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Hospiz-Spatenstich - Difäm mit Liveübertragung zum Festakt

Als wir Dr. Gisela Schneider, die Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission - kurz Difäm e.V. heute in ihrem Tübinger Büro antreffen, freut sie sich bereits auf den morgigen Festakt zum Hospiz-Spatenstich   [mehr]

(Dienstag, 26.05.20 - 17:12 Uhr    -    582 mal angesehen)

Tigers Tübingen Blutspenden

Tigers rufen zum Blut spenden auf

Nach der Hochphase der Corona-Pandemie steigt die Zahl der Operationen und Behandlungen im Universitätsklinikum Tübingen wieder an.   [mehr]

(Dienstag, 26.05.20 - 15:18 Uhr    -    504 mal angesehen)

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Seebrücke

Coronaschutz und weitere Aufnahme - ProAsyl, Seebrücke und Landesflüchtlingsräte richten Forderung

Niemanden zurücklassen - das fordern unter anderem Pro Asyl, die Seebrücke und die Landesflüchtlingsräte. Sie möchten geflüchteten Menschen die Chance bieten, sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen und den Städten Kommunen aus dem Bündnis "Städte Sichere Häfen" die Aufnahme von geflüchteten Menschen ermöglichen.   [mehr]

(Dienstag, 12.05.20 - 10:35 Uhr    -    1082 mal angesehen)

Spritze Geld

Geberkonferenz für Corona-Impfstoff startet - Es geht um mehr als Geld

Insgesamt 7,5 Milliarden Euro soll eine Geberinitiative für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs und von Therapien mobilisieren, die am Montag startet und von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU, der Gates-Stiftung und weiteren Akteuren organisiert wird. Hilfsorganisationen mahnen, auch weitere Belange zu klären.   [mehr]

(Sonntag, 03.05.20 - 16:47 Uhr    -    1254 mal angesehen)

Jesus

Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche

Der Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche zeichnet kreative Spendenprojekte aus. In der Kategorie "Stiftung" machte die Reutlinger Kreuzkirchengemeinde den ersten Platz.   [mehr]

(Dienstag, 21.04.20 - 17:47 Uhr    -    872 mal angesehen)

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Welt-Aids-Tag

Therapie ermöglicht HIV-Positiven Sex ohne Übertragungsrisiko - Aidshilfe begrüßt Kampagne

Eine spezielle Therapie kann HIV-Positiven Sex ohne Kondom ermöglichen, ohne dass Ansteckungsgefahr für den Partner besteht. Darauf macht die Kampagne "Wir machen"s ohne" zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember aufmerksam. Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßt die Aktion: Sie könne Stigmatisierung und Ausgrenzung entgegen wirken. Zum Schutz durch Therapie gehöre jedoch in jedem Fall Vertrauen in den Partner.

Herz

Am Vortag des Welt-Aids-Tages machen sie öffentlich, dass sie auf Kondome verzichten - ohne dass ein Übertragungsrisiko besteht. Ihre Botschaft: "Eine gut wirksame Therapie verhindert die Übertragung von HIV. Sex ohne Kondom ist dann Safer Sex."

Michèle Meyer, die Initiatorin der Aktion, erklärt dazu: "Schutz durch Therapie ist wissenschaftlich belegt. Wir leben es und reden darüber!" Auf der Facebook-Seite haben sich mittlerweile auch HIV-negative Menschen solidarisch erklärt und berichten, dass sie Schutz durch Therapie praktizieren.

Schutzwirkung noch wenig bekannt

Der Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe, Manuel Izdebski, begrüßt die Aktion: "Die meisten Menschen wissen noch nicht, dass eine gut wirksame HIV-Therapie auch die Übertragung des Virus verhindert. Menschen mit und ohne HIV nutzen diese Schutzmöglichkeit bereits seit Jahren erfolgreich. Diese Aktion wird die Schutzwirkung der HIV-Therapie bekannter machen. Dieses Wissen wird auch Ängste vor Menschen mit HIV reduzieren und damit Ausgrenzung entgegenwirken."

Anlass der Aktion ist eine Äußerung eines jungen HIV-positiven Mannes vor zwei Wochen auf Facebook. "Ich habe regelmäßig Sex ohne Kondom. Schutz durch Therapie macht es möglich", hatte er geschrieben. Er war daraufhin in einigen Medien und den Sozialen Netzwerken angefeindet und bedroht worden. Immer wieder wurde er als "verantwortungslos" bezeichnet, obwohl diese Aussage sachlich richtig ist.

Verantwortungsbewusste Entscheidung

"Ein HIV-Positiver, der HIV nicht weitergeben kann, handelt beim Sex mit HIV-Negativen nicht verantwortungslos. Er kann sich darauf verlassen, dass sein Gegenüber geschützt ist", betont DAH-Vorstand Izdebski. "Verantwortungslos handeln diejenigen, die andere herabwürdigen, statt sich zu informieren. Die Kommentare verstärken das Klischee, Menschen mit HIV seien eine Gefahr. Sie leisten damit Ausgrenzung Vorschub."

Die Selbsthilfe-Aktion auf Facebook will aufklären und damit dieser Stigmatisierung entgegenwirken. Sie will ausdrücklich nicht zum Kondomverzicht aufrufen.

Nicht nur Kondome schützen

"Diese Aktion zeigt, dass es heute verschiedene Möglichkeiten gibt, eine HIV-Übertragung zu verhindern", so Izdebski. "Kondome bleiben die einfachste Möglichkeit sich vor HIV zu schützen, die jeder selbst anwenden kann. Bei Sexualität zwischen HIV-Positiven und Negativen kann aber Schutz durch Therapie eine völlig legitime und verantwortungsbewusste Entscheidung sein, die zu einer erfüllten Sexualität beiträgt."

Wichtig: Wer Schutz durch Therapie praktizieren möchte, muss sich vorher gut informieren, da einige Bedingungen erfüllt sein müssen (siehe unten). Während HIV-Positive Menschen meist wissen, ob sie HIV noch übertragen können oder nicht, müssen HIV-Negative Menschen im Einzelfall abschätzen, ob sie genug über den Partner wissen. Dafür ist Vertrauen notwendig. Die Deutsche AIDS-Hilfe rät, im Zweifel Kondome zu verwenden.

Therapie schützt zuverlässig

Und so funktioniert die Schutzwirkung der Therapie: HIV-Medikamente unterbinden die Vermehrung von HIV im Körper. Sind im Blut dauerhaft keine Viren mehr nachweisbar, ist eine Übertragung so gut wie ausgeschlossen. Schon seit Jahren ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Therapie mindestens so zuverlässig wie Kondome (Studie HPTN 052, Partner-Study).

Bedingung für diese Schutzstrategie sind die zuverlässige Einnahme der Medikamente und regelmäßige Blutuntersuchungen. Wer Schutz durch Therapie praktiziert muss außerdem wissen, dass durch den Verzicht auf das Kondom das Risiko steigt, sich mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu infizieren. Deswegen sollte man sich regelmäßig untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Therapiequote steigt

In Deutschland leben rund 83.000 Menschen mit HIV. 69 Prozent erhalten eine HIV-Therapie. Von den Menschen, bei denen HIV bereits diagnostiziert wurde, nehmen 82 Prozent HIV-Medikamente. Die Tendenz ist steigend, weil mittlerweile erwiesen ist, dass sich ein früher Therapiebeginn gesundheitlich auszahlt. Rund 13.000 Menschen wissen noch nichts von ihrer HIV-Infektion.

Schutz durch Therapie ist nicht zu verwechseln mit der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP), bei der HIV-Negative das HIV-Medikament Truvada vorbeugend einnehmen. Beim Schutz durch Therapie entfalten die Medikamente des HIV-Positiven die Schutzwirkung.

Mehr Informationen: http://www.aidshilfe.de/de/faq/schutz-durch-therapie

(Montag, 30.11.15 - 19:43 Uhr   -   4528 mal angesehen)
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