haiti von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, gehen die Hilfsorganistionen nach und nach von der Nothilfe zum Wiederaufbau über. Mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, medizinischer Hilfe, Notunterkünften und einfachen Gütern des täglichen Bedarfs konnten die Mitgliedsorganisationen bereits Hunderttausenden Menschen helfen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind nach wie vor über zwei Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, über eine Million auf Notunterkünfte, vor allem im Hinblick auf die im Frühjahr bevorstehende Regenzeit.

In Petit Goave 60 Kilometer westlich von Port-au-Prince haben sich sechs Mitgliedsorganisationen zusammengeschlossen, um nach dem Motto von Aktion Deutschland Hilft „Gemeinsam schneller helfen“ sich ergänzende Wiederaufbaumaßnahmen zu ergreifen. So werden arche noVa und die Malteser die Wasserversorgung sicherstellen, der ASB plant die Bereitstellung von Notunterkünften, ADRA die Nahrungsmittelsicherstellung, HELP kümmert sich um medizinische Versorgung, die Malteser werden Kampagnen zur Gesundheits- und Hygieneerziehung unterstützen, AWO International den Wiederaufbau und die Ausstattung von Schulen.

Auch in anderen Regionen arbeiten Bündnispartner zusammen, so etwa Johanniter und Handicap International bei der Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen, hier geht es insbesondere um die Behandlung nach Amputationen, damit die Menschen mithilfe von Prothesen und Gehhilfen ihren Alltag selbständig bestreiten können.


Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit HAITI an die 8 11 90 senden
(5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)


Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im Katastrophenfall auf.



Schelztor Klinik unterstützt Haiti
Freitag, 29. Januar 2010


Schelztorklinik/spenden.net

Eines der ärmsten Länder wurde von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Viele Tote und noch mehr Verletzte sind die traurige Bilanz. Leider folgten dem Beben weitere Nachbeben - damit ist es nicht getan. Die Verletzten benötigen dringend Hilfe und die Menschen, die gesundheitlich verschont geblieben sind benötigen Wasser und etwas zu Essen. Genau an diesem Punkt wird zurzeit die meiste Hilfe benötigt. Hilfstransporte erreichen das Land, kommen jedoch nur schlecht zu den Menschen durch. Je mehr Hilfe und Unterstützung die Opfer erhalten desto besser.
Das hat sich auch die Schelztor-Klinik gedacht. Das Ärzteteam um Dr. Lingnau, Ärztlicher Leiter Chirurgie, Unfallchirurgie haben sich entschlossen, zu helfen. Ab sofort spendet die Klinik für jeden Patienten 1 Euro nach Haiti. So wird den Patienten hier und in Haiti geholfen. Bei der hohen Anzahl von Patienten die die Schelztor-Klinik seit Jahren täglich aufsuchen, wird so ein hoher Betrag zustande kommen, um die Opfer in Haiti lohnend unterstützen zu können.



Haiti - Wer hilft beim Wiederaufbau?
Freitag, 29. Januar 2010


Aneliese Gutmann auf Haiti (c) HiP
HiP/spenden.net

Das Erdbeben in Haiti hat über 110.000 Menschen das Leben gekostet, Häuser und andere Teile der Infrastruktur sind in hohem Maß zerstört. Noch sind Katastrophenhelfer vor Ort und leisten Unglaubliches, um die Not der Menschen zu lindern.

In wenigen Wochen wird Haiti aus den Schlagzeilen verschwunden sein. Doch damit können die Überlebenden noch lange nicht in die Normalität zurückkehren. Experten schätzen, dass der Wiederaufbau mindestens zehn Jahre dauern wird.

Der St. Johanner Verein „HiP – Helfen in Partnerschaft“ hat im Jahr 2002 den Bau einer Schule auf Haiti unterstützt. Inzwischen wissen wir, dass Projektleiterin Anneliese Gutmann (Foto) die Erdbebenkatastrophe unbeschadet überstanden hat. Die Nahrungsvorräte, die in der Schule für vier Monate Kinderspeisung lagerten, hat sie beim Bürgermeister abgegeben, damit die Menschen in der Stadt überleben können. Die Schulgebäude sind teilweise zerstört.

Für Haiti wird es wichtig sein, dass nicht eine ganze Generation infolge des Erdbebens in die Bildungslosigkeit gestürzt wird. Ohne die Fähigkeit der Menschen, zu lesen, schreiben und rechnen wird sich dieses arme Land wirtschaftlich nie entwickeln. Darum ruft HiP in einer Einmal-Aktion zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Schule von Anneliese Gutmann auf. Wir bitten Sie, den Menschen auf dieser karibischen Insel zu helfen – sie haben es bitter nötig. Ihre Spende hilft, dass die Haitianer nach dem baldigen Abzug der Katastrophenhelfer eine neue Perspektive für ihr Land bekommen können.

Bitte spenden Sie direkt an den Verein
"Foundation e. V. humanitäre Hilfe"
Konto 2063454, LBBW Stuttgart, BLZ 60050101, Stichwort "Schulen Haiti"
Weitere Infos: www.foundation-ev.de



LandsAid: Weiteres Team erreicht Haiti
Freitag, 29. Januar 2010


LandsAid/spenden.net

Immer wichtiger wird die medizinische Nachsorge – Teamkoordinator Hans Musswessels: „Die
Verletzungen dürfen sich nicht infizieren!“
Kaufering, 26. Januar 2010 – Der Vorstandsvorsitzende der Hilfsorganisation LandsAid, Hans
Musswessels, ist seit einer Woche in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince im Einsatz. Im Elendsviertel Cité
Soleil hat er die Koordination einiger internationaler medizinischer Teams übernommen. Bereits seit vielen
Jahren ist die LandsAid-Partnerorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ dort aktiv. Derzeit
versorgen die Helfer die Verletzten in mobilen Praxen. Seit Sonntag ist ein weiteres LandsAid-Team, eine
Hebamme aus Marburg und ein Notfallmediziner aus Dresden, auf dem Weg nach Haiti. Sie werden heute
Nachmittag dort eintreffen und ihre Arbeit aufnehmen.
„Fast alle Häuser sind zerstört, die Menschern leben unter Plastikplanen auf der Straße, es fehlt an allem“,
berichtet Hans Musswessels aus der Hauptstadt. Viele Erdbebenopfer sind traumatisiert, der Schock des
katastrophalen Bebens sitzt tief. Eine Mutter von fünf Kindern sitzt wie erstarrt da. Seit sie vor zwei
Wochen nach Stunden von ihren Kindern aus den Trümmern ihres Hauses befreit wurde, hat sie kein
Wort mehr gesprochen.
Auguste Frantiz, 16 Jahre, ist mit seinem verletzten Bein hierher gehumpelt. Sechs Tage haben er und
seine Familie nach dem Beben gebraucht, bis sie hier in der mobilen Klinik endlich ärztliche Hilfe
gefunden haben. Der gelernte Krankenpfleger Hans Musswessels inspiziert die Wunde. „Nachdem
tagelang rund um die Uhr operiert wurde, verlagert sich der Fokus unserer Arbeit mehr und mehr auf die
Nachsorge, wir müssen unbedingt darauf schauen, dass sich die Verletzungen nicht infizieren“, erklärt
Musswessels die Lage. Die hygienische Situation ist verheerend. Vielerorts gibt es kein Wasser, schon
gar kein sauberes. Viele Patienten müssen täglich versorgt werden. Auguste lässt sich den Gips
signieren. „Das tut mir gut, es erinnert mich, dass ich nicht allein gelassen wurde“, sagt er. Morgen wird er
wieder kommen.
LandsAid e.V. bittet um Spenden auf das
Konto 10022
VR Bank Landsberg
BLZ 700 932 00



Erdbeben in Haiti: Mehr Wasser für die Überlebenden
Freitag, 29. Januar 2010


Frisches Trinkwasser (c) THW
THW/spenden.net

Bonn - 27. Januar. Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti entsendet das THW heute weitere Einsatzkräfte in die Katastrophenregion. Die THW-Helferinnen und Helfer werden die Trinkwasserversorgung auf das Umland von Port-au-Prince ausweiten und in der Stadt Léogâne zwei weitere Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) in Betrieb nehmen. In der Küstenstadt richtet das THW zudem eine Koordinierungsstelle für Hilfsorganisationen ein. Darüber hinaus unterstützt das THW in Port-au-Prince auch weiterhin die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfsmaßnahmen und sichert die Wasserversorgung von bis zu 50.000 Menschen.

"Trinkwasser gehört nach wie vor zu den dringend benötigten Versorgungsgütern der Menschen in Haiti. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe rechnen wir mit einem längeren Einsatz ", sagte der THW-Einsatzleiter Klaus Buchmüller heute morgen in Bonn. In der rund 35 Kilometer westlich von Port-au-Prince gelegenen Stadt Léogâne, dem Epizentrum des Bebens, wird das siebenköpfige THW-Team in den kommenden Tagen ein Camp für die internationalen Hilfsorganisationen errichten. Dort können bis zu 30 Menschen leben und arbeiten. Von dort aus soll auch die deutsche Hilfe für die Region koordiniert werden. Unweit des Camps werden an einem Fluss die beiden neueingetroffenen TWA in Betrieb genommen - jede in der Lage 6.000 Liter Wasser in der Stunde aufzubereiten.

Das Team-Léogâne setzt sich zusammen aus Helferinnen und Helfern der THW-Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein; Bremen, Niedersachsen; Sachsen, Thüringen; Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt; Baden-Württemberg und Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Derzeit produzieren die zwei TWA des THW in Port-au-Prince mehr als 170.000 Liter Trinkwasser täglich. Das nach Qualitätskriterien der Weltgesundheitsorganisation aufbereitete Trinkwasser wird an 20 Abgabestellen unter anderem im Stadtteil Carrefour an die Bevölkerung verteilt.




Haiti: Medizin statt Elfmeter – mobiles Krankenhaus auf Fußballfeld eröffnet
Freitag, 29. Januar 2010


DRK hilft in Haiti (c) DRK
Berlin, 28. Januar 2010
DRK/spenden.net

Das „Krankenhaus aus der Kiste“ hat auf einem Fußballfeld der haitianischen Stadt Carrefour seinen Deckel gehoben. Das mobile Hospital mit einem Gesamtgewicht von 85 Tonnen ist in den vergangen Tagen von Rotkreuz-Helfern aus aller Welt in Zelten errichtet worden. Es entspricht der Kapazität eines deutschen Kreiskrankenhauses und kann die medizinische Grundversorgung von bis zu 250.000 Menschen sicherstellen. Das modulare System wurde vom DRK entwickelt und ist weltweit einmalig.

„Nach dem Erdbeben in China 2008 waren wir mit dem Aufbau schneller“, erinnert sich Dr. Thomas Moch. “Hier konnten wir keinerlei bestehende Logistik nutzen können, wir mussten erst für Wasser und Strom sorgen“. Für den Einsatz in Haiti wurde die chirurgische Kapazität des Krankenhauses verdoppelt. Acht Operationsteams können im Wechsel in zwei aufblasbaren Operationssälen arbeiten. Ein 100köpfiges Rotkreuz-Team aus Ärzten, Schwestern, Hebammen und Technikern, darunter knapp 30 Deutsche betreibt das Krankenhaus.

Die ersten beiden Patienten waren Opfer einer Schießerei auf einem Markt in der Nähe. Sie wurden notoperiert, ein Haitianer verstarb an seinen inneren Verletzungen. Omino Philogenine überlebte.

Am kommenden Samstag werden haitianische Fußballspieler des ASCAR (Assotion de la Sport) das Fußballfeld offiziell an das Team des Rotkreuz-Hospital übergeben. Das Fußballfeld der Stadt Carrefour ist umringt von behelfsmäßigen Behausungen von 5.000 Obdachlosen, die beim Erdbeben alles verloren haben. Das mobile Rotkreuz-Hospital wird mindestens ein halbes Jahr im Einsatz bleiben, auch mit Geldern der Bundesregierung. Eine mobile Gesundheitsstation des DRK ist seit über einer Woche in Betrieb.



Keine Kinder in ehemaligem Krankenhaus umgekommen: Meldung über 300 tote Kinder im Padre Waasson Zentrum nicht bestätigt !
Mittwoch, 27. Januar 2010


Das Kinderkrankenhaus vor dem Einsturz
"Unsere Kleinen Brüder und Schwestern"/spenden.net

Port-au-Prince/Karlsruhe. Entgegen der gestern verbreiteten Meldung sind im ehemaligen Kinderkrankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, dem „Padre Wasson Zentrum“ in Pétionville keine 300 Kinder zu Tode gekommen.

„Bereits kurz nach dem Erdbeben konnten wir eine amerikanische Freiwillige lebend bergen. Ihr Bruder und eine weitere Amerikanerin sind in den Trümmern leider ums Leben gekommen. „Da um 15:30 Uhr in diesem Gebäude Behandlungsschluss ist, können wir davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt des Erdbebens keine Kinder mehr im Gebäude waren. Momentan haben wir aber noch nicht zu allen der 100 Kinder, die im Padre Wasson Zentrum von unseren Mitarbeitern therapiert wurden, Kontakt. Deshalb wissen wir nicht, wie viele dieser Kinder das Erdbeben tatsächlich überlebt haben“, sagt Heiko Seeger, Geschäftsführer von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ Karlsruhe.

Seit Ende 2006 wurde das ehemalige Krankenhaus der Organisation als ambulantes Therapiezentrum für körperlich und geistig behinderte Kinder aus dem Großraum Port-au-Prince genutzt. Im Therapieprogramm wurden mehr als 100 Kinder und Jugendliche behandelt.

Täglich wurden 20 von ihnen therapiert. Die Behandlungen endeten immer um 15.30 Uhr. Dann verließen die Kinder zusammen mit ihren Eltern das Gebäude. „Da das Erdbeben um 16:53 Uhr haitianischer Zeit stattfand, können wir mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass noch Kinder im Gebäude waren“, sagt Seeger.

Zu den Todesopfern kam es, weil sich im „Padre Wasson Zentrum“ auch die Unterkünfte der Freiwilligen befanden. Erin und Ryan Klos sowie Molly Hightower befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens im Gebäude.

Erin konnte nach rund mehrstündiger Suche lebend geborgen werden, für ihren Bruder Ryan und Molly kam jede Hilfe zu spät. Laut einer Mitarbeiterin vor Ort begannen Helfer gestern mit der Beseitigung der Trümmer.


Das im Dezember 2006 eröffnete neue Krankenhaus „St. Damien“ von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ versorgte bereits kurz nach dem Erdbeben die ersten Opfer. Tausende von Menschen wurden bislang von den Ärzten und Krankenschwestern behandelt.

Das medizinische Personal umfasst derzeit rund 80 Mitarbeiter, darunter neun deutsche Helfer, die nach dem Erdbeben von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ nach Haiti entsandt wurden.

Neben der medizinischen Hilfe für die Erdbebenopfer leiteten die mehr als 400 Mitarbeiter der Organisation in Haiti auch schnell Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung ein. Ein Tanklastwagen bringt täglich sauberes Wasser zu den Menschen in den Slums.

In der Bäckerei des Hilfswerks im beruflichen Ausbildungszentrum „Francisville“ (Tabarre) backen die Auszubildenden täglich 5.000 Brötchen, die an die hungrigen Menschen in Port-au-Prince verteilt werden. 26 Mitarbeiter der Organisation suchen inzwischen nach alleingelassenen Kindern und nehmen sie zunächst in den Einrichtungen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf.
Werden von den Sozialarbeitern des Kinderhilfswerks Verwandte aufgefunden, werden die Kinder wieder in deren Obhut übergeben. Diejenigen Kinder, die ihre Eltern bei dem Erdbeben verloren haben, werden im Kinderdorf der Organisation aufgenommen.
Das Team um Alfonso Leon kümmert sich inzwischen auch in den mehr als 600 entstandenen Zeltstädten um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Sie erhalten Spielangebote, eine Mahlzeit und sauberes Wasser.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ hat bereits 75 Jugendliche, die im Kinderdorf aufgewachsen sind, zwischenzeitlich aber bei Verwandten lebten, wieder im Heim aufgenommen. Mehr als 30 behinderte Kinder, die verlassen in den Trümmern zusammengestürzter Gebäude gefunden wurden, werden inzwischen im Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum „Kay St. Germaine“ behandelt.

Dieses Zentrum wird in der näheren Zukunft eine wichtige Rolle für die therapeutische Betreuung vieler traumatisierter Kinder spielen, insbesondere auch für die vielen Kinder und jungen Menschen, denen Gliedmaßen amputiert werden mussten.

Ein Krisenstab um den nationalen Direktor von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, Pater Richard Frechette, arbeitet derzeit an Lösungsansätzen, wie der Not der Bevölkerung kurz-, mittel- und langfristig entgegen gewirkt werden kann. Insbesondere arbeitet das Team mit Hochdruck daran, wie die schon vor dem Erdbeben zahlreich vorhandenen Hilfsangebote der Organisation noch weiter ausgebaut werden können.

„Der Wiederaufbau in Haiti ist für die internationale Staatengemeinschaft eine gewaltige Herausforderung und wird sehr lange dauern. Unsere Organisation ist seit mehr als 20 Jahren in Haiti tätig. Die Haitianer erkennen unsere Arbeit an und schätzen unsere Organisation. Sie wissen, dass wir auch künftig im Land bleiben und für sie da sein werden“, sagt Heiko Seeger.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00. Oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation www.MyGoodShop.org, wo es auch alle aktuellen Informationen aus Haiti gibt.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schenkt seit 55 Jahren verwaisten und verlassenen Kindern in Lateinamerika ein Zuhause. Zurzeit leben insgesamt etwa 3.500 Kinder in neun Kinderdörfern.
Die Kinder leben dort wie in einer großen christlichen Familie, gehen zur Schule und können einen Beruf erlernen. Seit der Gründung des ersten Kinderdorfes sind schon rund 16.000 Kinder bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen und haben erfahren, was bedingungslose Annahme und Liebe, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung bedeutet.
Außerdem nutzen jährlich über 40.000 Kinder und Erwachsene aus der Umgebung die Schulen und Krankenstationen der Kinderdörfer.

Konto 12 000, BLZ 660 205 00, Sozialbank Karlsruhe
Stichwort: Erdbeben Haiti

UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V.
Internet: www.HilfeFuerWaisenkinder.de
E-Mail: info@nphamigos.de




Ein Wettlauf mit der Zeit - Haiti und die Menschen nach dem Erdbeben
Mittwoch, 27. Januar 2010


Franziskaner/spenden.net

Bebender Boden

Am 12. Januar 2010, gegen 16.53 Uhr Ortszeit, ließ in 13 km Tiefe ein Erdbeben der Stärke 7,3 für eine unendliche Minute die Erde in Haiti beben.
Plötzlich bewegte sich die Erde unter den Füßen und unter den Häusern der Menschen. Die fassungslosen Worte eines Mannes: „Plötzlich habe ich den Halt verloren, es krachte und ich wurde zu Boden gerissen.“
Entsetzen, Schreie, Schock, Panik, Verwirrung und der Zusammenbruch lassen Kinder, Frauen und Männer alles verlieren. Umherirrende verstörte Menschen überall. In grausamen Sekunden haben sie ihre Kinder, Eltern, Geschwister, Verwandten, Freunde und ihr Zuhause verloren.

Mit bloßen Händen

Allein in der Hauptstadt Port-au-Prince ist jedes zweite Haus zerstört. Tausende Menschen sind unter den Trümmern eingeschlossen. Helfer graben verzweifelt und mit bloßen Händen nach Überlebenden.
„Wir haben nur unsere Finger zum Graben!“ schreit jemand. Wer überlebt hat, braucht dringend Trinkwasser, Nahrung, Ärzte und Medikamente. Verzweifelt und wütend schreit ein Mann: „ Mehr Ärzte, weniger Journalisten!“.
Für viele Menschen kommt jede Hilfe zu spät. Zu viele Menschen sterben. Schutt, Trümmer und Zerstörung, soweit das Auge reicht.
Die schon vor dem Erdbeben mangelhafte Infrastruktur ist nun total zusammengebrochen.

Kindertränen

Leblose Körper liegen unter Steinen, Tote liegen auf der Straße. Um ihnen ein wenig Würde zu verleihen, legen Überlebende Tücher über sie.
Verängstigt müssen Kinder an den Leichen vorbeigehen und wissen nicht, wo ihre Eltern sind. Verstört und verwaist irren sie weinend in den Trümmern umher. Es sind Hunderttausende von Verletzten und Obdachlosen. Kaum noch Krankenhäuser stehen, und Medikamente fehlen überall.
Die Menschen erleiden Unermeßliches. Die Retter beginnen einen Wettlauf mit der Zeit, denn jede Stunde, jede Minute die ungenutzt bleibt, kostet Menschen das Leben. Viele können nicht gerettet werden. Krankheiten und Seuchen drohen.
Die gerettet sind, hausen hilflos unter Decken und Planen, ungewiß ihre Zukunft, aber sie können sagen: „Wir leben, wir haben es überlebt!“
Kinder sitzen weinend am Straßenrand, sie haben ihre Eltern verloren. Viele erdulden schreckliches Bangen und Warten auf Lebenszeichen ihrer vermißten Familienmitglieder.

Helfen in bitterster Not

Die Nothilfe für die Menschen in der einstigen Perle der Karibik ist eine Herkulesaufgabe, die einen schnellen Anfang und einen sehr langen Atem verlangt.
Bitte helfen Sie uns dabei!

Spendenkonten
Bank für Orden und Mission
Konto-Nr.: 80 000 103
BLZ : 510 917 11


Sparkasse KölnBonn
Konto-Nr.: 25 001 447
BLZ: 370 501 98





Planen Sie eine Benefizveranstaltung? Liveband beatfyre spielt ohne Gage für Haiti
Montag, 25. Januar 2010


spenden.net

Folgendes Charity-Angebot hat spenden.net heute von der Tübinger liveband beatfyre erreicht. Wir geben es an dieser Stelle gerne weiter:

"Sehr geehrter Veranstalter,

wir sind bereit, sofern Sie eine Veranstaltung für HAITI durchführen oder planen für Sie zu spielen, absolut ohne Gage.
Wir würden gerne auf diesem Weg unsere Hilfe anbieten und
würden uns freuen, somit einen Beitrag für HAITI erbringen
zu können.
Wir sind die Oldieband “BEATFYRE“ aus Tübingen und empfehlen uns für Veranstaltungen mit Live-Musik.
Im Gepäck haben wir Rock- & Beat-Oldies aus den 50er bis 90er Jahren, ebenso (u. a. deutsche) Party-Klassiker.
Alle Songs werden von uns bis ins Detail ausgearbeitet und originalgetreu, aber immer mit einem Schuss band-eigenem Charakter, dargeboten.
Dazu zählt einprofessioneller, bis zu 4-stimmiger Gesang, virtuose Gitarren- und Keyboardsoli
sowie exzellente Rhytmusarbeit, bestehend aus Bass und Schlagzeug - alles dargeboten von 5 gut aufeinander eingespielten Musikern, die zusammen über 100 Jahre Musik- und Bühnenerfahrung in den verschiedensten Stilrichtungen
vorweisen können und dabei dennoch auf dem Boden geblieben sind.
Wir verstehen uns als Live-Band, das heißt: jeder Ton, sei es von Instrument oder Gesang, ist 100%ig live gespielt oder gesungen - wir verzichten ausnahmslos auf
Midi-Files, Vocalists oder sonstigem technischen Schnickschnack!
Gerne senden wir Ihnen bei Interesse unsere Demo-CD per Brief, oder Sie klicken einfach die Hörproben auf unserer Homepage an.
Rufen Sie uns einfach unverbindlich an oder senden Sie uns eine E-Mail.
Weitere Infos über uns finden Sie unter: www.beatfyre.de

Einfach melden, wir freuen uns.

Mit freundlichen Grüssen
BEATFYRE Liveband
Franz Schneider (Sänger von BEATFYRE)
Tel: (07071) 83136 (tagsüber nur Di - Fr: 14 -18 Uhr)
Tel: (07071) 980266 (abends privat ab 18 Uhr)
Meine direkte email: leder@fsschneider.de"



Erdbeben in Haiti: Gemeinsamer Hilfsgütertransport gestartet
Montag, 25. Januar 2010


Bonn - 25. Januar. THW/spenden.net.
Eine Frachtmaschine mit 75 Tonnen Hilfsgütern deutscher Organisationen ist heute von Frankfurt aus nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik gestartet. Zu den Hilfsgütern gehören unter anderem zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Laborausstattung des THW sowie Generatoren, Medikamente, Lebensmittel, Werkzeuge, Ausstattung für Notunterkünfte und Fahrzeuge von insgesamt 13 deutschen Hilfsorganisationen. Die Frachtmaschine vom Typ MD-11 wurde von der Lufthansa Cargo zur Verfügung gestellt. Für die komplette logistische Abwicklung des Hilfsgütertransports war das THW in Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo verantwortlich.

"Es ist wichtig, dass die Hilfe direkt ankommt und unbürokratisch abgewickelt wird. Wir sind sehr froh, dass wir den gemeinsamen Transport logistisch unterstützen konnten und schicken mit dem heutigen Flug zwei weitere Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Laborausstattung ins Katastrophengebiet", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme heute. Die Hilfsgüter werden zunächst in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik geflogen. Von dort aus geht es auf dem Landweg weiter in das Katastrophengebiet nach Haiti.

Im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland waren am Wochenende rund um die Uhr THW-Kräfte im Einsatz und verluden die gesamte Fracht. Neben dem THW sind auch der Malteser Hilfsdienst, die Caritas, die Johanniter Unfall Hilfe, Arche Nova , ADRA, die Welthungerhilfe, der Arbeiter Samariter Bund, Help e.V., action medeor, Cap Anamur, Don Bosco Jugend Dritte Welt sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die SOS Kinderdörfer an dem Hilfsgütertransport beteiligt.





Aktion Deutschland Hilft: Erste Teams aus Haiti zurückgekehrt - Schreckliches gesehen, Zeichen der Hoffnung erlebt
Montag, 25. Januar 2010





Die ersten Helfer, hier noch vor Ort, sind zurück! (c) ADH
Bonn, 25. Januar 2010. Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

Am Wochenende kamen erste Helfer von Aktion Deutschland Hilft aus Haiti nach Deutschland zurück, im Austausch sind weitere Helfer in das Katastrophengebiet geflogen. Neben den etwa 900 lokalen Helfern der Mitgliedsorganisationen sind derzeit vom Bündnis 41 Helfer aus Deutschland vor Ort und kümmern sich vornehmlich um medizinische Betreuung von Erdbebenopfern sowie die sachgerechte Bedienung von technischem Gerät wie Trinkwasseranlagen.

„Die Stärke und Erfahrung unserer Mitgliedsorganisationen wird deutlich an der schnellen und professionellen Aufstockung der lokalen und internationalen Mitarbeiter sowie der systematischen Planung der Hilfsmaßnahmen“ sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. So sind acht der 25 bei der deutschen Botschaft in Haiti registrierten deutschen Hilfsorganisationen Mitglied im Bündnis.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit HAITI an die 8 11 90 senden
(5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)




Entwicklungsminister Niebel: Bundesrepublik verdoppelt Unterstützung - Weitere 5 Millionen EUR für Haiti - Errichtung von 1.500 Notunterkünfte
Sonntag, 24. Januar 2010


Notunterkünfte für Haiti

Bundesentwicklungsministerium/spenden.net

Das Bundesentwicklungsministerium stockt seine Hilfe für Haiti weiter auf. Um den zahlreichen Obdachlosen schnell eine Unterkunft bereitzustellen, stellt Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel weitere fünf Millionen Euro bereit und verdoppelt damit seine bisherige Unterstützung. „Nachdem wir zunächst am dringendsten benötigte Hilfe für Nahrungsmittel und Trinkwasser zur Verfügung gestellt haben, müssen sich als nächstes die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Die auch psychisch schwer in Mitleidenschaft gezogenen Menschen brauchen dringend ein Dach über dem Kopf, um wieder ein Gefühl von etwas Stabilität und Sicherheit zu erhalten“, erklärte der Minister zu der Maßnahme.

Mit diesen Mitteln werden bis zu 1.500 Notunterkünfte für Familien bis zu acht Personen errichtet. Die Notunterkünfte verfügen über Wasser und sanitäre Einrichtungen. Das Material wird über regionale Märkte beschafft. Nach Baubeginn können nach Absprache mit UNDP pro Woche bis zu 160 Notunterkünfte gebaut werden.

Damit erhöht die Bundesregierung die bilaterale Hilfe für Haiti auf insgesamt 15 Millionen Euro. Darüber hinaus ist die Bundesregierung an den EU-Hilfen aus Brüssel mit ca. 66 Millionen Euro beteiligt. Deutschland unterstützt als wichtiger Anteilseigner zusätzlich das von der Weltbank angekündigte Engagement in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, um zur Linderung der größten Not beizutragen.



Ärzte der Welt: Noteinsatz Erdbeben - Sonderbericht zur aktuellen Lage in Haiti
Samstag, 23. Januar 2010


Ärzte der Welt/spenden.net

In den Krankenhäusern von Port-au-Prince

Etwa 40 unserer örtlichen Mitarbeiter arbeiten weiterhin im zentralen Krankenhaus sowie im Krankenhaus Choscal im Elendsviertel „Cité Soleil“ (dt. Sonnenstadt). Die operierenden Ärzte arbeiten seit Samstag und mussten bereits viele Amputationen durchführen: „Ich war in meinem Leben schon auf eine ganze Menge von Einsätzen […]. Aber es gab nichts Vergleichbares zu dem was hier passiert. Es sind so viele Menschen, die Hilfe brauchen, und so viele Personen, die amputiert werden müssen. Uns fehlt alles, besonders aber fließendes Wasser und Elektrizität. Ohne weitere Behandlung laufen die Personen, die wir operiert haben, die Gefahr einer Blutvergiftung. […] Es besteht eine hohe Gefahr an Choleraseuche für die kommenden Wochen.“ So Jacques Lorblanchès, Chirurg für Ärzte der Welt.

Dreißig Tonnen Hilfsmaterial und ein weiteres Team konnte am 17. Januar Haiti in Port-au-Prince landen. Ehrenamtliche Mitarbeiter und Hilfsgüter sind schon im Einsatz. Zusätzlich kam am letzten Dienstag eine weitere Ladung mit zwei Tonnen medizinisches und sanitäres Hilfsmaterial für die Behandlung von Traumata und Brüchen, Zelte für die Einrichtung von zwei Feldlazaretts sowie Generatoren und Hygiene-Kits.

Den Obdachlosen beistehen

Parallel dazu besuchen die mobilen Teams von Ärzte der Welt die etwa 250 provisorischen Lager, in denen viele Bewohner, teilweise unter freiem Himmel, leben müssen. In Zusammenarbeit mit unserem langjährigen haitianischen Partner URAMEL schaffen die Ärzte der Welt-Teams einen Zugang zur Basismedizinischen Versorgung. In der Nähe vom Champs de Mars konnte Ärzte der Welt zwei Krankenstationen wieder eröffnen. Dort werden täglich etwa 150 Konsultationen gemacht. Patienten mit schwerwiegenden Verletzungen oder Erkrankungen werden an das zentrale Krankenhaus überwiesen. Eine Mitarbeiterin berichtet: „Wir laufen die am schwersten getroffenen Stadtviertel wie Sans Feuille und Portail Leogane ab. Wir leisten erste Hilfe-Maßnahmen und suchen aktiv nach den Schwerverletzen, um sie in die Krankenhäuser zu transportieren. Die Hygienezustände in den Lagern sind natürlich sehr schlecht. Es gibt sehr großen Bedarf und viele Fälle, die mehr als kritisch sind. Eine mit blauen Flecken und Prellungen übersäte Frau ist vor meinen Augen gestorben, da sie keine Dialyse bekommen hat.“
Den chronischen Patienten keine medizinische Versorgung anbieten zu können ist ein der zahlreichen großen Probleme: ganz wenige Krankenhausstrukturen bestehen noch und es gibt kaum Krankenwagen: „Wir haben heute morgen zwei Schwerverletzen in unserem Wagen zum französischen Gymnasium gebracht, dass in ein Krankenhaus vom Zivilschutz umgestaltet wurde“, so unsere Mitarbeiterin weiter.

Außerhalb von Port-au-Prince

Zwei Ärzte der Welt-Teams sind seit Mittwoch in der Region um die Stadt Léogâne, Epizentrum des Erdbebens, im Einsatz. Ihre Aufgabe: Erste-Hilfe-Maßnahmen für die lokale Bevölkerung und Evaluierung der bestehenden Bedürfnisse. In Petit-Goâve, südwestlich von der Hauptstadt, unterstützt das Team des Langzeitprogramms von Ärzte der Welt das lokale Krankenhaus. Des Weiteren bereitet sich das Ärzte der Welt-Team aus dem Langzeitprogramm in Jérémie (Südwesten) auf einem möglichen Einsatz für die Tausende, die aus der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince geflüchtet sind, vor.

Den logistischen Engpässen entkommen

Die schlechten Logistik- und Lieferbedingungen erschweren die medizinische Hilfe für die Opfern des Erdbebens. Um die Verteilung von Hilfsgütern und die Einsätze von Mitarbeitern besser zu gestalten hat Ärzte der Welt ein Basislager in der Dominikanischen Republik eingerichtet.

Weitere ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Unsere Teams vor Ort brauchen Verstärkung. Ärzte der Welt sucht noch nach geeigneten Kandidaten aus den Bereichen Notfallmedizin, Chirurgie, Krakenpflege, Logistik und Administration, die an einem sofortigen bzw. mittelfristigen Einsatz interessiert sind. Weitere Details und Bewerbung: www.aerztederwelt.org/ihre-mitarbeit/stellenangebote-vacancies

Ärzte der Welt seit 15 Jahren in Haiti

Über die aktuelle Katastrophe hinaus ist eine langfristige Arbeit in Haiti unentbehrlich. Darum ist Ärzte der Welt seit 1995 im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre mit verschiedenen Langzeitprogrammen engagiert. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Müttern und Kindern.

Im Distrikt Grande Anse im Südwesten des Landes bietet Ärzte der Welt schwangeren Frauen und Kindern unter fünf Jahren einen kostenfreien Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Ein spezielles Programm betreut unterernährte Kinder unter fünf Jahren. Die Maßnahmen werden von der Hilfsaktion Sternstunden vom Bayerischen Rundfunk finanziell unterstützt und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsbehörden durchgeführt.
Des Weiteren ist Ärzte der Welt in der Region von Petit- und Grand-Goâve mit einem ähnlichen Programm tätig, das eine Verbesserung des Ernährungszustands bei Kindern sowie den Zugang zur medizinischen Grundversorgung verbessern soll.
In der Hauptstadt Port-au-Prince wird ein Programm zur Beratung und Unterstützung von Gewaltopfern durchgeführt: Zusammen mit lokalen Vereinen bildet Ärzte der Welt einheimische Betreuer aus, die in den Gemeinden das Thema sexuelle Gewalt behutsam ansprechen.
Im Elendsviertel „Cité soleil“ (dt. „Sonnenstadt“) werden außer Mütter und Kinder auch HIV-Infizierten von Ärzte der Welt medizinisch betreut.

Weitere Information zu unseren Programmen in Haiti: www.aerztederwelt.org/projekte/
Unterstützen Sie die Arbeit von Ärzte der Welt.
Spenden Sie online oder mittels Banküberweisung auf unser Spendenkonto:

Kontonummer: 28888
Bankleitzahl: 700 500 00
Bank: Bayerische Landesbank
Sitz: München



Haiti: 80 Prozent der Mitarbeiter von CARE haben ihr Zuhause verloren
Samstag, 23. Januar 2010


Bonn, 22. Januar 2010. Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

„80 Prozent unserer Mitarbeiter in Haiti haben ihr Zuhause verloren“,sagt Wolfgang Tyderle, Nothilfe-Koordinator von CARE Deutschland-Luxemburg. Das zeigt, wie wichtig nach der Nothilfe langfristiges Engagement der Hilfsorganisationen in Haiti ist. Bündnispartner wie World Vision und CARE erarbeiten dafür bereits jetzt Planungen. Handicap International wird ab März Notprothesen für die Menschen anfertigen, denen jetzt infolge des Erdbebens Gliedmaßen amputiert werden müssen.

Bislang hat action medeor insgesamt 18,5 Tonnen Medikamente für die Nothilfe in Haiti versandt. Unterdessen berichtet der Dresdner Bündnispartner arche noVa von massiven Flüchtlingsströmen in die dominikanische Grenzstadt Jimani. Dort hat World Vision spezielle Kinderbetreuungszentren errichtet. CARE befüllt derzeit zweimal täglich in Leogane, westlich von Port-au-Prince, Wassertanks. Zudem bezieht CARE 55 Tonnen Hilfsgüter aus Panama – darunter Decken, Zelte und Nahrungsmittel.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti

Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





AVC: Schnelle Lebensmittelhilfe auch in Gonaives und Leogane - Hilfe für 16.000 Menschen
Samstag, 23. Januar 2010


AVC/spenden.net

AVC Deutschland engagiert sich weltweit, um aus Nächstenliebe humanitäre Hilfe zu Menschen in Notsituationen zu bringen. AVC bzw. die Schwesterorganisation „Nehemia“ arbeiten in Katastrophenfällen mit dem Auswärtigen Amt in Berlin oder dem BMZ zusammen (auch für diesen Fall wurde die Bereitschaft des AA dazu signalisiert).
Speziell auf Erdbebenopfer abgestimmte Medikamente wurden bereits zwei Tage nach der verheerenden Katastrophe nach Haiti gesandt. Ein erfahrener Mitarbeiter aus Nidda ist seit dem 17. Januar in Haiti, um die Lage genauer zu erkunden und weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten.
Unser Mitarbeiter berichtet, dass die Lage im Land katastrophal, in Léogane (50 km westlich von Port au Prince) besonders verheerend sei. So wurden dort bei dem Einsturz einer Schule über 2.000 Schüler unter den Trümmern begraben. Nur eines von unzähligen Beispielen für das Ausmaß des Unglücks.
Nach den ersten Erkundungen in Haiti kristallisiert sich folgende Hilfe heraus: Überwiegend außerhalb der Hauptstadt will AVC der größten Not begegnen. AVC wird sich dabei auf die Übergabe von Medikamenten und Nahrungsrationen konzentrieren. Das berücksichtigt den derzeitig dringendsten Bedarf. Ärzte stehen ausreichend zur Verfügung, Medikamente und Verbandzeug sind jedoch fast vollständig aufgebraucht, Lebensmittel fehlen.
AVC strebt an, in Titanyen (20 km nordwestlich von Port au Prince) etwa 11.000, in Gonaive ca. 2.000, in Léogane weitere 2.000 und in einem Waisenheim in Carrefoure 300 Personen mit speziellen, auf Krisenfälle abgestimmten Essensrationen, die zusätzlich Mineralien und Vitamine enthalten, zu versorgen. Um die 16.000 Menschen soll damit das Überleben ermöglicht werden.


www.avc-de.org
Hassiaweg 3 • 63667 Nidda
Ansprechpartnerin: Angelika Hoch
Telefon: (0 60 43) 45 24
Bank: EKK, Konto 4113 012 (BLZ 520 604 10)



"Unsere kleinen Brüder und Schwestern": Spenden zeigen Wirkung!
Samstag, 23. Januar 2010


Trinkwasser, Essen, Medizin und Seuchen-Aufklärung für die ärmste Bevölkerung

Port-au-Prince/Karlsruhe. "Unsere kleinen Brüder und Schwestern"/spenden.net

Die vielen Spendengelder zeigen große Wirkung in Haiti: Das Hilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ verteilt an die Not leidende Bevölkerung täglich 5.000 frischgebackene Brötchen, sauberes Trinkwasser und klärt die Menschen auf, wie Seuchen verhindert werden können. Auch die Suche der Organisation nach personeller Unterstützung für das Krankenhaus in Haiti war erfolgreich. Der aus Uetze/Niedersachsen stammende Krankenpfleger Jan Weber ist gemeinsam mit der Krankenschwestern Nunja Pilz seit Donnerstag Nacht im Krankenhaus „St. Damien“ im Einsatz. Heike Needham aus Wachtberg reist heute ins Kinderkrankenhaus. Am Samstag werden weitere Deutsche von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ entsendet, um in Haiti zu helfen. Die meisten von ihnen haben schon früher im Krankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf Haiti mitgearbeitet und können daher besonders wirkungsvolle und schnelle Hilfe leisten.

Zwei Stunden Schlaf, dann stand die erste Nachtschicht im Krankenhaus „St. Damien“ für die neu angekommenen Krankenpfleger an. Viel Zeit zum Ausruhen hatten sie nach der langen Reise über die Dominikanische Republik ins Krisenzentrum Port-au-Prince nicht. Die Suche von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ nach Unterstützung durch medizinisches Personal war erfolgreich. Am Wochenende werden die Apothekerin Dagny Henning aus Hamburg sowie der Krankenpfleger Petr Zemlicka und die Krankenschwester Kathrina Edenharter aus Neumarkt/Bayern nach Haiti ausreisen. Insgesamt sind bereits über 80 Katastrophen-Freiwillige aus verschiedenen Ländern für „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in Haiti im Einsatz.

Ein medizinisches Team der internationalen Hilfsorganisation konnte gestern erstmals vom stark frequentierten Krankenhaus „St. Damien“ zu einer der vielen Notunterkünfte im Stadtgebiet von Port-au-Prince gelangen. Der deutsche Arzt Peter Tinnemann berichtet: „Sie haben kein Essen, kein Wasser, keine sanitären Anlagen und keine medizinische Versorgung. Diese Camps sind eine große Herausforderung für alle Organisationen.“ Das Team verarztete rund 40 Menschen und gab wichtige Hinweise, wie die Gefahr von Seuchen gebannt werden kann.

Vor dem Erdbeben lieferte „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ täglich 80.000 Liter Trinkwasser zu den ärmsten Menschen in den Slums von „Cité Soleil“ – kurz nach dem Erdbeben wurde die Verteilung von Trinkwasser wieder gestartet. Die Zahl der einheimischen Mitarbeiter des „St. Luke“-Programms der Organisation, die sich um die ärmste Bevölkerung kümmern, ist inzwischen auf 400 angestiegen. Unsere 200 haben Freunde und Verwandt mobilisiert, um ehrenamtlich zu helfen. Das ist ein Fokus der Strategie, mit der das Hilfswerk in Haiti arbeitet: Hand in Hand mit der einheimischen Bevölkerung. Außerdem ging es immer darum, Arbeitsplätze zu schaffen und jungen Menschen die Erlernung eines handwerklichen Berufs zu ermöglichen. Gerade jetzt zeigt diese Strategie Wirkung: In der Bäckerei des Berufsausbildungszentrums „St. Franziskus“ werden täglich 5.000 Brötchen gebacken und an die Bevölkerung verteilt. „Es ist wie ein Wunder, so einen wundervollen Duft zu riechen“ berichtet ein Mitarbeiter, der in den letzten Tagen meist den süßlichen Verwesungsgeruch in der Nase hatte. Neben der Bäckerei gibt es eine Werkstatt, die Betonsteine herstellt, die für den Wiederaufbau immens wichtig sein werden.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00. Oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation www.MyGoodShop.org, wo es auch alle aktuellen Informationen aus Haiti gibt.



THW: 12.000 Liter Wasser in der Stunde für Carrefour
Samstag, 23. Januar 2010


Port-au-Prince - 22. Januar. THW/spenden.net.

Die Vereinten Nationen haben dem THW den Stadtteil Carrefour zur Versorgung mit Wasser zugewiesen. Mit Wassertankwagen wird die überlebenswichtige Hilfe zu den Entnahmestellen gebracht und an die Bevölkerung verteilt. Mit dem vom THW aufbereiteten Trinkwasser werden zudem mehrere Waisenhäuser beliefert. Darüber hinaus holen sich die Menschen direkt vor dem SEEWA-Camp (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) am Flughafen das Trinkwasser ab. Beide THW-Aufbereitungsanlagen laufen im Dauerbetrieb.

"Neben der medizinischen Versorgung brauchen die Einwohner vor allem Trinkwasser. Wir bereiten bis zu 12.000 Liter pro Stunde auf. Um das lebensnotwendige Gut noch schneller an die bedürftige Bevölkerung zu verteilen, hat das THW drei Tanklastwagen angemietet", berichtet Einsatzleiter Michael Walsdorf. Damit fahren die SEEWA-Kräfte rund 40 Abgabestellen an. Außerdem verteilen das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und weitere Hilfsorganisationen, darunter CARE, das vom THW aufbereitete Trinkwasser.

Gestern fand zudem eine THW-Vorerkundung in der etwa 35 Kilometer westlich von Port au Prince gelegenen Stadt Leogane statt. Auf Basis der Ergebnisse startet heute eine Erkundung mit allen bei der deutschen Botschaft registrierten deutschen Hilfsorganisationen. Damit wird die deutsche Hilfe auf die nach dem Erdbeben schwer zugänglichen Gebiete ausgeweitet. Leogane wurde ebenfalls stark vom Erdbeben getroffen und erheblich zerstört.

Insgesamt 20 THW-Helfer sind in Haiti und der Dominikanischen Republik im Einsatz. Neben der Trinkwasseraufbereitung unterstützt das THW vor Ort die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfe sowie die Logistik weiterer Organisationen.



Haiti-Hilfe: Lufthansa Cargo fliegt kostenlos 75 Tonnen Hilfsgüter
Donnerstag, 21. Januar 2010


Lufthansa Cargo startet am kommenden Montag um 14:05 Uhr gemeinsam mit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) einen Sonderflug zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Haiti. Lufthansa Cargo stellt dafür kostenlos ein Frachtflugzeug vom Typ MD-11 zur Verfügung. An Bord des Frachters werden rund 75 Tonnen Hilfsgüter nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik geflogen. Von dort werden die Hilfsgüter auf dem Landweg nach Port-au-Prince transportiert.


Malteser: Krankenhaus 'Sacré Coeur' an Kapazitätsgrenze - "Kaum Hoffnung für schwerverletzte Kinder"
Donnerstag, 21. Januar 2010


Port-au-Prince/Santo Domingo/Köln/Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

Prof. Dr. Klaus Runggaldier berichtet am 18.01. aus dem Krisengebiet: "Gestern konnte ein 10-jähriges nicht ganz so schwer verletztes Kind erfolgreich operiert werden. Für die schwerverletzten Kinder gibt es kaum Hoffnung."

Seit Sonntag arbeiten die drei Ärzte der Malteser im Krankenhaus 'Franz von Sales' downtown in Port-au-Prince. Laut Runggaldier ist die Lage immer noch schwierig, aber eine grundlegende medizinische Versorgung sei zunehmend möglich.

Dank der guten Vernetzung der haitisch-stämmigen Malteser Kollegen habe man mittlerweile einen Jeep und lokale Kommunikationsmittel. Über COTADO, eine Partnerorganisation aus der Dominikanischen Republik, starten die Malteser die Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten an fünf Auffanglagern und Notfallkliniken am Rand von Port-au-Prince. Mehre tausend Erdbebenopfer erhalten so dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente. COTADO schickt ein 25 köpfiges medizinisches Team in die Krisenregion.

Das von den Maltesern unterstützte Krankenhaus 'Sacré Coeur' im Norden Haitis ist mittlerweile an der Kapazitätsgrenze: Schwerstverletzte Erdbebenopfer werden mit Helikoptern in die Klinik gebracht. Fast bei jedem Patient stehe "Amputation Bein oder Amputation Arm", so die Ärzte.

In Köln bereiten die Malteser inzwischen die Ablöse für das vierköpfige deutsche Team vor. Aus Haiti stammende Chirurgen und Anästhesisten sowie ggf. Allgemeinmediziner und Gynäkologen sollen auf Vermittlung der amerikanischen Assoziation des Malteserordens noch diese Woche in Port-au-Prince eintreffen.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti





Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





DRK: Zwei weitere Hilfsflüge nach Haiti - Mobiles Krankenhaus für 700 Menschen
Donnerstag, 21. Januar 2010


DRK schickt mobiles Krankenhaus nach Haiti

Berlin, 21. Januar 2010
10/10

Das Deutsche Rote Kreuz schickt zwei weitere Hilfsflüge nach Haiti. An Bord ist ein mobiles Krankenhaus, in dem 700 Menschen am Tag ambulant versorgt werden können. Das Krankenhaus stellt die medizinische Grundversorgung für eine Bevölkerung von 250.000 Menschen sicher. In dem Krankenhaus können bis zu 700 Patienten täglich ambulant versorgt werden, für die stationäre Behandlung bietet das Hospital Platz für 150 Patienten. Parallel schickt das DRK weitere 24 erfahrene Katastrophenhelfer in die Region.

Die erste Maschine, eine Illjuschin 76 wird ab 14 Uhr auf dem Flughafen Schönefeld beladen. Sie wird voraussichtlich Freitag um 7 Uhr morgens (Ortszeit) in Port-au-Prince landen. Mit an Bord ist neben dem mobilen Krankenhaus auch eine Wasseraufbereitungsanlage, so dass das Krankenhaus völlig autark betrieben werden kann. Der zweite Hilfsflug in einer McDonnell Douglas MD-11 startet am Freitag ebenfalls in Berlin Schönefeld.






Haiti kommt nicht zur Ruhe: Deutscher Arzt berichtet über das schwere Nachbeben
Donnerstag, 21. Januar 2010


Karlsruhe, 21. Januar 2010




„Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“/Spenden.net

Gestern früh erschütterte ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 Haiti und versetzte die Menschen erneut in Angst und Schrecken. Peter Tinnemann, ein deutscher Arzt, der für das Kinderhilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ in Haiti hilft, berichtete: „Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu verstehen, was gerade geschieht. Als ich den Flur betrat begann ich zu rufen raus hier, raus hier. Wir rannten die Treppe hinunter ins Freie.“ Das Kinderkrankenhaus „St. Damien“ in Tabarre, in dem Tinnemann zusammen mit den Ärzten, Schwestern, Freiwilligen und rund 250 Patienten untergebracht ist, wurde in fünf Minuten geräumt. Die Versorgung der Menschen im Umfeld des Krankenhauses ist seit Tagen durch Hilfslieferungen aus der Dominkanischen Republik sichergestellt.

Bereits eineinhalb Tage nach dem Erdbeben hatte „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ über das Kinderdorf in der Dominikanischen Republik einen Bus mit Hilfsgütern auf den Weg nach Haiti gebracht. Bislang folgten sieben weitere Lastwagen und Busse mit lebenswichtigen Gütern wie Verbandsmaterialien, Lebensmitteln und sauberem Wasser. Doch noch immer ist die Lage dramatisch, wie Gena Hegarty, die Leiterin der Behindertenprogramme bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ berichtet: „Auch eine Woche nach dem Erdbeben sind Verwundete noch nicht behandelt worden. Es gibt so viele tote, verletzte und verschwundene Menschen. Viele von ihnen haben Gliedmaßen verloren und sind trotzdem so tapfer. Ein Mädchen hat ein Bein verloren, als sie versuchte ihre jüngeren Geschwister zu retten.“ Aktuell werden in „St. Damien“ rund 250 Opfer des Erdbebens behandelt, die Ärzte arbeiten rund um die Uhr.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ entwickeln bereits Pläne für die nahe Zukunft. Das Kinderhilfswerk hat vor wenigen Tagen mehr als 30 behinderte Kinder in seinem Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum aufgenommen. Im Kinderdorf in Kenscoff entsteht momentan ein Zeltlager, in dem Kinder, deren Eltern nicht auffindbar sind, untergebracht werden sollen. Mitarbeiter der Organisation sind in den Straßen von Port-au-Prince unterwegs, um herumirrende Kinder zu finden und sie in die Obhut des Kinderhilfswerks zu nehmen. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ arbeitet vor Ort eng mit den United Nations (UN), der World Health Organisation (WHO) und Ärzte ohne Grenzen zusammen.

Inzwischen ist der kanadische Starregisseur Paul Haggis in „St. Damien“ eingetroffen. Haggis unterstützt „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ seit letztem Jahr. Er wird in die Slums von Port-au-Prince gehen um zu sehen, wie er den Menschen vor Ort helfen kann. Haggis will auch erkunden, wie schlimm die Straßenschulen in den Slums vom Erdbeben betroffen sind.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort: Erdbeben Haiti. Oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation www.MyGoodShop.org, wo es auch alle aktuellen Informationen aus Haiti gibt.





Baden-Baden: Frank Elstner moderiert Benefiz-Konzert für Haiti
Donnerstag, 21. Januar 2010



Baden-Baden. PM/spenden.net.
Für das Benefiz-Konzert der Baden-Badener Philharmonie für die Erdbebenopfer in Haiti hat Chefdirigent Pavel Baleff Frank Elstner als Moderator ge-winnen können: „Ich freue mich wirklich sehr“, so Baleff, „das Frank Elstner zugesagt hat. Herr Elstner hat sicher einen sehr vollen Terminkalender. Und trotzdem hat er sich kurzfristig dafür bereit erklärt.“

Das Benefizkonzert ist am kommenden Sonntag (24. Januar), 18 Uhr, im Weinbrennersaal des Kurhauses. Die Eintrittsgelder und alle in diesem Zusammenhang gegebenen Spenden gehen über die Stadtverwaltung direkt die kirchlichen Hilfsorganisationen Miserior und Brot für die Welt für deren Haiti-Hilfsprogramme zu. Karten (Erwachsene 20 Euro, Schüler 10 Euro) gibt es in der Trinkhalle und vor der Veranstaltung an der Abendkasse. Der Kartenvorverkauf läuft gut. Inzwischen sind schon über die Hälfte der annähernd 500 Karten an den Mann gebracht.

Die Stadtverwaltung hat bei der Sparkasse Baden-Baden/Gaggenau, BLZ 66250030, das Spendenkonto 10868 eingerichtet. Kontoinhaber ist die Stadt Baden-Baden, als Stichwort „Spende Erdbebenopfer Haiti“ ange-ben. Bei Beträgen bis 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung für das Finanzamt, bei höheren Beträgen erhalten die Spender eine Spendenquittung von der Stadt.



Haiti: Sieben überwiegend christliche Hilfsorganisationen beschließen Zusammenarbeit
Donnerstag, 21. Januar 2010


PM/spenden.net.
Sieben überwiegend christliche Hilfs-Organisationen unterschiedlicher Größe haben sich zusammengetan, um auf spezielle Anliegen in Haiti aufmerksam zu machen - und um Spenden zu bitten. Diese Hilfsorganisationen arbeiten mit direkten Haiti-Bezug - effizient und transparent. Seit Jahren sind im Land aktiv - mit langfristig gewachsenen Kontakten zu den Menschen in Haiti – und mit dem Vorzeichen „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Viele der Organisationen suchen auch Freiwillige für Kurzeinsätze, die vor Ort helfen möchte und eine entsprechende Ausbildung mitbringen.
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1) KINDERNOTHILFE
Mitten in der Katastrophe: Schutz für Kinder vor Gewalt


Kinderschutzzentren - eine der Hauptaufgaben der Kindernothilfe.

Die Kindernothilfe ist eins der größten christlichen Hilfswerke in Deutschland und in Europa. Weltweit werden 270.000 Kinder in 27 Ländern gefördert. In Haiti ist die Kindernothilfe seit 1981 aktiv und erreicht dort bis zum Erdbeben über 5.000 Kinder in sechs Projekten - Schulen, Kinderheime und Schutzhäuser für ausgebeutete Kinder.

Aktuell hat die Kindernothilfe z.B. zusammen mit ihrem Partner „humedica“ und „Ein Herz für Kinder“ von Düsseldorf aus ein Hilfsflugzeug der Air Berlin Richtung Port-au-Prince geschickt. Es ist voll bepackt mit Wasseraufbereitungstabletten, Proteinriegeln und Medikamenten. Ärzte und Krankenschwestern sind mit an Bord, um Kinder medizinisch zu versorgen. Außerdem sind mehrere Kinderschutzzentren im Aufbau, in dem Mädchen und Jungen ihre traumatischen Erfahrungen verarbeiten können und vor Übergriffen und Gewalt geschützt sind.

Die Kindernothilfe gewann 2007 den Tranzparenz-Preis von Pricewaterhouse Coopers.


KINDERNOTHILFE e.V.
http://www.kindernothilfe.de
Interviewpartnerin: Tanja Wiese
Telefon: (02 03) 77 89 150
Spendenkonto: 45 45 40 (BLZ 350 601 90), KD-Bang eG
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2) LEBENSMISSION e.V.:
Tausende Flüchtlinge aus Port-au-Prince in Gonaives

Im Bereich von Gonaives sammeln sich immer mehr Flüchtlinge aus Port-au-Prince. In den bereits hoffnungslos überfüllten Krankenhäusern dort fehlt es an Verbandsmaterial und Medikamenten, um die zahlreichen Wunden und gebrochenen Gliedmaßen zu behandeln. Benötigt werden zudem Wasser, Lebensmitteln, Zelte, Planen, Decken. Das Kinderdorf der Lebensmission in Gonaives hat bereits viele Flüchtlinge aufgenommen. [ Gonaives wurde 2004 und 2008 selbst zum Notstandsgebiet nach den verheerenden Hurricans und den großflächigen Überschwemmungen.] Eile tut Not, um die Hilfe schnell und effizient denjenigen zukommen zu lassen, die Hab und Gut und oft Familienangehörige verloren haben.

Neben dem 1983 gegründeten Kinderdorf und einem Patenschaftsprojekt unterhält die überkonfessionelle LEBENSMISSION in Gonaives eine Mikrokreditbank und einen Kindergarten, und unterstützt örtliche Schulen und kirchliche Gemeinden - sowie das teilweise zerstörte OSE-Waisenhaus „Mama Esther“ (siehe unten) in Carrefour.

Die LEBENSMISSION unterstützt durch einheimische Mitarbeiter und Ausrüstung den Einsatz auch direkt in Port-au-Prince. Ehemalige Kinder aus dem Kinderdorf und vom Patenschaftsbüro betreute junge Leute leben seit Jahren in der Hauptstadt. Von einigen gibt es Nachricht, viele werden noch vermisst.

Lebensmission Haiti e.V.
http://www.lebensmissionjesusfuerhaiti.blogspot.com

Konto 22343 (BLZ 548 500 10)
Sparkasse SÜW in Landau
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3) UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN:
Schnelle Hilfe für zerstörtes Kinderkrankenhaus in Port-au-Prince

In den Trümmern des zerstörten Kinderkrankenhauses befinden sich noch Vermisste. Die Versorgung findet notdürftig im Freien statt. Es gibt über 250 Verletzte.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ leistet seit 1988 in Haiti humanitäre Hilfe. Das Hilfswerk unterhält in dem Karibikstaat ein Kinderdorf, Schulen, eine Ausbildungseinrichtung, ein Kinderkrankenhaus, sowie Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen. Das Behindertenzentrum in Pétionville, in dem Therapieräume, Büros, die Verwaltung sowie die Freiwilligenunterkünfte untergebracht waren, ist während des Erdbebens zerstört worden. Zwei Menschen konnten nur tot aus den Trümmern geborgen werden.

Rund 250 Verletzte werden von den Ärzten behandelt. Inzwischen wurde das Krankenhaus durch Lastwagen aus der Dominikanischen Republik beliefert. Die Kosten für zwei Lastwagen übernahm der italienische Startenor Andrea Bocelli. Aufgrund der dramatischen Situation in Haiti haben die beiden humanitären Organisationen LandsAid e.V. aus Kaufering und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ aus Karlsruhe eine Kooperation vereinbart. LandsAid wird „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ durch die Entsendung von Fachkräften, medizinischem Personal und Hilfsgütern unterstützen.


Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.
http://www.HilfeFuerWaisenkinder.de
Telefon: (07 21) 3 54 40 0
Konto 12000 (BLZ 660 205 00) „Notruf Haiti 2010“
Sozialbank Karlsruhe
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4) HAITIHILFE DEUTSCHLAND:
Aus Schutt neue Wohnungen bauen!

Angefangen von Schulbildung, über Berufsausbildung im Handwerk bis hin zur Existenzgründerhilfe. Bietet die Haitihilfe Deutschland seit Jahren Hilfe zur Selbsthilfe. Zur Verteilung von Nahrungsmitteln wurde eine Art Lebensmittelgroßhandel durch die Organisation ins Leben gerufen, durch die Erdbebenkatastrophe ist es jedoch komplett zerstört.

Erst am Tag 6 konnten die Mitarbeiter vor Ort erreicht waren: das Unglück haben alle unbeschadet überstanden. Die Haitihilfe Deutschland bringt nun Geldspenden innerhalb von zwei Tagen ins Land, um direkt vor Ort Kleidung, Nahrungsmittel, Zelte und Lastwagen zu verteilen. Das Haus ist zerstört, die Mitarbeiter leisten mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln Hilfe für Verletzte, wo es geht. Inzwischen arbeitet die Organisation an einem System, wie aus Schutt neue Wohnmöglichkeiten geschaffen werden können. Die Idee ist soweit ausgereift, dass inzwischen auch Kontakt aufgenommen wurde mit dem THW.

Haitihilfe Deutschland e.V.
http://www.haitihilfe.de

Konto 51322 (BLZ 703 900 00)
VR-Bank Garmisch-Partenkirchen
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5) AVC Deutschland:
Mitarbeiter schlägt sich nach Carrefour durch


Ein Bild des Schreckens in Port-au-Prince. Foto: Lebensmission - Jesus für Haiti e.V.

AVC engagiert sich weltweit, um humanitäre Hilfe aus Nächstenliebe zu Menschen in Notsituationen zu bringen. Speziell auf Erdbebenopfer abgestimmte Medikamente wurden bereits letzte Woche nach Haiti gesandt. Ein erfahrener Mitarbeiter aus Nidda ist am Montag im Krisengebiet eingetroffen, um die Lage genauer zu erkunden und weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Der Mitarbeiter benötige zwei Tage von der Dominikanischen Republik bis nach Port-Au-Prince und schreibt eben in einer Nachricht: „Versuche, heute nach Carrefour zu kommen. Das Zentrum von PaP sieht verheerend aus. Kein Telefon, kein Benzin, Verkehr - Chaos.“ AVC hat in Katastrophenfällen schon sehr häufig mit dem Auswärtigen Amt in Berlin zusammengearbeitet und auch für diesen Fall wurde die Bereitschaft dazu signalisiert.

AVC
http://www.avc-de.org

Bank: EKK, Konto 4113 012 (BLZ 520 604 10)
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6) WAISENHEIM „MAMA ESTHER“:
Alle Kinder leben – Waisenhaus beschädigt, aber nicht eingestürzt

Die Waisenenkinder, Esther Revolte und ihre Familie haben überlebt!

Wie durch ein Wunder haben Mama Esther und ihre 30 Waisenkinder und ihre Familie das Erdbeben überlebt. Ihr Zuhause liegt in Teilen in Trümmern. Aus Angst vor Nachbeben ist die Familie mit den Waisenkindern zu Freunden in die Berge geflüchtet.

Die Haitianerin Esther Revolte hat 1997 das Waisenhaus „Organisation Secours d’Enfants“ (kurz: OSE) gegründet, nachdem ihr mehrere Waisenkinder zugelaufen waren. Es bietet Kindern, die ihre Eltern verloren haben bis zu ihrem 15ten Lebensjahr alles, was sie zum Leben brauchen. Das Waisenheim mit angeschlossener Schule wird von einheimischen Christen in Haiti geführt, staatlich nicht unterstützt - und aus Deutschland im wesentlichen finanziert. Die Stiftung „Ein Herz für Kinder“ ermöglichte 2009 den Kauf des gesamten Hauses und sorgte für seine Sanierung. Nun muß der Gebäudekomplex möglichst erdbebensicher saniert werden.


O.S.E. Organisation Secours d’Enfants
http://www.mama-esther.org

Spenden über Lebensmission e.V.:
Konto 22343 (BLZ 548 500 10)
Sparkasse SÜW in Landau

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7) WELTHUNGERHILFE:
Unter Lebensgefahr erstmals Wasser in unerreichte Gebiete

Von der neu angelaufenen Hilfe sind die Mitarbeiter der Welthungerhilfe die ersten, die sich nicht davor scheuen, Erdbebenopfern in den Slums zu helfen. Sie bringen lebensnotwendiges Trinkwasser, verteilen Nahrungsmittel, Decken, Kochutensilien und Hygieneartikel.

Die Welthungerhilfe ist für ihr sehr schnelles Eingreifen in Krisensituationen bekannt, ist für diese Notfälle bestens ausgerüstet. Die Welthungerhilfe gewann 2009 den Transparenz-Preis von Pricewaterhouse Coopers.

Deutsche Welthungerhilfe e.V.
http://www.welthungerhilfe.de

Konto 1115 (BLZ 370 501 98)
Sparkasse KölnBonn




Aktion Deutschland Hilft::Traumabehandlung rückt verstärkt in den Mittelpunkt
Mittwoch, 20. Januar 2010


Erdbeben Haiti:

Bonn, 20. Januar 2010. „Die schrecklichen Erlebnisse und Bilder, die die Menschen nach dem Erdbeben verkraften müssen, sind auch eine Wunde, die behandelt werden muss“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. So werden in den nach und nach zu errichtenden Kinderbetreuungszentren von World Vision Kinder, die ihre Angehörigen verloren haben, auch psychisch betreut. An der Grenze zur Dominikanischen Republik organisiert der Bündnispartner Hilfe für unbegleitete und traumatisierte Kinder. Die Johanniter schicken derzeit ein weiteres medizinisches Team ins Katastrophengebiet, zu dem auch ein Experte für Traumabehandlung gehört.

Unterdessen kümmern sich die Mitgliedsorganisationen weiterhin um die so dringend notwendige medizinische Grundversorgung. So sind ADRA, arche noVa, Handicap International, die Johanniter, die Malteser, Terratech und World Vision mit mobilen Ärzteteams in Krankenhäusern und mobilen Kliniken unermüdlich für die Behandlung der Verletzten im Einsatz.

Auch die Wasserversorgung sowie Hygienevorsorge sind nach wie vor zentrale Aufgaben für die Hilfsorganisationen. CARE und World Vision haben Wasserentkeimungstabletten an mehrere tausend Familien verteilt, der Dresdner Bündnispartner arche noVa wird zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen betreiben, mit denen die Trinkwasserversorgung von 8000 Menschen täglich gesichert ist.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti

Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





Bündnis Entwicklung hilft:: Sicherheitslage erstaunlich ruhig - Verteilstrukturen stabilisieren sich
Mittwoch, 20. Januar 2010


Bündnis Entwicklung Hilft: Hilfslieferungen kommen in Haiti an / Sicherheitslage erstaunlich ruhig, Verteilstrukturen stabilisieren sich

19.01.2010. Bündnis Entwicklung Hilft/spenden.net
Nach dem Erdbeben in Haiti erreichen Hilfsgüter der Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft Port-au-Prince und andere betroffene Städte. „Es kommt nach und nach mehr Struktur in das Chaos. Die so dringend benötigte Hilfe der internationalen Gemeinschaft kommt nun endlich zu den Menschen durch“, erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft.

Die langjährigen dominikanischen Misereor-Partner Ciudad Alternativa und Centro Bono haben inzwischen drei LKWs nach Port-au-Prince gebracht – beladen mit festen Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygiene-Kits und Medikamenten. Ciudad Alternativa hat sich zudem auf den Bau provisorischer Wohnunterkünfte spezialisiert. Auch die Partnerorganisationen in Port-au-Prince haben inzwischen ihre Handlungsfähigkeit wieder aufgebaut und sind in der Notversorgung der Bevölkerung aktiv.

Die Welthungerhilfe hat gestern mit der Verteilung von Trinkwasser begonnen. An drei Standorten wurden je 11.000 Liter Wasser verteilt. „Wir sind sehr erleichtert, dass das so gut angelaufen ist, die Verteilung verlief ruhig und geordnet", sagt Michael Kühn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe. Die Wasserverteilungen werden nun täglich fortgesetzt.

In Santo Domingo in der Dominikanischen Republik haben Mitarbeiter der Welthungerhilfe Nahrungsmittel – Reis, Bohnen, Speiseöl und Salz – sowie andere Hilfsgüter wie Kochutensilien, Hygieneartikel, Decken und Planen für rund 6.000 Menschen in Pakete auf Haushaltsgrößen verpackt, damit es später bei der Verteilung schneller geht. Jedes Paket versorgt eine fünfköpfige Familie 15 Tage lang. Die Lastwagen werden morgen starten. Es wird einen humanitären Korridor zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti geben, bei dem auf Grenzformalitäten verzichtet wird.

medico international berichtet über seine dominikanischen Partnerorganisationen, dass sich die Zivilgesellschaft im Nachbarland Haitis umgehend mit den Betroffenen solidarisiert hat und Hilfe organisiert. Zu diesem Zweck wurden bereits zwei Tage nach dem Beben verschiedene thematische Kommissionen (Logistik, Gesundheit, Finanzen und Infrastruktur) gebildet, um besser auf die konkreten Bedürfnisse eingehen zu können. Das Netzwerk „Ayuda Haití“ umfasst gleichermaßen dominikanische wie internationale NGOs und koordiniert seine Bemühungen mit dem Roten Kreuz und UN-Organisationen, um unnötige Doppelungen zu vermeiden und die Hilfe möglichst effektiv zu gestalten.

Geplant ist die Einrichtung von medizinischen Versorgungseinheiten in Haiti, im ersten Schritt in Port-Au-Prince. Je nach Bedarf wird die Arbeit auf andere Regionen ausgeweitet und/oder verlegt. Das medizinische Personal wird alle vier Tage rotieren. Zusätzlich wird die Klinik in Jimani, unmittelbar an der haitianisch-dominikanischen Grenze unterstützt. Dort werden bereits hunderte Haitianer medizinisch versorgt.

Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe schickt gemeinsam mit Caritas ein Flugzeug mit Hilfsgütern. Die Maschine startet heute im belgischen Ostende und fliegt direkt nach Port-au-Prince. An Bord sind acht Health-Kits, 20.000 Wasserkanister, 2.000 Decken, 31 Großraumzelte und Tabletten zur Wasserreinigung. Ein Health-Kit ist auf die medizinische Grundversorgung von 10.000 Menschen über drei Monate ausgerichtet. Darunter sind zum Beispiel Medikamente gegen Infektionen.

Von Les Cayes im Südwesten Haitis aus versorgen Mitarbeitende der Schweizer Sektion von terre des hommes die Erdbebenopfer mit überlebenswichtigen Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und sauberem Trinkwasser. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Ausweitung auf weitere Teile der Insel an.

Die Mitarbeiter der Bündnis-Hilfswerke vor Ort haben nicht den Eindruck, dass die Lage in Haiti von Gewalt gekennzeichnet ist. „Die Sicherheitslage ist erstaunlich ruhig, Plünderungen kommen nur sehr vereinzelt vor“, sagt Welthungerhilfe-Regionalkoordinator Kühn. „Die Menschen sind immer noch traumatisiert. Sie schildern das erlittene Leid erschreckend emotionslos. Trotzdem wollen die Haitianer mit anpacken und tun alles, um sich und andere aus dem Elend zu befreien. Doch ohne Hilfe von außen geht es nicht.“

Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist allgemein sehr hoch. Alleine in der Anne Will-Sondersendung am Sonntagabend wurden 1,22 Millionen Euro gesammelt. Die Anrufzahlen waren derart hoch, dass 40.000 Anrufe nicht direkt entgegen genommen werden konnten und auf einen Anrufbeantworter umgeleitet wurden. Die Anrufer werden weiterhin zurückgerufen. „Wir sind sehr dankbar für die Großzügigkeit der Deutschen. Wir können wirklich jeden Euro sehr gut gebrauchen“, sagt Bündnis-Geschäftsführer Mucke.

Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Für die Linderung der Not der Menschen in Haiti nach dem Erdbeben bittet das Bündnis Entwicklung Hilft die Bevölkerung um Spenden:

Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 370 205 00
Stichwort: Haiti
Online spenden: http://www.entwicklung-hilft.de/online-spende.html



Spenden von Unternehmen und Banken : Rotes Kreuz schickt Küchenmodul nach Haiti
Mittwoch, 20. Januar 2010


Alfred Kärcher GmbH spendet gemeinsam mit Sparkasse Winnenden und Landkreis Rems-Murr ein Küchenmodul im Wert von 43.000 Euro zur Versorgung von Patienten des DRK-Krankenhauses in Haiti.

Stuttgart, 20. Januar 2010. Deutsches Rotes Kreuz/spenden.net
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg schickt ein Küchenmodul zur Versorgung von 120 Personen nach Haiti; begleitet von einem Koch und einem Techniker. An der Finanzierung der transportablen Küche beteiligen sich mit einer kurzfristig ermöglichten Spende von jeweils 5.000 Euro die Kreissparkasse Waiblingen und der Landkreis Rems-Murr. Die restlichen Herstellungskosten für die Küche im Wert von 42.800 Euro übernimmt die Firma Alfred Kärcher GmbH & Co. KG.
DRK-Präsident Dr. Lorenz Menz dankte bei der Übergabe des Küchenmoduls am Mittwochmorgen für die drei Spenden: „Wir freuen uns über den großen Betrag, über die schnelle Bereitschaft zur Spende und über die enorm gute Koordination.“ Mit den binnen 18 Stunden organisierten Spenden werde ein dringend notwendiger Baustein für die Haiti-Hilfe finanziert, so Dr. Menz.
Das Küchenmodul samt Zubehör ergänzt das Feldkrankenhaus, das in diesen Tagen vom Deutschen Roten Kreuz nach Haiti verschickt wird. Es ermöglicht sowohl die Verpflegung von Erdbeben-Opfern, die in der Klinik behandelt werden als auch die Versorgung der Klinik-Personals. Das Modul umfasst sowohl Zubereitungstechnik und Energieversorgung wie auch Geschirr und Besteck.
Die Kapazität des Hospitals im Wert von 1,4 Millionen Euro entspricht dem eines deutschen Krankenhauses für eine Bevölkerung von 250.000 Menschen. Etwa 100 deutsche und internationale Ärzte, Schwestern, Krankenhaus-Manager und Techniker werden in dem Hospital Hilfe leisten. Zu acht Operationsteams kommen Gynäkologie, Kinderheilkunde, Röntgen, Labor, Apotheke, Werkstatt, Strom- und Wasserversorgung sowie Unterkünfte für das Krankenhaus-Team.



Medico: "Haitianische Zivilgesellschaft stärker einbeziehen" - medico unterstützt dominikanische Hilfe für Haiti
Mittwoch, 20. Januar 2010


medico/spenden.net 20.01.2010

medico international unterstützt die Nothilfe der dominikanischen Gesundheitsorganisation Institución Social Colectivo de Salud Popular (COSALUP) für die Erdbebenopfer in Haiti.

Gemeinsam mit anderen dominikanischen Organisationen der Zivilgesellschaft ist der medico-Partner COSALUP im Netzwerk "Haiti-Hilfe" aktiv. Das Netzwerk umfasst gleichermaßen dominikanische wie internationale Organisationen und koordiniert seine Bemühungen mit dem Roten Kreuz und UN-Organisationen, um unnötige Verdopplungen zu vermeiden und die Hilfe möglichst effektiv zu gestalten.

COSALUP hat zusammen mit der dominikanischen Ärztekammer eine Hilfskette aufgebaut, die in Haiti eine kontinuierliche Präsenz sicherstellt. Es wurden zwei medizinische Versorgungseinheiten in Port-Au-Prince eingerichtet. Die multidisziplinären Teams können ihre Arbeit je nach Bedarf auf andere Regionen ausweiten oder verlegen. Das medizinische Personal wird alle 4 Tage rotieren. Zusätzlich wird die Klinik in Jimani, unmittelbar an der haitianisch-dominikanischen Grenze unterstützt. Dort werden bereits hunderte Haitianer medizinisch versorgt.

Die Kollegen von COSALUP haben sich zum Ziel gesetzt einen Beitrag zum Wiederaufbau "mit und für die Haitianer" zu leisten. Sie haben jedoch große Befürchtungen, dass manche internationale Hilfsmaßnahme von eigennützigen, zum Teil sicherheitspolitischen Interessen geleitet sein könnte.
Katja Maurer von medico international fordert: "Die haitianische Bevölkerung muss stärker in die Hilfsmaßnahmen einbezogen werden. Ein nachhaltiger Wiederaufbau ist nur mit der haitianischen Zivilgesellschaft als zentralem Akteure möglich."

Seit dem gestrigen Dienstag (19. Januar) sind die medico-Mitarbeiter Riad Othman (Nothilfekoordinator) und Dieter Müller (Projektkoordinator Mittelamerika) vor Ort, um mit den Partnern der lokalen Zivilgesellschaft in der Dominikanischen Republik und Haiti den weiteren Bedarf und langfristige Projekte zu besprechen.

Zur Unterstützung der Nothilfe unserer Partner sowie für langfristige Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen bittet medico um Spenden:

Spendenkonto medico international
Konto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01
Stichwort: Haiti
Online-Spenden: www.medico.de/spenden/



Hilfsflugzeug von Landung abgehalten - 5 Patienten sterben
Mittwoch, 20. Januar 2010


Haiti: Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen wiederholt von Landung abgehalten Patienten sterben mangels dringend benötigter medizinischer Materialien

Ärzte ohne Grenzen/spenden.net.
Port-au-Prince/Berlin, 20. Januar 2010. Ärzte ohne Grenzen schlägt Alarm: Nach Angaben der Hilfsorganisation wurde ein Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen mit dringend benötigten Hilfsgütern an Bord seit Sonntagnacht dreimal von der Landung auf dem Flughafen von Port-au-Prince abgehalten.
Dies trotz der wiederholten Zusicherung, dort landen zu können.
Bei den Hilfsgütern handelt es sich um zwölf Tonnen medizinischer Ausrüstung, einschließlich Medikamenten, chirurgischem Material und zwei Dialysemaschinen.
Die Fracht bestand aus einem Teil eines Charterfluges mit 40 Tonnen Hilfsgütern an Bord, der am Sonntagmorgen von der Landung abgehalten worden war.

Seit dem 14. Januar wurden fünf Flugzeuge von Ärzte ohne Grenzen von ihrem ursprünglichen Ziel Port-au-Prince in die Dominikanische Republik umgeleitet. Diese Flugzeuge transportierten insgesamt 85 Tonnen medizinischer Hilfsgüter.

„Im Martissant-Gesundheitszentrum sind fünf unserer Patienten gestorben, weil medizinische Hilfsgüter fehlten, die diese Maschine an Bord hatte“, sagte Loris de Filippi, Nothilfekoordinator von Ärzte ohne Grenzen im Choscal-Krankenhauses in Cité Soleil.
„Ich habe so etwas noch nie erlebt. Jedes Mal, wenn ich den Oprationssaal verlasse, sehe ich Menschen, die verzweifelt um eine Operation bitten. Am Dienstag brauchten im Choscal-Krankenhaus zwölf Menschen lebensrettende Amputationen. Wir waren gezwungen, auf dem Markt eine Säge zu kaufen, um die Amputationen durchführen zu können. Es ist hier ein Wettlauf gegen die Zeit.“

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen waren seit den ersten Stunden nach dem Erdbeben im Einsatz. Die Frachttransporte sind für die Fortsetzung der dringend nötigen medizinischen Hilfe für die Überleben entscheidend. Ärzte ohne Grenzen hat bisher rund 3.000 Menschen an mehreren Orten in der Hauptstadt medizinisch versorgt und mehr als 400 Operationen durchgeführt.

„Es ist wie die Arbeit in einem Kriegsgebiet“, sagte Rosa Crestani, medizinische Koordinatorin von Ärzte ohne Grenzen im Choscal-Krankenhaus. Wir haben kein Morphin mehr, um unseren Patienten den Schmerz zu nehmen. Wir können nicht akzeptieren, dass Flugzeuge mit lebensrettender medizinischer Ausrüstung weiterhin abgewiesen werden, während unsere Patienten sterben. Medizinischen Gütern muss Priorität eingeräumt werden.“ Viele der Patienten sind stark gefährdet, an den Folgen des Crush-Syndroms zu sterben, bei dem starke Muskelverletzungen unbehandelt zu Nierenversagen und zum Tod führen können. Dialysegeräte sind entscheidend, um die Menschen in diesem Zustand am Leben zu halten.

Zwei weitere Flugzeuge mit 26 Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen an Bord wurden in die Dominikanische Republik umgeleitet. Fünf Flugzeuge mit insgesamt 135 Tonnen Hilfsgütern konnten in Port-au-Prince landen. Weitere 195 Tonnen Hilfsgüter benötigen in den kommenden Tagen eine Landegenehmigung, um die Ausweitung des medizinischen Nothilfeeinsatzes fortzusetzen.

Mehr als 700 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen leisten in und um Port-au-Prince medizinische Nothilfe. Die Teams arbeiten momentan im Choscal-Krankenhaus, im Martissant-Gesundheitszentrum, im Trinité-Krankenhaus, im Carrefour-Krankenhaus, im Jacmel-Krankenhaus. Zudem errichten sie ein aufblasbares 100-Betten-Krankenhaus in der Region Delmas. Außerdem erkunden sie andere Orte außerhalb der Hauptstadt. Ärzte ohne Grenzen hat bisher rund 3.000 Menschen an mehreren Orten in der Hauptstadt medizinisch versorgt und mehr als 400 Operationen durchgeführt.




THW: 100.000 Liter sauberes Trinkwasser für Menschen in Not
Mittwoch, 20. Januar 2010


Port-au-Prince - 20. Januar. THW/spenden.net Für die Bevölkerung der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince stellten THW-Einsatzkräfte seit Montag mehr als 100.000 Liter sauberes Trinkwasser zur Verfügung. In ihrem Camp in der Nähe des Flughafens haben die Helfer der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) bereits eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in Betrieb. Eine zweite Anlage ist am Dienstag aufgebaut worden und wird ab heute zusätzlich frisches Wasser liefern.

Mit Tankfahrzeugen holen unter anderem das Kinderhilfswerk UNICEF und die Hilfsorganisation CARE Trinkwasser an den THW-Anlagen ab und transportieren es zu mehreren Ausgabestellen im Stadtgebiet. Direkt vor ihrem Camp teilen THW-Einsatzkräfte das aufbereitete Wasser an die Bevölkerung aus. Weiterhin werden Waisenhäuser vom THW mit Trinkwasser versorgt.

Jede Trinkwasseraufbereitungsanlage des THW kann pro Stunde 6.000 Liter Wasser aufbereiten. Insgesamt können damit mindestens 30.000 Menschen am Tag mit lebenswichtigem Trinkwasser versorgt werden. Zur Ausrüstung der SEEWA gehören auch mobile Labore für Wasseranalysen und Ausstattung für die Reparatur von Wasserinfrastruktur.

Insgesamt 20 THW-Helfer sind inzwischen in Haiti und der Dominikanischen Republik im Einsatz. Neben der Trinkwasseraufbereitung unterstützt das THW vor Ort die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfe sowie die Logistik weiterer Organisationen.




Erdbebenkatastrophe in Haiti: Oxfams Nothilfe hat begonnen
Mittwoch, 20. Januar 2010


Berlin, 20. Januar 2010. Oxfam/spenden.net Für die Betroffenen der Erdbebenkatastrophe in Haiti konnte Oxfam erste Hilfsgüter bereitstellen. Zehn Tonnen Ausrüstung für Wasserversorgung und Hygieneeinrichtungen, die am Samstag nach Santo Domingo geflogen wurden, sind inzwischen in Port-au-Prince angekommen. Dreißig weitere Tonnen haben gestern das zentrale Nothilfe-Lager in England verlassen. Am Freitag bringt Oxfam weitere 50 Tonnen auf den Weg. Die Verteilung von Trinkwasser für bis zu 50.000 Überlebende hat in mehreren Stadtteilen von Port-au-Prince begonnen. Diese musste kurzzeitig wegen eines Treibstoff-Engpasses im Hauptstadt-Gebiet unterbrochen werden.

Obwohl Hilfsgüter mittlerweile ankommen, ist deren Transport und Verteilung nach wie vor schwierig. Aufgrund der zerstörten Telefon- und Internetsysteme war es für die Helfer zunächst problematisch, den Bedarf vor Ort zu ermitteln und dringend benötigte Ausrüstung zu organisieren. Mittlerweile hat sich die Kommunikationssituation verbessert. Mobiltelefone und Internetverbindungen funktionieren teilweise wieder, zumindest in einigen Teilen der Hauptstadt Port-au-Prince. Staatliche Einrichtungen wie Verwaltungen, Polizei und Krankenhäuser sind weitgehend zusammengebrochen.

Das Oxfam-Team konnte einiges Material aus dem zerstörten Lager in Port-au-Prince bergen. Oxfam nutzt Santo Domingo in der Dominikanischen Republik als Umschlagplatz; von dort aus wird die Ausrüstung auf dem Landweg nach Port-au-Prince weiter transportiert.

Auch Oxfam-Mitarbeiter/innen sind vom Erdbeben betroffen

Die Mitarbeiter von Oxfam und ihre Familien sind selber von dem Erdbeben betroffen. Beim Erdbeben sind zwei Oxfam-Mitarbeiter ums Leben gekommen. Auch das Oxfam-Büro in Port-au-Prince ist schwer beschädigt, ein Lager mit wichtigen Hilfsgütern wurde zerstört.
Yolette Etienne, Landesdirektorin von Oxfam, sagt: "Die Arbeit muss weiter gehen. Wir haben keine andere Wahl, als uns jetzt noch mehr anzustrengen. Wir sind hier vor Ort und können den Menschen helfen, ihre Verzweiflung zu überwinden und ihr Überleben zu sichern."

Wir bitten dringend um Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti.

Oxfam Deutschland
Spendenkonto: 13 13 13
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti


Oxfam Deutschland trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).




Bundesregierung stockt Haiti-Hilfeauf insgesamt 10 Millionen Euro auf
Mittwoch, 20. Januar 2010


spenden.net. Wie von der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der TV-Spendengala *Wir wollen helfen * ein Herz für Kinder* angekündigt, erhöht Deutschland seine Soforthilfe für Haiti auf insgesamt zehn Millionen Euro.

Neben den fünf Millionen Euro humanitärer Soforthilfe, die das Auswärtige Amt zur Verfügung gestellt hatte, verdoppelte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel die Zusage des Bundesentwicklungsministeriums für Not- und Übergangshilfe auf insgesamt fünf Millionen Euro. Diese Mittel sollen mit vier Millionen Euro an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen und mit einer Millionen Euro an das vor Ort befindliche Ernährungsprogramm der GTZ die größte unmittelbare Not im Bereich Nahrung und Trinkwasser lindern. Darüber hinaus ist die Bundesregierung bei allen Zusagen der Europäischen Union mit gut 20 Prozent beteiligt. Über längerfristige Haiti-Aufbauhilfen soll im Rahmen einer internationalen Geberkonferenz entschieden werden.



ZDF-Spendengala brachte 17,8 Millionen Euro für Haiti
Mittwoch, 20. Januar 2010


Spenden.net.
Die Zuschauer der TV-Spendengala, die am Dienstag, 19.01.2010 von ZDF und "Ein Herz für Kinder" im ZDF ausgestrahlt wurde, spendeten über 17.8 Millionen Euro für Haiti.

Moderiert wurde die Spendengala von Thomas Gottschalk. Gäste waren unter Anderen Michael Ballack, Peter Maffay, Sarah Connor und Marius Müller-Westerhagen.




Erdbeben in Haiti: "Das ist eine der größte Katastrophen, die ich je gesehen habe."
Dienstag, 19. Januar 2010


Aktion Deutschland Hilft/spenden.net

Eindrücke von Hauke Hoops vom 15. Januar 2010.
Hauke Hoops ist Regionaler Nothilfekoordinator von Care in Port-au-Prince, Haiti 09.00h Ortszeit

„Das ist eine der größten Katastrophen, die ich je gesehen habe. Und es ist eine riesige logistische Herausforderung. Alles muss mit dem Flugzeug oder dem Boot herangeschafft werden, aber der Hafen ist zerstört.

Wir haben 133 Mitarbeiter in Haiti, aber unsere Kollegen in Port-au-Prince haben alles verloren – ihre Häuser, ihre Familien, alles. Die Kollegen sind völlig traumatisiert. Sie versuchen zu helfen, aber wir müssen zusätzliche Unterstützung aus anderen Landesteilen und internationale Helfer dazuholen. Wir haben das schon früher erlebt, wenn Kollegen Familienmitglieder verloren haben, dass versuchen sie, ihre Gefühle zu kontrollieren, sich um ihre Familien zu kümmern und gleichzeitig auf die große Katastrophe zu reagieren. Man kann sich vorstellen, wie schwierig das ist: Wenn man die eigenen Kinder verloren hat, es aber unglaublich viel zu tun gibt und jeder Hilfe braucht. Es ist ein Albtraum.

Unglaublich viele Menschen sind auf den Straßen unterwegs und suchen nach Hilfe. Überall liegt Schutt. Gebäude sind wie Kartenhäuser zusammengebrochen. Ich sehe viele Menschen, die Personen unter den Trümmern suchen. Es kommen viele Bergungstrupps, aber das ist nicht genug. Die Menschen machen einen großen Teil der Rettungsarbeit selber, graben in den Trümmern mit bloßen Händen und Schaufeln. Sie lauschen, um Hilfeschreie von eingeschlossenen Menschen zu hören. Die Hilfeschreie werden immer weniger. Es gibt so viele Orte, wo Hilfe nötig ist, aber die Suchtrupps können nicht überall gleichzeitig sein.

Es liegen Leichen auf der Straße, überall sind Leichen. Die Menschen laufen an ihnen vorüber, es scheint fast, als schliefen sie. Es ist furchterregend. Die Leichen sind in Reihen aufgebahrt. Unsere erste Priorität ist nun die Beerdigung der Leichen. Es gibt die Angst, dass Krankheiten ausbrechen, weil Wunden unbehandelt bleiben und es an Hygiene fehlt. Müll liegt überall.

Die Menschen brachen sauberes Trinkwasser. Das Wassersystem ist nicht komplett zerstört. Die Leitungen sind kaputt, aber es kommt noch Wasser raus. Es gibt also Zugang zu Wasser, aber Reinigungstabletten werden gebraucht. Eine Lieferung von Tabletten von CARE ist gestern abend angekommen und wir müssen diese schnell verteilen. Wir brauchen aber noch viel mehr.

Es wird noch Strom produziert, aber die Leitungen sind zerstört. Es liegen Stromleitungen auf den Straßen und die Menschen gehen über sie hinweg. Wenn sie den Strom jetzt wieder anstellen, werden vielleicht viele Menschen dadurch verletzt.

Zugang ist ein großes Problem. Wir können nicht alle Gebiete über Straßen erreichen. Es ist schwierig, LKWs zu bekommen, entweder Entweder haben sie einen leeren Tank, oder die Tankstellen sind leer. Hier gibt es nichts mehr.

So viele Menschen benötigen Hilfe, und meine Sorge ist jetzt, wie wir schnell zu ihnen gelangen. Wir müssen uns schnell mit anderen Hilfsorganisationen und der Regierung abstimmen. Die Menschen warten verzweifelt auf Hilfe, Wasser, Nahrung.“

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti

Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





Haiti-Video: Erschreckende Bilder
Dienstag, 19. Januar 2010


Ein Video mit erschreckenden Bildern über das Leid der Erdbebenopfer in Haiti erreichte uns heute über Aktion Deutschland Hilft.
Das Bündnis mehrerer Hilfsorganisationen leistet vor Ort Hilfe.



Rick Perera, CARE: Verzweiflung vor unserer Bürotür
Dienstag, 19. Januar 2010


Rick Perera, Medienkoordinator von CARE berichtet aus Haiti, Sonntag, 17. Januar 2010
/CARE/Aktion Deutschland Hilft

Wenn Nächstenliebe zu Hause beginnt, dann ist CARE am richtigen Ort. Gleich vor unserem Hauptbüro in Haiti haben viele hunderte, oder tausende – niemand hat sie gezählt – obdachlose Menschen ihr Lager auf dem Hauptplatz von Pétionville, einem Vorort von Port-au-Prince, aufgeschlagen. Sie warten geduldig in der heißen Sonne, aber ihre Verzweiflung wächst stündlich. In der Nacht kann man sie singen und klatschen hören. Einige haben Banner aus Bettüchern aufgehängt, auf denen in Englisch und Kreolisch Sprüche wie „Wir brauchen Hilfe!“ stehen.

Als die Länderdirektorin von CARE Haiti, Sophie Perez und ich vorbei laufen, sehen wir viele Menschen, die sich gegen den unglaublichen Verwesungsgestank Taschentücher über Mund und Nase gebunden haben. Müll aller Art häuft sich in den Straßen rund um den Platz. Ein überquellender Müllwagen steht verlassen in der Gegend. Die Kanäle sind verstopft mit Plastiktüten, Flaschen und unbeschreiblichen Dingen. Als sie die immer weiter wachsenden Müllberge sieht, schüttelt Sophie den Kopf. „Wir müssen dringend dieses Müllproblem lösen“, sagt sie. „Wenn das so weiter geht, werden sich Krankheiten ausbreiten.“

In den letzten Tagen hat sich CARE darauf konzentriert, das Wasserreinigungsmittel „Pur“ zu verteilen. Es ist hoch wirksam und kann praktisch jede Art von Wasser trinkbar machen. Aber um es zu benutzen, benötigt man zwei 20-Liter Kanister – einen für dreckiges, den anderen für das saubere Wasser – und die Ärmsten hier haben noch nicht mal einen eigenen Trinkbecher. Für viele ist das Zauberpulver „Pur“ also bei weitem nicht genug.

„In den nächsten Tagen werden wir Pur mit den Hygiene-Paketen verteilen. Eingepackt in große Eimer, die die Menschen dann benutzen können“, sagt Sophie. Die Pakete werden auch andere entscheidende Dinge, von Seife bis Desinfektionstüchern, beinhalten, damit die Überlebenden unter diesen entsetzlichen Bedingungen gesund bleiben.

In der Zwischenzeit organisiert CARE einen Tankwagen, der Wasser auf den Platz vor unserem Hauptquartier bringt. Und eine große „Blase“, um das Wasser zu lagern. Es gibt so viel zu tun in der ganzen Stadt. Aber wir werden unsere Nachbarn vor unserer Bürotür darüber nicht vergessen.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti

Stichwort: Erdbeben Haiti

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30





TV-TIPP: TV-Spendengala für Haiti von ZDF und "Bild"-Zeitung
Dienstag, 19. Januar 2010


Eine Spendengala für Haiti veranstalten ZDF und "Bild"-Zeitung am 19.01.2010 ab 20.15 im ZDF.

Thomas Gottschalk moderiert die TV-Spendengala und begrüßt Gäste wie Michael Ballack, Peter Maffay., Marius Müller-Westerhagen und Sarah Connor.

Der Erlös der Spendengala für Haiti geht an "Ein Herz für Kinder".

Gespendet werden kann ab sofort an:

Wir wollen helfen – Ein Herz für Kinder
Konto 0 238 238
Bankleitzahl: 200 700 00



terre des hommes: Haitianische Kinder vor Kinderhandel schützen! - Haiti-Hilfe der Bundesregierung hierfür nutzen
Montag, 18. Januar 2010


Verheerendes Erdbeben in Haiti

Osnabrück, 18. Januar 2010 – terre des hommes/skl.
Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes warnt angesichts der großen Zahl verwaister haitianischer Kinder vor der Gefahr von Kinderhändlern und Schleppern, die sich die Notsituation nach dem Erdbeben zu Nutze machen könnten.

„Gerade in unübersichtlichen Situationen nach Naturkatastrophen mit vielen Opfern nutzen Kinderhändler die Notlage aus. Diese Situation hatten wir auch nach dem Tsunami in Südasien 2004. Wir brauchen deshalb schnell Schutzmechanismen und konkrete Angebote, die verlassene Kinder aufnehmen und sie vor Verbrechen wie Kinderhandel und illegaler Adoption schützen“, erklärte Danuta Sacher, Geschäftsführerin von terre des hommes. „Unser Expertenteam in Port au Prince wird deshalb schnell klären, welche Schutzvorkehrungen für Waisen und auf sich allein gestellte Kinder jetzt nötig sind.“

An die Bundesregierung appellierte Sacher, im Rahmen ihrer Hilfe für Haiti auch den Schutz dieser Kinder zu berücksichtigen. „Wir begrüßen die Aufstockung der Hilfe durch die Bundesregierung und wünschen uns, dass sie im Zusammenwirken mit internationalen Akteuren und lokalen Autoritäten wirksam zum Schutz von Kindern beiträgt und Schlupflöcher für Kinderhandel schnell schließt.“

Von Les Cayes im Südwesten Haitis aus versorgen Mitarbeitende von terre des hommes die Erdbebenopfer mit überlebenswichtigen Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und sauberem Trinkwasser. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Ausweitung auf weitere Teile der Insel an.

terre des hommes bittet weiterhin dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens:

Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25
Stichwort: Erdbeben Haiti

terre des hommes ist Mitglied im „Bündnis Entwicklung Hilft“, einem Zusammenschluss deutscher Hilfswerke für akute Nothilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit.



LandsAid unterstützt „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ durch die Entsendung von Fachkräften, medizinischem Personal und Hilfsgütern - 200 verletzte Kinder werden behandelt
Montag, 18. Januar 2010


Karlsruhe, 18. Januar 2010/Unsere kleinen Brüder und Schwestern/skl.

Gemeinsam den Menschen in Haiti helfen
Vereine LandsAid und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ vereinbaren Zusammenarbeit

Immer mehr Erdbebenopfer finden sich im Kinderkrankenhaus des Hilfswerks „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ in Tabarre ein. Das berichtete heute der Berliner Charité Arzt Peter Tinnemann, der sich seit gestern im Auftrag der Karlsruher Organisation in Haiti mitarbeitet. „Die Menschen versuchen verzweifelt medizinische Hilfe zu erhalten. In unserem Krankenhaus „St. Damien“ befinden sich derzeit zwischen 550 und 700 Patienten und das in einem Gebäude, das für 200 Kranke gebaut wurde. Rund 200 verletzte Kinder werden von den Ärzten behandelt, ein Drittel davon ist unter 12 Jahren.“ Inzwischen sind über das Kinderdorf der Organisation in der Dominikanischen Republik zwei Lastwagen ins Krankenhaus geliefert worden. Die Kosten hierfür übernahm der italienische Startenor Andrea Bocelli. Aufgrund der dramatischen Situation in Haiti haben die beiden humanitären Organisationen LandsAid e.V. aus Kaufering und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ eine Kooperation vereinbart. LandsAid wird „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ durch die Entsendung von Fachkräften, medizinischem Personal und Hilfsgütern unterstützen.

Laut Peter Tinnemann, der am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité arbeitet, sind einige Patienten im Erdgeschoss des Krankenhauses „St. Damien“ untergebracht. Die übrigen Etagen sind geräumt, da immer noch kleinere Nachbeben für Angst und Schrecken sorgen. Die Mehrzahl der Patienten wird im Freien, unter Planen behandelt. Im Krankenhaus steht nur ein Operationssaal zur Verfügung, so dass noch zahlreiche Menschen auf notwendig gewordene Amputationen warten müssen. Die Ärzte arbeiten fast rund um die Uhr und sind laut Tinnemann über die Unterstützung, die so bald als möglich über LandsAid erfolgen wird, sehr froh.

LandsAid e.V. verfolgt das Ziel, Menschen, die durch Natur- oder Umweltkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind, schnell und professionell vor allem im medizinischen Bereich zu helfen. „Da „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schon seit mehr als zwanzig Jahren mit zahlreichen Einrichtungen in Haiti tätig sind, ist diese Organisation für uns ein hervorragender Partner“, sagt Hans Musswessels, Vorstand vom LandsAid e.V.

Am Montag wird ein Vertreter von LandsAid ins Kinderkrankenhaus nach Haiti reisen, um sich vor Ort ein Bild über die Situation und vor allem den notwendigen Bedarf zu machen. Danach kann die Hilfe beginnen.

Trotz all der erschütternden Meldungen aus Haiti gibt es immer wieder auch Zeichen der Hoffnung. Im Kinderkrankenhaus „St. Damien“ sind, so Tinnemann, zwei Kinder geboren worden: ein Junge und ein Mädchen.

LandsAid e.V. und „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“ bitten die Bevölkerung um Hilfe. Spenden werden erbeten auf die Konten:
LandsAid e.V. Konto: 100 22, BLZ 700 932 00, VR Bank Landsberg / Lech und
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“, Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort: Erdbeben Haiti.




Caritas-Mitarbeiter bergen weitere 50 Überlebende.
Montag, 18. Januar 2010


Haiti: Auch außerhalb der Hauptstadt große Schäden
Viele Opfer auch auf dem Land. Caritas-Mitarbeiter bergen weitere 50 Überlebende.

Freiburg, 17. Januar 2010. CAritas/skl.

Am Wochenende konnten Suchtrupps, in denen zahlreiche Caritas-Mitarbeiter arbeiten, in Port-au-Prince weitere 50 Überlebende der Erdbebenkatastrophe bergen. „Auch wenn die Chancen auf ein Überleben unter den Trümmern stündlich sinken“, berichtet Alexander Bühler, „arbeiten die Trupps fieberhaft weiter.“ Der Mitarbeiter von Caritas international ist seit Samstag vor Ort.

An den Sucharbeiten beteiligen sich neben Caritas-Helfern auch zahlreiche Ordensleute und viele andere Einheimische. „In diesen Tagen macht sich das Prinzip bezahlt, in erster Linie mit lokalen Caritas-Organisationen zu kooperieren“, sagt der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher, „Diese kennen sich genau aus, wissen, wo sich zum Zeitpunkt des Unglücks viele Menschen aufgehalten haben, und können oft improvisieren, wenn internationale Helfer nicht weiter wissen. Die kirchlichen Strukturen, Pfarreien und Caritas-Einrichtungen leisteten schon Erste Hilfe und verteilten Hilfsgüter, als die internationale Hilfe noch gar nicht unterwegs war.“

Caritas-Mitarbeiter erreichten am heutigen Sonntag die Region um Léogâne, etwa 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince. „Hier sind etwa 70 bis 80 Prozent der Gebäude zerstört“, sagt Alexander Bühler, „man muss dauernd den Mundschutz tragen, weil Leichengeruch in der Luft liegt.“ Weitere 20 Kilometer weiter westlich, in dem Ort Petit Goave, sind viele der alten Holzhäuser dagegen unzerstört. „In dieser Region auf dem Land schätzen wir“, so Bühler, „dass etwa 40 bis 50 Prozent der Gebäude zerstört sind. Schwierig ist für die Bergungskräfte, dass Hangrutsche und Steinschläge manche Straßen unpassierbar gemacht haben.“

Das internationale Caritas-Netzwerk bringt derweil weitere Hilfslieferungen ins Land. Zurzeit sind LKW-Konvois mit Nahrungsmitteln und Medikamenten aus der Dominikanischen Republik auf dem Weg nach Haiti. Montag und Dienstag werden Hilfsflüge mit Zelten, Nahrungsmitteln, Decken und medizinischer Ausrüstung in Port-au-Prince erwartet.

Hinweis: Die deutschen Caritas-Mitarbeiter stehen für Telefoninterviews zur Verfügung. Kontakt über 0761/200-293 (Stephan Günther)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf.

Spenden mit Stichwort „ Erdbeben Haiti “ werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe , Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.




Kritik an Flughafenverwaltung - Ärzte ohne Grenzen fordern Landeerlaubnis für medizinische Hilfsgüter
Montag, 18. Januar 2010


Port-au-Prince/Berlin, 17. Januar 2009. / Ärzte ohne Grenzen/skl.
Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die Frachtflugzeuge der Organisation mit lebensrettenden medizinischen und chirurgischen Materialien an Bord eine Landeerlaubnis in Port-au-Prince erhalten. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Tausende Verwundete behandelt werden können, die auf einen lebensnotwendigen chirurgischen Eingriff warten. Flugzeugen mit lebensrettender Ausrüstung und medizinischem Personal an Bord muss sofort Priorität eingeräumt werden. Trotz Garantien der Vereinten Nationen und des amerikanischen Verteidigungsministeriums wurde ein Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen mit einem aufblasbaren chirurgischen Krankenhaus an Bord am Samstag von der Landung in Port-au-Prince abgehalten und nach Samana in die Dominikanische Republik umgeleitet. Das gesamte Material aus der Maschine wird nun per Lastwagen von Samana losgeschickt, wodurch sich die Ankunft des Krankenhauses um weitere 24 Stunden verzögert.
Eine zweite Maschine von Ärzte ohne Grenzen ist derzeit mit weiterem lebensrettenden medizinischen Material und der restlichen Krankenhausausrüstung auf dem Weg und soll heute planmäßig um etwa 10 Uhr lokaler Zeit in Port-au-Prince landen. Falls dieses Flugzeug ebenfalls umgeleitet werden sollte, wird sich der Aufbau des Krankenhauses weiter verzögern; in einer Situation, in der Tausende Verwundete immer noch eine lebensrettende Behandlung brauchen.

Das aufblasbare 100-Betten-Krankenhaus besteht aus zwei Operationssälen, einer Intensivstation, einer Notaufnahme und der notwendigen Ausrüstung, die zur Sterilisation des Materials benötigt wird.

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen arbeiten im Moment rund um die Uhr in fünf verschiedenen Krankenhäusern in Port-au-Prince, aber nur zwei Operationssäle funktionieren vollständig. Ein dritter Operationssaal für kleinere Operationen wurde infolge des massiven Zustroms Verwundeter und fehlender funktionierender anderer Strukturen provisorisch eingerichtet.



Ben Becker ruft zu Spenden für Aktion Deutschland Hilft auf
Sonntag, 17. Januar 2010


Sammelaktion bei Bibel-Show in Frankfurt – Aufrufe in Stuttgart, München und Hannover folgen

Bonn, 17. Januar 2010./Aktion Deutschland Hilft/skl.

Der Schauspieler Ben Becker engagiert sich auf besondere Weise für die Opfer des Erdbebens in Haiti. Derzeit tourt er mit seiner Bibel-Show durch große deutsche Städte – und ruft dabei zu Spenden für Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis der Hilfsorganisationen, auf. „Die Bilder aus Haiti haben mich im äußersten Maße schockiert und das Schicksal der Menschen tief bewegt“, sagt Becker. „Wir alle stehen in der Pflicht, zu helfen. Und mit meinem Aufruf für Aktion Deutschland Hilft möchte ich hierzu einen Beitrag leisten.“
Die erste Sammelaktion wurde gestern Abend in der Frankfurter Jahrhunderthalle durchgeführt. Und auch während der folgenden Bibel-Shows wird Ben Becker zu Spenden aufrufen: am Montag in Stuttgart (Porsche Arena), am Mittwoch in München (Philharmonie) sowie am Freitag in Hannover (AWD-Hall). Restkarten sind für alle Termine noch erhältlich. Tickethotline: 01805 9690000, (14ct. / Min. im dt. Festnetz) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
„Wir sind Ben Becker zu großem Dank verpflichtet und hoffen, dass er mit seinem Engagement einen Stein ins Rollen bringt – vielleicht wollen weitere Künstler dem positiven Beispiel folgen“, sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Zugunsten der Menschen in Haiti.“

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Haiti:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit HAITI an die 8 11 90 senden
(5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im Katastrophenfall auf.



Mobile Klinik des DRK landet heute im Erdbebengebiet - Aufbau einer speziellen Mutter-Kinder-Abteilung
Sonntag, 17. Januar 2010


Berlin, 17. Januar 2010/DRK/skl.

Die mobile Gesundheitsstation des Deutschen Roten Kreuzes wird am Abend (zwischen 17 – 20 Uhr deutscher Zeit) auf dem Flughafen der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince erwartet. Die 200 Kisten Material mit einem Gesamtgewicht von 20 Tonnen und drei Geländewagen dienen dem Aufbau einer Klinik in sieben Zelten.

Dort können dann bis zu 250 Patienten am Tag ambulant versorgt werden. Es gibt eine spezielle Mutter-Kinder-Abteilung, da Hochschwangere und kleine Kinder, die unter den Überlebenden des Erdbebens vom letzten Mittwoch sind, besonders leiden. Zur Klinik gehören ein Feldlabor, Apotheke, Wassertanks, Toiletten und Stromgeneratoren. Das Auswärtige Amt beteiligt sich an den Kosten.

Mit an Bord ist das Team des Deutschen Roten Kreuzes, das die internationalen Rotkreuz-Fachkräfte ergänzt, die bereits auf der Insel sind. Neben Dr. Thomas Moch aus Breitnau/Baden-Württemberg sind das Holger Schmidt, Teamleiter aus Siegen/NRW, Johann Keppeler, Techniker aus Augsburg/Bayern. Dazu kommen Ann-Christin Schulz, Krankenschwester aus Nürnberg/Bayern, Jennifer Rath, Laborantin aus Würzburg sowie Margit Dietz-Wittstock, Krankenschwester aus Boren/Schleswig-Holstein und Dr. Richard Munz. „Wir sind alle gespannt, was uns erwartet – es ist ein Flug ins Ungewisse. Aber wir haben ein gutes Team und sind hoch motiviert“, so Ann-Christin Schulz. Außerdem gehören zwei Schweizer Krankenschwestern und eine Hebamme zum Team.

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Haiti




Hoffnungszeichen e.V. hilft vor Ort - Erzbischof von Haiti unter den Opfern - Spendenaufruf von Pfarrer Olschewski
Sonntag, 17. Januar 2010


Hoffnungszeichen-Mitarbeiter Marcel Kötter,gehört zu den erfahrenen Nothelfern von Hoffnungszeichen. Auch jetzt ist er mit einem deutschen Ärzteteam
im Einsatz, um dringende Sofort-Hilfe ins Katastrophengebiet zu bringen.

Ein Aufruf von Pfarrer Wilhelm Olschewski von Hoffnungszeichen e.V.:


Liebe Mitchristen !

Totales Chaos in Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis: Nach dem schweren Erdbeben, das Haiti am 12. Januar heimsuchte, sind die Menschen verzweifelt. Mit bloßen Händen versuchen viele, ihre verschütteten Angehörigen aus den Trümmern eingestürzter Gebäude zu befreien. Eine riesige Staubwolke hängt über der Stadt in der kaum ein Stein mehr auf dem anderen steht. Die Kathedrale zerstört, der Erzbischof ebenfalls unter den Opfern. Viele Überlebende sind starr vor Entsetzen, stehen unter Schock, wanken blutüberströmt durch die zerstörten Straßenzüge.

Zusammen mit einem Ärzteteam ist Marcel Kötter von der Hilfsorganisation Hoffnungszeichen bereits unterwegs nach Haiti. Sein erster Bericht: "Zunächst versorgen wir die vielen Verletzten, danach hat das Bereitstellen von Trinkwasser und Nahrungsmitteln oberste Priorität." Hierfür haben wir von Hoffnungszeichen 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Doch dies kann erst der Anfang sein, denn die Not ist riesengross - und die Menschen brauchen unsere Hilfe. Deswegen bitten wir Sie heute um Ihre Unterstützung. Jeder Euro zählt.

Sie können auf folgendes Konto spenden:

Konto 8717301
Stichwort: Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl 660 205 00

Hoffnungszeichen hat Erfahrung bei der Katastrophenhilfe seit 15 Jahren. Ich garantiere Ihnen persönlich: Ihre Spende kommt an, unsere Hilfe für Katastrophenopfer ist verlässlich und effizient. Hoffnungszeichen e.V. verdient Ihr Vertrauen als Mitglied im Deutschen Spendenrat, wo sich seriöse Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben: www.spendenrat.de

Ich danke Ihnen im Namen der notleidenden Menschen in Haiti von ganzem Herzen, möge Gott Sie dafür reichlich segnen
Ihr

Pfarrer Wilhelm Olschewski



THW-Einsatzkräfte erreichen Port-au-Prince - Vorbereitungen für den Aufbau mobiler Trinkwasseranlagen beginnen
Samstag, 16. Januar 2010


Bonn - 15. Januar. THW/Spenden.net. THW-Einsatzkräfte haben am Freitagmittag lokaler Zeit die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince erreicht. Die Experten der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) beginnen nun mit den notwendigen Vorbereitungen für den Aufbau der mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen.

„Ich bin zufrieden, dass das Erkundungsteam und die ersten Trinkwasserspezialisten gut an der Deutschen Botschaft in Port-au-Prince angekommen sind“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme nach der Ankunft der Einsatzkräfte im Krisengebiet. „Offensichtlich ist die Infrastruktur im Erdbebengebiet weitgehend zerstört. Die Versorgung der Bevölkerung sowie der Hilfsteams aus aller Welt mit Trinkwasser hat daher eine hohe Priorität.“ Zur Ausrüstung der Helfer gehören neben den Trinkwasseraufbereitungsanlagen auch mobile Labore für Wasseranalysen und Ausstattung für die Reparatur von Wasserinfrastruktur. Mit den Aufbereitungsanlagen können rund 6.000 Liter Trinkwasser in der Stunde produziert und damit bis zu 30.000 Menschen versorgt werden. Neben der medizinischen Versorgung stellt die Verteilung von Trinkwasser an die Bevölkerung und andere Hilfskräfte eine der wichtigsten Aufgaben dar.

Ein weiterer THW-Helfer unterstützt das Welternährungsprogramm (WFP) im Logistikzentrum in Santo Domingo, in der Dominikanischen Republik. Dort hat das WFP einen Stützpunkt für die logistische Versorgung der Erdbebenregion eingerichtet. Neben der Trinkwasseraufbereitung berät das THW in Port-au-Prince auch die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der Hilfsmaßnahmen und bei der Vorbereitung weiterer Einsatzoptionen. Der Einsatz des THW findet in enger Abstimmung mit den Vereinten Nationen (VN) vor Ort statt. So kann gewährleistet werden, dass die Hilfsmaßnahmen des THW effizient eingesetzt werden.

Derzeit bereitet das THW weitere Helferinnen und Helfer auf einen Einsatz in der Krisenregion vor.

Ein Schnell-Einsatz-Team Wasser Ausland (SEEWA) des THW hatte sich schon am 14. Januar auf den Weg nach Haiti gemacht. Die insgesamt zehn Experten für Trinkwasser und Infrastruktur führen mobile Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mobile Labore für Wasseranalysen und Ausstattung für die Reparatur von Wasserinfrastruktur mit. Die Aufbereitungsanlagen können rund 6.000 Liter Trinkwasser in der Stunde produzieren und damit bis zu 30.000 Menschen mit Wasser versorgen. Weitere Einsatzoptionen werden die THW-Experten vor Ort erkunden.

Bereits am 13. Januar war auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes am Nachmittag ein vierköpfiges Erkundungsteam des THW in Richtung Port-au-Prince aufgebrochen. Die Experten aus den Bereichen internationale Einsatzkoordination, Wasser- und Hochbau sowie Logistik sollen vor Ort die Arbeit der deutschen Botschaft unterstützen und mögliche Einsatzoptionen für das THW ermitteln. Die Einsatzzentrale der THW-Leitung in Bonn hatte bereits Vorbereitungen für einen denkbaren Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) eingeleitet. skl.




Hilfsgüter und Team der Johanniter in Haiti eingetroffen: Versorgung für zehntausende Erdbebenopfer
Samstag, 16. Januar 2010


Berlin, 16. Januar 2010./Die Johanniter/skl. - Das am Freitag in Frankfurt/Main gestartete Soforthilfe-Team der Johanniter-Unfall-Hilfe ist in Haiti angekommen. Sofort nach der Landung in der Dominikanischen Republik waren die Helfer, die medizinische Hilfsgüter zur Versorgung zehntausender Menschen mitbringen, auf dem Landweg in Richtung Haiti gestartet. Soeben haben sie die Grenze bei Jimani überquert.

Mit dabei haben sie ein „Emergency Health Kit“ nach WHO-Standard mit dringend benötigten Medikamenten, Sterilisationstechnik, Verbandmaterial und einer Grundausstattung an chirurgischen Instrumenten. Damit können über 10 000 Menschen drei Monate lang medizinisch versorgt werden.

Ziel der Johanniter ist das „Hospital Adventiste d’Haiti“ im Diquini-Viertel von Port au Prince. Es war durch das Erdbeben nur leicht beschädigt worden und leistet seitdem Tausenden von Verletzten Hilfe. Obwohl Ärzte und Pflegepersonal pausenlos arbeiten, können sie den Zustrom hilfesuchender Menschen nicht bewältigen. Die Klinik und das gesamte Grundstück sind völlig überfüllt. Nun sind auch noch die Vorräte an Medizin und medizinischen Verbrauchsgütern aufgebraucht. Auf Hilfe von außen wird deshalb dringend gewartet.

„Wir wissen, dass jetzt jede Minute zählt. Deshalb wollen wir Medikamente und Verbandsmaterial noch heute an das Krankenhaus übergeben“, berichtet Katja Lewinsky (37), Leiterin des Johanniter-Teams vor Ort. Sie begleiten die Ärztin Bernadette Kehl (32) sowie der Logistik-Experte Marcus Lammering (43).

Unterstützung bei Transport und Übergabe der Hilfsgüter bekommen die Johanniter von ADRA, einer Partnerorganisation der Johanniter im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“. Gemeinsam rufen die Mitglieder des Bündnisses zu Spenden für die Menschen in Haiti auf:

Stichwort: „Erdbeben Haiti“
Spendenkonto 102030
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00


Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Lützowstraße 94
10785 Berlin
Telefon 030 26997 360
Mobil 0173 6193102
Fax 030 26997 359
www.johanniter.de



Notruf Haiti: Weitere Hilfsgüter sind unterwegs
Samstag, 16. Januar 2010


Verzweiflung der Menschen nimmt zu

Bonn, 15. Januar 2010. AktioN Deutschland Hilf/skl.
Am vierten Tag nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti sind
die Hilfsorganisationen vor extreme Herausforderungen gestellt. Der Flughafen ist
überlastet, der Hafen zerstört, die Straßen teilweise blockiert. Doch im Wettlauf gegen die
Zeit bringen auch Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft über Luft- und
Landweg weiterhin Hilfsgüter wie Medikamente ins Land. arche noVa hat heute zwei
Trinkwasseraufbereitungsanlagen versandt, denn sauberes Trinkwasser ist neben
Nahrung und Medikamenten das Wichtigste, was gebraucht wird. In Port au Prince wird
sich dann ein mitreisendes Expertenteam um die sachgerechte Bedienung der Anlagen
kümmern. Ebenfalls zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung bereitet CARE die
Verteilung von zwei Tonnen Wasserentkeimungstabletten vor. Zudem erhalten die
Erdbebenopfer zehn Tonnen Protein-Kekse von CARE, das entspricht 60.000 Mahlzeiten.
„Die Mitgliedsorganisationen arbeiten mit Hochdruck daran, die eintreffenden Hilfsgüter
an die Not leidenden Menschen in Haiti zu verteilen. Sie begegnen verzweifelten
Menschen, die dringend auf unsere Hilfe warten“, so Manuela Roßbach,
Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.
Die Koordination der Hilfe vor Ort obliegt den Vereinten Nationen. Das Militär hat die
Kontrolle über den Flughafen in Port au Prince übernommen. Mit den Bündnispartnern
von Aktion Deutschland Hilft sind Hilfsorganisationen mit langjähriger Erfahrung in
Krisengebieten vor Ort, die koordinierte Hilfe leisten.
Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um
Spenden für die Menschen in Haiti:
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spendenhotline: 0900 55 102030

oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Charity SMS: SMS mit HAITI an die 8 11 90 senden
(5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn starken deutschen Hilfsorganisationen,
die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen,
um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto
102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im
Katastrophenfall auf.



Hilfe im Chaos - Bericht aus Haiti
Freitag, 15. Januar 2010


PRESSEINFORMATION
Karlsruhe, 15. Januar 2010/Unsere kleinen Brüder und Schwestern/skl.

Das Krankenhaus „St. Damien“ der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in Haiti ist eine der wenigen medizinischen Einrichtungen in Haiti, die das Erdbeben fast unbeschadet überstanden haben. Noch darf im Inneren nicht behandelt werden, da die Menschen weiterhin aufgerufen sind, keine Gebäude zu betreten. Der nationale Direktor des Hilfswerks Pater Richard Frechette schilderte nun seine ersten Eindrücke aus dem Krisengebiet. Ein deutscher Arzt der Charité in Berlin, Peter Tinnemann, der schon für „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in Haiti im Einsatz war, ist jetzt wieder auf dem Weg dorthin, um die Hilfsmaßnahmen der Organisation mit zu unterstützen.

Pater Richard Frechette, US-amerikanischer Priester und Arzt, war zum Zeitpunkt des Erdbebens am Bett seiner sterbenden Mutter in den USA. Diese schickte ihn sofort zurück nach Haiti, wo er seit über 20 Jahren im Einsatz für die Menschen ist. Er schreibt über seine Ankunft in Haiti: „Mit dem Helikopter des Präsidenten der Dominikanischen Republik sind wir in Haiti gelandet. Dies wurde aufgrund des guten Ansehens von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in der Dominikanischen Republik, unserem Spendenbüro in Italien und unseren guten Verbindungen zu Andrea Bocelli möglich.“ Neben der Präsenz in Haiti, unterhält die Hilfsorganisation in acht weiteren Ländern in Lateinamerika, darunter der Dominikanischen Republik, eigene Kinderdörfer, Krankenstationen, Therapieeinrichtungen und Schulen.

Nach der Ankunft und den katastrophalen Bildern die sich zeigten, erreichten die Helfer erste Nachrichten über Todesfälle innerhalb der Organisation. Darunter auch Wilfrid Altisme, der im Kinderdorf von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen ist

und sich gerade in der Priesterausbildung befand.

Über die Hilfe für die Verletzten im Krankenhaus „St. Damien“ schreibt Pater Richard Frechette: „Im Freien unter Bäumen und auf dem Parkplatz mit immer weniger werdenden Medikamenten geben wir unser Bestes für die Opfer. Wir werden die Nacht durcharbeiten. Alle Geschäfte und Banken haben geschlossen, das Benzin wird knapp. In zwei Tagen werden wir kein Benzin mehr haben, sollte sich keine Lösung finden. Dies würde bedeuten, dass wir komplett ohne Strom wären. Leider haben wir zurzeit auch keine Wasserversorgung im Krankenhaus, da die Rohre zwischen dem Brunnen und dem Wasserturm gebrochen sind.“

Am Freitagmorgen machte sich auch Dr. Peter Tinnemann aus Berlin für „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf den Weg nach Haiti. Über die Dominikanische Republik wird er auf dem Landweg versuchen, Port-au-Prince am Sonntag zu erreichen. Der Arzt des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité, Berlin war bereits 1996 im Einsatz für das Hilfswerk.

„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung um Hilfe. Ab sofort können Sie durch eine Spende auf unserem Konto 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00 helfen. Nutzen Sie das Stichwort: Erdbeben Haiti.

Den kompletten Bericht von Pater Richard Frechette finden Sie ab sofort im Internet unter www.HilfeFuerWaisenkinder.de

Auf msnbc.com gibt es einen Bericht über das Krankenhaus „St. Damien“:
http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/34863508#34868097



Verheerendes Erdbeben in Haiti - terre des hommes hilft
Freitag, 15. Januar 2010


terre des hommes: Hilfe für verletzte haitianische Erdbebenopfer im Behandlungszentrum Les Cayes
Hilfe für Verletzte angelaufen

Osnabrück, 15. Januar 2010/terre des hommes/skl – Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes bittet weiter dringend um Spenden für die Überlebenden des verheerenden Erdbebens in Haiti. Mitarbeiter der Schweizer Sektion Lausanne von terre des hommes versorgen im Ort Les Cayes westlich von Port au Prince Verletzte, die aus der schwer zerstörten Hauptstadt dorthin gebracht werden. Nach dem Zusammenbruch der Infrastruktur in weiten Teilen der Region strömen viele Menschen auf der Suche nach Hilfe in umliegende Gebiete. Ein Team von über 50 Helfern leistet medizinische Erstversorgung, verteilt Chlortabletten und Trockennahrung und pflegt Verwundete. Außerdem werden die Menschen mit überlebenswichtigen Hilfsgütern wie Nahrungsmittel, Hygieneartikel und sauberem Trinkwasser versorgt.

In Port au Prince ist die Lage weiterhin katastrophal; Zehntausende Menschen stehen auf der Straße buchstäblich vor dem Nichts. Zur Unterstützung der einheimischen Mitarbeitenden und um den genaueren Hilfebedarf zu planen, wird am Samstag ein vierköpfiges Expertenteam aus Lausanne eintreffen. Unter ihnen ist auch ein Psychologe, der den Auftrag hat, den Bedarf an psychosozialer Unterstützung für durch das Unglück traumatisierte Kinder einzuschätzen.

terre des hommes bittet dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens:

Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25
Stichwort: Erdbeben Haiti

terre des hommes ist Mitglied im „Bündnis Entwicklung Hilft“, einem Zusammenschluss deutscher Hilfswerke für akute Nothilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit.



Erdbeben in Haiti - Ärzte der Welt startet Noteinsatz
Freitag, 15. Januar 2010


München/Paris, 14.01.2010. Ärzte der Welt/skl.
In Anbetracht des Ausmasses der Katastrophe, die Haiti Dienstag kurz vor 17 Uhr Ortszeit heimgesucht hat, startet Ärzte der Welt einen Noteinsatz.
„Wir haben noch große Schwierigkeiten unsere kompletten Teams vor Ort per Telefon zu erreichen“, erklärt Olivier Bernard, Präsident von Ärzte der Welt Frankreich. „Das Ausmaß der Katastrophe lässt uns einen großangelegten Hilfseinsatz zur Unterstützung unserer Teams und Partner vor Ort in Betracht ziehen“.
Die Vorbereitung des Noteinsatzes haben bereits gestern Mittwoch begonnen. Ein Flugzeug mit 40 Tonnen Hilfsmaterial (unter anderem Zelte und medizinische Ausstattung) wird baldmöglichst von Paris aus abheben. Gleichzeitig wird ein Team aus Notfallexperten nach Haiti aufbrechen. Die erfahrenen Ärzte, Chirurgen, Krankenschwester und Logistiker werden vor Ort Imstande sein Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen, chirurgische Operationen zu leiten und den weiteren Bedarf einzuschätzen.
Das Epizentrum des Erdbebens lag ca. 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Das Ausmaß der Schäden ist beträchtlich und es wird mit einer hohen Zahl von Opfern gerechnet. In Port-au-Prince sind viele Gebäude zerstört beziehungsweise beschädigt worden, darunter auch Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Regierungsgebäude.
Über die aktuelle Katastrophe hinaus ist eine langfristige Arbeit in Haiti unentbehrlich. Darum ist Ärzte der Welt seit 1989 im ärmsten Land des westlichen Hemisphäre mit verschiedenen langzeitprogrammen engagiert. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Müttern und Kindern.
Im Distrikt Grande Anse im Südwesten des Landes bietet Ärzte der Welt schwangeren Frauen und Kindern unter fünf Jahren einen kostenfreien Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Ein spezielles Programm betreut unterernährte Kinder unter fünf Jahren. Die Maßnahmen werden von der Hilfsaktion Sternstunden vom Bayerischen Rundfunk finanziell unterstützt und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsbehörden durchgeführt.
Desweiteren ist Ärzte der Welt in der Region von Petit- und Grand-Goâve mit einem ähnlichen Programm tätig, das eine Verbesserung des Ernährungszustands bei Kindern sowie den Zugang zur medizinischen Grundversorgung verbessern soll.
In der Hauptstadt Port-au-Prince wird ein Programm zur Beratung und Unterstützung von Gewaltopfern durchgeführt: Zusammen mit lokalen Vereinen bildet Ärzte der Welt einheimische Betreuer aus, die in den Gemeinden das Thema sexuelle Gewalt behutsam ansprechen.
Im Elendsviertel „Cité soleil“ (dt. „Sonnenstadt“) werden außer Mütter und Kinder auch AIDS-Infizierten von Ärzte der Welt medizinisch betreut.
Unterstützen Sie die Arbeit von Ärzte der Welt.
Spenden Sie online oder mittels Banküberweisung auf unser Spendenkonto:
Kontonummer: 28888

Bankleitzahl: 700 500 00
Bank: Bayerische Landesbank
Sitz: München



Johanniter senden Helfer und Medikamente in die Katastrophenregion
Freitag, 15. Januar 2010



Berlin, 14. Januar 2010. Johanniter/skl.- Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti entsendet die Johanniter-Unfall-Hilfe ein vierköpfiges Erkundungs-Team in die Katastrophenregion, um vor Ort konkrete Hilfsmaß-nahmen zu koordinieren. Die vier Soforthelfer werden am Freitagmorgen von Frankfurt/Main aus in die Dominikanische Republik fliegen. Dort fahren sie auf dem Landweg weiter in die Katastrophenregion.

Mit dabei haben sie ein „Emergency Health Kit“ nach WHO-Standard mit dringend benötigten Medikamenten, Sterilisationstechnik, Verbandmaterial und einer Grundausstattung an chi-rurgischen Instrumenten. Damit können 30 000 Menschen einen Monat lang medizinisch versorgt werden.

Die Leitung des Helfer-Teams übernimmt die Berliner Auslandshilfe-Expertin Katja Lewinsky (37). Ihr zur Seite stehen die Ärztin Bernadette Kehl (32, Berlin) sowie der Logistiker Marcus Lammering (43) und der Kommunikationsfachmann Helmut Mülfarth, 56 (beide Nordrhein-Westfalen).

Die Johanniter unterstützen den Spendenaufruf von Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, zu dem auch sie gehören:

Stichwort: „Erdbeben Haiti“
Spendenkonto 102030
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00





Haiti: Schlimmstes Erdbeben seit 200 Jahren
Donnerstag, 14. Januar 2010


Oxfam ruft zu Spenden für die Überlebenden auf

Berlin, 14. Januar 2010. Oxfam/skl. Nach dem stärksten Erdbeben in Haiti seit 200 Jahren ist der Umfang der Katastrophe noch unklar. Wie viele Menschen verletzt oder getötet wurden, darüber kann im Moment nur spekuliert werden.

"Die Lage ist in höchstem Maße ernst und könnte sich durch die Ausbreitung von Seuchen sogar noch verschärfen. Überall in Port-au-Prince liegen Leichen. Die Menschen wissen nicht, wohin sie die Toten schaffen sollen", sagt Oxfams Nothilfe-Koordinator in Port-au-Prince, Cedric Perus. Die Verschütteten und Toten können nur schwer geborgen werden, weil Kräne und anderes schweres Gerät fehlen.

Oxfam hat heute ein sechsköpfiges Nothilfe-Team nach Haiti gesendet, um die Lage der Betroffenen, die Schäden und die erforderlichen Hilfsmaßnahmen einzuschätzen. 100 qualifizierte Oxfam Mitarbeiter sind ohnehin bereits in Haiti, weil sich dort Oxfams Nothilfe-Zentrum für Lateinamerika befindet.

"Absolute Priorität hat die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser, Hygieneeinrichtungen und Zeltplanen", sagt Perus. Aber auch die Sicherheit der Menschen ist bedroht. "Nachts ist es gefährlich, im Freien zu schlafen. Plünderungen von Häusern finden statt, einige Märkte wurden schon gestürmt."

Oxfam wird so schnell wie möglich Trinkwasser, Waschgelegenheiten, Latrinen und Schutzplanen sowie weitere wichtige Hilfsgüter für die leidende Bevölkerung bereitstellen.

Wir bitten dringend um Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti.

Oxfam Deutschland e.V.
Spendenkonto: 13 13 13
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti

Oxfam Deutschland e.V. trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Für weitere Infos und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an Adréana Peitsch, apeitsch@oxfam.de, Tel.: 030 - 45 30 69 35.



Schweres Erdbeben auf Haiti fordert tausende Opfer
Mittwoch, 13. Januar 2010


Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft auf Haiti tätig

Aktion Deutschland Hilft/skl. Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat Haiti erschüttert. Nach ersten Einschätzungen sind die Schäden verheerend, da das Epizentrum am Rande der dicht besiedelten Hauptstadt Port-au-Prince lag. Viele Gebäude sind eingestürzt, darunter auch Krankenhäuser. Telefon- und Stromnetze sind zusammengebrochen. Aktion Deutschland Hilft befürchtet viele Tote und Verletzte. Zigtausende Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen.

Aufgrund des Zusammenbruchs des Telefonnetzes liegen allerdings noch wenig genaue Angaben über die Ausmaße des schweren Erdbebens vor. Der Inselstaat mit 8,5 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Epizentrum des Bebens befand sich in einem Vorort der Hauptstadt Port au Prince.

Die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind teilweise schon seit Jahrzehnten in Haiti tätig und haben bereits mit der Verteilung von Hilfsgütern und Nahrungsmitteln begonnen. Geplant ist auch die Entsendung von medizinischen Teams aus Deutschland.

Für die Erdbebenopfer in Haiti, einem der ärmsten Länder der Welt, ruft Aktion Deutschland Hilft die Bevölkerung in Deutschland zu Spenden auf.

Die Überlebenden einer solchen Naturkatastrophe benötigen in den ersten Tagen vor allem Notunterkünfte, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und medizinische Notversorgung.

Schnelle Hilfe rettet Leben. Bitte helfen auch Sie den Erdbebenopfern auf Haiti mit Ihrer Spende!

Aktion Deutschland Hilft e.V. - Das Bündnis der Hilfsorganisationen
Kaiser-Friedrich-Straße 13
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 242 92-222
Fax: 0228 / 242 92-199
Vereinsregister Bonn 20 VR 7945


Nothilfe weltweit - Gemeinsam schneller helfen
Aktion Deutschland Hilft bittet um Ihre Spende:
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de



Haiti - Behindertenzentrum eingestürzt
Mittwoch, 13. Januar 2010


Ehemaliges Kinderkrankenhaus zusammengestürzt
Menschen in Haiti brauchen dringend Hilfe

Unsere kleinen Brüder und Schwestern/skl. Eine Naturkatastrophe hält die ganze Welt in Atem. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 erschütterte Haiti. Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince und die bevölkerungsreichen Slums der Stadt sind stark betroffen. Das ehemalige Krankenhaus der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“, das seit drei Jahren als Behinderteneinrichtung genutzt wird, ist zusammengestürzt. Das berichtet der nationale Direktor der Organisation, Pater Richard Frechette, der in Haiti zugleich als Arzt für die Menschen arbeitet. Derzeit läuft die Bergung der Opfer. Mitarbeiter berichteten, dass unter den Trümmern noch Hilferufe hörbar sind. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ hat 400.000 US-Dollar an Soforthilfe für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Das Hilfswerk hat mehr als 200 in der Katastrophenhilfe erfahrene Mitarbeiter vor Ort. Um den vielen humanitären Herausforderungen gerecht werden zu können, ist die Organisation auf weitere Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Zahl der Todesopfer ist bislang noch unbekannt. Dass es sich bei dem in zahlreichen Medien erwähnten Kinderkrankenhaus in Pétionville, um das ehemalige Kinderkrankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ handelt, hat sich nun bestätigt. Seit dem Umzug des Kinderkrankenhauses nach Tabarre, waren in dem fünfstöckigen Gebäude Therapieräume für körperlich und geistig behinderte Kinder untergebracht. Zugleich diente das Gebäude als Wohngebäude für Mitarbeiter und wurde als Büro- und Verwaltungsgebäude sowie als Universitätszentrum für Studenten der Organisation genutzt. Wie viele Menschen sich noch unter den Trümmern des „Father Wasson Center“ befinden, benannt nach dem Gründer des Kinderhilfswerks, kann derzeit niemand sagen. Noch im November des letzten Jahres war eine fünfköpfige deutsche Besuchergruppe rund um die beiden Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhardt in dem Gebäude untergebracht.

Mehr als 200 Mitarbeiter die in den Projekten von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ arbeiten, haben Erfahrung in der Katastrophenhilfe. Wie hoch das Ausmaß der Katastrophe tatsächlich ist, wird wohl erst im Laufe des Nachmittags bekannt werden, wenn es in Haiti wieder Tageslicht gibt. Das deutsche Förderbüro von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ schickt Soforthilfe in Höhe von 400.000 US Dollar nach Haiti um die ersten Notstände zu beseitigen.

Neben dem Behindertenzentrum hat „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ weitere Einrichtungen in der Umgebung Port-au-Prince: Im Kinderdorf leben rund 350 Kinder und Jugendliche, das Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum in Tabarre zählt zu den modernsten Einrichtungen des Landes und mit Francisville entsteht derzeit auch ein berufliches Bildungszentrum. Laut ersten Berichten von Mitarbeitern wurden alle Gebäude durch das Erdbeben beschädigt. Im Rahmen zahlreicher Projekte unterstützen „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ die Not leidenden Menschen in den Slums von Port-au-Prince. Das Hilfswerk betreibt dort 18 Straßenschulen. Dort erhalten die ärmsten der Armen, die Kinder aus den Slums, die Chance, durch Bildung, aus dem Kreislauf der Armut zu entrinnen. Das Verbleiben dieser Kinder ist bislang aufgrund der ausgefallenen Kommunikationskanäle unbekannt.

Helfen können Sie ab sofort durch eine Spende auf unserem Konto 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00. Nutzen Sie das Stichwort: Erdbeben Haiti. Der katholische Priester und Nationaldirektor Pater Richard schreibt ebenfalls: „Bitte beten Sie für die Menschen in Haiti“



Schweres Erdbeben auf Haiti - Ärzte der Welt hilft
Mittwoch, 13. Januar 2010


Ärzte der Welt/skl. Haiti ist wieder von einem schweren Erdbeben der Stärke 7.0 heimgesucht worden. Dienstag, den 12.01.10 kurz vor 17:00 Uhr Ortszeit begann die Insel zu beben. Port-au-Prince wurde größtenteils verwüstet. Selbst die massivsten Gebäude, wie der Präsidentenpalast oder das UN-Hauptquartier konnten der Gewalt des Bebens nicht stand halten. Viele Häuser in der Hauptstadt sind zerstört worden. Es wird berichtet dass ganze Siedlungen durch das Erdbeben von den steilen Hängen ins Tal gerutscht sind. Nach den Erschütterungen sind auch viele Brände ausgebrochen, die zusätzlich die Lage vor Ort dramatisieren.
Die Menschen sind zurzeit weitgehend auf sich gestellt. Es herrscht Chaos - Kommunikation und Elektrik sind größtenteils zusammengebrochen.
Ärzte der Welt ist mit einem Langzeitprojekt auf Haiti tätig und leistet akute Nothilfe für die Erdbebenopfer vor Ort.
Die Zustände sind derzeit katastrophal und eine Angabe über die Höhe der Opfer des Bebens können noch nicht gemacht werden. Weitere Hilfe ist unterwegs aber die massiven Zerstörungen der Infrastruktur gestalten das Vorankommen im Land und Port-au-Prince sehr schwierig.
Haiti stürzt dadurch in die nächste Katastrophe. Erst 2008 wurde Haiti von 4 Wirbelstürmen überrascht. Am Dienstag, 25. August 2008 traf der erste von vier Wirbelstürmen auf die Küste von Haiti, er forderte zahlreiche Opfer und verursachte verheerende Schäden.
Ärzte der Welt war damals direkt vor Ort und unterstürzt bis Heute weiterhin die betroffenen Familien. Über die akute Katastrophe hinaus setzt sich Ärzte der Welt weiter für eine Fortführung der kostenfreien medizinischen Versorgung für Frauen und Kinder unter fünf Jahren ein. Über 80% der Bevölkerung leben in massiver Armut in Haiti.
Unterstützen Sie uns damit wir für die betroffenen Menschen vor Ort weiter Nothilfe leisten können.

www.aerztederwelt.org – mit diesem Link kommen Sie auf die Website von Ärzte der Welt.

Ihr Ärzte der Welt Team – Jetzt spenden und den notleidenden Menschen vor Ort helfen!

Spendenkonto:
Ärzte der Welt
Spendenkonto: 28888
BLZ: 700 500 00



Schweres Erdbeben auf Haiti - Ärzte der Welt hilft
Mittwoch, 13. Januar 2010


Ärzte der Welt/skl. Haiti ist wieder von einem schweren Erdbeben der Stärke 7.0 heimgesucht worden. Dienstag, den 12.01.10 kurz vor 17:00 Uhr Ortszeit begann die Insel zu beben. Port-au-Prince wurde größtenteils verwüstet. Selbst die massivsten Gebäude, wie der Präsidentenpalast oder das UN-Hauptquartier konnten der Gewalt des Bebens nicht stand halten. Viele Häuser in der Hauptstadt sind zerstört worden. Es wird berichtet dass ganze Siedlungen durch das Erdbeben von den steilen Hängen ins Tal gerutscht sind. Nach den Erschütterungen sind auch viele Brände ausgebrochen, die zusätzlich die Lage vor Ort dramatisieren.
Die Menschen sind zurzeit weitgehend auf sich gestellt. Es herrscht Chaos - Kommunikation und Elektrik sind größtenteils zusammengebrochen.
Ärzte der Welt ist mit einem Langzeitprojekt auf Haiti tätig und leistet akute Nothilfe für die Erdbebenopfer vor Ort.
Die Zustände sind derzeit katastrophal und eine Angabe über die Höhe der Opfer des Bebens können noch nicht gemacht werden. Weitere Hilfe ist unterwegs aber die massiven Zerstörungen der Infrastruktur gestalten das Vorankommen im Land und Port-au-Prince sehr schwierig.
Haiti stürzt dadurch in die nächste Katastrophe. Erst 2008 wurde Haiti von 4 Wirbelstürmen überrascht. Am Dienstag, 25. August 2008 traf der erste von vier Wirbelstürmen auf die Küste von Haiti, er forderte zahlreiche Opfer und verursachte verheerende Schäden.
Ärzte der Welt war damals direkt vor Ort und unterstürzt bis Heute weiterhin die betroffenen Familien. Über die akute Katastrophe hinaus setzt sich Ärzte der Welt weiter für eine Fortführung der kostenfreien medizinischen Versorgung für Frauen und Kinder unter fünf Jahren ein. Über 80% der Bevölkerung leben in massiver Armut in Haiti.
Unterstützen Sie uns damit wir für die betroffenen Menschen vor Ort weiter Nothilfe leisten können.

www.aerztederwelt.org – mit diesem Link kommen Sie auf die Website von Ärzte der Welt.

Ihr Ärzte der Welt Team – Jetzt spenden und den notleidenden Menschen vor Ort helfen!

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Ärzte der Welt
Spendenkonto: 28888
BLZ: 700 500 00



Erdbeben Indonesien: Aktion Deutschland Hilft stellt 100.000 Euro zur Verfügung
Donnerstag, 1. Oktober 2009


Trotz verschütteter Zugangswege können Bündnispartner bereits Hilfe leisten

Bonn, 01.10.2009 – Nachdem die indonesische Insel Sumatra von einem zweiten gewaltigen Erdbeben erschüttert wurde, rechnen die Behörden mit Tausenden Todesopfern. Aktion Deutschland Hilft hat 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld ist die Finanzierung der ersten Hilfsmaßnahmen gesichert. Obwohl zahlreiche Zugangswege durch die Erdstöße verschüttet wurden, konnten bereits erste Helfer der Bündnispartner das Katastrophengebiet erreichen. Weitere Teams sind auf dem Weg.

So bereiten derzeit Mitarbeiter des Bündnispartners World Vision in der Region umfangreiche Hilfsmaßnahmen vor: 2750 Nothilfe-Pakete mit Lebensmitteln, Decken und Kleidung liegen zur Verteilung bereit. Das Medikamentenhilfswerk action medeor wird in Kooperation mit dem Bonner Bündnispartner HELP ein so genanntes „Emergency Health Kit“ in die Region schicken, mit dem rund 10.000 Menschen drei Monate lang mit Medikamenten versorgt werden können. Zusätzlich verfrachtet HELP schwere Räumgeräte in die hauptsächlich betroffene Großstadt Padang, um die Beseitigung von Trümmern voranzutreiben. Der Arbeiter-Samariter-Bund sowie Malteser International planen die Verteilung von Decken, Zeltplanen und Medikamenten. Ein Team der Partnerorganisation der Malteser (YEU), bestehend aus einem Arzt, einer Krankenschwester, einer Physiotherapeutin und einem Logistiker, kümmert sich um die notfallmedizinische Versorgung. Für die Bündnispartner ADRA, arche noVa, CARE, Handicap International sowie Johanniter sind derzeit Erkundungsteams auf dem Weg in die Region.

Aktion Deutschland Hilft begeht am 2. Oktober 2009 den Tag „Deutschland hilft“, an dem Bürger Gelegenheit haben, ihr Engagement öffentlich zu zeigen. Aktion Deutschland Hilft ruft dazu auf, sich an Fahnenaktionen in Bonn, Hamburg und Stuttgart zu beteiligen und zu demonstrieren: „Deutschland hilft. Ich auch!“.
In der Zeit von 10-12 Uhr können Bürger auf zentralen Plätzen dieser Städte ihr Mitgefühl für Hunderttausende Opfer der schweren Erdbeben, Tsunamis und Überschwemmungen auf Sumatra, Samoa, den Philippinen und Vietnam zeigen.

Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden für die Katastrophenopfer:
Stichwort: Katastrophen Südostasien
Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
oder online spenden unter www.aktion-deutschland-hilft.de



Tausende Verschüttete auf Sumatra nach Erdbeben
Donnerstag, 1. Oktober 2009


Helfer von Aktion Deutschland Hilft auf dem Weg ins Katastrophengebiet

Bonn, 30.9.2009 – Bei dem schweren Erdbeben vor der Westküste der indonesischen Insel Sumatra sind nach Auskunft der lokalen Behörden tausende Menschen unter ihren zusammengebrochenen Häusern verschüttet worden. Mindestens 75 Menschen kamen ums Leben. Die Zahl der Opfer wird sich aber wahrscheinlich noch weiter erhöhen: Die Gesundheitsbehörde befürchtet, dass in den Trümmern noch mehr als tausend Leichen liegen. „Alles deutet auf eine große humanitäre Katastrophe hin“, sagt Manuela Roßbach von Aktion Deutschland Hilft. „Nach unserer Erfahrung wird das volle Ausmaß der Katastrophe erst in einigen Tagen erkennbar werden.“

Vom Beben der Stärke 7,6 auf der Richter-Skala ist besonders die Hafenstadt Padang betroffen. Dort brachen das örtliche Einkaufszentrum, viele Brücken und hunderte Wohnhäuser zusammen. Augenzeugen berichteten, dass vielerorts Brände ausgebrochen seien.
Mehrere Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind seit dem Tsunami 2004 und dem letzten Erdbeben am 2. September in Indonesien engagiert: Internationale und deutsche Mitarbeiter der Hilfsorganisationen ASB, CARE, Johanniter, HELP, Malteser und World Vision sind auf dem Weg ins Katastrophengebiet, um so schnell wie möglich humanitäre Hilfe zu leisten. action medeor wird ein Emergency Health Kit in die Region schicken, mit dem 10.000 Menschen mit Medikamenten versorgt werden können. Weitere Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sondieren zurzeit ebenfalls die Hilfsmöglichkeiten.
Die Überlebenden einer solchen Naturkatastrophe benötigen in den ersten Tagen insbesondere Notunterkünfte, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und notfallmedizinische Versorgung.

Vor Sumatra lag auch das Epizentrum des Bebens, das am 26. Dezember 2004 den verheerenden Tsunami im Indischen Ozean auslöste, bei dem 230.000 Menschen ums Leben kamen.

Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden für die Katastrophe in Südostasien:

Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
oder online spenden unter www.aktion-deutschland-hilft.de





Erdbeben in Indonesien – Erste Hilfsmaßnahmen laufen an
Donnerstag, 3. September 2009


Bonn, 3.9.2009 – Ein starkes Erdbeben hat am 2. September den Westen Javas erschüttert und mindestens 57 Tote sowie hunderte Verletzte gefordert. Mindestens 100.000 Menschen sind in den am stärksten betroffenen Regionen Tasikmalaya und Garut obdachlos geworden.
Mehrere Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind seit dem Tsunami 2004 und dem Erdbeben 2006 auf Java engagiert und können sofort effektive Hilfe leisten: So stellt beispielsweise die AWO International 5.000 Euro Soforthilfe bereit und hilft den Betroffenen mit mobilen Kliniken und mit Nahrungsmitteln. Die IBU Foundation als lokaler Partner versorgt mit drei Teams die Verletzten in den betroffenen Gebieten. Außerdem verteilen freiwillige Helfer Nahrungsmittel.
Die Malteser sind mit einer Mitarbeiterin und einem 5-Mann-Team ihrer Partnerorganisation in einem sogenannten Assessment, bei dem die konkreten Hilfsmaßnahmen im Katastrophengebiet ermittelt werden. Weitere Bündnispartner wie CARE, Handicap International, HELP, Johanniter und World Vision sondieren zurzeit ebenfalls die Hilfsmöglichkeiten.
Das Beben mit der Stärke 7,3 auf der Richter-Skala und die Nachbeben richteten an schätzungsweise 18.000 Häusern zum Teil verheerende Schäden an und machten sie unbewohnbar. In Teilen des Garut Distrikts sind bis zu 40 Prozent der Häuser unbewohnbar.
Bereits im Mai 2006 waren über 5.000 Menschen bei einem starken Erdbeben in derselben Region ums Leben gekommen.

Weitere Informationen unter www.aktion-deutschland-hilft.de

Aktion Deutschland Hilft bittet um Spenden:

Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
oder online spenden unter www.aktion-deutschland-hilft.de



Der Katastrophenfonds: Wichtiges Instrument in Zeiten des Klimawandels
Freitag, 31. Juli 2009



Die Gefährdung von Menschen, insbesondere in den wenig geschützten Ländern der Südhalbkugel, hat stark zugenommen. Naturkatastrophen wie Dürren, Hitzewellen, Starkniederschläge oder Tropenstürme entstehen verstärkt in der Umgebung dieser besonders armen Länder.

Um im Falle einer Katastrophe schnelles und effektives Handeln zu ermöglichen, hat Aktion Deutschland Hilft einen Fonds zur Bereitstellung von ersten Geldern geschaffen.

Wenn sich eine Katastrophe ereignet, zählt jede Minute, jede Stunde, jeder Tag. Denn je länger verletzte und hilfebedürftige Menschen ohne Hilfe bleiben, desto größer wird die Not. Deshalb ist ein Katastrophenfonds so wichtig.

Der Katastrophenfonds erlaubt, dass innerhalb nur eines einzigen Tages zum Beispiel 24 Tonnen Hilfsgüter auf den Weg gebracht werden: Wassertanks, Überlebenspakete, Zelte, Decken, Nahrungsmittel, Verbandsmaterialien und lebensrettende Medikamente.

Als in der Sahel-Zone in West- und Ostafrika im Jahr 2007 mehr als eine Million Menschen Opfer von Überschwemmungen wurden, konnte Aktion Deutschland Hilft 200.000 Euro für wichtige Soforthilfemaßnahmen bereitstellen.

In Birma konnten unmittelbar nach Zyklon „Nargis“ 100.000 Euro aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt werden um die erste Nothilfephase zu finanzieren.

Niemand weiß, wann und wo das nächste Erdbeben, die nächste Überschwemmung, der nächste Wirbelsturm losbricht. Klar ist nur, dass die betroffenen Menschen auch dann wieder schnelle und professionelle Hilfe benötigen. Aktion Deutschland Hilft steht für gebündelte Erfahrung in der Nothilfe. Wir versichern, dass Hilfe ankommt und zum Wohl der Menschen in Not eingesetzt wird.

Bitte ermöglichen Sie, dass der Katastrophenfonds von Aktion Deutschland Hilft gefüllt ist. Jetzt helfen, heißt morgen Leben retten!
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Nothilfe weltweit
Spendenkonto: 10 20 30
BLZ: 370 205 00, Bank für Sozialwirtschaft Köln



Flüchtlingskatastrophe in Darfur/Tschad
Freitag, 31. Juli 2009


Im Westen des Sudan spielt sich seit vielen Jahren eine der größten humanitären Katastrophen ab. Seit Februar 2003 ist ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung des Sudan und verschiedenen bewaffneten Gruppen in der Provinz Darfur eskaliert. Die Bilanz der blutigen Auseinandersetzungen hat sich nach Einschätzung der UNO auf mehrere hunderttausend Tote, fast zwei Millionen Vertriebene und mindestens 200.000 Flüchtlinge im benachbarten Tschad summiert. Die einheimische Bevölkerung ist den Übergriffen von Milizen ausgesetzt, die Häuser und Felder zerstören, plündern, das Vieh rauben, die Einwohner ermorden, verschleppen und vergewaltigen. „Dies ist eine Krise großen Ausmaßes, Hunderttausende wurden aus ihren Dörfern vertrieben“, berichtet Greg Brady, Leiter eines CARE-Teams. „Zahllose Befragte erzählten uns von schrecklichen Gräueltaten. Wir brauchen eine umfassende humanitäre Antwort auf diese Krise.“
Ein im April 2004 "aus humanitären Gründen" vereinbarter Waffenstillstand wurde wiederholt gebrochen. Mehrere Versuche, die Krisenregion durch Friedensverhandlungen zu befrieden, blieben weitgehend folgenlos. Viele Menschen in Darfur sind durch die anhaltenden Kämpfe zwischen Regierungstruppen, Janjaweed-Milizen und Rebellengruppen von jeder Hilfe abgeschnitten. Hunderttausende Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, erkranken an Durchfall, Malaria, Hepatitis und Hirnhautentzündung.
Im März 2009 hat sich die Lage im Sudan weiter zugespitzt: Die sudanesische Regierung entzog 13 internationalen und drei nationalen Hilfsorganisationen ihre Arbeitserlaubnis. Binnen eines Jahres sollen sämtliche ausländische Hilfsorganisationen des Landes verwiesen werden, die für rund fünf Millionen Menschen Nahrungsmittel und Wasser, Gesundheitsversorgung und Unterkunft bereitstellen.
Aktion Deutschland Hilft bittet die deutsche Bevölkerung um Spenden für die Nothilfe:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Sudan
Spendenkonto: 10 20 30
BLZ: 370 205 00, Bank für Sozialwirtschaft Köln



Zyklon in Myanmar
Sonntag, 4. Mai 2008


Die Situation nach dem verheerenden Zyklon Nargis in Birma/Myanmar ist dramatisch. Tausende Menschen verloren ihr Leben. Hunderttausende Menschen sind obdachlos und nun dringend auf Hilfe angewiesen.
Vier Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft – dem Bündnis der Hilfsorganisationen (ADRA, CARE, Malteser und World Vision) sind vor Ort und helfen mit dem Nötigsten.
Um den Opfern des Zyklons in Birma/Myanmar möglichst schnell Hilfe zukommen lassen zu können, stellt Aktion Deutschland Hilft seinen vor Ort tätigen Mitgliedsorganisationen 100.000 Euro zur Verfügung.

Nach Angaben von Malteser International ist die Wasserversorgung der Millionenmetropole Rangun praktisch komplett zusammengebrochen; die Malteser werden nun in einigen Slumgebieten der Stadt Wasserprojekte aufnehmen. Auch die Elektrizität sowie die Telekommunikation sind in Rangun weitgehend außer Funktion.

Aktion Deutschland Hilft bittet die deutsche Bevölkerung um Spenden für die Nothilfe:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Zyklon Birma / Myanmar
Spendenkonto: 10 20 30
BLZ: 370 205 00, Bank für Sozialwirtschaft Köln

Deutsche Rote Kreuz hat mobile Trinkwasseranlagen in das Katastrophengebiet von Myanmar (früher Birma) geflogen. Sie sind über die Internationale Föderation der Rotkreuzgesellschaften vom dortigen Roten Kreuz angefordert worden. Mit den Modulen der Anlage kann verschmutztes Wasser gereinigt und als Trinkwasser aufbereitet werden. Für Myanmar geht es um sechs Anlagen, mit denen man täglich bis zu 15.000 Menschen versorgen kann. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Um den Menschen in Myanmar helfen zu können, ist das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen.

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto: 41 41 41
Stichwort: Zyklon
www.drk.de



Erdbeben in Peru
Donnerstag, 16. August 2007


Am Abend des 15. August 2007 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala die Region Ica südlich von Lima, Peru. Panikartig verließen hunderttausende Menschen ihre einstürzenden Häuser, selbst stabile Betonbauten hielten dem Beben nicht stand. Verletzte und obdachlose Menschen hat das Erdbeben in Peru zurückgelassen. Hilfsorganisationen verteilen Medikamente, Zelte, Decken, Nahrungsmittel und Trinkwasser an die Bedürftigen. Unter anderem Action medeor, ADRA, CARE, Malteser International und World Vision arbeiten über ihre seit Jahren etablierten Strukturen und die Partnerorganisationen vor Ort. Auch der Delegierte des Deutschen Roten Kreuzes in Lima, Norbert Haase, machte sich noch in der Nacht auf den Weg in das Katastrophengebiet, um gemeinsam mit dem Peruanischen Roten Kreuz und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Hilfsleistungen zu planen.

Laut neuester Zahlen forderte das Erdbeben in Peru mindestens 500 Todesopfer. 1500 Menschen sind verletzt, das Stromnetz ist ausgefallen, 70 Prozent der Häuser in den am schlimmsten betroffenen Küstengebieten sind zerstört, die Infrastruktur kollabiert.

Weiterhin unterstützt Aktion Deutschland Hilft die Flutopfer in Südasien. In Pakistan, Nepal, Bangladesch und Indien waren mehr als 20 Millionen Menschen betroffen, Aktion Deutschland Hilft konnte bisher mit 500.000 Euro den Menschen dort helfen.

Stichwort: Erbebenopfer Peru
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 10 20 30
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41
Bankleitzahl: 370 205 00
Stichwort: Peru
oder Online: www.drk.de



Flut in Pakistan: Sauberes Trinkwasser ist größtes Problem
Montag, 2. Juli 2007


Die Juli-Flut in Pakistan ist in ihren Ausmaßen wesentlich verheerender als angenommen. Das größte Problem zurzeit ist sauberes Trinkwasser: „Die Menschen trinken in ihrer Verzweiflung das Brackwasser. Sie können das Wasser nicht abkochen, da nicht genügend Brennholz vorhanden ist. Die Durchfallerkrankungen steigen dramatisch an. Die Experten befürchten insbesondere bei Kindern die ersten Todesfälle aufgrund von Dehydration in den nächsten Tagen“, so Christoph Ernesti, Medienkoordinator von Aktion Deutschland Hilft aus Lakarna in der Provinz Sindh.
Immer noch ist der Zugang zu den Flutopfern extrem schwierig. Straßen und Brücken sind zerstört. Es werden Luftbrücken aufgebaut, um die Notversorgung anzuschieben.
Die Hilfsmaßnahmen werden in den Provinzen Belutschistan und Sindh verstärkt. Dort kommen mobile Ambulanzen und Ärzteteams von arche noVa und den Johannitern zum Einsatz. Die Malteser verteilen Kleidung, Lebensmittel und Decken an Familien in Notlagern an der Küste von Kollan.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet die Bevölkerung um Spenden für die Flutopfer in Südasien:

Stichwort: Unwetter Südasien
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Ebenfalls vor Ort: Das Rote Kreuz:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41
Bankleitzahl: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
oder Online: www.drk.de



Erdbeben auf Java in Indonesien
Samstag, 27. Mai 2006


Rund um die Stadt Yogjakarta haben Tausende von Menschen die ersten Nächte unter freiem Himmel verbracht. So tragisch ihre Situation auch ist: Sie sind diejenigen, die Glück hatten: Über 5800 Menschen sollen nach Medienberichten ums Leben gekommen sein. Die Hilfe läuft an, beispielsweise mit über 400 freiwilligen Kräften vom Indonesischen Roten Kreuz. Sie leisten Erste Hilfe und verteilen Hilfsgüter wie Decken, Zelte und Lebensmittel. Seit dem Beben am 27.5.2006 wurden über 4.000 Menschen medizinisch versorgt. Ein mobiles Krankenhaus mit 200 Betten, in dem einheimische und ausländische Hilfskräfte gemeinsam arbeiten, wurde am Montag in der Stadt Bantul aufgestellt. Das Krankenhaus kann medizinische Fachhilfe für bis zu 150.000 Personen leisten. Das Deutsche Rote Kreuz schickt eine Wasseraufbereitungsanlage. Dies ist notwendig, um Seuchen vorzubeugen. Mehrere Hilfsorganisationen engagieren sich in Indonesien und bitten um Spenden. Teilweise können Sie auch online spenden.

Spendenkonten

Spendenhotline des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe: 0137-363636 (Maximal 18 cent pro Anruf)

Aktion Deutschland Hilft e.V. - Das Bündnis der Hilfsorganisationen
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 10 20 30
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Indonesien


Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 41 41 41
Stichwort: Indonesien

Ärzte der Welt
Bayerische Landesbank
Konto 28888
BLZ 700 500 00
Stichwort: Erdbeben in Indonesien

Bündnis Entwicklung hilft
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 51 51
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Java

Caritas International
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Konto: 202
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Java

CCF Kinderhilfswerk
Bank für Sozialwirtschaft AG Stuttgart
Konto 778 00 06
BLZ 601 205 00
Stichwort: Erdbeben in Indonesien

Christoffel-Blindenmission
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 2020
BLZ 370 205 00
Stichwort: Indonesien

Diakonie Katastrophenhilfe
Postbank Stuttgart
Konto: 502 707
BLZ: 600 100 70
Stichwort: Indonesien

humedica
Sparkasse Kaufbeuren
Konto Nr. 47 47
BLZ 734 500 00
Stichwort: "Erdbeben Indonesien"

Kindernothilfe
KD-Bank
Konto 45 45 40
BLZ 350 601 90
Stichwort: Erdbeben Indonesien

MISEREOR
Pax-Bank Aachen
Konto: 10 10 10
BLZ 370 601 93
Stichwort: Indonesien

ora
Postbank Frankfurt/Main
Konto: 50 609
BLZ 500 100 60
Stichwort: Erdbeben Indonesien

UNICEF
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 300 000
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Indonesien

terre des hommes
Volksbank Osnabrück eG
Konto 700 800 700
BLZ 265 900 25
Stichwort: Erdbeben Indonesien

Plan International Deutschland e.V.
Deutsche Bank
Konto 006 128 1202
BLZ 200 700 00
Stichwort: Hilfe Erdbeben Java



Erdbeben in Indien und Pakistan - Der Winter bedroht die Obdachlosen
Sonntag, 9. Oktober 2005


Nach dem Erdbeben in Südasien am 8. Oktober ist die Situation der Überlebenden nach wie vor verheerend. Über 40.000 Menschen sind durch das Erdbeben ums Leben gekommen, 70.000 Menschen sind verletzt und dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Insgesamt sind nach Angaben von Hilfsorganisationen rund vier Millionen Menschen betroffen, über drei Millionen sind obdachlos. In Kürze wird der Winter in der Region einbrechen, nachts zeigt das Thermometer bereits Minusgrade an.
So startete beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Spendenaktion "Winterzelte für Pakistan". Das DRK ruft Bürger, Belegschaften von Betrieben, Geschäften oder Schulklassen dazu auf jeweils ein Winterzelt für die Erdbebenopfer in Pakistan mit zu finanzieren.

Spendenkonten

Aktion Deutschland Hilft
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 10 20 30
Stichwort: Erdbeben Südasien

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 41 41 41
Stichwort: Erdbeben Pakistan
Online-Spenden

Caritas International
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Konto 202
Stichwort: Pakistan Erdbeben
http://spende.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe
Postbank Stuttgart
BLZ 600 100 70
Konto 502 707
Stichwort: Pakistan Erdbeben

HELP
Sparkasse Bonn
BLZ 380 500 00
Konto 44 64 4
Stichwort: Erdbeben Asien
HELP, Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Johanniter
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 10 20 30
Stichwort: Erdbeben Südasien

MISEREOR
Sparkasse Aachen
BLZ 390 500 00
Konto: 52 100
Stichwort "Erdbebenopfer"

UNESCO - Bildung für Kinder in Not
Commerzbank Düsseldorf
BLZ 300 400 00
Spendenkonto: 34 80 100 08
Stichwort: "Erdbeben Pakistan"
unesco-kinder.de

UNICEF Deutschland
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 300.000
Stichwort: Erdbeben Asien


UNO-Flüchtlingshilfe
Sparkasse KölnBonn
BLZ 380 500 00
Konto 2000 88 50
Stichwort: Erdbeben Pakistan

Plan International Deutschland e.V.
Deutsche Bank
BLZ 200 700 00
Konto 061 2812 02
Stichwort "Hilfe für Pakistan"
Kinderhilfsorganisation - "Plan International"

World Vision
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Konto 10 20 30
Stichwort: Erdbeben Südasien



Seebeben und Flutwelle in Südostasien - Millionen betroffene
Montag, 27. Dezember 2004


Ohne Vorwarnung und bei wolkenlosem Himmel wurden Küsten und Strände in Südasien von verheerenden Flutwellen überspült. Tausende Menschen kamen in diesen Dezember-Tagen 2004 in Sri Lanka, Indonesien, Indien, Thailand und anderen umliegenden Staaten auf Inseln und an den Festlandküsten ums Leben. Vielerorts wurden Menschen von den haushohen Wellen ins Meer gespült. Die Zahl der Toten beläuft sich auf über 100.000. Die genaue Zahl ist noch unklar, da viele Regionen von der Außenwelt abgeschnitten sind und ein Überblick aufgrund der vielen betroffenen Länder schwerfällt. Fest steht: Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen, wie Polizei und Krankenhäuser mitteilten. Auch bekannte Touristenstrände auf Sri Lanka, Sumatra, Phuket sind betroffen - vermutlich eines der stärksten Seebeben, das jemals registriert wurde. Das Epizentrum lag vor der Küste Sumatras im Indischen Ozean. Experten sprechen von einer der schwersten Naturkatastrophen der Menscheitsgeschichte. Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf, um den betroffenen Menschen helfen zu können. Medikamente werden beonders dringend benötigt, doch auch die Grundvoraussetzungen zum Überleben - Nahrung und sauberes Wasser - sind knapp. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern.

Spendenkonten

Spendenhotline des "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe"
(DRK, Caritas International, Diakonie, Unicef)
0137 / 36 36 36 (18 cent/min. aus dem deutschen Festnetz)

Aktion Deutschland Hilft
Bündnis folgender Hilfsorganisationen:
action medeor, Adra, ASB, AWO, Care, Help, Johanniter, Malteser, Paritätischer Wohlfahrtsverband und World Vision
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 20 500, Kontonummer: 10 20 30,
Stichwort "Seebeben Südasien"

Caritas International
Postbank Karlsruhe, BLZ: 660 100 75, Kontonummer: 202 753,
Stichwort "Erdbeben-Südasien"

Christoffel-Blindenmission
Sparkasse Bensheim, BLZ: 509 500 68, Kontonummer: 505 05 05,
Kennwort "Südasien"
Online-Spenden

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00, Kontonummer: 41 41 41,
Stichwort: "Südasien"
Online-Spenden

Deutsche Welthungerhilfe
Sparkasse Bonn, BLZ: 380 500 00, Kontonummer: 20 20,
Stichwort "Erdbeben Asien"

Diakonie Katastrophenhilfe
Postbank Stuttgart, BLZ: 600 100 70, Kontonummer: 502 707
Stichwort "Erdbeben-Südasien"

Friedensdorf International
SSK Oberhausen, BLZ 365 500 00, Kontonummer 102 400
Stichwort: Flut

Kindernothilfe
KD-Bank, BLZ: 350 601 90, Kontonummer: 45 45 40

Oxfam Deutschland e.V.
Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, Spendenkonto 13 13 13
Stichwort: Seebeben

Unicef
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00, Kontonummer: 300 000,
Stichwortwort "Erdbeben Asien"
Online-Spenden

World Vision
Volksbank Frankfurt, BLZ: 501 900 00, Kontonummer: 2020,
Stichwort "Tsunami Südasien"

Andheri Hilfe Bonn
Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00, Kontonummer: 40006,
Stichwort"Seebeben"



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Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
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Spenden-Siegel-Bulletin Das Spenden-Siegel-Bulletin listet von A-Z die Organisationen auf, denen das DZI Spenden-Siegel zuerkannt wurde. Das Bulletin wird zweimal im Jahr aktualisiert.
Informationen rund um das Thema Spenden hat auch die ZDF-Redaktion zusammengestellt.
 
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