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Aktuelles

516 Millionen Euro Spenden für Tsunami-Opfer

Einbußen bei anderen Zwecken halten sich offenbar in Grenzen

Eine Umfrage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DIZ) unter den 50 größten beteiligten Spenden-Organisationen hat ergeben, dass in Deutschland bis Ende Februar 2005 stolze 516 Millionen Euro für die Tsunami-Opfer in Asien gespendet wurden. Der bisherige Spendenrekord von 350 Millionen Euro (Elbeflut 2002) wurde damit übertroffen.

Organisationen, die nicht zu Tsunami-Spenden aufgerufen hatten, gaben in der DIZ-Umfrage nur teilweise einen Spenden-Rückgang für andere Zwecke an.

Das unabhängige Berliner Institut, das unter anderem vom Bundes-Familien-Ministerium, dem Land Berlin und dem Deutschen Städtetag getragen wird, publiziert auch den DZI Spenden-Index, der die Spenden-Entwicklung bei den 30 größten mit dem DZI Spenden-Siegel ausgezeichneten Organisationen erfasst. Der DZI Spenden-Almanach 2004/5 kann beim DZI (Bernadottestr. 94, 14195 Berlin), über dessen Website (www.dzi.de) oder über den Buchhandel zum Preis von 9,80 Euro (zuzüglich Versandkosten) bestellt werden. Er enthält auf 292 Seiten ausführliche Einzelportraits aller 187 Organisationen, die das Spenden-Siegel des DZI tragen sowie Informationen über deren Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage.

Warnung vor Drückerkolonnen

Deutscher Spendenrat schlägt Alarm

Die Konkurrenz im Spendenwesen wird immer größer. Auch bisher als seriös geltende Organisationen versuchen zwischenzeitlich durch sogenannte Drückerkolonnen zu größeren Spendeneinnahmen zu kommen. "Derartige Raubzüge sind nicht geeignet, das Spendenaufkommen langfristig nachhaltig zu erhöhen", meint Lothar Schulz, Vorsitzender des Deutschen Spendenrates e.V. "Spenderinnen und Spender seien besser beraten, wenn sie sich vor Überweisung ihrer Spende über die spendensammelnde Organisation und die von diesen betreuten Projekte umfassend informieren." Seriöse Organisationen halten umfassende Dokumentationen für ihre Spender bereit.

Zyklon in Myanmar

Die Situation nach dem verheerenden Zyklon Nargis in Birma/Myanmar ist dramatisch. Tausende Menschen verloren ihr Leben. Hunderttausende Menschen sind obdachlos und nun dringend auf Hilfe angewiesen.
Vier Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft – dem Bündnis der Hilfsorganisationen (ADRA, CARE, Malteser und World Vision) sind vor Ort und helfen mit dem Nötigsten.
Um den Opfern des Zyklons in Birma/Myanmar möglichst schnell Hilfe zukommen lassen zu können, stellt Aktion Deutschland Hilft seinen vor Ort tätigen Mitgliedsorganisationen 100.000 Euro zur Verfügung.

Nach Angaben von Malteser International ist die Wasserversorgung der Millionenmetropole Rangun praktisch komplett zusammengebrochen; die Malteser werden nun in einigen Slumgebieten der Stadt Wasserprojekte aufnehmen. Auch die Elektrizität sowie die Telekommunikation sind in Rangun weitgehend außer Funktion.

Aktion Deutschland Hilft bittet die deutsche Bevölkerung um Spenden für die Nothilfe:

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Zyklon Birma / Myanmar
Spendenkonto: 10 20 30
BLZ: 370 205 00, Bank für Sozialwirtschaft Köln

Deutsche Rote Kreuz hat mobile Trinkwasseranlagen in das Katastrophengebiet von Myanmar (früher Birma) geflogen. Sie sind über die Internationale Föderation der Rotkreuzgesellschaften vom dortigen Roten Kreuz angefordert worden. Mit den Modulen der Anlage kann verschmutztes Wasser gereinigt und als Trinkwasser aufbereitet werden. Für Myanmar geht es um sechs Anlagen, mit denen man täglich bis zu 15.000 Menschen versorgen kann. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Um den Menschen in Myanmar helfen zu können, ist das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen.

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto: 41 41 41
Stichwort: Zyklon
www.drk.de

 

Erdbeben in Peru

Am Abend des 15. August 2007 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala die Region Ica südlich von Lima, Peru. Panikartig verließen hunderttausende Menschen ihre einstürzenden Häuser, selbst stabile Betonbauten hielten dem Beben nicht stand. Verletzte und obdachlose Menschen hat das Erdbeben in Peru zurückgelassen. Hilfsorganisationen verteilen Medikamente, Zelte, Decken, Nahrungsmittel und Trinkwasser an die Bedürftigen. Unter anderem Action medeor, ADRA, CARE, Malteser International und World Vision arbeiten über ihre seit Jahren etablierten Strukturen und die Partnerorganisationen vor Ort. Auch der Delegierte des Deutschen Roten Kreuzes in Lima, Norbert Haase, machte sich noch in der Nacht auf den Weg in das Katastrophengebiet, um gemeinsam mit dem Peruanischen Roten Kreuz und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften Hilfsleistungen zu planen.

Laut neuester Zahlen forderte das Erdbeben in Peru mindestens 500 Todesopfer. 1500 Menschen sind verletzt, das Stromnetz ist ausgefallen, 70 Prozent der Häuser in den am schlimmsten betroffenen Küstengebieten sind zerstört, die Infrastruktur kollabiert.

Weiterhin unterstützt Aktion Deutschland Hilft die Flutopfer in Südasien. In Pakistan, Nepal, Bangladesch und Indien waren mehr als 20 Millionen Menschen betroffen, Aktion Deutschland Hilft konnte bisher mit 500.000 Euro den Menschen dort helfen.

Stichwort: Erbebenopfer Peru
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 10 20 30
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41
Bankleitzahl: 370 205 00
Stichwort: Peru
oder Online: www.drk.de

 

Flut in Pakistan: Sauberes Trinkwasser ist größtes Problem

Die Juli-Flut in Pakistan ist in ihren Ausmaßen wesentlich verheerender als angenommen. Das größte Problem zurzeit ist sauberes Trinkwasser: „Die Menschen trinken in ihrer Verzweiflung das Brackwasser. Sie können das Wasser nicht abkochen, da nicht genügend Brennholz vorhanden ist. Die Durchfallerkrankungen steigen dramatisch an. Die Experten befürchten insbesondere bei Kindern die ersten Todesfälle aufgrund von Dehydration in den nächsten Tagen“, so Christoph Ernesti, Medienkoordinator von Aktion Deutschland Hilft aus Lakarna in der Provinz Sindh.
Immer noch ist der Zugang zu den Flutopfern extrem schwierig. Straßen und Brücken sind zerstört. Es werden Luftbrücken aufgebaut, um die Notversorgung anzuschieben.
Die Hilfsmaßnahmen werden in den Provinzen Belutschistan und Sindh verstärkt. Dort kommen mobile Ambulanzen und Ärzteteams von arche noVa und den Johannitern zum Einsatz. Die Malteser verteilen Kleidung, Lebensmittel und Decken an Familien in Notlagern an der Küste von Kollan.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet die Bevölkerung um Spenden für die Flutopfer in Südasien:

Stichwort: Unwetter Südasien
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030
oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Ebenfalls vor Ort: Das Rote Kreuz:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41
Bankleitzahl: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
oder Online: www.drk.de

 

 

Erdbeben auf Java in Indonesien


Hilfslieferungen müssen nun schnell auf die Insel Java (Bild: DRK)

Rund um die Stadt Yogjakarta haben Tausende von Menschen die ersten Nächte unter freiem Himmel verbracht. So tragisch ihre Situation auch ist: Sie sind diejenigen, die Glück hatten: Über 5800 Menschen sollen nach Medienberichten ums Leben gekommen sein. Die Hilfe läuft an, beispielsweise mit über 400 freiwilligen Kräften vom Indonesischen Roten Kreuz. Sie leisten Erste Hilfe und verteilen Hilfsgüter wie Decken, Zelte und Lebensmittel. Seit dem Beben am 27.5.2006 wurden über 4.000 Menschen medizinisch versorgt. Ein mobiles Krankenhaus mit 200 Betten, in dem einheimische und ausländische Hilfskräfte gemeinsam arbeiten, wurde am Montag in der Stadt Bantul aufgestellt. Das Krankenhaus kann medizinische Fachhilfe für bis zu 150.000 Personen leisten. Das Deutsche Rote Kreuz schickt eine Wasseraufbereitungsanlage. Dies ist notwendig, um Seuchen vorzubeugen. Mehrere Hilfsorganisationen engagieren sich in Indonesien und bitten um Spenden. Teilweise können Sie auch online spenden.

Spendenkonten

Spendenhotline des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe: 0137-363636 (Maximal 18 cent pro Anruf)

Aktion Deutschland Hilft e.V. - Das Bündnis der Hilfsorganisationen
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 10 20 30
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Indonesien


Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto 41 41 41
Stichwort: Indonesien

Ärzte der Welt
Bayerische Landesbank
Konto 28888
BLZ 700 500 00
Stichwort: Erdbeben in Indonesien

Bündnis Entwicklung hilft
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 51 51
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Java

Caritas International
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Konto: 202
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Java

CCF Kinderhilfswerk
Bank für Sozialwirtschaft AG Stuttgart
Konto 778 00 06
BLZ 601 205 00
Stichwort: Erdbeben in Indonesien

Christoffel-Blindenmission
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 2020
BLZ 370 205 00
Stichwort: Indonesien

Diakonie Katastrophenhilfe
Postbank Stuttgart
Konto: 502 707
BLZ: 600 100 70
Stichwort: Indonesien

humedica
Sparkasse Kaufbeuren
Konto Nr. 47 47
BLZ 734 500 00
Stichwort: "Erdbeben Indonesien"

Kindernothilfe
KD-Bank
Konto 45 45 40
BLZ 350 601 90
Stichwort: Erdbeben Indonesien

MISEREOR
Pax-Bank Aachen
Konto: 10 10 10
BLZ 370 601 93
Stichwort: Indonesien

ora
Postbank Frankfurt/Main
Konto: 50 609
BLZ 500 100 60
Stichwort: Erdbeben Indonesien

UNICEF
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 300 000
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Indonesien

terre des hommes
Volksbank Osnabrück eG
Konto 700 800 700
BLZ 265 900 25
Stichwort: Erdbeben Indonesien

Plan International Deutschland e.V.
Deutsche Bank
Konto 006 128 1202
BLZ 200 700 00
Stichwort: Hilfe Erdbeben Java



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Auf Kompetenz achten: Einem seriösen Spendenaufruf sollte zu entnehmen sein, wie, für wen und gegebenenfalls über welche Partnerorganisation vor Ort die Spenden verwendet werden sollen.

Konzentriert Spenden: Das "Gießkannenprinzip" meiden. Grundsätzlich verursacht es mehr Kosten, wenn ein Spender vielen Organisationen wenig gibt, als wenn er wenigen Organisationen größere Summen zuwendet.

Zweckgebundene Spenden: Achten Sie genau auf die Formulierung des Spendenaufrufs und die eindeutige Angabe des Verwendungszwecks.

Steuerliche Behandlung von Spenden: Ein Steuerabzug der Spende in Deutschland ist möglich, sofern das Spenden sammelnde Hilfswerk vom zuständigen Finanzamt als steuerbegünstigt ("gemeinnützig") anerkannt ist. Voraussetzung für eine Steuerminderung beim Spender ist in der Regel eine Zuwendungsbestätigung der betreffenden steuerbegünstigten Organisation. Bei Spenden bis zu 100 EUR reicht aber der Einzahlungsbeleg der Bank zur Vorlage beim Finanzamt aus.


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Informationen rund um das Thema Spenden hat auch die ZDF-Redaktion zusammengestellt.
 
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