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Charity Auktion auf eBay – Feiern in der VIP Loge
Ranstad/spenden.net
Randstad “Meet & Greet” mit den Brose Baskets in Bamberg Eschborn, Januar 2010 – Im Rahmen einer Charity Auktion versteigert Deutschlands größter Personaldienstleister Randstad im Auktionszeitraum von 28. Januar ab 20 Uhr bis 07. Februar, 20 Uhr, auf dem weltweiten Online-Marktplatz eBay ein “Meet & Greet” mit den Brose Baskets. Der Gewinner der Auktion bekommt beim Europacup-Spiel am 2. März gegen die Panellinios Athen in der Jako Arena in Bamberg die Möglichkeit, mit neun Freunden und Bekannten in der VIP Loge zu feiern und das Basketballspiel zu verfolgen. Dabei trifft der Gewinner seinen “Lieblingsspieler” für eine halbe Stunde und bekommt ein von der Mannschaft unterschriebenes Trikot. Auch wird zum Abendessen die gesamte Mannschaft im VIP Bereich anwesend ein. Der Erlös der Auktion geht an die BasKIDball, einem gemeinnützigen Projekt für Kinder und Jugendliche. Die Versteigerung des "Meet & Greet” mit den Brose Baskets in Bamberg ist Teil einer Charity Auktion von Randstad. Bis Februar 2010 versteigert Randstad gemeinsam mit eBay und Partnern wie den Berliner Freunden, AT&T Williams und den Brose Baskets monatlich exklusive Treffen mit Stars. So kamen im vergangenen Jahr “Meet & Greets” mit dem Formel1-Piloten Nico Rosberg, der Mannschaft des Hertha BSC und den Spielern der Brose Baskets unter den Hammer. Der Erlös aller Versteigerungen wird zu 100 Prozent für einen guten Zweck gespendet. Demzufolge geht der Geldbetrag aus der Versteigerung des Treffens mit den Brose Baskets in Bamberg an ‚BasKIDball‘. Neben einem offenen Basketballtreff werden Kindern und Jugendlichen über das Projekt BasKIDball Hausaufgabenbetreuung, ein Schülercafé sowie spezielle Förderungsmaßnamen geboten. Schirmherr von BasKIDball ist der NBA-Spieler Dirk Nowitzki. Weitere Informationen zum Engagement von Randstad Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, ist Teil der Randstad Unternehmensphilosophie. Deswegen gehören neben der Charity Auktion auch Sponsoringaktivitäten wie bespielsweise die Unterstützung des ‚Hamburger Wegs‘ zum Engagement des Personaldienstleisters. Im Rahmen verschiedener Projekte setzt der Personaldienstleister sich vor allem auch für die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern ein. ‚Du bist ein Talent‘ ist zum Beispiel ein Projekt, das Hauptschüler durch mehrjährige Partnerschaften auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Die von Randstad ins Leben gerufene ‚Aktion Jobcoach‘ unterstützt bundesweit Berufsschüler im Rahmen einer praxisnahen Unterrichtseinheit beim Einstieg in die Arbeitswelt. Gering qualifizierten Zeitarbeitnehmern wiederum erhalten durch ‚Lernen im Job – Kompetenzerwerb in der Zeitarbeit‘ die Möglichkeit, ein Zertifikat der IHK oder des TÜV Rheinlands zu erwerben. Für die Mitarbeiter von Randstad gehören individuelle Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zum festen Angebot. Der Link zur Auktion lautet: www.eBay.de/starsandcharity. Das Mindestgebot liegt bei 1 Euro.
Keine Kinder in ehemaligem Krankenhaus umgekommen: Meldung über 300 tote Kinder im Padre Waasson Zentrum nicht bestätig t!
"Unsere Kleinen Brüder und Schwestern"/spenden.net
Port-au-Prince/Karlsruhe. Entgegen der gestern verbreiteten Meldung sind im ehemaligen Kinderkrankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, dem „Padre Wasson Zentrum“ in Pétionville keine 300 Kinder zu Tode gekommen.
„Bereits kurz nach dem Erdbeben konnten wir eine amerikanische Freiwillige lebend bergen. Ihr Bruder und eine weitere Amerikanerin sind in den Trümmern leider ums Leben gekommen. „Da um 15:30 Uhr in diesem Gebäude Behandlungsschluss ist, können wir davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt des Erdbebens keine Kinder mehr im Gebäude waren. Momentan haben wir aber noch nicht zu allen der 100 Kinder, die im Padre Wasson Zentrum von unseren Mitarbeitern therapiert wurden, Kontakt. Deshalb wissen wir nicht, wie viele dieser Kinder das Erdbeben tatsächlich überlebt haben“, sagt Heiko Seeger, Geschäftsführer von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ Karlsruhe.
Seit Ende 2006 wurde das ehemalige Krankenhaus der Organisation als ambulantes Therapiezentrum für körperlich und geistig behinderte Kinder aus dem Großraum Port-au-Prince genutzt. Im Therapieprogramm wurden mehr als 100 Kinder und Jugendliche behandelt.
Täglich wurden 20 von ihnen therapiert. Die Behandlungen endeten immer um 15.30 Uhr. Dann verließen die Kinder zusammen mit ihren Eltern das Gebäude. „Da das Erdbeben um 16:53 Uhr haitianischer Zeit stattfand, können wir mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass noch Kinder im Gebäude waren“, sagt Seeger.
Zu den Todesopfern kam es, weil sich im „Padre Wasson Zentrum“ auch die Unterkünfte der Freiwilligen befanden. Erin und Ryan Klos sowie Molly Hightower befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens im Gebäude.
Erin konnte nach rund mehrstündiger Suche lebend geborgen werden, für ihren Bruder Ryan und Molly kam jede Hilfe zu spät. Laut einer Mitarbeiterin vor Ort begannen Helfer gestern mit der Beseitigung der Trümmer.
Das im Dezember 2006 eröffnete neue Krankenhaus „St. Damien“ von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ versorgte bereits kurz nach dem Erdbeben die ersten Opfer. Tausende von Menschen wurden bislang von den Ärzten und Krankenschwestern behandelt.
Das medizinische Personal umfasst derzeit rund 80 Mitarbeiter, darunter neun deutsche Helfer, die nach dem Erdbeben von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ nach Haiti entsandt wurden.
Neben der medizinischen Hilfe für die Erdbebenopfer leiteten die mehr als 400 Mitarbeiter der Organisation in Haiti auch schnell Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung ein. Ein Tanklastwagen bringt täglich sauberes Wasser zu den Menschen in den Slums.
In der Bäckerei des Hilfswerks im beruflichen Ausbildungszentrum „Francisville“ (Tabarre) backen die Auszubildenden täglich 5.000 Brötchen, die an die hungrigen Menschen in Port-au-Prince verteilt werden. 26 Mitarbeiter der Organisation suchen inzwischen nach alleingelassenen Kindern und nehmen sie zunächst in den Einrichtungen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf. Werden von den Sozialarbeitern des Kinderhilfswerks Verwandte aufgefunden, werden die Kinder wieder in deren Obhut übergeben. Diejenigen Kinder, die ihre Eltern bei dem Erdbeben verloren haben, werden im Kinderdorf der Organisation aufgenommen. Das Team um Alfonso Leon kümmert sich inzwischen auch in den mehr als 600 entstandenen Zeltstädten um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Sie erhalten Spielangebote, eine Mahlzeit und sauberes Wasser.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ hat bereits 75 Jugendliche, die im Kinderdorf aufgewachsen sind, zwischenzeitlich aber bei Verwandten lebten, wieder im Heim aufgenommen. Mehr als 30 behinderte Kinder, die verlassen in den Trümmern zusammengestürzter Gebäude gefunden wurden, werden inzwischen im Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum „Kay St. Germaine“ behandelt.
Dieses Zentrum wird in der näheren Zukunft eine wichtige Rolle für die therapeutische Betreuung vieler traumatisierter Kinder spielen, insbesondere auch für die vielen Kinder und jungen Menschen, denen Gliedmaßen amputiert werden mussten.
Ein Krisenstab um den nationalen Direktor von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, Pater Richard Frechette, arbeitet derzeit an Lösungsansätzen, wie der Not der Bevölkerung kurz-, mittel- und langfristig entgegen gewirkt werden kann. Insbesondere arbeitet das Team mit Hochdruck daran, wie die schon vor dem Erdbeben zahlreich vorhandenen Hilfsangebote der Organisation noch weiter ausgebaut werden können.
„Der Wiederaufbau in Haiti ist für die internationale Staatengemeinschaft eine gewaltige Herausforderung und wird sehr lange dauern. Unsere Organisation ist seit mehr als 20 Jahren in Haiti tätig. Die Haitianer erkennen unsere Arbeit an und schätzen unsere Organisation. Sie wissen, dass wir auch künftig im Land bleiben und für sie da sein werden“, sagt Heiko Seeger.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00. Oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation www.MyGoodShop.org, wo es auch alle aktuellen Informationen aus Haiti gibt.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schenkt seit 55 Jahren verwaisten und verlassenen Kindern in Lateinamerika ein Zuhause. Zurzeit leben insgesamt etwa 3.500 Kinder in neun Kinderdörfern. Die Kinder leben dort wie in einer großen christlichen Familie, gehen zur Schule und können einen Beruf erlernen. Seit der Gründung des ersten Kinderdorfes sind schon rund 16.000 Kinder bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen und haben erfahren, was bedingungslose Annahme und Liebe, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung bedeutet. Außerdem nutzen jährlich über 40.000 Kinder und Erwachsene aus der Umgebung die Schulen und Krankenstationen der Kinderdörfer.
Konto 12 000, BLZ 660 205 00, Sozialbank Karlsruhe Stichwort: Erdbeben Haiti
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. Internet: www.HilfeFuerWaisenkinder.de E-Mail: info@nphamigos.de
Alles für ein Kamel - Charity in der Wüste: 5. Rallye Allgäu-Orient
Ein Vorbericht vom Team Der3TEgang:
"Wir schicken ihren Spritschlucker in die Wüste Die einen wracken ihr Auto ab, wir fahren bis in die Wüste, unterstützen eine gute Sache und tauschen es gegen ein Kamel.
Viele halten uns für verrückt, aber für uns ist es ein Abenteuer mit karitativem Engagement. Bereits zum 5. mal findet in diesem Jahr die Rallye Allgäu-Orient statt. Inzwischen ist die Rallye so begehrt, dass die Startplätze innerhalb von 30 Stunden vergeben waren. Über 100 Teams begeben sich am 30. April 2010 auf große Fahrt und unser Team der3TEgang ist dabei. Nicht das schnellste Team gewinnt, sondern wer die gestellten Aufgaben am besten löst.
2009 gab es z.B. Punkte für die meisten Grenzübertritte, das Beschaffen von Noten eines Nationalliedes des jeweiligen Landes und die Absolvierung besonderer Aufgaben, wie z.B. eine Wüstensonderprüfung. Ein Team besteht aus 2 bis 3 Autos mit je 2 Fahrern – ankommen müssen alle in mindestens einem der gestarteten Fahrzeuge. Die Fahrt führt durch Südosteuropa, durch die Türkei, Syrien bis in die jordanische Hauptstadt Amman. Die Siegprämie ist: ein Kamel.
Als gute Tat gehen die Rallyewagen nach erfolgreicher Ankunft in Jordanien in das Eigentum des UNO-Welternährungsprogramms über, und werden für karitative Projekte veräußert. In den letzten Jahren kamen so jährlich zwischen 60.000 und 80.000 Euro zusammen.
Ein gefördertes Projekt, war der Aufbau einer Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman). Sie wird zunächst mindestens fünf armen Beduinenfamilien Einkommen und Arbeit bringen. Dann haben bei der Rallye 2009 Teilnehmer 300 hörgeschädigten Kindern gespendete Hörgeräte mitgebracht und fachgerecht angepasst.
Unser Team hat sich dieses Jahr zur Aufgabe gemacht, Hilfsgüter mit auf die Strecke zu nehmen und damit Menschen zu unterstützen, die in Not geraten sind. Neugierig sind wir auf die Länder, die wir durchreisen, auf das Kennen lernen neuer Kulturen, vieler Menschen und ihren Geschichten.
Von der heißen Quelle in den Wüstensand: Vor einem halben Jahr entstand bei einer unserer wöchentlichen Thermalbadbesuche die Idee und damit unser Team. Gelesen hatten wir Berichte über ein Team, das an einer non-profit Rallye teilnahm. Die Idee stammt übrigens von einem Reutlinger, der heute im Allgäu wohnt.
Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee! „Ein zahlbares Abenteuer mit kalkulierbaren Risiken für positiv verrückte Menschen“ sollte es werden. Die Antwort auf Paris Dakar. „Eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt“ wie der Organisator Wilfried Gehr heute sagt.
Für uns ist es zwar die erste Rallye, aber nicht die erste Abenteuerreise. Die Brüder Käsmann wurden schon als Kleinkind durch Europa bis nach Afrika von ihren Eltern kutschiert, um der Schule zu entweichen. Ihre Eltern dachten, das sei das Beste für die Jungs. Bis zum Bosporus haben sie es geschafft, und jetzt steht fest: wir wollen noch weiter!
Mone hat immerhin den Sprung aus dem Kuhkaff übern Neckar geschafft. Als einzigste Frau fühlt sie sich nicht auf verlorenem Posten, sondern erwähnt nur grinsend “ich heb doch immer den Ringschlüssel“.
In seiner Jugend bereiste Dirk jeden Winkel, des ihm zur Verfügung stehenden Landes. Als ihm dann vor 20 Jahren mit dem Mauerfall die Welt zu Füßen gelegt wurde, nutzte er seine neuen Möglichkeiten erkundete eben diese, bis die Familie ihn wieder etwas sesshafter werden ließ. Vor ein paar Jahren, im Ärger über hohe Fährpreise nach Norwegen, baute er mit Freunden einen VW Bus aus und fuhr auf dem Landweg via Murmansk zum Nordkap.
„An unsere Grenzen kommen wir erst, wenn der Motor ausfällt und wir die Karre durch die Karpaten schieben müssen!“ meint Beppo. Denn die Schwierigkeiten die noch auf uns zukommen werden, können wir nur erahnen. Aber von Geschichten über korrupte Polizisten, unbefahrbare Straßen, Flüsse und keine Brücke weit und breit, stundenlanges Ausharren an den Grenzen und Sand im Getriebe, lassen wir uns nicht abschrecken.
Noch gibt es bis zum Start viel zu tun. Zwar haben wir schon von einem Tübinger Allgemeinarzt ein Fahrzeug gespendet bekommen, aber wir brauchen noch ein zweites. Die Autos müssen hergerichtet werden, Ersatzteile besorgt, Ausrüstungsgegenstände gekauft und Geld fürs Tanken beschafft werden. „Damit wir keine Bank überfallen müssen“ sagt Mone im Scherz, „haben wir uns was ausgedacht:“
Für 10 Euro (oder mehr) kann jeder eine Rallyegrußkarten erwerben, die wir direkt aus Jordanien abschicken. Geben Sie einfach bei der Überweisung auf unser Spendenkonto im Verwendungszweck Ihren Name und Adresse an. Unser Spendenkonto: der3TEgang, Kontonummer 72164000, BLZ 640 618 54 bei der Volksbank Steinlach-Wiesaz-Härten.
Wer sich noch näher informieren will, kann das im Internet unter www.der3TEgang.de tun. Dort wird auch ab 30. April 2010 täglich berichtet, welche Abenteuer das Team auf seiner großen Fahrt bewältigen wird."
Erdbeben in Haiti: Wasserversorgung läuft
Port-au-Prince - 19. Januar. THW/spenden.net Das erste Wasser des THW hat die Bevölkerung erreicht. Seit gestern läuft eine Trinkwasser-Aufbereitungsanlage in der Nähe des Flughafens von Port-au-Prince mit voller Leistung. Eine zweite Anlage wird heute den Betrieb aufnehmen. Insgesamt kann so das THW mindestens 30.000 Menschen am Tag mit lebenswichtigem Trinkwasser versorgen.
Im sogenannten SEEWA-Camp (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) wird das Wasser aufbereitet und auf Tanklastwagen verladen. Für die Trinkwasser-Aufbereitung greift das THW auf die Technik der Anschwemmfiltration zurück. Dafür wird Wasser in einem Behälter mit Chemikalien vorbehandelt. Anschließend wird es durch einen Aktivkohlefilter gepresst. Nach der Chlorierung wird das Wasser im mitgeführten Labor auf seine Qualität überprüft.
Treffen der deutschen Hilfsorganisationen im SEEWA-Camp: Deutsche Haiti-Hilfe wird gebündelt
THW/spenden.net. Am 18.01.2009 fand ein Treffen der deutschen Hilfsorganisationen vor Ort im SEEWA-Camp statt. Dadurch wird der Informationsaustausch aller deutschen Organisationen gewährleistet und das deutsche Hilfsangebot gebündelt. Ein THW-Team unterstützt die deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfe.
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Schelztor Klinik unterstützt Haiti
Freitag, 29. Januar 2010
Schelztorklinik/spenden.net Eines der ärmsten Länder wurde von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Viele Tote und noch mehr Verletzte sind die traurige Bilanz. Leider folgten dem Beben weitere Nachbeben - damit ist es nicht getan. Die Verletzten benötigen dringend Hilfe und die Menschen, die gesundheitlich verschont geblieben sind benötigen Wasser und etwas zu Essen. Genau an diesem Punkt wird zurzeit die meiste Hilfe benötigt. Hilfstransporte erreichen das Land, kommen jedoch nur schlecht zu den Menschen durch. Je mehr Hilfe und Unterstützung die Opfer erhalten desto besser. Das hat sich auch die Schelztor-Klinik gedacht. Das Ärzteteam um Dr. Lingnau, Ärztlicher Leiter Chirurgie, Unfallchirurgie haben sich entschlossen, zu helfen. Ab sofort spendet die Klinik für jeden Patienten 1 Euro nach Haiti. So wird den Patienten hier und in Haiti geholfen. Bei der hohen Anzahl von Patienten die die Schelztor-Klinik seit Jahren täglich aufsuchen, wird so ein hoher Betrag zustande kommen, um die Opfer in Haiti lohnend unterstützen zu können.
Haiti - Wer hilft beim Wiederaufbau?
Freitag, 29. Januar 2010
Aneliese Gutmann auf Haiti (c) HiP
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HiP/spenden.net
Das Erdbeben in Haiti hat über 110.000 Menschen das Leben gekostet, Häuser und andere Teile der Infrastruktur sind in hohem Maß zerstört. Noch sind Katastrophenhelfer vor Ort und leisten Unglaubliches, um die Not der Menschen zu lindern.
In wenigen Wochen wird Haiti aus den Schlagzeilen verschwunden sein. Doch damit können die Überlebenden noch lange nicht in die Normalität zurückkehren. Experten schätzen, dass der Wiederaufbau mindestens zehn Jahre dauern wird.
Der St. Johanner Verein „HiP – Helfen in Partnerschaft“ hat im Jahr 2002 den Bau einer Schule auf Haiti unterstützt. Inzwischen wissen wir, dass Projektleiterin Anneliese Gutmann (Foto) die Erdbebenkatastrophe unbeschadet überstanden hat. Die Nahrungsvorräte, die in der Schule für vier Monate Kinderspeisung lagerten, hat sie beim Bürgermeister abgegeben, damit die Menschen in der Stadt überleben können. Die Schulgebäude sind teilweise zerstört.
Für Haiti wird es wichtig sein, dass nicht eine ganze Generation infolge des Erdbebens in die Bildungslosigkeit gestürzt wird. Ohne die Fähigkeit der Menschen, zu lesen, schreiben und rechnen wird sich dieses arme Land wirtschaftlich nie entwickeln. Darum ruft HiP in einer Einmal-Aktion zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Schule von Anneliese Gutmann auf. Wir bitten Sie, den Menschen auf dieser karibischen Insel zu helfen – sie haben es bitter nötig. Ihre Spende hilft, dass die Haitianer nach dem baldigen Abzug der Katastrophenhelfer eine neue Perspektive für ihr Land bekommen können.
Bitte spenden Sie direkt an den Verein "Foundation e. V. humanitäre Hilfe" Konto 2063454, LBBW Stuttgart, BLZ 60050101, Stichwort "Schulen Haiti" Weitere Infos: www.foundation-ev.de
LandsAid: Weiteres Team erreicht Haiti
Freitag, 29. Januar 2010
LandsAid/spenden.net
Immer wichtiger wird die medizinische Nachsorge – Teamkoordinator Hans Musswessels: „Die Verletzungen dürfen sich nicht infizieren!“ Kaufering, 26. Januar 2010 – Der Vorstandsvorsitzende der Hilfsorganisation LandsAid, Hans Musswessels, ist seit einer Woche in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince im Einsatz. Im Elendsviertel Cité Soleil hat er die Koordination einiger internationaler medizinischer Teams übernommen. Bereits seit vielen Jahren ist die LandsAid-Partnerorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ dort aktiv. Derzeit versorgen die Helfer die Verletzten in mobilen Praxen. Seit Sonntag ist ein weiteres LandsAid-Team, eine Hebamme aus Marburg und ein Notfallmediziner aus Dresden, auf dem Weg nach Haiti. Sie werden heute Nachmittag dort eintreffen und ihre Arbeit aufnehmen. „Fast alle Häuser sind zerstört, die Menschern leben unter Plastikplanen auf der Straße, es fehlt an allem“, berichtet Hans Musswessels aus der Hauptstadt. Viele Erdbebenopfer sind traumatisiert, der Schock des katastrophalen Bebens sitzt tief. Eine Mutter von fünf Kindern sitzt wie erstarrt da. Seit sie vor zwei Wochen nach Stunden von ihren Kindern aus den Trümmern ihres Hauses befreit wurde, hat sie kein Wort mehr gesprochen. Auguste Frantiz, 16 Jahre, ist mit seinem verletzten Bein hierher gehumpelt. Sechs Tage haben er und seine Familie nach dem Beben gebraucht, bis sie hier in der mobilen Klinik endlich ärztliche Hilfe gefunden haben. Der gelernte Krankenpfleger Hans Musswessels inspiziert die Wunde. „Nachdem tagelang rund um die Uhr operiert wurde, verlagert sich der Fokus unserer Arbeit mehr und mehr auf die Nachsorge, wir müssen unbedingt darauf schauen, dass sich die Verletzungen nicht infizieren“, erklärt Musswessels die Lage. Die hygienische Situation ist verheerend. Vielerorts gibt es kein Wasser, schon gar kein sauberes. Viele Patienten müssen täglich versorgt werden. Auguste lässt sich den Gips signieren. „Das tut mir gut, es erinnert mich, dass ich nicht allein gelassen wurde“, sagt er. Morgen wird er wieder kommen. LandsAid e.V. bittet um Spenden auf das Konto 10022 VR Bank Landsberg BLZ 700 932 00
Erdbeben in Haiti: Mehr Wasser für die Überlebenden
Freitag, 29. Januar 2010
Frisches Trinkwasser (c) THW
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THW/spenden.net
Bonn - 27. Januar. Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti entsendet das THW heute weitere Einsatzkräfte in die Katastrophenregion. Die THW-Helferinnen und Helfer werden die Trinkwasserversorgung auf das Umland von Port-au-Prince ausweiten und in der Stadt Léogâne zwei weitere Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) in Betrieb nehmen. In der Küstenstadt richtet das THW zudem eine Koordinierungsstelle für Hilfsorganisationen ein. Darüber hinaus unterstützt das THW in Port-au-Prince auch weiterhin die Deutsche Botschaft bei der Koordinierung der deutschen Hilfsmaßnahmen und sichert die Wasserversorgung von bis zu 50.000 Menschen.
"Trinkwasser gehört nach wie vor zu den dringend benötigten Versorgungsgütern der Menschen in Haiti. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe rechnen wir mit einem längeren Einsatz ", sagte der THW-Einsatzleiter Klaus Buchmüller heute morgen in Bonn. In der rund 35 Kilometer westlich von Port-au-Prince gelegenen Stadt Léogâne, dem Epizentrum des Bebens, wird das siebenköpfige THW-Team in den kommenden Tagen ein Camp für die internationalen Hilfsorganisationen errichten. Dort können bis zu 30 Menschen leben und arbeiten. Von dort aus soll auch die deutsche Hilfe für die Region koordiniert werden. Unweit des Camps werden an einem Fluss die beiden neueingetroffenen TWA in Betrieb genommen - jede in der Lage 6.000 Liter Wasser in der Stunde aufzubereiten.
Das Team-Léogâne setzt sich zusammen aus Helferinnen und Helfern der THW-Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein; Bremen, Niedersachsen; Sachsen, Thüringen; Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt; Baden-Württemberg und Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Derzeit produzieren die zwei TWA des THW in Port-au-Prince mehr als 170.000 Liter Trinkwasser täglich. Das nach Qualitätskriterien der Weltgesundheitsorganisation aufbereitete Trinkwasser wird an 20 Abgabestellen unter anderem im Stadtteil Carrefour an die Bevölkerung verteilt.
Haiti: Medizin statt Elfmeter – mobiles Krankenhaus auf Fußballfeld eröffnet
Freitag, 29. Januar 2010
DRK hilft in Haiti (c) DRK
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Berlin, 28. Januar 2010 DRK/spenden.net
Das „Krankenhaus aus der Kiste“ hat auf einem Fußballfeld der haitianischen Stadt Carrefour seinen Deckel gehoben. Das mobile Hospital mit einem Gesamtgewicht von 85 Tonnen ist in den vergangen Tagen von Rotkreuz-Helfern aus aller Welt in Zelten errichtet worden. Es entspricht der Kapazität eines deutschen Kreiskrankenhauses und kann die medizinische Grundversorgung von bis zu 250.000 Menschen sicherstellen. Das modulare System wurde vom DRK entwickelt und ist weltweit einmalig.
„Nach dem Erdbeben in China 2008 waren wir mit dem Aufbau schneller“, erinnert sich Dr. Thomas Moch. “Hier konnten wir keinerlei bestehende Logistik nutzen können, wir mussten erst für Wasser und Strom sorgen“. Für den Einsatz in Haiti wurde die chirurgische Kapazität des Krankenhauses verdoppelt. Acht Operationsteams können im Wechsel in zwei aufblasbaren Operationssälen arbeiten. Ein 100köpfiges Rotkreuz-Team aus Ärzten, Schwestern, Hebammen und Technikern, darunter knapp 30 Deutsche betreibt das Krankenhaus. Die ersten beiden Patienten waren Opfer einer Schießerei auf einem Markt in der Nähe. Sie wurden notoperiert, ein Haitianer verstarb an seinen inneren Verletzungen. Omino Philogenine überlebte.
Am kommenden Samstag werden haitianische Fußballspieler des ASCAR (Assotion de la Sport) das Fußballfeld offiziell an das Team des Rotkreuz-Hospital übergeben. Das Fußballfeld der Stadt Carrefour ist umringt von behelfsmäßigen Behausungen von 5.000 Obdachlosen, die beim Erdbeben alles verloren haben. Das mobile Rotkreuz-Hospital wird mindestens ein halbes Jahr im Einsatz bleiben, auch mit Geldern der Bundesregierung. Eine mobile Gesundheitsstation des DRK ist seit über einer Woche in Betrieb.
Keine Kinder in ehemaligem Krankenhaus umgekommen: Meldung über 300 tote Kinder im Padre Waasson Zentrum nicht bestätigt !
Mittwoch, 27. Januar 2010
Das Kinderkrankenhaus vor dem Einsturz
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"Unsere Kleinen Brüder und Schwestern"/spenden.net
Port-au-Prince/Karlsruhe. Entgegen der gestern verbreiteten Meldung sind im ehemaligen Kinderkrankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, dem „Padre Wasson Zentrum“ in Pétionville keine 300 Kinder zu Tode gekommen.
„Bereits kurz nach dem Erdbeben konnten wir eine amerikanische Freiwillige lebend bergen. Ihr Bruder und eine weitere Amerikanerin sind in den Trümmern leider ums Leben gekommen. „Da um 15:30 Uhr in diesem Gebäude Behandlungsschluss ist, können wir davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt des Erdbebens keine Kinder mehr im Gebäude waren. Momentan haben wir aber noch nicht zu allen der 100 Kinder, die im Padre Wasson Zentrum von unseren Mitarbeitern therapiert wurden, Kontakt. Deshalb wissen wir nicht, wie viele dieser Kinder das Erdbeben tatsächlich überlebt haben“, sagt Heiko Seeger, Geschäftsführer von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ Karlsruhe.
Seit Ende 2006 wurde das ehemalige Krankenhaus der Organisation als ambulantes Therapiezentrum für körperlich und geistig behinderte Kinder aus dem Großraum Port-au-Prince genutzt. Im Therapieprogramm wurden mehr als 100 Kinder und Jugendliche behandelt.
Täglich wurden 20 von ihnen therapiert. Die Behandlungen endeten immer um 15.30 Uhr. Dann verließen die Kinder zusammen mit ihren Eltern das Gebäude. „Da das Erdbeben um 16:53 Uhr haitianischer Zeit stattfand, können wir mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass noch Kinder im Gebäude waren“, sagt Seeger.
Zu den Todesopfern kam es, weil sich im „Padre Wasson Zentrum“ auch die Unterkünfte der Freiwilligen befanden. Erin und Ryan Klos sowie Molly Hightower befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens im Gebäude.
Erin konnte nach rund mehrstündiger Suche lebend geborgen werden, für ihren Bruder Ryan und Molly kam jede Hilfe zu spät. Laut einer Mitarbeiterin vor Ort begannen Helfer gestern mit der Beseitigung der Trümmer.
Das im Dezember 2006 eröffnete neue Krankenhaus „St. Damien“ von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ versorgte bereits kurz nach dem Erdbeben die ersten Opfer. Tausende von Menschen wurden bislang von den Ärzten und Krankenschwestern behandelt.
Das medizinische Personal umfasst derzeit rund 80 Mitarbeiter, darunter neun deutsche Helfer, die nach dem Erdbeben von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ nach Haiti entsandt wurden.
Neben der medizinischen Hilfe für die Erdbebenopfer leiteten die mehr als 400 Mitarbeiter der Organisation in Haiti auch schnell Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung ein. Ein Tanklastwagen bringt täglich sauberes Wasser zu den Menschen in den Slums.
In der Bäckerei des Hilfswerks im beruflichen Ausbildungszentrum „Francisville“ (Tabarre) backen die Auszubildenden täglich 5.000 Brötchen, die an die hungrigen Menschen in Port-au-Prince verteilt werden. 26 Mitarbeiter der Organisation suchen inzwischen nach alleingelassenen Kindern und nehmen sie zunächst in den Einrichtungen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ auf. Werden von den Sozialarbeitern des Kinderhilfswerks Verwandte aufgefunden, werden die Kinder wieder in deren Obhut übergeben. Diejenigen Kinder, die ihre Eltern bei dem Erdbeben verloren haben, werden im Kinderdorf der Organisation aufgenommen. Das Team um Alfonso Leon kümmert sich inzwischen auch in den mehr als 600 entstandenen Zeltstädten um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Sie erhalten Spielangebote, eine Mahlzeit und sauberes Wasser.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ hat bereits 75 Jugendliche, die im Kinderdorf aufgewachsen sind, zwischenzeitlich aber bei Verwandten lebten, wieder im Heim aufgenommen. Mehr als 30 behinderte Kinder, die verlassen in den Trümmern zusammengestürzter Gebäude gefunden wurden, werden inzwischen im Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum „Kay St. Germaine“ behandelt.
Dieses Zentrum wird in der näheren Zukunft eine wichtige Rolle für die therapeutische Betreuung vieler traumatisierter Kinder spielen, insbesondere auch für die vielen Kinder und jungen Menschen, denen Gliedmaßen amputiert werden mussten.
Ein Krisenstab um den nationalen Direktor von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, Pater Richard Frechette, arbeitet derzeit an Lösungsansätzen, wie der Not der Bevölkerung kurz-, mittel- und langfristig entgegen gewirkt werden kann. Insbesondere arbeitet das Team mit Hochdruck daran, wie die schon vor dem Erdbeben zahlreich vorhandenen Hilfsangebote der Organisation noch weiter ausgebaut werden können.
„Der Wiederaufbau in Haiti ist für die internationale Staatengemeinschaft eine gewaltige Herausforderung und wird sehr lange dauern. Unsere Organisation ist seit mehr als 20 Jahren in Haiti tätig. Die Haitianer erkennen unsere Arbeit an und schätzen unsere Organisation. Sie wissen, dass wir auch künftig im Land bleiben und für sie da sein werden“, sagt Heiko Seeger.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ bittet die Bevölkerung weiter um Hilfe. Spenden sind möglich auf das Konto Nr. 12 000 bei der Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660 205 00. Oder direkt im Online-Spenden-Shop der Organisation www.MyGoodShop.org, wo es auch alle aktuellen Informationen aus Haiti gibt.
„Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ schenkt seit 55 Jahren verwaisten und verlassenen Kindern in Lateinamerika ein Zuhause. Zurzeit leben insgesamt etwa 3.500 Kinder in neun Kinderdörfern. Die Kinder leben dort wie in einer großen christlichen Familie, gehen zur Schule und können einen Beruf erlernen. Seit der Gründung des ersten Kinderdorfes sind schon rund 16.000 Kinder bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ aufgewachsen und haben erfahren, was bedingungslose Annahme und Liebe, Teilen, Mitarbeit und Verantwortung bedeutet. Außerdem nutzen jährlich über 40.000 Kinder und Erwachsene aus der Umgebung die Schulen und Krankenstationen der Kinderdörfer.
Konto 12 000, BLZ 660 205 00, Sozialbank Karlsruhe Stichwort: Erdbeben Haiti
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. Internet: www.HilfeFuerWaisenkinder.de E-Mail: info@nphamigos.de
Ein Wettlauf mit der Zeit - Haiti und die Menschen nach dem Erdbeben
Mittwoch, 27. Januar 2010
Franziskaner/spenden.net
Bebender Boden
Am 12. Januar 2010, gegen 16.53 Uhr Ortszeit, ließ in 13 km Tiefe ein Erdbeben der Stärke 7,3 für eine unendliche Minute die Erde in Haiti beben. Plötzlich bewegte sich die Erde unter den Füßen und unter den Häusern der Menschen. Die fassungslosen Worte eines Mannes: „Plötzlich habe ich den Halt verloren, es krachte und ich wurde zu Boden gerissen.“ Entsetzen, Schreie, Schock, Panik, Verwirrung und der Zusammenbruch lassen Kinder, Frauen und Männer alles verlieren. Umherirrende verstörte Menschen überall. In grausamen Sekunden haben sie ihre Kinder, Eltern, Geschwister, Verwandten, Freunde und ihr Zuhause verloren. Mit bloßen Händen
Allein in der Hauptstadt Port-au-Prince ist jedes zweite Haus zerstört. Tausende Menschen sind unter den Trümmern eingeschlossen. Helfer graben verzweifelt und mit bloßen Händen nach Überlebenden. „Wir haben nur unsere Finger zum Graben!“ schreit jemand. Wer überlebt hat, braucht dringend Trinkwasser, Nahrung, Ärzte und Medikamente. Verzweifelt und wütend schreit ein Mann: „ Mehr Ärzte, weniger Journalisten!“. Für viele Menschen kommt jede Hilfe zu spät. Zu viele Menschen sterben. Schutt, Trümmer und Zerstörung, soweit das Auge reicht. Die schon vor dem Erdbeben mangelhafte Infrastruktur ist nun total zusammengebrochen.
Kindertränen
Leblose Körper liegen unter Steinen, Tote liegen auf der Straße. Um ihnen ein wenig Würde zu verleihen, legen Überlebende Tücher über sie. Verängstigt müssen Kinder an den Leichen vorbeigehen und wissen nicht, wo ihre Eltern sind. Verstört und verwaist irren sie weinend in den Trümmern umher. Es sind Hunderttausende von Verletzten und Obdachlosen. Kaum noch Krankenhäuser stehen, und Medikamente fehlen überall. Die Menschen erleiden Unermeßliches. Die Retter beginnen einen Wettlauf mit der Zeit, denn jede Stunde, jede Minute die ungenutzt bleibt, kostet Menschen das Leben. Viele können nicht gerettet werden. Krankheiten und Seuchen drohen. Die gerettet sind, hausen hilflos unter Decken und Planen, ungewiß ihre Zukunft, aber sie können sagen: „Wir leben, wir haben es überlebt!“ Kinder sitzen weinend am Straßenrand, sie haben ihre Eltern verloren. Viele erdulden schreckliches Bangen und Warten auf Lebenszeichen ihrer vermißten Familienmitglieder.
Helfen in bitterster Not
Die Nothilfe für die Menschen in der einstigen Perle der Karibik ist eine Herkulesaufgabe, die einen schnellen Anfang und einen sehr langen Atem verlangt. Bitte helfen Sie uns dabei!
Spendenkonten Bank für Orden und Mission Konto-Nr.: 80 000 103 BLZ : 510 917 11
Sparkasse KölnBonn Konto-Nr.: 25 001 447 BLZ: 370 501 98
Planen Sie eine Benefizveranstaltung? Liveband beatfyre spielt ohne Gage für Haiti
Montag, 25. Januar 2010
spenden.net
Folgendes Charity-Angebot hat spenden.net heute von der Tübinger liveband beatfyre erreicht. Wir geben es an dieser Stelle gerne weiter:
"Sehr geehrter Veranstalter,
wir sind bereit, sofern Sie eine Veranstaltung für HAITI durchführen oder planen für Sie zu spielen, absolut ohne Gage. Wir würden gerne auf diesem Weg unsere Hilfe anbieten und würden uns freuen, somit einen Beitrag für HAITI erbringen zu können. Wir sind die Oldieband “BEATFYRE“ aus Tübingen und empfehlen uns für Veranstaltungen mit Live-Musik. Im Gepäck haben wir Rock- & Beat-Oldies aus den 50er bis 90er Jahren, ebenso (u. a. deutsche) Party-Klassiker. Alle Songs werden von uns bis ins Detail ausgearbeitet und originalgetreu, aber immer mit einem Schuss band-eigenem Charakter, dargeboten. Dazu zählt einprofessioneller, bis zu 4-stimmiger Gesang, virtuose Gitarren- und Keyboardsoli sowie exzellente Rhytmusarbeit, bestehend aus Bass und Schlagzeug - alles dargeboten von 5 gut aufeinander eingespielten Musikern, die zusammen über 100 Jahre Musik- und Bühnenerfahrung in den verschiedensten Stilrichtungen vorweisen können und dabei dennoch auf dem Boden geblieben sind. Wir verstehen uns als Live-Band, das heißt: jeder Ton, sei es von Instrument oder Gesang, ist 100%ig live gespielt oder gesungen - wir verzichten ausnahmslos auf Midi-Files, Vocalists oder sonstigem technischen Schnickschnack! Gerne senden wir Ihnen bei Interesse unsere Demo-CD per Brief, oder Sie klicken einfach die Hörproben auf unserer Homepage an. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an oder senden Sie uns eine E-Mail. Weitere Infos über uns finden Sie unter: www.beatfyre.de
Einfach melden, wir freuen uns.
Mit freundlichen Grüssen BEATFYRE Liveband Franz Schneider (Sänger von BEATFYRE) Tel: (07071) 83136 (tagsüber nur Di - Fr: 14 -18 Uhr) Tel: (07071) 980266 (abends privat ab 18 Uhr) Meine direkte email: leder@fsschneider.de"
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So
kommt Ihre Spende an der richtigen Stelle an:
Das deutsche Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI) - der "Spenden-TÜV" - gibt
Hilfe, bei der Vielzahl von Spendenaufrufen den Überblick zu behalten.
Folgende Ratschläge sollen helfen, das Geld an der richtigen Stelle
anzulegen:
Vorsicht bei übertriebener Dringlichkeit des Spendenaufrufs: Misstrauen
ist angebracht, wenn im Rahmen der akuten Nothilfe eine übertriebene Dringlichkeit
der Spenden vorgegeben wird. Seriöse Hilfswerke haben ausreichend Mittel
zurückgelegt, um eine erste Hilfe ohne Rücksicht auf den Spendeneingang
gleich zu starten. Die Spenden helfen dann diesen Organisationen, ihre
Nothilfemittel wieder aufzufüllen und längerfristige Gesundheits- und
Wiederaufbauhilfe zu finanzieren.
Auf Kompetenz achten: Einem seriösen Spendenaufruf sollte zu entnehmen
sein, wie, für wen und gegebenenfalls über welche Partnerorganisation
vor Ort die Spenden verwendet werden sollen.
Konzentriert Spenden: Das "Gießkannenprinzip" meiden. Grundsätzlich
verursacht es mehr Kosten, wenn ein Spender vielen Organisationen wenig
gibt, als wenn er wenigen Organisationen größere Summen zuwendet.
Zweckgebundene Spenden: Achten Sie genau auf die Formulierung des
Spendenaufrufs und die eindeutige Angabe des Verwendungszwecks.
Steuerliche Behandlung von Spenden: Ein Steuerabzug der Spende in
Deutschland ist möglich, sofern das Spenden sammelnde Hilfswerk vom zuständigen
Finanzamt als steuerbegünstigt ("gemeinnützig") anerkannt ist. Voraussetzung
für eine Steuerminderung beim Spender ist in der Regel eine Zuwendungsbestätigung
der betreffenden steuerbegünstigten Organisation. Bei Spenden bis zu 100
EUR reicht aber der Einzahlungsbeleg der Bank zur Vorlage beim Finanzamt
aus.
Archiv
Hilfsprojekte, die wir bislang vorgestellt haben, und die zum Teil auch
noch laufen.
Wenn Sie an den Hilfsprojekten
interessiert sind, informieren Sie sich ggf. bei den Organisationen, ob
die Hilfe vor Ort bereits abgeschlossen ist oder ob ihre Spende noch gebraucht
wird.
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