Förderverein für krebskranke Kinder

Mut, Hilfe, Hoffnung - Uniklinikum würdigt Engagement für Krebskranke Kinder

Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, spielt für seine Heilung oft auch die psychische und seelische Situation eine große Rolle. Genau hier setzt der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. an, der bereits seit vielen Jahren die Tübinger Kinderklinik durch vielfältige Angebote unterstützt. Um sich für die Zusammenarbeit zu bedanken, ließ das Klinikum nun eine Station zu Ehren des Vereins umbenennen.   [mehr]

(Freitag, 11.10.19 - 15:37 Uhr    -    279 mal angesehen)

Fit Kids

Fit KIDS: Unterstützung für Kinder von suchtkranken Eltern

Mehr als 30% der Kinder von suchtkranken Eltern werden später selbst süchtig, so die Jugend- und Drogenberatung Reutlingen. Um dem entgegenzuwirken, ist Reutlingen nun ein zertifizierter Fit KIDS - Standort. Das Projekt unterstützt Kinder suchtkranker Eltern durch verschiedene Angebote und Aktionen.   [mehr]

(Mittwoch, 02.10.19 - 16:35 Uhr    -    443 mal angesehen)

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Ulrich Wickert

Journalist Ulrich Wickert findet "Indien schlimmer als China"

"In Indien werden die Menschenrechte viel mehr gebrochen als in China" - Das mahnt der Journalist und Autor Ulrich Wickert an, der als Pate von Plan International Selbsthilfe-Projekte unterstützt. So würden in Indien nach wie vor Kinder verkauft. Plan International vergibt heute zusammen mit der Ulrich-Wickert-Stiftung einen Journalistenpreis für Reportagen über Lebensumstände von Kindern in Entwicklungsländern.   [mehr]

(Mittwoch, 11.09.19 - 08:11 Uhr    -    1178 mal angesehen)

Palmer &IB

Boris Palmer signiert Rad für guten Zweck

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer unterstützt den Internationalen Bund, kurz IB, nicht nur, er fungierte zum 70. Jubiläum im Januar diesen Jahres auch als Festredner - nun unterstützt er den IB außerdem noch durch eine Jubiläumspatenschaft.   [mehr]

(Donnerstag, 05.09.19 - 16:10 Uhr    -    465 mal angesehen)

Südliche Breitmaulnashörner

Kurz vorm #Aussterben: Eizellen des nördlichen #Breitmaulnashorns erfolgreich künstlich befruchtet

Es ist ein verzweifelter Kampf gegen das Aussterben einer ganzen Art: Nur noch zwei Weibchen des Nördlichen Breitmaulnashorns sind am Leben. Sati, der letzte Nashornbulle, starb im vergangenen Jahr. Jetzt gibt es wieder Hoffnung, das Erlöschen der Art zu verhindern: Internationale Wissenschaftler unter Federführung des Berliner Leibnitz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ist die künstliche Befruchtung von Eizellen der beiden Weibchen gelungen: Mit dem eingefrorenen Samen zweier verstorbener Nashornbullen. Und die Sache lief besser, als erwartet..   [mehr]

(Sonntag, 01.09.19 - 20:02 Uhr    -    591 mal angesehen)

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Welt-Aids-Tag

Therapie ermöglicht HIV-Positiven Sex ohne Übertragungsrisiko - Aidshilfe begrüßt Kampagne

Eine spezielle Therapie kann HIV-Positiven Sex ohne Kondom ermöglichen, ohne dass Ansteckungsgefahr für den Partner besteht. Darauf macht die Kampagne "Wir machen"s ohne" zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember aufmerksam. Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßt die Aktion: Sie könne Stigmatisierung und Ausgrenzung entgegen wirken. Zum Schutz durch Therapie gehöre jedoch in jedem Fall Vertrauen in den Partner.

Herz

Am Vortag des Welt-Aids-Tages machen sie öffentlich, dass sie auf Kondome verzichten - ohne dass ein Übertragungsrisiko besteht. Ihre Botschaft: "Eine gut wirksame Therapie verhindert die Übertragung von HIV. Sex ohne Kondom ist dann Safer Sex."

Michèle Meyer, die Initiatorin der Aktion, erklärt dazu: "Schutz durch Therapie ist wissenschaftlich belegt. Wir leben es und reden darüber!" Auf der Facebook-Seite haben sich mittlerweile auch HIV-negative Menschen solidarisch erklärt und berichten, dass sie Schutz durch Therapie praktizieren.

Schutzwirkung noch wenig bekannt

Der Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe, Manuel Izdebski, begrüßt die Aktion: "Die meisten Menschen wissen noch nicht, dass eine gut wirksame HIV-Therapie auch die Übertragung des Virus verhindert. Menschen mit und ohne HIV nutzen diese Schutzmöglichkeit bereits seit Jahren erfolgreich. Diese Aktion wird die Schutzwirkung der HIV-Therapie bekannter machen. Dieses Wissen wird auch Ängste vor Menschen mit HIV reduzieren und damit Ausgrenzung entgegenwirken."

Anlass der Aktion ist eine Äußerung eines jungen HIV-positiven Mannes vor zwei Wochen auf Facebook. "Ich habe regelmäßig Sex ohne Kondom. Schutz durch Therapie macht es möglich", hatte er geschrieben. Er war daraufhin in einigen Medien und den Sozialen Netzwerken angefeindet und bedroht worden. Immer wieder wurde er als "verantwortungslos" bezeichnet, obwohl diese Aussage sachlich richtig ist.

Verantwortungsbewusste Entscheidung

"Ein HIV-Positiver, der HIV nicht weitergeben kann, handelt beim Sex mit HIV-Negativen nicht verantwortungslos. Er kann sich darauf verlassen, dass sein Gegenüber geschützt ist", betont DAH-Vorstand Izdebski. "Verantwortungslos handeln diejenigen, die andere herabwürdigen, statt sich zu informieren. Die Kommentare verstärken das Klischee, Menschen mit HIV seien eine Gefahr. Sie leisten damit Ausgrenzung Vorschub."

Die Selbsthilfe-Aktion auf Facebook will aufklären und damit dieser Stigmatisierung entgegenwirken. Sie will ausdrücklich nicht zum Kondomverzicht aufrufen.

Nicht nur Kondome schützen

"Diese Aktion zeigt, dass es heute verschiedene Möglichkeiten gibt, eine HIV-Übertragung zu verhindern", so Izdebski. "Kondome bleiben die einfachste Möglichkeit sich vor HIV zu schützen, die jeder selbst anwenden kann. Bei Sexualität zwischen HIV-Positiven und Negativen kann aber Schutz durch Therapie eine völlig legitime und verantwortungsbewusste Entscheidung sein, die zu einer erfüllten Sexualität beiträgt."

Wichtig: Wer Schutz durch Therapie praktizieren möchte, muss sich vorher gut informieren, da einige Bedingungen erfüllt sein müssen (siehe unten). Während HIV-Positive Menschen meist wissen, ob sie HIV noch übertragen können oder nicht, müssen HIV-Negative Menschen im Einzelfall abschätzen, ob sie genug über den Partner wissen. Dafür ist Vertrauen notwendig. Die Deutsche AIDS-Hilfe rät, im Zweifel Kondome zu verwenden.

Therapie schützt zuverlässig

Und so funktioniert die Schutzwirkung der Therapie: HIV-Medikamente unterbinden die Vermehrung von HIV im Körper. Sind im Blut dauerhaft keine Viren mehr nachweisbar, ist eine Übertragung so gut wie ausgeschlossen. Schon seit Jahren ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Therapie mindestens so zuverlässig wie Kondome (Studie HPTN 052, Partner-Study).

Bedingung für diese Schutzstrategie sind die zuverlässige Einnahme der Medikamente und regelmäßige Blutuntersuchungen. Wer Schutz durch Therapie praktiziert muss außerdem wissen, dass durch den Verzicht auf das Kondom das Risiko steigt, sich mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu infizieren. Deswegen sollte man sich regelmäßig untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Therapiequote steigt

In Deutschland leben rund 83.000 Menschen mit HIV. 69 Prozent erhalten eine HIV-Therapie. Von den Menschen, bei denen HIV bereits diagnostiziert wurde, nehmen 82 Prozent HIV-Medikamente. Die Tendenz ist steigend, weil mittlerweile erwiesen ist, dass sich ein früher Therapiebeginn gesundheitlich auszahlt. Rund 13.000 Menschen wissen noch nichts von ihrer HIV-Infektion.

Schutz durch Therapie ist nicht zu verwechseln mit der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP), bei der HIV-Negative das HIV-Medikament Truvada vorbeugend einnehmen. Beim Schutz durch Therapie entfalten die Medikamente des HIV-Positiven die Schutzwirkung.

Mehr Informationen: http://www.aidshilfe.de/de/faq/schutz-durch-therapie

(Montag, 30.11.15 - 19:43 Uhr   -   4287 mal angesehen)
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