Weihnachtstruck 2019 Gomaringern

Johanniter Weihnachtstrucker sind wieder unterwegs

Der Johanniter Weihnachtstruck ist wieder auf den Straßen unterwegs. In den Regionalverbänden Württemberg Mitte und Stuttgart holt er Geschenk-Pakete ab, die bei Firmen und Schulen gespendet wurden.   [mehr]

(Freitag, 13.12.19 - 15:29 Uhr    -    177 mal angesehen)

Briefmarathon Amnesty International

Amnesty International startet Briefmarathon im Rathaus Foyer

Am zehnten Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Seitdem wird der zehnte Dezember als Tag der Menschenrechte gefeiert und auch zum Anlass genommen, um auf weltweite Menschenrechtsverstöße hinzuweisen. Seit gestern liegen daher im Foyer des Tübinger Rathauses zehn ausgewählte Beispiele solcher Menschenrechtsverletzungen aus, die Teil des alljährlichen Briefmarathons der Amnesty International sind.   [mehr]

(Dienstag, 10.12.19 - 17:43 Uhr    -    352 mal angesehen)

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RT-Aktiv spendet 2000Euro an Reutlinger Hilfsorganisationen

Ein Dankeschön für Hilfsorganisationen

Die Interessensgemeinschaft RT-Aktiv würdigt das Engagement der Helfer des 20. Reutlinger Sicherheitstags mit einem finanziellen Dankeschön.   [mehr]

(Samstag, 07.12.19 - 17:30 Uhr    -    427 mal angesehen)

CVJM sammelt, Brot für die Welt

Spendenaktion - CVJM sammelt für "Brot für die Welt

Am heutigen Samstagvormittag eröffnete der CVJM Reutlingen die 52. "Brot für die Welt und CVJM Weltdienst Sammelaktion" auf dem Reutlinger Marktplatz. Musikalisch umrahmt wurde der Startschuss für die Spendenaktion vom Reutlinger Posaunenchor und einigen adventlichen Liedern.   [mehr]

(Samstag, 30.11.19 - 17:06 Uhr    -    518 mal angesehen)

Landrat Joachim Walter

Bewerber für Lilli-Zapf-Jugendpreis gesucht

Noch bis zum 10. Dezember können sich junge Menschen aus dem Landkreis Tübingen für den Lilli-Zapf-Jugendpreis bewerben.   [mehr]

(Mittwoch, 27.11.19 - 18:25 Uhr    -    406 mal angesehen)

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Menschenrechte

Journalist Ulrich Wickert findet "Indien schlimmer als China"

"In Indien werden die Menschenrechte viel mehr gebrochen als in China" - Das mahnt der Journalist und Autor Ulrich Wickert an, der als Pate von Plan International Selbsthilfe-Projekte unterstützt. So würden in Indien nach wie vor Kinder verkauft. Plan International vergibt heute zusammen mit der Ulrich-Wickert-Stiftung einen Journalistenpreis für Reportagen über Lebensumstände von Kindern in Entwicklungsländern.

Ulrich Wickert

"Ich bin nie nach Indien gefahren", bekannte Ulrich Wickert kürzlich bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich fühle mich unwohl in einem Land, das mit Menschen so umgeht, wie in Indien mit Menschen umgegangen wird", erklärte der frühere Tagesthemen-Moderator. China sei sehr viel besser als Indien, verglich Wickert, wenngleich auch dort einiges schlimm sei.

"Frau Merkel fährt nach China und dann sagen die Journalisten in Deutschand immer, 'Haben Sie auch gesagt, dass die Menschenrechte uns wichtig sind?'. Und wenn Frau Merkel nach Indien fährt, spricht keiner über die Menschenrechte", echauffierte sich Wickert.

Eltern verkaufen Kinder an Teeplantagen

In Indien würden Kinder nach wie vor verkauft, berichtete Wickert, der die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International seit 1995 unterstützt und ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation ist. Käufer der Kinder seien zum Beispiel Teeplantagen: "Da bringt dann ein Vater sein Mädchen, wenn sie sieben Jahre alt ist hin, kriegt dafür sechs, sieben, acht Dollar, fährt wieder zurück und lässt das Mädchen da. Das soll jetzt lernen, Tee zu zupfen. Und dort wird alles gemacht, dass sie die Familie vergisst. Das ist für mich furchtbar", betonte Wickert mit hörbarer Empörung.

Mädchen landen in Bordellen

Plan International, wo Wickert Pate ist, unterstützt vor allem Mädchen. Wickert schilderte, wie es dazu kam. "Die haben in Nepal erfahren, dass Mädchen aus der untersten Kaste automatisch mit sechs, sieben jahren als Haushaltshilfe weiterverkauft werden. Aber nicht nur das." Die Mädchen würden auch abgeholt und in Bordelle gebracht, etwa nach Kalkutta.

Nach Ansicht von Ulrich Wickert wird zu selten "die Einhaltung der Rechte von Kindern gefordert, wenn deren Menschenrechte hunderttausendfach missachtet werden, etwa wenn Mädchen in Indien oder Nepal oder Mali oder sonst wo in sklavenähnliche Verhältnisse verkauft werden". Journalisten müssten sich verstärkt für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen. "Das erfordert in manchen dieser Länder Mut", meint Wickert - diesen Mut will er mit dem Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte fördern.

Ulrich Wickert vergibt mit seiner Stiftung deshalb auch in diesem Jahr wieder einen Journalistenpreis. Der mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte zeichnet Reportagen und Features aus, die beispielhaft auf die Lebensumstände von Kindern in Entwicklungsländern aufmerksam machen. Im Rahmen des Preises wird auch der Peter Scholl-Latour Preis für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten verliehen.

Heute Abend werden die Siegerinnen und Sieger auf einer Abendveranstaltung von Plan International in Berlin geehrt. Acht deutsche Journalistinnen und Journalisten können auf eine Auszeichnung (Preis Deutschland/Österreich bzw. Peter Scholl-Latour Preis) hoffen. Als internationaler Preisträger steht José Alberto Mojica Patiño, Redakteur der kolumbianischen Tageszeitung El Tiempo, bereits fest. Einen Sonderpreis für ihre Medienarbeit erhalten die Hamburger "Youth Advocates", Jugendliche mit Flucht- und Migrationserfahrung.

Im zweiten Teil der Abendveranstaltung feiert die Kinderhilfsorganisation das 30. Jubiläum ihrer deutschen Organisation. Grundlage für alle Aktivitäten des Vereins ist die UN-Kinderrechtskonvention, die in diesem Jahr ebenfalls 30 Jahre alt wird.

(Mittwoch, 11.09.19 - 08:11 Uhr   -   1483 mal angesehen)
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